aum – 10. Juni 2025. Die Elektroversion des Geländeawagens soll sich schlecht verkaufen, ist zu lesen. Dabei ist er den Verbrennervarianten in vielem mindestens ebenbürtig, wenn nicht überlegen.
aum – 19. Januar 2025. Sie gewinnt erst so langsam Präsenz auf den Straßen, die neue E-Klasse von Mercedes-Benz. Das liegt wohl nicht nur am stolzen Preis, sondern auch daran, dass die meisten Varianten nur noch mit Vier-Zylinder-Motoren ausgerüstet sind. Aber seit Kurzem gibt es das erste von zwei geplanten AMG-Modellen: den Mercedes-AMG E 53 4-Matic plus.
aum – 14. Januar 2025. Am Steuer des W 196 R, der am 1. Februar versteigert wird, saßen Rennfahrer-Legenden wie Fangio und Moss. Der Silberpfeil ist ein von vier erhaltenen Fahrzeugen. 1965 restauriert.
aum – 13. Oktober 2024. Mercedes-Benz EQS 450+ SUV: Genau genommen ist das Auto ein Schwabe mit Migrationshintergrund. Denn erdacht in seiner Stuttgarter Heimat, wird es im US-amerikanischen Mercedes-Benz Werk in Tuscaloosa, Alabama produziert. Dort befindet sich seit 1997 eine Produktionsstätte für große Autos mit dem Stern. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit seinen endlosen Highways fallen sie mit den dort gewohnten Dimensionen kaum auf. Hier zu Lande ist das anders.
aum – 15. August 2024. Das Indianapolis Motor Speedway Museum braucht Geld und trennt sich deshalb von einigen seiner automobilen Schätze, darunter ein Mercedes-Benz-Silberpfeil, der vom fünffachen Weltmeister Juan Manuel Fangio gesteuert wurde. Der W 196 war für die Saison 1954 aufgebaut worden und wurde mit Fangio hinter dem Lenkrad im gleichen Jahr bei einem nicht zur Weltmeisterschaft zählenden Rennen in Buenos Aires eingesetzt. Die Verantwortlichen des Museums rechnen mit einem Ergebnis von 50 bis 70 Millionen Dollar (ca. 45 bis 64 Millionen Euro), wenn Sotheby’s den Rennwagen versteigert.
aum – 13. Juli 2024. Der Bus ist ein Bus ist ein Bus. Was VW nur mit einer grundlegenden konzeptionellen Änderung des Antriebs in den 1980er Jahren gelang, kommt für die V-Klasse von Mercedes nicht in Frage. Bei ihr sitzt der Motor seit jeher vorn, angetrieben werden die Hinterräder und Traktionsfetischisten bekommen auf Wunsch auch einen permanenten Allradantrieb. So bleiben nur die gestalterische Lösung des feinen Streichelns und der vorsichtigen Perfektionierung der Proportionen, um das Erscheinungsbild der V-Klasse immer wieder zu aktualisieren. Die Form folgt der Funktion, das ist bei Transportern immer so und deshalb sind echte Modellwechsel eher selten. Nun aber haben die Zeichner und Denker im Schwäbischen die V-Klasse einmal mehr aufgehübscht, allerdings sind sie dabei vehementer in die Tiefen von Design und Technik vorgedrungen als früher.
aum – 18. Juni 2024. Haben Sie schon einmal etwas von Balquhidder am Ostende von Loch Voil gehört? Oder vom Loch Lomond und dem Trossachs National Park? Wahrscheinlich nicht. Nur wer weiß, dass mit dem kehligen „ch“ ausgesprochenen Wort „Loch“ die Schotten eine Wasserfläche meinen – egal ob See, Fjord oder Bucht – , ist auf der richtigen Spur. Ein Ungeheuer soll beispielsweise im Loch Ness, eine ganze Reihe von Löchern weiter im Norden zuhause sein, jenem Gewässer, das die schottischen Highlands in einen Nord- und einen Südteil trennt. Doch das ist eine andere Geschichte. Hier geht es vielmehr um die Grafschaft Perthshire nordwestlich der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Dort präsentierte Mercedes Benz jetzt die neue V-Klasse Marco Polo.
aum – 10. Mai 2024. Seit 2014 ist der Mercedes-Benz Vito auf dem Markt. Nachdem der als Tourer, Mixto und Kastenwagen erhältliche Midsize-Transporter bereits 2019 ein erstes Facelift erhielt, gibt es nun eine weitere Modellpflege, die den Schwaben fit für die Zukunft macht. Die optischen Retuschen fallen moderat aus und beziehen sich auf leichte Veränderungen. So trägt der Kühlergrill nun drei Lamellen und der vordere Stoßfänger einen vergrößerten Lufteinlass. Weitere Modifikationen betreffen die Scheinwerfer, die nun auch mit Multibeam-LED-Licht bestellt werden können.
aum – 6. März 2024. Die seit einigen Jahren auf Amelia Island im US-Bundesstaat Florida organisierte Versteigerung wertvoller Oldtimer und Sammlerfahrzeuge hat sich inzwischen zur Tradition beim Auktionshaus Gooding & Company aus Santa Monica in Kalifornien mit spektakulären Angeboten entwickelt. So auch am ersten März-Wochenende. Da erzielte das Unternehmen mit dem Verkauf eines 1903er Mercedes-Simplex 60 PS „Roi des Belges“ einen bemerkenswerten Rekord. Erstmals wechselte ein Fahrzeug aus einem Baujahr vor 1930 zu einem Preis von mehr als zehn Millionen Dollar die Besitzerin oder den Besitzer. Genau 12.105.00 US-Dollar (11.136.6 Euro) klingelten nach dem dritten und damit finalen Hammerschlag in der Gooding-Kasse.
aum – 5. März 2024. Das Champagner-Glas steht sicher auf der Armlehne –- auch während der Fahrt. Ein Magnet sorgt für Halt. Auf Knopfdruck geht der Ledersessel in eine bequeme Liegeposition, Beinstützen fahren aus. Vielflieger kennen das aus der Business Class. Doch diese Sessel sind nicht vorn in einem Airbus, sondern hinten in einem Transporter von Mercedes-Benz eingebaut. Die Marke mit dem Stern bleibt auch in profanen Vans ihrer Luxusstrategie treu. Die neue V-Klasse und ihr elektrischer Ableger, der EQV, lassen sich zum privaten Business-Jet auf Rädern ausstatten.
aum – 9. Februar 2024. Das ist schon ein Grund zum genaueren Hinsehen, wenn eine Reisemobil-Baureihe 40 Jahre alt wird. Der Marco Polo, einst bei Westfalia als Ausbau des „Bremer Transporters“ von Mercedes entstanden, kann jetzt auf eben so eine lange Geschichte zurückblicken. Wenngleich sich sein Erscheinungsbild in den vergangenen Jahren entscheidend gewandelt hat. War der Kastenwagen mit seiner typisch beigen Lackierung (was ihm auch den Spitznamen Tchibo-Mobil einbrache) mit Hochdach und fast drei Metern Höhe noch ein ordentlicher Brocken, so flutscht die Neuauflage des Campers, die seit 1996 den Viano bzw. später Vito und aktuell die V-Klasse von Mercedes nutzt, mit weniger als zwei Metern Außenhöhe in so manches Parkhaus und bekommt dadurch erhebliche Alltagstauglichkeit.
aum – 5. Februar 2024. Transporter kannten bis vor einiger Zeit nur einen Antrieb, und das war der zuverlässige und gleichzeitig auch durchaus dynamische Diesel. Doch langsam, aber sicher endet die Zeit der Verbrennungsmotoren auch bei den Kastenwagen, und der Elektroantrieb übernimmt den Vortrieb. Inzwischen sind die meisten Transporter auch als Elektroversion unterwegs, und Mercedes-Benz zündet jetzt für die Elektrovariante des Sprinter die zweite Stufe und bietet den e-Sprinter mit drei Batteriegrößen an.
aum – 1. Januar 2024. Die Elektrostrategie von Mercedes-Benz ist nicht wirklich ein Erfolg. Nur einer von zehn verkauften Neuwagen ist ein Stromer. An den Produkten selbst kann es eigentlich nicht liegen, wie unser Praxistest des EQE SUV belegt. Das 4,86 Meter lange Elektro-SUV ist anders als sein großes EQS-Pendant auf sozialverträglicheres Maß geschrumpft und zeigt auch sonst alles, was man von der schwäbischen Luxusmarke erwarten kann. Leider aber auch wieder eine kostspielige Aufpreisliste.
aum – 20. November 2023. Luxus, Leistung, Ladegeschwindigkeit – der Mercedes-Benz EQS SUV gehört nicht nur ob seiner schieren Größe und opulenten Ausstattung zu den Spitzen-Stromern auf dem Markt. Mit der Topversion 580 4-Matic zeigen die Schwaben eindrucksvoll, dass sie auch bei der Elektromobilität zu den Herren im Haus gehören. Und doch kommt man im fast 2,8 Tonnen schweren Koloss über Sinn und Unsinn der batterieelektrischen Mobilität ins Grübeln.
aum – 12. November 2023. Seine Tage sind gezählt. Demnächst wird ein Geländeauto von Mercedes mit acht Zylindern nur mehr als G 63 bei der Tochtergesellschaft AMG produziert, von der Muttergesellschaft selbst soll es statt des Mercedes G 500 ab 2024 eine voll elektrifizierte G-Klasse (namens EQG) neben den Sechszylinder-Verbrennerversionen für Fahrten über Stock und Stein geben. Höchste Zeit also, sich gegen Ende noch einmal mit dem Alten zu beschäftigen, der seit 1979 gebaut wird. Trotz vielfacher Modellpflege – darunter eine besonders intensive vor fünf Jahren – hat er bis heute auch als Neuwagen den Charme eines immer noch sehr rüstigen, freilich in die Jahre gekommenen Youngtimers behalten.