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Politik & Verkehr

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ampnet – 15. November 2018. Für die Essener Innenstadt und eine bedeutende Hauptstraße in Gelsenkirchen hat das Gelsenkirchener Verwaltungsgericht heute Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge verhängt. In einem Teil des betroffenen Gebietes in Essen liegt auch ein Abschnitt der A 40. Das ist das erste Mal, das eine entsprechende Einschränkung für eine Bundesautobahn gilt. (ampnet/jri)

Lastwagen im Fernverkehr.

ampnet – 14. November 2018. Das Europäische Parlament hat heute über die künftige CO2-Regulierung für schwere Nutzfahrzeuge abgestimmt. Die Parlamentsmehrheit hat für den Vorschlag des Umweltausschusses des EP (ENVI) gestimmt. Danach sollen die CO2-Emissionen neu zugelassener schwerer Nutzfahrzeuge bis 2025 um 20 Prozent sinken. Bis zum Jahr 2030 wird eine Reduzierung von 35 Prozent gefordert. Diese Ziele sollen 2022 überprüft werden. Allerdings ist eine Korrektur nur nach oben möglich.

Bioethanolwerk Nordzucker AG in Wanzleben-Börde.

ampnet – 13. November 2018. Die neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie wurde heute vom Europäischen Parlament verabschiedet. Der Mindestanteil erneuerbarer Energien im Verkehr soll von 10,0 auf 14,0 Prozent im Jahr 2030 steigen. Das ist nach zweijähriger Verhandlungszeit das Ergebnis einer heutigen Abstimmung des EU-Parlaments. Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse und somit auch Bioethanol aus Zuckerrüben und Futtergetreide können auch weiterhin einen Beitrag von bis zu 7,0 Prozent dazu leisten.

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ampnet – 13. November 2018. Mit dem Jahresbauprogramm 2019 zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden fördert das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung die kommunale Straßeninfrastruktur. Seit dem Jahr 2018 stehen dafür jährlich 75 Millionen Euro zur Verfügung. Im kommenden Jahr sollen 98 neue kommunale Straßenbauvorhaben mit Zuschüssen in Höhe von über 22,5 Millionen Euro gefördert werden. Die 98 Projekte haben insgesamt ein Fördervolumen von über 62 Millionen Euro, verteilt über mehrere Jahre. Die Gesamtkosten liegen bei über 118 Millionen Euro.

ampnet – 8. November 2018. Die deutschen Automobilhersteller sehen Hardware-Nachrüstungen nach wie vor kritisch. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) geht davon aus, dass serienreife Lösungen erst im nächsten Jahrzehnt zur Verfügung stehen werden. Aufgrund der Zeiten für Entwicklung und Zulassung rechnet der Verband mit den benötigten großen Stückzahlen erst um das Jahr 2021. Der Verband reagiert damit offenbar auf die Aussage des ADAC, die Technik sei serienreif und standfest.

Abgas- und Leistungsmessungen im ADAC-Technikzentrum Landsberg am Lech.

ampnet – 5. November 2018. Aktuelle Dieselmotoren, die den Emissionsvorschriften Euro 6d-TEMP entsprechen, verringern die Luftverschmutzung durch Partikel und Stickoxide signifikant. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 270 neuen Dieselfahrzeugen, deren Ergebnis der europäische Autoherstellerverband „European Automobile Manufacturer’s Association (ACEA)“ heute veröffentlicht. Die Werte wurden mit dem neuen Prüfzyklus Real Driving Emissions (RDE) ermittelt, bei dem die Abgase bei Fahrten auf normalen Straßen gesammelt und analysiert werden.

Schadstoff- und Verbrauchsmessung bei Volkswagen.

ampnet – 3. Oktober 2018. Das Europäische Parlament hat über die zukünftige CO2-Regulierung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis 2030 abgestimmt. Die Abgeordneten sind dabei mehrheitlich dem Vorschlag des Umweltausschusses gefolgt. Pkw-Hersteller sollen den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen von 2021 bis 2030 um 40 Prozent senken. Bis 2025 muss ein Zwischenziel von einer Senkung ein Fünftel erreicht werden. Für leichte Nutzfahrzeuge gelten die gleichen Minderungsziele. Das Parlament hat darüber hinaus faktisch eine Quote für Null-Emissionsfahrzeuge beschlossen.

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ampnet – 2. Oktober 2018. Der Bund hat den Weg für Hardware-Nachrüstungen von Diesel-Pkw frei gemacht. Es wird außerdem keine blaue Plakette mehr geben. Neben Euro-6-Diesel-Pkw werden auch besonders saubere Fahrzeuge mit weniger als 270 Mikrogramm Stickoxid-Ausstoß von den Fahrverboten ausgenommen. Allerdings ist vom zugrunde liegenden Messverfahren abhängig, welche Fahrzeuge nachgerüstet bzw. geupdated werden können.

Sitz der EU-Kommission in Brüssel.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 18. September 2018. Die Europäische Kommission hat heute eine eingehende Untersuchung eingeleitet‚ um zu prüfen, ob deutsche Autoproduzenten gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen haben. Grund sei der Wettbewerbsdruck bei der Entwicklung und Einführung von Systemen zur Verringerung der Emissionen von Benzin- und Diesel-Pkw gewesen.

MAN TGX als Lang-Lkw.

ampnet – 12. September 2018. Eine Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts von 40 Tonnen auf 44 Tonnen fordert das Bündnis „Initiative Verkehrsentlastung“. Der Zusammenschluss von 17 Wirtschaftsverbänden wiest darauf hin, das das im Kombinierten Verkehr ohnehin bereits mit 44 Tonnen gefahren werden darf. Gelte das für alle schweren Nutzfahrzeuge, ließen sich mehrere Millionen Lkw-Fahrten jährlich einsparen lassen, heißt es in dem gemeinsamen Positionspapier „Logistik-Engpässe bekämpfen – zulässiges Lkw-Gesamtgewicht angleichen“.

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ampnet – 12. September 2018. Autofahrer in Deutschland zahlen nach Ansicht des ADAC bislang zu viel für sichtbare Kfz-Ersatzteile wie Stoßstangen, Kotflügel oder Scheinwerfer. Anders als in vielen EU-Staaten genießen Fahrzeughersteller in Deutschland Designschutz für solche Kfz-Ersatzteile. Der ADAC fordert die Einführung einer sogenannten Reparaturklausel in das Designrecht, die den Designschutz im Markt für sichtbare Ersatzteile aufhebt. Den jetzt von vorgelegten Gesetzentwurf von Verbraucherschutzministerin Katarina Barley (SPD), mit dem eine Reparaturklausel eingeführt werden soll, bewertet der ADAC deswegen positiv. (ampnet/Sm)

Plug-in Hybrid.
Von Walther Wuttke, cen

ampnet – 3. September 2018. Der seit Anfang September verbindliche neue Verbrauchstest WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure) hat auch Auswirkungen auf die Förderung von Plug-in-Hybrid-Modellen. Für zahlreiche Fahrzeuge bedeutet das neue Messverfahren das Ende der staatlichen Förderung (1500 Euro), weil sie mehr als 50 Gramm CO2 ausstoßen und so über der festgelegten Grenze liegen.

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ampnet – 30. August 2018. Bundesminister Andreas Scheuer hat heute den Verkehr auf dem ausgebauten A 8-Teilstück Merzig-Wellingen und Merzig-Schwemlingen freigegeben. Zeitgleich wird der Bau der Ortsumgehung Saarlouis-Roden an der B 51 begonnen. In beide Projekte investiert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) insgesamt rund 100 Millionen Euro.

Betankung eines Scania mit Flüssigerdgas (LNG).

ampnet – 22. August 2018. Nur vier Wochen nach dem Startschuss für das Förderprogramm „Energieeffiziente und/oder CO2-arme schwere Nutzfahrzeuge“ sind beim Bund 29 Anträge für 148 Fahrzeuge eingegangen. Dabei handelt es sich um 122 Erdgas- und 26 Elektrolastwagen. Die zu fördernde Summe beläuft sich auf 2,1 Millionen Euro. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat nun die ersten Zuwendungsbescheide verschickt.

Andreas Scheuer.

ampnet – 14. August 2018. Mit rund 130 Millionen Euro finanziert der Bund bis 2020 Verkehrsprojekte zur Luftreinhaltung in den fünf Modellstädten Bonn, Essen, Herrenberg, Mannheim und Reutlingen. Die Mittel stehen zusätzlich zum "Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020" zur Verfügung. Maßnahmen sind beispielsweise der Ausbau des ÖPNV-Angebotes, Ticketvergünstigungen, verbesserte Verkehrslenkung oder neue Radwege.

Andreas Scheuer.

ampnet – 9. August 2018. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt für den Neubau eines weiteren Abschnittes der U3 in Nürnberg weitere rund 60 Millionen Euro Bundesmittel bereit. Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Zudem hat Bundesminister Scheuer die Baufreigabe für den Ausbau des A6-Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost erteilt. Das Projektvolumen beträgt rund 118 Millionen Euro. Die Kosten trägt der Bund.

Elektrokleinbus EMMA in Mainz.

ampnet – 6. August 2018. Als erstes kommunales Verkehrsunternehmen Deutschlands testet die Mainzer Mobilität ab sofort einen selbstfahrenden Elektrokleinbus (Emma) im öffentlichen Raum. Vier Wochen lang fährt das Fahrzeug am Winterhafen zwischen Ruderverein und Fort Malakoff, betrieben mit Ökostrom der Mainzer Stadtwerke.

Ladestecker.

ampnet – 1. August 2018. Die Bunderegierung hat beschlossen, elektrische Dienstwagen steuerlich zu begünstigen. In den Jahren 2019 und 2020 soll bei batterieelektrischen (BEV) oder Plug-in-Fahrzeugen (PHEV) nur noch der halbe Wagenwert zur Berechnung der Steuer angesetzt werden. Heute muss jeder Dienstwagennutzer monatlich ein Prozent des Rechnungswerts seines Dienstwagens als Einkommen versteuern. Mit dieser Entscheidung setzt die Bundesregierung den Koalitionsvertrag zur Firmenwagenbesteuerung um.

Bernhard Mattes.

ampnet – 31. Juli 2018. Ein Jahr nach dem Nationalen Forum Diesel zieht Bernhard Mattes, Präsident des Verbands der Automobilhersteller (VDA), heute eine positive Bilanz der Maßnahmen, die 2017 beschlossen wurden. „Die Luftqualität in Städten wird immer besser“, sagt Mattes. Fakt sei, die Stickoxidemissionen des Straßenverkehrs seien seit 1990 um rund 70 Prozent gesunken, obwohl die Verkehrsleistung im gleichen Zeitraum um 50 Prozent zugenommen habe. Von flächendeckenden Fahrverboten könne angesichts der positiven Entwicklung keine Rede mehr sein, stellt Mattes fest.

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ampnet – 26. Juli 2018. Das Bundesverkehrsministerium hat heute weitere 28 Förderbescheide für Maßnahmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme übergeben. Sie gehören zum „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2030“ und haben ein Volumen von rund 18 Millionen Euro.

Andreas Scheuer.

ampnet – 20. Juli 2018. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nutzte heute in Düsseldorf die Vorstellung des bundesweit ersten ÖPNV-Dieselbus mit SCR-Nachrüstung für eine Erneuerung seiner Aussage zu Fahrverboten: „Unser klares Ziel ist: Keine generellen Fahrverbote in deutschen Städten. Deshalb rüsten wir dort nach, wo es Sinn macht. Also nicht alte private Diesel-Pkw, sondern ÖPNV-Busse, die täglich tausende von Kilometern in den Innenstädten zurücklegen.“

Bernhard Mattes.

ampnet – 20. Juli 2018. Bernhard Mattes, der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), hat gestern beim öffentlichen Hearing des US-Wirtschaftsministerium auf die engen weltweiten Verflechtungen innerhalb der Automobilindustrie hingewiesen. Das Hearing soll klären, ob der Import von Automobilen oder Autoteilen die nationale Sicherheit der USA gefährdet, was US-Präsident Donald Trump die Gelegenheit gäbe, Importzölle auf Autos und Zulieferteile zu erheben. Mattes sagte, die deutsche Automobilindustrie bedrohe die nationale Sicherheit nicht, sie sei vielmehr ein integraler Bestandteil der US-Wirtschaft.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel im Gespräch mit ZDK-Präsident Jürgen Karpinski (li.) und ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn (re.).

ampnet – 19. Juli 2018. Angesichts der hohen Kostenbelastung durch viele hunderttausend Euro 5-Diesel braucht der Automobilhandel die Hardware-Nachrüstung für ältere Dieselfahrzeuge. Das erklärte heute ZDK-Präsident Jürgen Karpinski Bundesumweltministerin Svenja Schulze und dem hessischen SPD-Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel bei „AutoSchmitt“ in Frankfurt. In seinem Autohaus stellte Karpinski das Nachrüstsystem der Firma Baumot mit SCR-Katalysator und Harnstoffeinspritzung vor. Ein damit ausgerüsteter Euro-5-Passat erreicht bessere Werte als ein Euro 6-Fahrzeug

Andreas Scheuer.

ampnet – 18. Juli 2018. Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vorgelegten Entwurf für ein Planungsbeschleunigungsgesetz beschlossen. Es soll die Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Aus- und Neubau von Verkehrsinfrastruktur beschleunigen. Scheuer betonte, der Entwurf zum Bürokratieabbau solle Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfachen. Doppelprüfungen sollen in Zukunft vermieden, die Bürgerbeteiligung gestärkt werden.

Audi Q7.

ampnet – 17. Juli 2018. Fast drei Jahre nach Beginn der Dieselkrise kann Audi für all seine Dieselmotoren in den USA und Kanada eine konkrete Lösung anbieten. Die zuständigen Zulassungsbehörden stimmten nun auch bei der letzten von fünf Motorengenerationen dem vorgeschlagenen Maßnahmenpaket zu. Aufgrund dieser Entscheidung kann Audi für die letzten rund 8800 Diesel-Autos in Nordamerika mit der Umsetzung seines Aktionsplans beginnen.

Tempolimits in Deutschlands Nachbarländern.

ampnet – 14. Juli 2018. In Frankreich wurde vor kurzem das Tempolimit auf Landstraßen von 90 auf 80 Kilometer pro Stunde gesenkt. Für Urlauber ist es wichtig zu wissen, welche Tempolimits in welchem Nachbarland gelten. Gerade in Skandinavien kann das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit teuer werden. So müssen Sie in Schweden mit mindestens 250 Euro Bußgeld rechnen, in Norwegen zahlen Sie sogar mindestens 395 Euro, wenn Sie zu schnell unterwegs sind.

Wartung am Hochspannungsnetz per Hubschrauber.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 7. Juli 2018. Kurz nach der Wende Anfang der 1990er Jahre machte in den alten Bundesländern das geringschätzige Wort von "Dunkeldeutschland" die Runde, wenn von den neu hinzu gekommenen Gebieten im Osten der Republik die Rede war. Das sind fast 20 Jahre her und ist längst überholt. Mittlerweile haben die neuen Regionen beispielweise mit ihrer Infrastruktur eine ganze Reihe von alten Westgegenden um Längen abgehängt. Doch Dunkeldeutschland könnte demnächst eine Renaissance erleben. Diesmal allerdings von Flensburg bis Füssen und von Köln bis Cottbus.

Toyota Prius Plug-in Hybrid.

ampnet – 6. Juli 2018. Laut einer Studie von Horváth & Partners könnte noch in diesem Jahr die Marke von 200 000 Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen durchbrochen werden. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge zuzulassen wird damit wohl erst 2022 erreicht. Ende 2017 waren noch 123 000 zugelassen. Davon fuhren rund 62 000 rein elektrisch.

Der britische Botschafter Sir Sebastian Wood (rechts) und Carl-Peter Forster vor der Britischen Botschaft in Berlin.

ampnet – 6. Juli 2018. Carl-Peter Forster, Vorsitzender des Aufsichtsrats der London Taxi Company und Mitglied des Vorstands des chinesischen Automobilriesen Geely, kritisierte gestern das Verhalten der britischen Regierung beim Brexit. In einer Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung eines elektrischen Taxis nach dem Vorbild der Londoner Black Cabs sagte er: „Ich kann vor den Auswirkungen für die britische Automobilindustrie nur warnen.“ Wenn es kein vernünftiges Konzept gebe, werde die Automobilindustrie in einem schleichenden Prozess aus Großbritannien in zehn bis 15 Jahren verschwinden.

Prof. Dr. Ralf Speth.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 6. Juli 2018. Ultimativ fordert Prof. Dr. Ralf Speth, Vorstandsvorsitzender von Jaguar Land Rover und damit von Großbritanniens größtem Fahrzeughersteller, die britische Regierung dazu auf, dringend für Planungssicherheit zu sorgen. Dazu gehören für den CEO angesichts des bevorstehenden Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ein garantiert zollfreier Zugang sowie ein entsprechend reibungsloser Handel mit den Ländern der EU. Medienberichten zufolge droht der Konzern im Falle eines harten Brexit sogar mit einem Abschied von der Insel.

Donald Trump.

ampnet – 5. Juli 2018. USA und EU könnten in Zukunft komplett auf Autozölle verzichten. Dieses Angebot unterbreitete der US-Botschafter Richard Grenell den Chefs von Daimler, VW und BMW laut einem Bericht des Handelsblatts. Grenell soll von Washington beauftragt worden sein, sich mit den Chefs der Automobilbranche zu treffen, um einen Ausweg im Zollstreit zu finden. Demnach sei Washington zu einer Null-Lösung bereit, bei der Europa und die USA vollständig auf Autozölle verzichten.

Autobahnbaustelle.

ampnet – 4. Juli 2018. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute den Startschuss für die Bauarbeiten des ersten ÖPP-Vorhabens für Autobahnen in Brandenburg gegeben. Scheuer verspricht Verkehrsverbesserungen auf der A10 und A24. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis 2022 an und umfassen 60 Kilometer Autobahn. Der Berliner Nordring A10 wird auf 30 Fahrkilometern sechsspurig. Auf der A24 soll künftig durch einen neuen Fahrbahnquerschnitt der Seitenstreifen bei Verkehrsspitzen befahrbar werden.

Kontrollbrücke zur Überwachung der Lkw-Maut.

ampnet – 2. Juli 2018. Seit Sonntag gilt die Lkw-Maut zusätzlich auf allen Bundesstraßen. Das Streckennetz wuchs damit um 37 000 auf 52 000 Kilometer. Laut dem Mautbetreiber Toll Collect wurde die größte Streckenanpassung seit Einführung der Lkw-Maut im Jahr 2015 erfolgreich umgesetzt. Toll Collect rechnet damit, dass durch die Streckenanpassung rund 30 000 Unternehmen, die bisher vor allem Bundesstraßen nutzten, erstmals von der Mautpflicht betroffen sind. Der Bund geht von zwei bis zweieinhalb Milliarden Euro zusätzlichen Einnahmen aus.

Geplantes EU-Hochgeschwindigkeitsschienennetz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 27. Juni 2018. Mehr als barsch hört sich an, was der Europäische Rechnungshof in Luxemburg, die oberste Kontrollbehörde über Einnahmen und Ausgaben der Europäischen Union, jetzt zu den Fortschritten des Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetzes innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten berichtet. In der Veröffentlichung heißt es, dass es sich bei dem Streckenausbau lediglich um Stückwerk ohne realistischen langfristigen Plan handele. Besonders heftig kritisiert der Rechnungshof das österreichisch-italienische Gemeinschaftsprojekt zum Bau eines Eisenbahntunnels unter dem Brennerpass.

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ampnet – 27. Juni 2018. Ab 2021 soll das neu einzurichtende Fernstraßen-Bundesamt Planung, Bau, Betrieb, Erhalt und Finanzierung des 13 000 Kilometer umfassenden Autobahnnetzes in Deutschland übernehmen. Hauptsitz der Behörde wird Leipzig. Berlin, Gießen und Hannover werden weitere Standorte sein. Diesen Plänen für die Neuordnung der Bundesfernstraßenverwaltung hat das Bundeskabinett heute zugestimmt. (ampnet/jri)

Iveco Stralis LNG (Liquefied Natural Gas = verflüssigtes Erdgas).

ampnet – 4. Juni 2018. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat eine Förderrichtlinie für umweltfreundliche Lkw vorgelegt. Unterstützt werden soll die Anschaffung von Lkw und Sattelzugmaschinen mit Erdgasantrieb (CNG), Flüssigantrieb (LNG) oder bestimmten Elektroantrieben (reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge), die für den Güterverkehr bestimmt sind und deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 Tonnen beträgt.

GTÜ-Prüfingenieur bei der Abgasmessung am Endrohr.

ampnet – 2. Juni 2018. Anfangs sprach Schadenfreude aus jeder Zeile der Meldung, Porsche könne keine Fahrzeuge mehr ausliefern, weil das Unternehmen die Technik für die ab 1. September 2018 geforderten Grenzwerte des Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure (WLTP) nicht beherrsche. Inzwischen werden die Hintergründe klarer: Dies könnte ein erstes Zeichen dafür sein, dass der Termin die ganze Industrie überfordert. Für den Verband der Automobilindustrie (VDA) werden jetzt die Folgen einer überhasteten Einführung der EU-Regulierungen erstmals sichtbar. Der VDA weist heute darauf hin, dass bis zum Termin 1. September 2018 mehr als 500 WLTP-Genehmigungen ausstehen, weil die Beteiligten nicht nachkommen. VDA: Jetzt drohen Produktionsausfälle.

Manipulationsgerät für den Tacho.

ampnet – 1. Juni 2018. Mit einer Datenbank will das Europa-Parlament europaweit den Betrug mit geschönten Kilometerständen bei Gebrauchtwagen bekämpfen. Die Daten sollen europaweit verfügbar sein und so auch grenzüberschreitend dazu beitragen, dem Gebrauchtwagenhandel wieder zu altem Vertrauen zu verhelfen. Nach Angaben des verkehrspolitischen Sprechers der europäischen Sozialdemokraten, Ismail Ertrag, entstehen Verbrauchern durch Tachomanipulationen jährlich Schäden zwischen 5,5 Milliarden und 9,6 Milliarden Euro. (ampnet/Sm)

ampnet – 31. Mai 2018. München war 2017 die Stadt mit den höchsten Belastungen bei Stickoxiden (NO2): 78 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel. Auf Platz 2 und 3 liegen weiterhin Stuttgart mit 73 µg/m³ und Köln mit 62 µg/m³. Das ergab die aktuelle Auswertung aller Messwerte durch das Umweltbundesamt (UBA). 2017 überschritten demnach 65 Städte den europaweit geltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel. 2016 hatten 90 Städte den Grenzwert überschritten.

ampnet – 31. Mai 2018. Hamburg erfährt mit seinen beiden Mini-Fahrverboten nicht nur bundesweite Aufmerksamkeit. Auch in den USA stoßen die Maßnahmen auf ein Echo. Das Consumer Choice Center (CCC) hat heute der Hansestadt den BAN-Award verliehen. BAN steht für Bureau of Nannyism Award, was man wohl mit „Amt für Überbehütung“ oder "Amt für bevormundung" annähernd gut übersetzen kann. CCC-Geschäftsführer Fred Roeder: „Wir haben diese nicht ganz ernst gemeinte Auszeichnung an die Stadt Hamburg gegeben, um zu zeigen, dass Fahrverbote eine deutliche Diskriminierung von Verbrauchern darstellen.“

GTÜ-Prüfer bei der Hauptuntersuchung.

ampnet – 29. Mai 2018. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) setzen sich gemeinsam dafür ein, den Prozess zur Einführung der neuen Fahrzeug-Untersuchungs-Verordnung (FUV) wieder aufzunehmen. Anlässlich des Spitzengesprächs beider Organisationen regten ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk und GTÜ-Geschäftsführer Robert Köstler an, gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium die Arbeit fortzuführen, um Klarheit über die möglichen Änderungen im Rahmen der technischen Kraftfahrzeugprüfung zu erhalten.

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ampnet – 24. Mai 2018. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat in ihrem ersten Interview mit der Clubzeitschrift „ADAC Motorwelt“ bekräftigt, dass sie alles dafür tun wolle, dass die Luft in den deutschen Städten sauber wird, ohne dafür Fahrverbote verhängen zu müssen. „Die Situation hat sich deutlich gebessert. In einer Reihe von Städten sind jedoch erhebliche zusätzliche Maßnahmen nötig, um unter den NO2-Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter zu kommen“, sagte sie.

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ampnet – 23. Mai 2018. Die meisten Verkehrstoten gibt es in Afrika, obwohl dort der Grad der Motorisierung weit hinter dem anderer Regionen zurückbleibt. Deswegen wollen die Welt Bank, die FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) und das das International Transport Forum (ITF) in Afrika ein erstes Beobachtungssystem zur Verkehrssicherheit installieren.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 23. Mai 2018. Im Jahr, als Deutschland zum ersten Mal Weltmeister im Fußball wurde, war ein Schlager mit dem wenig hoffnungsvollen Refrain „Am 30. Mai ist der Weltuntergang" Spitzenreiter in den Charts. Mancher wird fürchten, dass die Apokalypse nun dieses Jahr eintritt, wenn auch einen Tag später, nämlich am 31. Mai. Am gleichen Tag in diesem Jahr, an dem die Menschen im Süden der Republik den Fronleichnams-Feiertag genießen, gilt im Norden, in der Hansestadt Hamburg, zum ersten Mal ein Fahrverbot für bestimmte Fahrzeuge mit Dieselmotor. Doch für Panik gibt es wirklich keinen Anlass.

Bernhard Mattes.

ampnet – 22. Mai 2018. Als wichtigen Schritt für offene Märkte und ein Zeichen für die Stärkung des internationalen Handels bezeichnete Bernhard Mattes die Ankündigung Chinas, Importzölle auf Pkw und Komponenten zu senken. Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) erklärte heute: „Die Ankündigung Chinas, ab Juli 2018 die Einfuhrzölle auf Fahrzeuge von bisher 25 Prozent auf 15 Prozent zu senken – auch für Zuliefererteile ist eine Zollreduktion geplant – wird von der deutschen Automobilindustrie positiv bewertet.

ampnet – 17. Mai 2018. Als zu ambitioniert bezeichnete heute Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), den Entwurf der EU-Kommission einer europäischen CO2-Regulierung für schwere Nutzfahrzeuge. Die CO2-Reduzierungsziele könnten Industrie und Transportbranche überfordern. Zugleich – so Mattes – springe der Entwurf bei der wichtigen Impulssetzung für neue Technologien deutlich zu kurz. Insgesamt trage der Gesetzentwurf den Bedingungen des Nutzfahrzeugmarktes nicht genug Rechnung und spiegele die Entwicklungszeiten in der Branche nicht angemessen wider.

Sitz der EU-Kommission in Brüssel.

ampnet – 17. Mai 2018. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaft wirft Deutschland sowie Frankreich, Großbritannien, Italien, Ungarn und Rumänien vor, die 2010 beschlossenen Grenzwerte für Stickoxide nicht einzuhalten. Im vergangenen Jahr seien diese Werte allein in Deutschland in 66 Städten überschritten worden, davon in 20 besonders stark. Dabei schiebt die Kommission die Schuld besonders den Dieselautos zu, Schifffahrt, Industrie und private Heizungen bleiben außen vor. Als Begründung für die Klage führt sie an, dass wegen schlechter Luftqualität innerhalb der Staaten der Gemeinschaft jährlich 400 000 Menschen angeblich vorzeitig ihr Leben lassen müssten.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 16. Mai 2018. Wehmütig erinnern wir uns an die guten alten Zeiten, als sich die Europäische Union noch in erster Linie um den Krümmungsgrad von Bananen und die Vermarktungsnormen für Eier kümmerte oder alle deutschen Bundesländer – auch Schleswig Holstein, MacPomm und Berlin – verpflichtete, ein Seilbahngesetz zu erlassen. Ungeachtet der Tatsache, dass es dort mangels Berge überhaupt kein solches Verkehrsmittel gibt. Doch spätestens jetzt wird es ernst und der Spaß hat ein Ende. Denn was die Berichterstatterin im federführenden Umweltausschuss des EU-Parlaments, Miriam Dalli, jetzt an Forderungen auf den Tisch legte, hat das Zeug dazu, der deutschen Automobilindustrie den Garaus zu machen.

ampnet – 16. Mai 2018. Die Empörung hinter den Formulierungen ist deutlich: Der Verband der Automobilindustrie (VDA) nennt den Bericht von Miriam Dalli MdEP, der Berichterstatterin im federführenden Umweltausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments, ein gefährliches Zahlenspiel „auf Kosten einer Schlüsselindustrie und damit vieler Bürger in Europa. „Industriepolitisch ist der Bericht das falsche Signal für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche“, lautet eine der noch zurückhaltender formulierten Ablehnungen des VDA. Dalli hat heute ihren Berichtsentwurf mit ihren Forderungen für die zukünftige CO2-Regulierung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen für die Zeit nach 2021 vorgelegt.

Electrify America baut in den USA ein Netz von Schnellladestationen.
Von Hans-Robert Richarz, cen

ampnet – 3. Mai 2018. Elektroautos in den USA auch außerhalb Kaliforniens zu mehr Popularität zu verhelfen, hat sich Electrify America zum Ziel gesetzt. Das Unternehmen mit Sitz in Reston im US-Bundesstaat Virginia, eine halbe Autostunde westlich der Hauptstadt Washington, ist ein Tochterunternehmen des VW-Konzerns und verdankt seine Existenz dem Wolfsburger Diesel-Desaster. In Folge der Abgasmanipulations-Affäre hatten sich die Deutschen gegenüber den Amerikanern verpflichten müssen, die Elektromobilität in den Staaten zu fördern. Nun kündigte Electrify America an, bis Juni 2019 in 17 der größten Metropolen der USA an 500 Stationen rund 2000 Schnelllade-Einrichtungen zu installieren.