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Umwelt & Verkehr

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.

ampnet – 26. Februar 2015. Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann hat dazu aufgerufen, die künftigen CO2-Regulierungen der Autos auf den Prüfstand zu stellen und eine offene Diskussion angeregt. Er schlug auf einer internationalen Fachkonferenz zu dem Thema in Brüssel für die Zeit ab 2020 ein Modell vor, das zum einen weiterhin auf „vernünftigen Grenzwerten für den Flottenverbrauch“ basiert, zum anderen aber auch andere Elemente vorsieht – beispielsweise die Einbindung in den europäischen Emissionshandel.

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ampnet – 13. Februar 2015. Die in der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ zusammengeschlossenen Umwelt- und Verkehrsverbände Nabu, BUND, Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßen die jüngsten Vorschläge zur Luftreinhaltung aus Frankreich. Nach Fahrverboten im vergangenen Jahr, haben die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und der Stadtrat jetzt einen ganzen Katalog an Maßnahmen zur Senkung der hohen Stickoxid- und Feinstaubbelastung vorgelegt. „Diese reichen deutlich weiter als vergleichbare Initiativen deutscher Städte und enthalten konkrete Anreize für den Umstieg auf umweltverträglichere Verkehrsmittel“, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative. So unterstützt die französische Regierung beispielsweise die Verschrottung älterer Diesel mit einer Kaufprämie für emissionsarme Fahrzeuge und bereitet ein Kennzeichnungssystem vor, das Grundlage für ein Fahrverbot für hoch emittierende Fahrzeuge in belasteten Regionen sein wird. (ampnet/jri)

Kanzlerin Merkel mit Steckerwirrwarr.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. Februar 2015. Das Schreiben umfasst 14 Seiten im DIN A4-Format, ist an die „Sehr geehrte Nissan-Partnerin“ und den „Sehr geehrten Nissan-Partner“ gerichtet und trägt die nüchterne Betreff-Zeile „Einführung Ladestandards“. Als Absender zeichnet Joachim Köpf, im Management der deutschen Niederlassung des japanischen Automobilproduzenten in Brühl bei Köln für den Bereich Elektrofahrzeuge verantwortlich. Bei dem umfangreichen Werk handelt es sich nur um eine einfache Auflistung sämtlicher hier zu Lande üblicher Stecker, Kabel und Anschlussmöglichkeiten zur Auffrischung von E-Fahrzeug-Batterien und eine Auskunft darüber, welches der in Deutschland gebräuchlichen, rund 22 verschiedenen Autos mit Elektroantrieb vom BMW i3 über den Mitsubishi EV und den Nissan Leaf bis zum Volkswagen E-Up welchen Standard verträgt und welchen nicht.

Seit Jahresbeginn 2011 wird an Tankstellen auch Superbenzin E10 mit bis zu zehnprozentigem Bioethanolanteil angeboten.

ampnet – 10. Februar 2015. Die Produktion von zertifiziertem Bioethanol ist im vergangenen Jahr in Deutschland um 8,2 Prozent gestiegen. Nach Auskunft des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) wurden in den Werken im Osten und Norden insgesamt 726 881 Tonnen Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen produziert. Das sind 54 852 Tonnen mehr als im Jahr 2013.

Hybrid-Lithiumionen-batterie des Toyota Prius Plug-in-Hybrid.

ampnet – 6. Februar 2015. Toyota hat das Recycling seiner Hybridbatterien in Europa ausgeweitet. Künftig sollen alle Energiespeicher der Hybridfahrzeuge wiederverwertet werden. Die momentan bei 91 Prozent liegende Recycling-Quote will das Unternehmen in den nächsten Jahren auf volle 100 Prozent erhöhen. Hierzu wurde die Zusammenarbeit mit zwei Recycling-Betrieben vertieft und bis 2018 verlängert.

Seit Jahresbeginn 2011 wird an Tankstellen auch Superbenzin E10 mit bis zu zehnprozentigem Bioethanolanteil angeboten.
Von Markus Gersthofer

ampnet – 29. Januar 2015. E10, das Benzin mit einem Bio-Ethanol-Anteil von zehn Prozent, entwickelt sich zum größten Flop in der jüngeren Geschichte von Kraftfahrzeug-Treibstoffen. Auch heute, vier Jahre nach dem von der Politik erzwungenen Start, will den ökologisch fragwürdigen Sprit kaum jemand haben. Durch den jüngst auf zwei Cent pro Liter halbierten Preisvorteil ist er auch finanziell nicht mehr interessant.

Toyota Prius: die Familie.

ampnet – 26. Januar 2015. Die 2014 in Deutschland verkauften Toyota- und Lexus-Modelle stoßen im Durchschnitt nur 117,4 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer aus. Die Flottenemissionen des japanischen Unternehmens liegen damit mehr als elf Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt, der 132,8 g/km beträgt. Das bestätigt das Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach, das für seine aktuelle Studie unter anderem Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes ausgewertet hat.

Total-Geschäftsführer Hans-Christian Gützkow, BMW-Dieselmotoren-Entwcklungschef Fritz Steinparzer und Staatssekretärin Katherina Reiche (von links) nehmen die Adblue-Zapfsäule in Betrieb.

ampnet – 21. Januar 2015. Mit der offiziellen Inbetriebnahme einer Adblue-Zapfsäule hat BMW heute einen gemeinsamen Feldtest mit Total gestartet. Dabei sollen Zapfsäulen-Technologien zur Abgabe der wässrigen Harnstofflösung für saubere Diesel-Fahrzeuge an drei Pilotstationen in München und Berlin erprobt werden. Beide Partner versprechen sich davon neue Praxis-Erkenntnisse zum Befüllen des Zusatztanks – insbesondere aus Nutzersicht. Dazu werden Kunden- sowie BMW Mitarbeiter befragt. Untersucht werden aber auch Wirtschaftlichkeitsfragen und Aspekte des Genehmigungsprozesses. „Für eine hohe Akzeptanz der sauberen Euro-6-Diesel-Pkw ist eine flächendeckende und bedienerfreundliche Tankinfrastruktur notwendig“, betonte bei der Inbetriebnahme Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Katherina Reiche. (ampnet/jri)

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ampnet – 8. Januar 2015. Wenn der Dieselruß-Partikelfilter verstopft ist, wird es für Autofahrer in der Regel teuer. Der Einbau eines neuen Filters kann bis zu 2000 Euro kosten. Einige Firmen werben jetzt mit Partikelfilter-Reinigungen ab circa 400 Euro. Nach Ansicht des ADAC ist ein allgemeingültiges Urteil über deren Wirksamkeit aufgrund der unterschiedlichen Filterverfahren und -formen jedoch nicht möglich und bis heute nicht nachgewiesen. Auch könnten die Anbieter selbst keine Aussage darüber treffen, wie lange der Filter nach der Reinigung noch einsatzfähig sei. Deshalb empfiehlt der Autoclub diese Verfahren nicht uneingeschränkt.

Mercedes-Benz F 015 Luxury in Motion auf den Straßen von Las Vegas.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 8. Januar 2015. Besonders den Autoleuten wird sie in Erinnerung bleiben, diese Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, die morgen zu Ende gehen wird. Denn inmitten dieser Ansammlung von gigantischen Bildschirmen mit riesiger Auflösung, Waschmaschinen, Dienstleistungen, der 10 000sten Handyhülle und den vielen hundert Butzen chinesischer Komponentenhersteller haben dieses Jahr Automobilhersteller den Akzent gesetzt, allen voran Mercedes-Benz mit seiner Vision eines Autos, das nicht erst in ferner Zukunft Realität werden kann.

Die Partikelfilter-Nachrüstung wird finanziell gefördert.

ampnet – 7. Januar 2015. Die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern wird ab 1. Februar 2015 von der Bundesregierung wieder gefördert. Pro Fahrzeug gibt es einen Zuschuss von 260 Euro. Die Anträge können beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) via Internet gestellt werden. Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) begrüßt ausdrücklich die Bereitstellung des Fördertopfes von insgesamt 30 Millionen Euro. Damit sind zirka 115 000 Nachrüstungen möglich. (ampnet/nic)

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 1. Januar 2015. Die Sensation fand sich in 20 Zeilen auf der ersten Lokalseite der Silvester-Ausgabe: Hannover erwägt offenbar, die Umweltzone für das Stadtgebiet abzuschaffen. Das jedenfalls bestätigte ein Sprecher der Stadt der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Nun darf man gespannt sei, was auf diese Nachricht folgt – Shitstorm oder sachliche Diskussion.

ampnet – 31. Dezember 2014. Die Stadt Hannover prüft, ob die Umweltzone in der niedersächsischen Landeshauptstadt wieder abgeschafft werden kann. Das meldet heute die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ mit Hinweis auf einen Sprecher der Stadt. Die Grenzwerte für Feinstaub seien in der Umweltzone 2014 nur an 19 Tagen überschritten worden. Die EU erlaubt Überschreitungen an 35 Tagen. Überprüft wird eine Abschaffung der Umweltzone ab 2016. Mit aktuellen Messwerten soll nun überprüft werden, ob auch die Belastungen durch Stickoxid zurückgegangen seien.

Feinstaubplaketten.
Von Jens Meiners

ampnet – 30. Dezember 2014. Die deutsche Politik nimmt die Belastung von Mensch und Umwelt ernst – so erscheint es zunächst aus Sicht der Autofahrer. Gerade durch das Einatmen von Feinstaub drohen erhebliche gesundheitliche Gefahren. Die Partikel gelangen tief in die Atemwege und beeinträchtigen potentiell die Gesundheit.

ampnet – 29. Dezember 2014. Neujahr war 2013 nach Christi Himmelfahrt (Vatertag) der Tag im Jahr, an dem die meisten alkoholbedingten Straßenverkehrsunfälle passierten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erfasste die Polizei am ersten Tag des vergangenen Jahres 244 Unfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand. Im Durchschnitt des Jahres 2013 waren es dagegen 101 Alkoholunfälle täglich. Insgesamt gab es rund 36 900 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss.

ampnet – 28. Dezember 2014. Die deutsche Automobilindustrie beendet das Jahr mit einer Bilanz ihrer – so oft geleugneten – Erfolge beim Bemühen um umweltfreudlichere Autos. Gleichzeitig zeigt der Verband der Automobilindustrie (VDA), dass die deutschen Hersteller auch vorn bleiben wollen. Der VDA sieht bei seinen Unternehmen die höchsten Standards im produktionsbezogenen Umweltschutz heute schon erfüllt und reklamiert die Vorreiterrolle für die Automobilindustrie auch für die Zukunft.

„Schubumkehr in die Zukunft“ von Stephan Rammler.
Von Axel F. Busse

ampnet – 23. Dezember 2014. Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Braunschweiger Mobilitätsforscher Stephan Rammler ein neues Buch veröffentlicht. Unter dem Titel „Schubumkehr“ beleuchtet er Aspekte der Mobilität, der er fundamentale Bedeutung für unsere arbeitsteilige Ökonomie zumisst. Wie wichtig Mobilität für den privaten Lebensstil ist, weiß der Wissenschaftler aus eigener Erfahrung: Mit der Bahn pendelt der bekennende Veganer zwischen seinem Wohnort Berlin und dem Arbeitsort Braunschweig. Vor dem Erscheinen seines Buchs äußerte sich Rammler im Interview zur gesellschaftlichen Bedeutung des Autos, der Wirkung von Design sowie zu seinen Erwartungen an die Zukunft der individuellen Mobilität.

ampnet – 10. Dezember 2014. Mazda hat einen neuen Biokunststoff für das Fahrzeugexterieur entwickelt. Mit dem aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Material reduziert der japanische Automobilhersteller die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, aus denen Kunststoffe größtenteils hergestellt werden, und verringert damit auch die CO2-Emissionen.

Mercedes-Benz E 300 Bluetec Hybrid.

ampnet – 9. Dezember 2014. Seit Dezember 2011 werden Personenwagen in Bezug auf ihren Energieverbrauch und damit auf ihren Einfluss auf die Umwelt ebenso wie Kühlschränke oder Waschmaschinen in ein Label mit acht Effizienzklassen von A+ (sehr gut) bis G (ungenügend) eingeteilt. Gleichzeitig sind diese Klassen farblich unterschiedlich gekennzeichnet: A+ bis C grün, D bis F gelb und G rot. Die Zuordnung zur jeweiligen Klasse, die potenzielle Kunden auf den ersten Blick informieren soll, erfolgt über eine Formel, die das Leergewicht des Autos in Bezug auf den Ausstoß der Dioxid-Werte des Wagens setzt. Das Internet-Neuwagenportal "MeinAuto.de" stellte jetzt die Effizienzeinstufung der Fahrzeugflotten von 35 gängigen Marken gegenüber und errechnete dabei den prozentualen Anteil je Effizienzlabel, gemessen an der gesamten Modellpalette des jeweiligen Herstellers oder Importeurs.

Ford unterstützt Rewe-Spritsparmeisterschaft.

ampnet – 8. Dezember 2014. Die Rewe-Spritsparmeister 2014 sind von der Rewe Group West gemeinsam mit Ford und dem internationalen Trainernetzwerk Allegium gekürt worden. Ende Oktober 2014 hat dazu ein Individualcoaching von professionellen Eco-Driving-Trainern auf verschiedenen Ford-Fahrzeugen trainiert.

Mercedes-Benz Future Truck 2025.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 26. November 2014. Das Thema des Presseseminars, zu dem der Deutsche Verkehrssicherheitsrat Anfang der Woche nach Bonn geladen hatte, lautete „Automatisiertes Fahren: Chance oder Risiko?“ Die Einladung zierte ein gezeichnetes Titelbild der Zeitschrift „Hobby“ aus den späten 1950er Jahren. Es zeigte den Blick auf einen amerikanischen Highway mit einigen Straßenkreuzern, von denen einer mit einem Glasdach versehen war. Im Inneren waren Vater, Mutter und zwei Kinder mit einem Brettspiel beschäftigt, während sich das Auto den Weg mittels in der Fahrbahn eingelassener Induktionsschleifen selbst suchte. Vater als Fahrer saß im Wagen mit dem Rücken zum Lenkrad.

Volkswagen Golf Variant Hy-Motion.
Von Tim Westermann

ampnet – 20. November 2014. Toyota hat angekündigt, im nächsten Jahr sein Brennstoffzellenauto Mirai in Europa anzubieten, Mercedes-Benz hat die Zuverlässigkeit einer Wasserstoff-B-Klasse bewiesen, und nun rückt auch Europas größter Autokonzern das Thema ins Rampenlicht. Auf der Los Angeles Auto Show (- 30.11.2014) steht der Golf Variant Hy-Motion, und am Vorabend der Messe zeigte der Konzern mit dem Passat Hy-Motion und dem Audi A7 Sportback H-Tron Quattro gleich noch zwei weitere Studien, bei denen Wasserstoff und Sauerstoff in der Brennstoffzelle zu Strom umgewandelt werden und als „Abgas“ reines Wasser übrigbleibt.

Autonomes Fahren bei Volkswagen: Touareg Stanley bei der Zieldurchfahrt 2005.
Von Tim Westermann

ampnet – 7. November 2014. Autos, die fliegen können? Soweit ist die Technik zwar noch nicht. Autos, die hingegen völlig allein ohne Fahrer unterwegs sind, das ist Realität, wenn auch bisher nur in Forschungsfahrzeugen. So erforscht Volkswagen in seiner Denkfabrik im kalifornischen Silicon Valley diverse Ansätze zur Mobilität von Übermorgen. Rund 140 Mitarbeiter forschen und testen hier im „Electronic Research Laboratory“ (ERL) bereits seit 1998.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 30. Oktober 2014. Kooperation und Konfrontation, Zuckerbrot und Peitsche – beim Umgang mit den beiden US-Chemiegiganten Dupont und Honeywell, den einzigen Herstellern des umstrittenen Kältemittels R-1234yf, haben sich die EU-Bürokraten in Brüssel offensichtlich für den Einsatz beider Mittel gleichzeitig entschieden.

ampnet – 23. Oktober 2014. Peugeot hat 24 Modelle aus sechs Baureihen im Angebot, die beim CO2-Ausstoß unter der Grenze von 100 g/km bleiben. Der Durchschnittswert der europäischen Modellpalette liegt derzeit bei 111,1 g/km Kohlendioxid. Die Vorgabe von 130 g/km der Europäischen Union für das Jahr 2015 ist damit bereits heute deutlich unterboten. (ampnet/nic)

Mercedes-Benz S500 Plug-in vor Windkraftanlagen in Dänemark.

ampnet – 19. Oktober 2014. Auf der „CDP Climate Leadership Award Conference 2014“ in München zeichnet CDP (ehemals Carbon Disclosure Project) die Daimler AG als bestes Unternehmen der Automobilbranche aus. Das Unternehmen erhält den Preis für sein Engagement und die Transparenz im Umgang mit dem Klimawandel und erreichte im Climate Disclosure Leadership Index (CDLI) die maximale Punktzahl 100. Für eingeleitete Maßnahmen, bereits erzielte Fortschritte und geplante Strategien zur Reduktion von CO2-Emissionen erhält Daimler außerdem ein „A“-Performance-Rating: die höchste Bewertung.

Auto-Medienportal.Net
Von Axel F. Busse

ampnet – 19. Oktober 2014. Egal, ob Kleinwagen oder Luxuslimousine - eine Tatsache nivelliert alle Standesunterschiede zwischen den Autofahrern: Die Fahrzeuge verbrauchen zu viel. Bei jedem Zapfsäulenbesuch wird es dem frustierten Kraftfahrer schmerzhaft vor Augen geführt, wie weit der tatsächliche Konsum des Wagens und der angebliche Verbrauch laut Herstellerangabe auseinander liegen.

Mit dem Mitsubishi Outlander Plug-in nach Paris. Die Gewinner auf dem Mitsubishi-Stand auf dem Pariser Automobilsalon.

ampnet – 18. Oktober 2014. Zehn von „Auto Bild“-Leser hatten eine besondere Aufgabe zu bewältigen: Mit je einem Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander sollten sie binnen zehn Tagen möglichst viele Kilometer sammeln – und das überwiegend elektrisch, denn der 45 Liter Benzintank des SUV war zwar voll, aber versiegelt. Sprit nachtanken war deshalb nicht möglich, Akkus aufladen hingegen erwünscht.

Auto-Medienportal.Net
Von Jens Meiners

ampnet – 15. Oktober 2014. Die automobile Welt wird unübersichtlicher, doch sie steckt voller Chancen. Vor allem im Fernen Osten. Dies ist die Quintessenz des ASEAN-Kongresses, der unter der Moderation von Claus-Peter Köth vom Fachmagazin „Automobil Industrie" die 8. Internationale Zulieferbörse in Wolfsburg einläutete. Noch sind die Märkte in Malaysia, Thailand und Indonesien sehr fragmentiert. Inzwischen nähern sich die Regularien jedoch an und die Türen für ausländische Investoren stehen ohnehin weit offen.

Auch ohne aredynamischen Feinschliff ließen sich Lastwagen schon heute umweltfreundlicher bewegen, wie das belgische Beratungsunternehmen Transport & Mobility Leuven feststellt.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 15. Oktober 2014. Aus den Auspuffrohren schwerer Lastwagen und Omnibusse, die in Europa unterwegs sind, strömen rund ein Viertel aller CO2-Emissionen, die innerhalb der EU anfallen und etwa fünf Prozent aller Gase, die insgesamt für den Treibhauseffekt verantwortlich gemacht werden – mehr als Flugzeuge und Schiffe des internationalen Luft- beziehungsweise Seeverkehrs zusammen zum Klimawechsel beitragen. Die Europäische Kommission will deshalb eine Strategie entwickeln, um den Kohlendioxid-Ausstoß des Schwerverkehrs in den nächsten Jahren zu senken.

Ab 1. November 2014 sind Reifendruck-Kontrollsysteme an Neuwagen Pflicht.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 9. Oktober 2014. Richtiger Reifendruck wirkt sich entscheidend auf Sicherheit, Verschleiß der Pneus, Verbrauch des Fahrzeugs und nicht zuletzt auch auf den Komfort aus. Auf den Luftdruck zu achten, hat sich aber leider noch längst nicht bei allen Autofahrern herumgesprochen. Schätzungen gehen davon aus, dass fast ein Drittel aller Autos in der Europäischen Gemeinschaft mit einem zu niedrigen Reifendruck unterwegs sind. Das stellte der Automobilweltverband „Fédération Internationale de l’Automobile“ (FIA) in Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller Bridgestone fest.

Daimler und Linde bauen das Tankstellennetz für Brennstoffzellenfahrzeuge aus.

ampnet – 8. Oktober 2014. Eine B-Klasse F-Cell aus der aktuellen Brennstoffzellenflotte von Mercedes-Benz hat mit mehr als 300 000 Kilometer unter ganz normalen Alltagsbedingungen zurückgelegt. Der weltweit einmalige und noch immer laufende Test zeigt, dass Brennstoffzellenautos zuverlässig auch unter extremen Belastungen und über mehrere Jahre hinweg einsetzbar seien, teilte der Stuttgarter Autoihersteller mit. Für den Dauerrekord wurde die Daimler AG mit dem „F-Cell Award 2014“ ausgezeichnet und konnte somit bereits zum dritten Mal mit ihren Entwicklungen auf dem Gebiet der Brennstoffzellentechnologie im Wettbewerb um den Innovationspreis Brennstoffzelle des Landes Baden-Württemberg überzeugen. „Der Test ist ein Schritt in Richtung serientaugliche Anwendung des Brennstoffzellenantriebsstranges“, heißt es in der Begründung der Jury, besetzt mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Auto-Medienportal.Net
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 5. Oktober 2014. Seit nunmehr 56 Jahren erstellt und veröffentlicht das Energieunternehmen Shell Pkw-Studien für Deutschland. Die bislang letzte Untersuchung erschien 2009, jetzt legte der Konzern die insgesamt 26. Ausgabe mit einer Analyse von Pkw-Trends sowie deren mittel- und langfristigen Perspektiven vor, die das Unternehmen gemeinsam mit der Prognos AG aus Basel erarbeitete. Danach wird der Pkw-Bestand in Deutschland vorläufig weiter wachsen, 2022 mit rund 45,2 Millionen seinen Höhepunkt erreichen und anschließend langsam abnehmen.

VDA-Präsident Matthias Wissmann.

ampnet – 30. September 2014. „Das Auto erfindet sich neu – und ist wesentlicher Bestandteil unserer mobilen Zukunft. ‚Car-IT‘ ist die Grundlage für Innovationen in den kommenden Fahrzeuggenerationen. In Kooperationen mit Partnern aus der Informationstechnologie etablieren die deutschen Automobilhersteller und Zulieferer ganz neue Geschäftsmodelle“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), heute auf dem „car IT-Kongress“ in Hannover.

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 29. September 2014. Was zwischen Lissabon und Lettland noch längst nicht gang und gäbe ist, nämlich einheitliche Stecker für Elektrogeräte aller Art, soll in absehbarer Zeit für die Besitzer von Elektroautos zur selbstverständlich werden: Dann können sie die Batterie ihrer Fahrzeuge in allen Mitgliedsländern der Europäischen Gemeinschaft von Portugal bis Polen mit dem gleichen Verbindungsstecker laden. Einer entsprechenden Regelung, der das Europäische Parlament in Straßburg auf Vorschlag der EU-Kommission in Brüssel bereits im April 2014 zugestimmt hatte, wurde heute vom Ministerrat der EU, der die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten repräsentiert, verabschiedet.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 29. September 2014. Soviel lehrt die Praxis: Der Verbrauch eines Personenwagens wird zu mindestens einem Viertel vom Gasfuß des Fahrers bestimmt. Soviel zur Theorie: Jeder weiß, dass der Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ) wenig mit dieser Praxis zu tun hat, weil er unter festgelegten Rahmenbedingungen auf dem Prüfstand erfahren wird. Jeder bedauert das und zieht sich auf die Einsicht zurück, dass mit dem NEFZ wenigstens eine Vergleichbarkeit der Modelle erreicht wird.

Straßenverkehr in Peking.

ampnet – 29. September 2014. Die BMW Group wird in den kommenden beiden Jahren Versuchsfahrzeuge für das hochautomatisierte Fahren auf chinesischen Straßen aufbauen. Während in Europa unter anderem Tunnel, Ländergrenzen und Mautstellen zu bewältigen sind, kommen in den schnell wachsenden chinesischen Metropolen zum Beispiel mehrstöckige Fahrbahnen als weitere Herausforderungen auf die Ingenieure zu.

Trends anthropgener Belastungen durch Kohlendioxid und Stickoxide.

ampnet – 29. September 2014. Die Anstrengungen beim Umweltschutz im ostasiatischen Raum geben Anlass zur Hoffnung: Während die Emissionen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Region weiterhin stark zunehmen, hat sich der Ausstoß von giftigen Stickoxidgasen im Vergleich dazu weniger stark erhöht. Dies belegt eine Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen, die gestern (28. September 2014) in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht wurde.

Lang-Lkw.

ampnet – 29. September 2014. Der Lang-Lkw ist für den Verband der Automobilindustrie (VDA) ein wichtiges Instrument, um die Klimaschutzziele der EU im Straßengüterverkehr zu erreichen. Um auf 20 Prozent weniger CO2 bis 2030 zu kommen, seien die so genannten Gigaliner ein gutes Mittel, sagte Verbandspräsident Matthias Wissmann, denn mit ihnen könnten bis zu 25 Prozent Kraftstoff und Kohlendioxid pro transportierter Tonne eingespart werden. „Der Lang-Lkw ist daher ein echter Öko-Laster“, so Wissmann auf der noch bis Donnerstag dauernden IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Die EU forderte er daher auf, den grenzüberschreitenden Verkehr mit Lang-Lkw zu ermöglichen.

Erdgas-Tankstelle.

ampnet – 21. August 2014. Mit dem eigenen Pkw in den Urlaub zu fahren ist unkompliziert und besonders bei Familien sehr beliebt. Der alternative Kraftstoff Erdgas (CNG) kostet etwa ein Drittel weniger als Diesel und ist rund 50 Prozent günstiger als Benzin. Außerdem ist das Erdgastankstellennetz in Deutschland eines der dichtesten Tankstellennetze in Europa. Aber auch im europäischen Ausland wie in Italien, der Schweiz und Österreich gibt es ausreichende Tankmöglichkeiten. Wo genau sich diese befinden, zeigt der neue europäische Erdgastankstellen-Finder der Natural and bio Gas Vehicle Association (NGVA). Seit einigen Wochen ist der Erdgastankstellen-Finder für Europa unter der Internetadresse http://www.ngvaeurope.eu/get-directions verfügbar. (ampnet/nic)

ampnet – 19. August 2014. Die deutsche Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahren nicht nur den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen ihrer neu zugelassenen Pkw kräftig reduziert, sondern in noch größerem Maße die Emissionen der „klassischen“ Schadstoffe – seit Einführung der Euro-Abgasgesetzgebung um durchschnittlich 95 Prozent. Besonders stark wurden dabei die Stickoxid- und Partikelemissionen des Diesels reduziert. Allein beim Lkw verringerten sich die Emissionen von Stickoxiden (NOX )um 80 Prozent und die von Partikeln um 50 Prozent. Beim Pkw wurde die Partikelreduktion um 80 Prozent bereits mit der Euro-5-Norm umgesetzt. Mit Euro 6 werden nun vor allem die NOX-Emissionen nochmals um 56 Prozent reduziert.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 18. August 2014. Nun ist die Frage geklärt, mit welchem Thema sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erneut des Automobils annehmen wird. Die Experten hatten gewettet: Lärm oder Abgas. Lärm scheidet offenbar erst einmal aus, weil das Thema zu komplex für einen populistischen Ansatz ausfällt und den Straßenbauern dabei eine wenigstens ebenso große Verantwortung zukommt wie den Autoherstellern. Bleibt das Abgas. Die DUH ruft am Dienstag die Medien zusammen, um sich der Stickoxide anzunehmen.

Lexus CT 200h.

ampnet – 13. August 2014. Der ökologische Verkehrsclub (VCD) hat heute in Berlin zum 25. Mal die „VCD Auto-Umweltliste“ präsentiert. Der Sieger des Jahres 2011 kehrt nach einem Facelift zurück auf Platz eins: der Lexus CT 200h mit 8,08 Punkten. Der Abstand des Hybrid-Lexus zum Zweitplatzierten ist nicht groß. Mit 8,03 von zehn erreichbaren Punkten kommen die technischen Erdgas-Drillinge Volkswagen Eco-Up, Seat Mii Ecofuel und Skoda Citigo CNG Greentec auf Platz zwei des Ökorankings von mehr als 400 aktuellen Modellen im deutschen Markt. Hybridantrieb und Erdgas dominieren die Top Ten auch dieser Umweltliste.

Neelie Kroes.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 3. August 2014. Mit quietschenden Pneus stoppt ein Auto vor dem Haupteingang des Stuttgarter Flughafens. Herausspringt der Fahrer, den Koffer in der rechten und sein Flugticket in der linken Hand, und rennt mit großen Schritten zum Terminal. Offensichtlich ist er sehr in Eile. Das nun leere Auto - es handelt sich um ein Elektrofahrzeug - steht verwaist am Bordsteinrand. Urplötzlich setzt es sich von selbst in Bewegung, steuert das nächstgelegene Parkhaus an, besetzt dort einen für Elektroautos reservierten freien Platz mit Ladestation und bekommt dort frischen Strom. Alles geschah vollautomatisch.

Reisen mit ausgesuchten Passagieren.
Von Hans Robert Richarz

ampnet – 13. Juli 2014. Irgendwie erinnert die Erfolgsstory von Blablacar an die von Jeff Bezos aus Seattle im US-amerikanischen Bundesstaat Washington. Der rief 1995 den Internet-Buchhandel Amazon aus dem einfachen Grund ins Leben, weil es so etwas damals noch nicht gab. Auch die Geschäftsidee des Franzosen Frédéric Mazzella wurde aus der Not heraus geboren. Vor ein paar Jahren wollte er kurz vor Weihnachten von Paris aus seine Familie tief in der französischen Provinz besuchen. Ein Auto besaß er nicht, die Züge waren ihm zu voll und dazu, sich als Anhalter an die Straße zu stellen, hatte er keine Lust. Dabei waren die Autobahnen voller Fahrzeuge, von denen viele nur mit einem Fahrer besetzt in die gleiche Richtung rollten, in die auch Mazzella wollte. Es müsste doch im Zeitalter des Internets ein Leichtes sein, gegen Kostenbeteiligung am Sprit eine Mitfahrgelegenheit zu ergattern, die womöglich auch noch unterhaltsam und lustig sein könnte, dachte er sich. Doch weit gefehlt - vor den Augen des jungen Franzosen gähnte eine Marktlücke.

Deutsches Museum.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 28. Juni 2014. Nicht nur dreckige Luft, auch Krach macht krank. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält Lärm – nach Luftverschmutzung – für das zweitgrößte Gesundheitsrisiko überhaupt. Eine Studienauswertung im Forschungsverbund Lärm & Gesundheit im Auftrag der WHO belegt: Bei Menschen, die durch Lärmbelästigung unter Schlafstörungen leiden, steigt das Risiko für Allergien, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Migräne erheblich. Als Lärm wird der Schall bezeichnet, der das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden des Menschen beeinträchtigt. Lärm sagt stets, dass wir ein Geräusch negativ bewerten. Ab 30 Dezibel beginnt der Mensch Schall bewusst wahrzunehmen. Ab 65 Dezibel kann Schall schädlich sein. Die Schmerzgrenze liegt bei etwa 120 Dezibel. Allein durch den Straßenverkehr fühlen sich etwa 60 Prozent der Bevölkerung in Deutschland belästigt.

Erdgas tanken.

ampnet – 26. Mai 2014. Die Anzahl der verfügbaren Erdgas-Pkw-Modelle wird sich im Vergleich zu Anfang 2012 bis Ende 2014 verdoppeln. Insbesondere absatzstarke Modelle wie der VW Golf, der Audi A3 und die Mercedes-Benz B-Klasse sind im Kommen. Der Absatz von Erdgasfahrzeugen ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent auf 8900 Stück gestiegen. Erdgas ist damit nach Hybrid der beliebteste alternative Antrieb in Deutschland. Dies geht aus einem Zwischenbericht hervor, den die Initiative Erdgasmobilität heute der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Katherina Reiche, in Berlin übergeben hat.

Reifen-Messe in Essen.

ampnet – 23. Mai 2014. Mit einer Rekordbeteiligung bei den Ausstellern wird am kommenden Dienstag, 27. Mai, die Weltleitmesse „Reifen“ starten. 670 Ausstelle aus 44 Ländern präsentieren sich bis Freitag, 30. Mai, in der Messe Essen. Das Angebot umfasst alles rund um den Reifen, zum Beispiel Neureifen, Räder, Reifen- und Fahrwerkstechnik, Ausrüstung für Werkstätten und den Reifenservice sowie Anlagen, Geräte und Werkzeuge zur Reifenproduktion, Reifenerneuerung und Vulkanisation. Einen Schwerpunkt bilden die Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS), die in Europa ab 1. November 2014 für alle Neuwagen Pflicht sind.

Vincent Kobesen.

ampnet – 23. Mai 2014. Verkehrsexperten und -minister aus über 54 Nationen diskutieren auf der OECD-Veranstaltung „Weltverkehrsforum“ in Leipzig (21.-23.Mai) die Trends für den Verkehr von morgen. Wie können Mobilitätsangebote nachhaltig gestaltet werden? Wie geht man mit der Datenflut (Big Data) um und welche Möglichkeiten gibt es, Transport und Verkehr langfristig zu verbessern? Der Softwarehersteller PTV Group, Karlsruhe, fordert in Leipzig die Politik dazu auf, die notwendigen Regularien für einen offenen, standardisierten und sicheren Datenaustauch zu treffen. Die offenen Rechtsfragen im Umgang mit den Daten sollten bald geklärt werden, damit neue Anwendungen helfen können, den Verkehr in Zukunft effizienter zu steuern.

ampnet – 21. Mai 2014. Die Europäische Kommission hat heute ihre Strategie zur weiteren Reduzierung der CO2-Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs schwerer Nutzfahrzeuge vorgestellt. Künftig sollen die Verbrauchswerte von schweren Lkw bestimmt und ausgewiesen werden. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), erklärte dazu: „Dieser Vorschlag ist ambitioniert. Wir sehen aber die Chance, zusätzliche Transparenz für die Kunden zu schaffen. Für die Nutzfahrzeughersteller kann damit ein zusätzlicher Ansporn entstehen, die Kraftstoffeffizienz ihrer Fahrzeuge weiter zu verbessern. Die EU-Kommission hat die große Vielfalt des Nutzfahrzeugmarktes berücksichtigt und hält starre CO2-Grenzwerte für nicht mehr zwingend notwendig.“