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Sicherheit & Verkehr

Schulterblick.

ampnet – 24. Mai 2017. Der Schulterblick wird in der Fahrschule noch geübt, in der Fahrpraxis gerät er anschließend jedoch nur allzu oft in Vergessenheit. Doch ein nicht erfolgter Blick über die Schulter, um sich zu vergewissern, dass man mit den eigenen Fahrmanövern niemand anderen gefährdet, kann bei einem Unfall unangenehme Folgen haben – bis hin zur alleinigen Haftung für entstandene Schäden und entsprechende Ersatzleistungen.

ampnet – 24. Mai 2017. In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 sind nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 621 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das waren nahezu genauso viele Personen wie in den Monaten Januar bis März 2016 (618 Getötete). Die Zahl der Verletzten stieg auf rund 77 300 (+0,9%).

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ampnet – 23. Mai 2017. Im Falle eines Unfalles können gute Erste-Hilfe-Kenntnisse Leben retten. Bei mehr als jedem vierten Autofahrer (26 Prozent) ist es jedoch über zwanzig Jahre her, dass er einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hat. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag von Cosmos-Direkt. Bei den über 60-Jährigen sagten 43 Prozent, dass sie seit sehr langer Zeit an keinem Kurs zur Auffrischung der lebensrettenden Sofortmaßnahmen teilgenommen haben. (ampnet/nic)

„Held der Straße“ des Monats April: Alexander Mihm.

ampnet – 23. Mai 2017. Für sein beherztes Eingreifen nach einem Unfall ist Alexander Mihm aus Schöneck (Main-Kinzig-Kreis) von Goodyear und dem Automobilclub von Deutschland (AvD) zum „Held der Straße“ des Monats April gekürt worden. Der Hesse hatte im Dezember einen Mann gerade noch rechtzeitig aus einem brennenden Auto gerettet.

TÜV Rheinland hat eine Umfrage zum autonomen Fahren in Auftrag gegeben.

ampnet – 22. Mai 2017. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Fahrzeuge ihren Weg alleine ausmachen. Rund um den Globus finden längst Tests mit automatisierten Autos statt; forschen und entwickeln nahezu alle Automobilkonzerne daran, ihren Produkten die Selbstständigkeit beizubringen; bereiten Gesetzgeber und Behörden dafür die erforderlichen juristischen Randbedingungen vor. Auch auf deutschen Straßen wird diese Art der Fortbewegung in Kürze möglich sein. Mitte Mai winkten Bundestag und Bundesrat einen Gesetzentwurf für eine entsprechenden Änderung des Straßenverkehrsgesetzes durch und schalteten die Ampel dafür sozusagen auf Gelb.

Kreuzung in Deutschland: Alles vergleichsweise geordnet.

ampnet – 21. Mai 2017. Wer einmal das Chaos auf den Straßen einer chinesischen Großstadt wie Peking oder Shanghai erlebt hat, der weiß, was auf die Entwickler von Algorithmen fürs autonome Fahren zukommt. Eine junge Entwicklerin in Peking, in der Mercedes-Benz-Forschung dort zuständig für das autonome Fahren in der Stadt, sagte uns, wer den Stadtverkehr in Peking beherrsche, könne das überall. Wieviel einfacher haben es da doch die deutschen Entwickler mit den Verkehrsteilnehmern in Deutschland.

E.Go Mover.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 18. Mai 2017. Vollautomatisch Menschen oder Güter von A nach B bewegen, dabei die Umwelt vor Emissionen bewahren und gleichzeitig die sogenannte „Vision Zero" im Auge behalten, also unfallfrei zu fahren – dieses ehrgeizige Projekt verfolgt ein Joint Venture namens E.Go Moove zwischen dem Technologiekonzern ZF Friedrichshafen und dem Elektroauto-Startup E.Go Mobile aus Aachen. Ziele sind Entwicklung, Produktion und Vertrieb eines autonomen Fahrzeugs. Als erster Prototyp wurde jetzt der People und Cargo Mover auf dem Campus der RWTH Aachen präsentiert.

Fahrradhelm-Aktion.

ampnet – 17. Mai 2017. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) haben im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ die Fahrradhelm-Aktion „Du bist mir nicht egal“ ins Leben gerufen.

Smartphonenutzung im Auto.

ampnet – 17. Mai 2017. Das Smartphone durchdringt alle Lebensbereiche und macht auch vor dem Straßenverkehr nicht halt. Rund die Hälfte aller Autofahrer lässt sich auf die eine oder andere Weise durch digitale Kommunikationsgeräte vom Verkehr ablenken, ergeben Untersuchungen von Verkehrsexperten. Sie machen die Geräte für die seit zwei Jahren wieder ansteigende Zahl von Verkehrsunfällen verantwortlich.

Helmaufkleber zeigen Ersthelfern, wie sie den Verschluss bei einem verunglückten Motorradfahrer lösen können.

ampnet – 14. Mai 2017. Sollen Ersthelfer den Helm eines verunfallten Motorradfahrers abnehmen oder nicht? Diese Frage beschäftigte Motorrad- und Autofahrer immer wieder. So hält sich bis heute der Irrglaube, dass dies bei einem bewusstlosen oder bewusstseinsgetrübten Motorradfahrer schlimme Folgen haben könne. Das Essener Institut für Zweiradsicherheit weist darauf hin, dass bereits seit Mitte der 1980er-Jahre unter Experten Einigkeit darüber besteht, dass der Helm abzunehmen ist.

Fahrerflucht.

ampnet – 11. Mai 2017. Fahrerflucht ist im Straßenverkehr an der Tagesordnung und wird bei kleinen Parkplatzremplern gerne auch einmal als Kavaliersdelikt abgetan. Dabei stellt das unerlaubte Entfernen vom Unfallort grundsätzlich eine Straftat dar (§ 142 Strafgesetzbuch). Geahndet wird das Verlassen eines Unfallorts, ohne dass Personalien, Fahrzeugdaten sowie Beteiligung am Unfallhergang festgestellt werden konnten.

DVR-Umfrage zu einem strikten Alkoholverbot am Steuer aus dem Jahr 2010.

ampnet – 11. Mai 2017. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hat seine Forderung nach einer Null-Promille-Grenze am Steuer bekräftigt. „Es geht um die klare Regel: wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht“, sagte Hauptgeschäftsführer Christian Kellner zum Auftakt der „Aktionswoche Alkohol 2017“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS).

Stau.

ampnet – 10. Mai 2017. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Staus in Deutschland einen neuen Rekordwert erreicht. Der ADAC zählte 2016 insgesamt rund 694 000 Staus nach 568 000 im Jahr zuvor. Das entspricht einem Plus von 20 Prozent. Aneinandergereiht würden sie damit zehnmal um den Globus reichen. Hauptgründe für diese Entwicklung sieht der Automobilclub darin, dass immer mehr Autos unterwegs sind und die Zahl der Baustellen steigt. Doch inzwischen wissen Experten, dass vielfach auch individuelles Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer Staus provoziert.

Mercedes-Benz testet Ultrakurzzeit-Röntgentechnologie beim Crashtest. Damit lässt sich das Verformungsverhalten sicherheitsrelevanter Bauteile auch in ihrem Inneren untersuchen.

ampnet – 27. April 2017. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, dem Ernst-Mach-Institut (EMI) aus Freiburg testet der Bereich Fahrzeugsicherheit von Daimler in seinem Tech Center i‑protect erstmals den Einsatz von Röntgentechnologie bei Crashversuchen. Die Ultrakurzzeit-Röntgentechnologie produziert Standbilder von definierten Bereichen in gestochen scharfer Qualität während eines Crashtests. Neu hierbei ist, dass sich das Verhalten sicherheitsrelevanter Bauteile damit sogar prinzipiell in ihrem Inneren untersuchen lässt. Die Daten können anschließend mit computergestützten Simulationsmodellen zusammengeführt werden. Diese Synthese kann dazu beitragen, die Prognosezuverlässigkeit von Crashsimulationen noch weiter zu verbessern.

Damit man es mal gesehen hat: Diese Radfahrerin steigt ab, weil sie die Fahrbahn auf einem Zebrastreifen überqueren will.

ampnet – 26. April 2017. Unabhängig von Jahreszeit und Wetter – in allen Ortschaften gehen die meisten Fahrradfahrer davon aus, dass die Zebrastreifen auch zu ihrer Sicherheit angelegt wurden. Viele wissen es nicht besser und verunsichern so andere Radfahrer, vorzugsweise sehr junge, aber auch Autofahrer. Andere Zweiradler sehen sich im Recht, wenn sie Fußgängerüberwege in – möglichst schneller – Fahrt überqueren. Bevor nun im Frühling wieder mehr Fahrräder aktiviert werden, stellt der Automobil- und Reiseclub (ARCD) die Frage nach der rechtlichen Situation am Zebrastreifen.

ampnet – 26. April 2017. 190 Menschen kamen im Februar 2017 bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das genauso viele Personen wie im Februar 2016. Die Zahl der Verletzten ging gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,5 Prozent auf circa 23 400 zurück.

ampnet – 26. April 2017. Sie sind praktisch, sie sind klein und sie gelten als leicht beherrschbar: die Autoanhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 750 kg. Mit diesen sogenannten Baumarkt-Anhängern lassen sich voluminösere Güter bequemer transportieren als im eigenen Pkw. Gartenabfälle kommen auf die Deponie, ohne Spuren im Auto zu hinterlassen. Und das Urlaubsgepäck quillt nicht mehr aus allen Ecken, weil es im Hänger Platz findet. Einen Anhänger-Führerschein braucht man auch nicht und der Einachser verschwindet hochkant in einer Ecke der Garage.

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ampnet – 18. April 2017. Morgen, am 19. April 2017 findet der europaweite Blitzer-Marathon statt. Hierbei kontrolliert die Polizei in zahlreichen Bundesländern die Geschwindigkeit in Wohngebieten, auf Landstraßen und Autobahnen. Der ADAC befürwortet die Aktion, denn die häufigste Ursache für einen tödlichen Verkehrsunfall ist nicht angepasste Geschwindigkeit. Zudem werden die Kontrollstellen vorab bekannt gegeben.

Ein Motorradhelm sollte grundsätzlich alle fünf bis sieben Jahre ersetzt werden.

ampnet – 17. April 2017. Immer wieder taucht bei Motorradfahrern die Frage nach Nutzungsdauer eines Helms auf. Auch wenn er noch „wie neu“ aussieht und „sturzfrei“ ist, kann es sein, dass er aufgrund seines Alters nicht mehr verwendet werden sollte. Im Regelfall empfiehlt sich nach Angaben des Institutes für Zweiradsicherheit (IfZ) ein Austausch nach fünf bis sieben Jahren empfohlen – unabhängig von der äußeren Erscheinung oder Intensität der Nutzung.

GTÜ-Sommerreifentest 2015.
Von Markus Gersthofer

ampnet – 14. April 2017. Ostern: der richtige Zeitpunkt, um von den Winter- wieder auf Sommer-reifen zu wechseln. Manch einer wird dabei betrübt feststellen, dass sich seine Reifen der Verschleißgrenze nähern. Vielleicht hilft denen dieser Tipp weiter: Statt neuer Sommer- besser Ganzjahresreifen auf-ziehen lassen. Das spart im Herbst auch wieder den Wechsel zu M+S-Reifen – und deren Neukauf, wenn sie gleichfalls abgefahren sind.

ampnet – 12. April 2017. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn alle Fahrschüler während ihrer Ausbildung einen kurzen Song erlernen würden: Zur Tonfolge des Martinshorns sollten sie statt „Tatü Tata“ singen üben „sofort – freie Bahn“. Vielleicht würde das helfen, die Anzahl von Unfällen mit sogenannten Einsatzfahrzeugen zu verringern. Denn laut Statistik wird in Deutschland rund zehnmal täglich ein Rettungs- oder Notarztwagen im Einsatz in einen Unfall verwickelt. Damit liegt diese Quote bei den Einsatzkräften etwa drei- bis viermal so hoch wie bei normalen Autos.

ampnet – 11. April 2017. Rund 240 Versuchsreifen unterschiedlicher Marken und Größen haben Diebe dem Reifenhersteller Continental aus einem Lkw gestohlen. Die Täter haben während einer Pause auf der Transportstrecke vom Produktionsort in der Slowakei und dem Forschungs- und Entwicklungszentrum für Reifen in Hannover-Stöcken zugeschlagen. Der Diebstahl ereignete sich in der Nacht vom 4. auf den 5. April an der Autobahn 14 in der Nähe von Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt. Diese Versuchsreifen entsprechen nicht den geforderten Sicherheitsanforderungen und Fertigungsstandards. Continental warnt daher vor dem Kauf und vor ihrem Einsatz im Straßenverkehr.

Im Frühling sollte von Winter- auf Sommerreifen gewechselt werden.

ampnet – 10. April 2017. Mit den steigenden Temperaturen gehören die Winterreifen wieder runter. Die alte Faustregel „Von O bis O“ (von Ostern bis Oktober), also von wann bis wann Sommerreifen aufgezogen werden sollen, gilt als grobe Orientierung. Viel wichtiger ist das Einbeziehen des Wetter und des Wohnortes in die bevorstehende Entscheidung, betont der Automobilclub von Deutschland. Sommerreifen haben ein ganz anderes Profil als Winter- und Ganzjahresreifen. Die Profilstollen sind weniger grob, die Rillen feiner. Auch wenn die Profiltiefe gesetzlich nur mindestens 1,6 Millimeter betragen muss, empfiehlt der AvD ein Minimum von drei Millimetern als Mindestprofiltiefe, um das Aquaplaning-Risiko auch bei starker Nässe im Sommer so gering wie möglich zu halten.

Die nächste S-Klasse kann auch engere Kurven in der richtigen Geschwindigkeit fahren.

ampnet – 6. April 2017. Mit neuen oder in ihren Funktionen erheblich erweiterten Fahrassistenz-Systemen soll die die neue Mercedes-Benz S Klasse im Herbst einen weiteren Schritt hin zum autonomen Fahren schaffen. Mit verbesserten Kamera- und Radarsystemen hat sie das Verkehrsumfeld besser im Blick Außerdem bezieht sie Karten- und Navigationsdaten in die Berechnung des Fahrverhaltens mit ein. Hier die komplette Beschreibung aller Funktionen.

Bilanz der Notrufsäulenbenutzung im Jahr 2016.

ampnet – 5. April 2017. 52 803 Notrufe wurden 2016 von den Notrufsäulen am Rand der deutschen Autobahnen in die Notrufzentrale nach Hamburg abgesetzt. Im vergangenen Jahr ging dort durchschnittlich alle zehn Minuten ein Hilferuf von den orangefarbenen Säulen ein. Zwischen Januar und Dezember 2016 wurden 12 670 der insgesamt 16.899 Autobahnnotrufsäulen mindestens einmal genutzt, das entspricht einer Nutzungsquote von 75 Prozent.

Leuchtend gelbe Warntafeln sollen Falschfahrer aufhalten.
Meldungen über Geisterfahrer im Jahr 2016.

ampnet – 5. April 2017. Es ist der wohl größte Alptraum, der einem als Autofahrer passieren kann: die Begegnung mit einem Falschfahrer auf der Autobahn. Der ADAC zählte im vergangenen Jahr rund 2200 entsprechende Warnmeldungen im Verkehrsfunk. Das waren genauso viele wie 2015. Wie die amtliche Unfallstatistik belegt, kamen bei Geisterfahrerunfällen 2016 auf Autobahnen und autobahnähnlich ausgebauten Strecken zwölf Menschen ums Leben. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr starben bei Unfällen im Straßenverkehr 3214 Menschen, davon 393 auf Autobahnen.

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ampnet – 30. März 2017. Unfallforscher sehen große Chancen, die Zahl der bundesweit im Straßenverkehr getöteten Fußgänger in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren. Voraussetzung dazu sei eine schnelle Durchdringung des Marktes mit Fahrzeugen, die über Notbremssysteme mit Fußgängererkennung im Front- und Heckbereich verfügen. Dies erklärten Experten beim Unfallforschungs-Symposium (UFO) der ADAC-Stiftung in dieser Woche in München.

Verkehrstote in den EU-Ländern pro eine Million Einwohner.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 29. März 2017. Der Trend zeigt mit einem Minus von rund zwei Prozent glücklicherweise nach unten, die nackte Zahl aber ist und bleibt reiner Horror: Im vergangenen Jahr mussten auf den Straßen der Europäischen Gemeinschaft 25 500 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben lassen. Das ist mehr als die komplette Einwohnerzahl von Stadthagen, der Kreisstadt des Landkreises Schaumburg in Niedersachsen. Zwar konnten die EU-Staaten die Zahl ihrer Verkehrstoten seit 2010 um knapp ein Fünftel reduzieren. Allerdings reicht das längst nicht aus, das anvisierte Ziel eines Rückgangs um die Hälfte zu erreichen. 2016 waren es 600 weniger als 2015 und 6000 weniger als 2010.

Rückrufbilanz des ADAC für 2016.

ampnet – 29. März 2017. Fehlerhafte Airbags und nicht funktionierende Gurtstraffer haben nach Angaben des ADAC im vergangenen Jahr die meisten Rückrufe in Deutschland ausgelöst. Sie machen mit 56 Prozent den Löwenanteil der insgesamt 1,3 Millionen Rückrufe aus, gefolgt von Problemen mit Fenstern, Türen und der Karosserie (14 Prozent). Platz drei belegten Fehler bei der Wegfahrsperre und der Zündung (7 %).

Verkehrsunfall.

ampnet – 24. März 2017. Die Zahl der Verkehrstoten ist zu Jahresbeginn leicht zurückgegangen. Im Januar kamen 234 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben, das waren fünf Verkehrstote bzw. 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, wurden rund 25 100 Menschen im Straßenverkehr verletzt. Das entspricht einem Rückgang um 3,3 Prozent.

Der ACE hat bei seiner 13. Verkehrssicherheitsaktion die Handynutzung von Fußgängern und Radfahrern im Blick.

ampnet – 17. März 2017. Nicht nur hinter dem Lenkrad ist die Ablenkung durch das Smartphone eine Gefahr, sondern auch bei Fußgängern. Die seit Jahren stagnierende Unfallzahl von Fußgängern führt der Auto Club Europa (ACE) unter anderem auch auf die Handy-Nutzung zurück und nimmt sie zum Anlass für eine neue Verkehrssicherheitskampagne. Sie steht unter dem Motto „Finger weg!“.

Keyless-Autoschlüssel.

ampnet – 17. März 2017. Der ADAC sieht keine Fortschritte bei der Beseitigung von Sicherheitslücken schlüsselloser Zugangssysteme bei Fahrzeugen. Der Automobilclub, der im März 2016 entsprechende Mängel publik gemacht hatte, hat inzwischen mehr als 100 Neuwagen-Modelle mit Keyless auf die Sicherheitslücke hin untersucht: Ausnahmslos alle ließen sich mit einfachen Mitteln sekundenschnell öffnen und wegfahren.

Die DVR-Broschüren „Unterwegs in Deutschland“ und „Fahrrad fahren in Deutschland“ informieren Menschen aus anderen Ländern über die wichtigsten Verkehrsregeln im deutschen Straßenverkehr.

ampnet – 16. März 2017. Die beiden Broschüren „Unterwegs in Deutschland“ und „Fahrrad fahren in Deutschland“ informieren im Rahmen der Kampagne „German Road Safety“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) in leicht verständlicher Sprache über die wichtigsten Verkehrsregeln im deutschen Straßenverkehr. Nun sind die gedruckten Fassungen zusätzlich zum Sprachpaket Deutsch-Englisch-Arabisch auch in den Sprachkombinationen Deutsch-Farsi-Paschtu, Deutsch-Französisch-Tigrinisch und Deutsch-Albanisch-Kurmandschi erhältlich.

ampnet – 15. März 2017. Wer mit dem Fahrrad einen anderen Radfahrer überholt, muss darauf achten, dass er genügend Abstand zur Seite hält. Insbesondere auf nicht befestigten Wegen muss mit Schlangenlinien gerechnet werden. Dies hat das Oberlandesgericht Karlsruhe in einem Urteil klargestellt (Az. 9 U 115/15).

Fahrsicherheitstraining für Reisemobilisten und Gespann-Fahrer.

ampnet – 14. März 2017. Fahrsicherheitstrainings für Reisemobile und Caravans wird Hersteller Hymer auch in diesem Jahr wieder veranstalten. An den vier Standorten Nürburgring, Lüneburg, Münsingen und dem Sachsenring wird Hymer sowohl Branchenneulingen als auch routinierten Reisemobilisten einen Mehrwert in Sachen Fahrsicherheit bieten.

Audi Q5 im Euro-NCAP-Crashtest.

ampnet – 1. März 2017. Euro NCAP hat in seinem aktuellen Crashtest sechs Autos geprüft. Der Audi Q5, der Land Rover Discovery und der Toyota C-HR schafften dabei die Bestnote von fünf Sternen, der Citroen C3 kam auf vier. Die Kleinstwagen Fiat 500 und Ford Ka+ mussten sich vor allem wegen mangelnden Fußgängerschutzes und wenig verfügbaren Assistenzsystemen mit drei Sternen zufrieden geben.

Hupen ist nur bei Gefahr oder beim Überholen außerorts erlaubt.

ampnet – 27. Februar 2017. Wenn Verkehrsteilnehmer versäumen, bei grüner Ampel sofort loszufahren, oder ein Transporter den Weg versperrt, wird in Deutschland nicht selten gehupt. Doch das ist verboten, mahnt der Auto- und Rieseclub Deutschland (ARCD). Paragraph 16 der Straßenverkehrsordnung erlaubt Hupen in nur zwei Fällen: „Schall- und Leuchtzeichen“ darf nur geben, wer sich oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet sieht oder „außerhalb geschlossener Ortschaften überholt“. Nicht zulässig ist das Hupen dagegen, um andere Verkehrsteilnehmer in ihrem Verhalten zu maßregeln. Verwarnungsgeld in Höhe von zehn Euro

Ein Dekra-Prüfingenieur untersucht im Rahmen der Hauptuntersuchung einen Stoßdämpfer.

ampnet – 27. Februar 2017. Stoßdämpfer werden gerne vernachlässigt, führen aber bei Defekt zu einem erhöhten Unfallrisiko. Vor allem in kritischen Situationen wie Notbremsungen, Ausweichmanövern oder schneller Kurvenfahrt kann ihr Zustand entscheidend sein, warnt Dekra, denn sie stellen den Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn sicher.

Unfallmeldestecker der Versicherungswirtschaft.

ampnet – 26. Februar 2017. Im kommenden Jahr wird für alle Neuwagen in der EU das automatische Notrufsystem E-Call Pflicht. In vielen Oberklassefahrzeugen ist bereits heute ein solches System fest installiert. Für alle anderen Autos gibt es schon heute eine Alternative. Für sie haben die Autoversicherer den Unfallmeldedienst entwickelt. Der automatische Notruf besteht aus einem Unfallmeldestecker für den Zigarettenanzünder und einer Unfallmelde-App für das Smartphone. Im vergangenen Jahr entschieden sich 75 000 Versicherungsnehmer für diesen Service.

Verkehrsunfall.

ampnet – 24. Februar 2017. Im vergangenen Jahr sind 3214 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr tödlich verunglückt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 245 Personen bzw. 7,1 Prozent weniger als im Jahr 2015. Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren. Die Zahl der Verletzten stieg 2016 gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent auf rund 396 700 Personen.

D-Guard-App.

ampnet – 20. Februar 2017. Motorradzubehör-Spezialist Alpha Technik übernimmt ab März 2017 exklusiv den Vertrieb des automatischen Notrufsystems D-Guard in Deutschland. Das bayerische Unternehmen verfügt über ein großes Händlernetzwerk, wo das weltweit erste und markenunabhängige Motorrad-E-Call-Nachrüstsystem bei zertifizierten Betrieben auch gleich eingebaut werden kann. Im Rahmen der Kooperation verweist der Onlineshop von D-Guard ab März auf den neuen Vertriesbpartner.

Aussteigen ist auf der Autobahn bis auf sehr wenige Ausnahmen verboten.

ampnet – 15. Februar 2017. Sobald sich auf der Autobahn ein Stau gebildet hat und die Autos für eine Weile zum Stillstand gekommen sind, nutzen viele Fahrer oder Mitfahrer die Fahrtunterbrechung, um auszusteigen und sich die Füße zu vertreten, eine Zigarette zu rauchen, sich in die Büsche zu schlagen oder um sich mit Vor- oder Hintermann über die Lage auszutauschen. Doch auch im Stau gilt das Verbot, die Autobahn zu betreten. Davon macht der Gesetzgeber keine Ausnahme und erkennt selbst das Wickeln eines Kleinkinds oder ein drängendes menschliches Bedürfnis nicht als Notfälle an.

Unter der einheitlichen Rufnummer 112 können Anrufer gebührenfrei Notfallhilfe in allen europäischen Mitgliedsstaaten anfordern.

ampnet – 8. Februar 2017. Am kommenden Sonnabend ist Europäischer Tag des Notrufs. Das Datum (11.2.) geht auf die Notrufnummer 112 zurück. Seit Dezember 2008 erreichen Bürger der Europäischen Union europaweit die Notfalldienste unter der einheitlichen Notrufnummer, und zwar gebührenfrei aus allen Fest- und Mobilfunknetzen – und das in allen 27 Mitgliedsstaaten.

Ein Fahrt unter Medikamenteneinfluss gleicht nicht selten einer Fahrt unter Alkoholeinfluss.

ampnet – 8. Februar 2017. Winter ist Grippe- und Erkältungszeit. Auch hinter dem Lenkrad kann ein grippaler Infekt ein Risko sein, selbst wenn keine Medikamente eingenommen wurden, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen könnten, warnen Verkehrssicherheitsexperten. Denn ein Grippekranker fährt Auto wie ein Angetrunkener, fanden Ärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) heraus. Nach ihren Untersuchungen mindert die Krankheit das Konzentrationsvermögen und die Reaktionszeit eines Autofahrers um etwa elf Prozent. Das entspricht einem Blutalkoholwert von 0,5 bis 0,65 Promille oder zwei Whisky vor Fahrtantritt. Entsprechend steigt das Unfallrisiko.

„Held der Straße“ des Monats Januar: Marc Sieck.

ampnet – 31. Januar 2017. Marc Sieck aus Adelebsen im Landkreis Göttingen ist von Goodyear und dem Automobilclub von Deutschland (AvD) zum „Held der Straße“ des Monats Januar ernannt worden. Der 32-Jährige hat eine Frau aus einem brennenden Auto gerettet.

Audi A3 Sportback.

ampnet – 30. Januar 2017. Der Audi A3 und der 2er-BMW wurden im Januar von den Sicherheitsinstituten der US-Versicherer mit der besten Bewertung (Top Safety Pick+) ausgezeichnet. Um zu dieser hohen Einstufung zu gelangen, müssen Fahrzeuge die fünf Standard-Crash-Tests des Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) und des Highway Loss Data Instituts (HLDI) mit guten Ergebnissen bestehen.

Professor Horst Müller-Peters.

ampnet – 30. Januar 2017. Das Prinzip einer Versicherung ist simpel: Menschen zahlen Geld in einen großen Topf. Die Gesamtsumme ist so berechnet, dass sie dem statistisch kalkulierten Umfang der erwarteten Schäden entspricht. Passiert dann einem der Beitragszahler ein Schaden, bekommt er aus seine Entschädigung aus dem großen Topf. Wäre es nicht gerechter, den Beitrag individuell auf das Risiko des einzelnen Versicherten anzupassen? Dieser Frage ging jetzt das Goslar-Institut, Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e.V., nach.

Lkw-Notbremsassistent.

ampnet – 23. Januar 2017. Mehr als 700 Tote und Schwerverletzte waren 2015 in Deutschland darauf zurückzuführen. Der ADAC hat deswegen die aktuellen Lkw-Notbremsassistenten von Volvo, MAN und Mercedes untersucht. Dabei kam heraus, dass die Systeme von Volvo, MAN und Mercedes effektiv arbeiten und zuverlässig vor einem Hindernis stoppen.

Verkehrsunfall.

ampnet – 20. Januar 2017. Nach vorläufigen Ergebnissen verloren 243 Menschen im November 2016 auf deutschen Straßen ihr Leben. Das waren 51 Personen oder 17,3 Prozent weniger als im November 2015, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Die Zahl der Verletzten sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,4 Prozent auf etwa 31 500.

DVR-Umfrage zum Sekundenschlaf.

ampnet – 16. Januar 2017. Autofahrerinnen und Autofahrer unterschätzen häufig die Gefahr von akuter Müdigkeit am Steuer und setzen auf vermeintliche Hilfsmittel wie etwa laute Musik aus dem Radio. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) im Rahmen der Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer“.