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Umwelt & Verkehr

Wasserstoff-Tankstelle in Baden-Württemberg.

ampnet – 19. Februar 2016. Der Verkehrssektor wird die Entwicklung des Wasserstoffs als Energieträger vorantreiben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Kommerzialisierung der Wasserstofftechnologie in Baden-Württemberg“, die vom Beratungsunternehmen Ludwig-Bölkow-Systemtechnik und dem Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Clusters Brennstoffzelle BW durchgeführt. Ziel war es herauszufinden, welchen Beitrag Wasserstoff zum Energie- und Verkehrssystem bis zum Jahr 2030 leisten und wie er aus erneuerbarem Strom hergestellt werden kann.

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ampnet – 1. Februar 2016. Auf Einladung von Bürgermeister Olaf Scholz haben sich heute Vertreter des Bundes, der Städte und der Automobilindustrie zu einem Meinungsaustausch in Hamburg getroffen. Der Round Table soll Impulse für die weitere Zusammenarbeit bei der Luftreinhaltung in Ballungsräumen geben. Ziel der Gespräche ist es, geeignete Vorschläge für Maßnahmen zu entwickeln, die Bund, Autohersteller und Städte umsetzen können, um eine Verbesserung der Luftqualität zu erreichen.

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ampnet – 31. Januar 2016. Der ADAC will Volkswagen bei den Rückrufaktionen genau auf die Finger schauen. Der Club will wissen, ob sich die angekündigten technischen Anpassungen nachteilig auf den Kraftstoffverbrauch oder die Motorleistung der Fahrzeuge auswirken. Auf die damit verbundenen technischen und verbraucherschutzrechtlichen Fragen möchte der Club so schnell wie möglich Antworten liefern und bittet seine Mitglieder um Hilfe.

Die Partikelfilter-Nachrüstung wird finanziell gefördert.

ampnet – 25. Januar 2016. Für die Nachrüstung älterer Dieselautos mit einem Rußpartikelfilter gibt es auch 2016 wieder einen Zuschuss in Höhe von 260 Euro vom Staat. Das Angebot gilt für alle Diesel-Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen, die vor dem 1. Januar 2007 zugelassen wurden. Halter von leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen – wie etwa Transporter – erhalten den Zuschuss nur, wenn ihr Fahrzeug erstmalig vor dem 17. Dezember 2009 zugelassen wurde, wie die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) betont.

Renault-Gruppe.

ampnet – 15. Januar 2016. Nach Bekanntwerden der Abgasmanipulation von Volkswagen in den USA hat auch Frankreich eine Untersuchungskommission einberufen. Die unabhängige Technikkommission – genannt Commission Royal – soll sicherstellen, dass die heimischen Automobilhersteller ihre Fahrzeuge nicht mit vergleichbarer Manipulationssoftware ausgestattet haben. Dies scheint nach den bisherigen Tests nicht der Fall. Gleichwohl wurden aber auch bei Fahrzeugen von Renault Abgaswerte ermittelt, die über den Angaben des Konzerns liegen.

BMW i3.

ampnet – 29. Dezember 2015. Niedriger Spritverbrauch, geringer Verschleiß und möglichst wenig Belastung für die Umwelt: So fährt man mit gutem Gewissen und spart außerdem Geld. „Auto Test“ stellt in der morgen erscheinenden Ausgabe die Top 10 der umweltfreundlichsten Autos 2016 vor, ermittelt vom Institut Ökotrend. „Der BMW i3 gewinnt zum dritten Mal in Folge das Ranking als umweltfreundlichstes Auto aller Klassen ohne ernsthafte Konkurrenz“, so „Auto Test“-Redaktionsleiter Alexander Kuhlig. „Alle anderen Hersteller gehen noch zu halbherzig an die Thematik heran.“

Autonomes Fahren: Unterwegs nicht an Fahren denken.

ampnet – 27. Dezember 2015. Die Mehrheit der Deutschen findet automatisiertes Fahren gut. Das ist das Ergebnis einer Studie, die TNS Infratest jetzt im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA) vorlegte. Darin untersuchte TNS Infratest, eines der renommiertesten Institute für Marktforschung sowie Politik- und Sozialforschung, die Meinung der deutschen Bevölkerung zum automatisierten Fahren. Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (55 Prozent) spricht sich grundsätzlich für das automatisierte Fahren aus.

Mazda.

ampnet – 18. Dezember 2015. Mazda ist der Autohersteller mit dem niedrigsten Kraftstoff-Flottenverbrauch in den USA. Zum dritten Mal nacheinander hat die US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) dies in ihrem jährlichen Verbrauchsbericht „Light-Duty Automotive Technology, Carbon Dioxide Emissions, and Fuel Economy Trends" festgestellt. Für die Fahrzeugpalette des Modelljahres 2014 ermittelte die Behörde eine Kraftstoffeffizienz von 29,4 Meilen pro Gallone (mpg) und CO2-Emissionen von 302 Gramm pro Meile. Das entspricht einem Verbrauch von rund acht Litern je 100 Kilometer und einem CO2-Ausstoß von etwa 190 Gramm je Kilometer. Die Experten der EPA legten dabei nicht die offiziellen US-Normverbrauchswerte zugrunde, sondern angepasste Werte, die den realen Verbrauch der Fahrzeuge unter Alltagsbedingungen widerspiegeln sollen.

Mercedes-Benz.

ampnet – 16. Dezember 2015. Nach einem Opel Zafira hat sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) jetzt auch auf die Abgaswerte eines Fahrzeugs von Mercedes-Benz gestürzt. Daimler weist – ebenso wie Opel – Manipulationsvorwürfe zurück. Fahrzeuge von Mercedes-Benz entsprechen in vollem Umfang den jeweils zum Zeitpunkt der Zulassung geltenden Vorschriften, betont der Konzern in einer Pressemitteilung. Die aktuellen Medienberichte beziehen sich auf Messungen der FH Bern mit einem Mercedes-Benz C200 CDI, Baujahr 2011. Die in diesem Fahrzeug eingesetzte Technologie wurde 2007 zertifiziert. Damit erfülle das Fahrzeug unter den gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierungsbedingungen den Euro-5 Standard, teilte Daimler mit.

ampnet – 15. Dezember 2015. Opel wird ab dem zweiten Quartal 2016 Emissionsvorgaben, sowohl bei CO2 als auch bei NOx, zusätzlich zu den offiziellen Angaben von Verbrauch und CO2, auch den Verbrauch gemäß WLTP (Worldwide Harmonized Lights Vehicles Test Procedures) veröffentlichen. Zudem haben die Diesel-Ingenieure des Unternehmens damit begonnen, eine Initiative zur Verbesserung der NOx-Emissionen bei SCR-Dieselanwendungen (Selective Catalytic Reduction) umzusetzen. Dies ist eine frühe und freiwillige Verbesserung im Hinblick auf die sogenannte RDE-Gesetzgebung (Real Driving Emissions), die 2017 in Kraft tritt. Dabei verpflichtet sich Opel zu Transparenz gegenüber den Prüfbehörden.

Geldprämie bei Rußfilter-Nachrüstung.

ampnet – 15. Dezember 2015. Autobesitzer, die ihr altes Dieselfahrzeug mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten, erhalten auch 2016 weiter einen Zuschuss vom Staat. Die Nachrüstung wird mit 260 Euro pro Fahrzeug gefördert. Nach Angaben der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) gilt das Angebot für alle Diesel-Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen, die vor dem 1. Januar 2007 zugelassen wurden.

Mark Fields.

ampnet – 12. Dezember 2015. Mark Fields, CEO der Ford Motorcompany, kündigte gestern in Detroit an, Ford werde innerhalb der nächste fünf Jahre 13 neue Modelle mit einem elektrifizierten Antrieb anbieten. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen weltweit 40 Prozent aller Modelle des Unternehmens entweder mit Hybrid-, mit Plug in Hybrid- oder mit batterieelektrischem Antrieb antreten.

Tammo Voigt, Leiter Verkauf ÖPNV Großflotte Mercedes-Benz Omnibusse, übergab den ersten Gasbus der Euro VI-Baureihe an Ernst Schäfer, Leiter der Omnibuswerkstätten Stadtwerke Augsburg.

ampnet – 12. Dezember 2015. Die Augsburger Stadtwerke wollen den gesamten Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs CO2-neutral bewerkstelligen. Für die Omnibusflotte haben die Augsburger das Ziel schon erreicht, denn die Busflotte fährt bereits seit Jahren mit umweltfreundlichem Erdgas und seit einem Jahr sogar mit 100 Prozent Bio-Erdgas. Mit der Order von 13 Mercedes-Benz Citaro NGT (Natural Gas Technology) Omnibussen bleiben die Stadtwerke diesem Antriebskonzept treu, möchten aber mit dem Einsatz des Stadtbusklassikers Citaro den Fahrgastkomfort steigern.

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Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 10. Dezember 2015. Laut Richtlinie der Europäischen Kommission in Brüssel müssen Kältemittel für Klimaanlagen in Fahrzeugen verboten werden, wenn sie ein hohes Treibhauspotenzial haben. Nach Auffassung der Kommission hat Deutschland gegen die EU-Rechtsvorschriften verstoßen, weil es nichts dagegen unternahm, dass Daimler Fahrzeuge in der Europäischen Union verkaufte, die nicht dieser Richtlinie entsprachen. Aus diesem Grund hat die Kommission jetzt gegen Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof Klage eingereicht.

Aufsichtsratvorsitzender Hans-Dieter Pötsch (links) und Volkswagen-Chef Matthias Müller.

ampnet – 10. Dezember 2015. Der Volkswagen-Konzern kommt bei der Aufarbeitung der Affäre um geschönte Abgaswerte nach eigenen Angaben gut voran. Die technischen Lösungen für die Kunden in Europa seien erarbeitet, den Behörden vorgestellt und dort positiv bewertet worden, hieß es heute bei einer Pressekonferenz in Wolfsburg. Die Umsetzung beginnt im Januar. In die Aufklärung sind insgesamt rund 450 interne und externe Experten involviert. Neben den technischen Fragen geht es dabei auch um die Suche nach den Verantwortlichen und mögliche strafrechtliche Konsequenzen für sie.

Batterieladegerät.

ampnet – 7. Dezember 2015. Frost und Kälte belasten den Stromhaushalt im Auto stark: Heckscheiben-, Stand- und Sitzheizung benötigen zusätzlich zu den üblichen elektrischen Verbraucheren oft mehr Energie als die Lichtmaschine liefern kann. Das gilt insbesondere für den Kurzstreckenbetrieb. Hinzu kommt, dass schon bei Temperaturen um minus zehn Grad die Stromspeicher nur noch etwas mehr als die Hälfte ihrer normalen Kapazität bereitstellen könne. So schafft es am Ende die Autobatterie besonders häufig bei Kälte nicht mehr, den Motor zu starten.

Die Kraftstoffpreise in Deutschland.

ampnet – 2. Dezember 2015. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind gegenüber der Vorwoche wieder leicht gestiegen. Der ADAC ermittelte gestern einen aktuellen Durchschnittspreis für den Liter Super E10 von 1,317 Euro – ein Plus von 1,1 Cent binnen Wochenfrist. Der Dieselpreis kletterte um 0,2 Cent auf 1,128 Euro. Damit ist der Unterschied zwischen den Preisen beider Sorten wieder etwas größer geworden und beträgt nun rund 19 Cent. Sie lag noch im Sommer bei bis zu 28 Cent. Seitdem hat sich der niedriger besteuerte Dieselkraftstoff im Vergleich zu Benzin verteuert – auch weil sich im Herbst die Nachfrage nach dem produktgleichen Heizöl verstärkt. Allerdings liegt auch der aktuelle Preisunterschied noch immer über den Werten der Vorjahre zur gleichen Jahreszeit, stellt der ADAC fest. (ampnet/jri).

Volvo 7900 Electric in Göteborg.

ampnet – 30. November 2015. Die Elektrobuslinie 55 in der schwedischen Metropole Göteborg ist mit dem Europäischen Solarpreis 2015 in der Kategorie „Mobilität und Transportsysteme“ ausgezeichnet worden. Die Jury der Eurosolar ( Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien) würdigt sie als bestes Beispiel für die Einrichtung eines nachhaltigen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf Basis der Nutzung regenerativer Energien. Die im Juni 2015 eröffnete Buslinie ist das Ergebnis des Gemeinschaftsprojekts „ElectriCity“, bei dem es um die Entwicklung, Erprobung und Vorführung neuer, attraktiver und nachhaltiger Personentransportlösungen für die Zukunft geht. Auf der eigens hierfür eingerichteten Linienstrecke verkehren drei vollelektrische Busse und sieben Elektro-Hybridbusse von Volvo.

Iveco Stralis LNG Natural Power.

ampnet – 30. November 2015. Die Deutsche Energie-Agentur (Dena), der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und die Brancheninitiative „Zukunft Erdgas“ wollen künftig gemeinsam die Grundlagen dafür entwickeln, dass Liquified Natural Gas (LNG) als Kraftstoff im deutschen Markt eingeführt wird. Die Partner wollen Markthindernisse für Flüssigerdgas abbauen, der Politik Empfehlungen aussprechen, Standards und Normen entwickeln, erste Projekte umsetzen und eine Mindestinfrastruktur aufbauen. LNG ist bei minus 162 Grad verflüssigtes Erdgas und bietet im Straßengüterverkehr großes ökonomisches und ökologisches Potenziale. (ampnet/jri)

Zentrum für Elektromobilität und Hybridtechnik des Instituts für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe der TU Darmstadt.

ampnet – 26. November 2015. Die TU Darmstadt hat an ihrem Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe der ein Demo-Zentrum für Elektromobilität und Hybridtechnik eröffnet. Vor einiger Zeit wurde im Institut im Fachbereich Maschinenbau der Universität gemeinsam mit der Firma IVD eine Plug-in-Hybrid-Antriebseinheit speziell für kleine Fahrzeuge entwickelt. Bei ihm kommt ein Zwei-Zylinder-Verbrennungsmotor zum Einsatz, der durch ein patentiertes elektromechanisches System eine große Laufruhe aufweist. Ein Einbau der Antriebseinheit in ein Fahrzeug als Forschungsdemonstrator war bisher nicht möglich, weil unter anderem die räumlichen Voraussetzungen fehlten. Das ist mit dem neu gebauten „Electromobility- und Hybridcenter“ nun anders.

PSA.

ampnet – 26. November 2015. Der PSA-Konzern mit seinen Marken Peugeot und Citroen und die Nichtregierungsorganisation Transport & Environment wollen gemeinsam bis zum Frühjahr 2016 die Verbrauchsdaten im Fahrbetrieb ermitteln. Bis zum Frühjahr 2017 sollen außerdem die Schadstoffemissionen von PSA-Modelle mit Motoren der zweiten Stufe der Euro-6-Abgasnorm gemessen und veröffentlicht werden. Hierbei geht es vor allem um den Ausstoß an Stickoxiden (NOx).

Rückrufaktion für betroffene VW-Diesel: Die aktuelle Lage.

ampnet – 26. November 2015. Ein schlichtes Kunststoffrohr, randvoll mit feinen Kanälen zur Beruhigung der Luftströmung nach dem Luftfilter – das ist die Hardware-Lösung von Volkswagen für den Skandal-Diesel EA189 mit 1,6 Liter Hubraum. Volkswagen stellte diese Lösung jetzt für die rund drei Millionen betroffenen Motoren vor. Zum Plastikrohr kommt noch eine neue Software. Bei den rund 5,2 Millionen Zwei-Liter-Modellen des EA189 reicht das Aufspielen einer neuen Software.

Kraftstoffpreise in Deutschland (25.11.2015).

ampnet – 25. November 2015. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Vergleich zur vergangenen Woche geringfügig gesunken. Wie die heutige ADAC-Auswertung zeigt, kostet derzeit ein Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt 1,306 Euro (-0,3 Cent). Der Preis für einen Liter Diesel liegt aktuell bei 1,126 Euro (-0,3 Cent). (ampnet/nic)

Der Airbus A320 ATRA im Landeanflug.

ampnet – 24. November 2015. Fluglärm über bewohntem Gebiet vermindern ist die Motivation zweier Forschungsvorhaben, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Umwelt- und Nachbarschaftshaus (UNH), einer Tochter des Landes Hessen und Teil des Forums Flughafen und Region (FFR), in Kelsterbach vorgestellt hat. Das DLR wird voraussichtlich im Spätsommer 2016 ein Piloten-Assistenzsystem für ein lärmoptimiertes Anflugverfahren mit dem Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA im Regelbetrieb des Flughafens Frankfurt erproben. Die Testflüge sind an drei aufeinanderfolgenden Tagen geplant und werden zuvor mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) und dem Flughafen Frankfurt koordiniert.

Stau auf der Autobahn.

ampnet – 23. November 2015. Nach einer relativ ruhigen Phase beginnt pünktlich zum ersten Advent auch auf den Straßen der Weihnachtstrubel. Neben den üblichen Pendler-Staus am Freitagnachmittag müssen Autofahrer nun auch am Sonnabend mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Davon betroffen sind laut Auto Club Europa (ACE) vor allem die Straßen rund um die städtischen Einkaufszentren sowie die Ein- und Ausfallstraßen der Großstädte, denn Weihnachtsmärkte und Einkaufspassagen ziehen auch zahlreiche Besucher aus dem Umland und Touristen an. Für zusätzliche Behinderungen können – vor allem in höheren Regionen – Schnee und Glätte sorgen. Autofahrern empfiehlt der ACE, die Wettervorhersage in die Reiseplanung einzubeziehen und die Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 21. November 2015. „Krawallhilfe“ nannte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) kürzlich die Deutsche Umwelthilfe (DUH). „Aber es hat nicht immer der recht, der am lautesten Krawall schlägt“, schlussfolgerte das Blatt. Und Heise online aus dem Heise-Zeitschriftenverlag in Hannover bezeichnete Jürgen Resch gleichzeitig als einen „Querulanten im Wortsinn, also jemand, der deutsche Gerichte belastet, damit es ein Verfahren gibt, denn gibt es ein Verfahren, gibt es meistens auch eine Nachricht in der Presse“. Wohl wahr. Denn die nicht-staatliche Organisation und deren Chef Jürgen Resch lassen keine Gelegenheit aus, kräftig auf den Putz zu hauen, Behauptungen aus der Luft zu greifen oder Tests nach eigenem Gutdünken zurecht zu biegen, wann auch immer ihnen irgendetwas in punkto Umwelt gegen den Strich geht. In vielen Fällen profitieren die Kasse des Vereins und ein Rechtsanwalt aus Berlin davon.

Matthias Wissmann.

ampnet – 16. November 2015. Gegen eine generelle Verteufelung des Diesels hat sich noch einmal Matthias Wissmann gewehrt. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) sagte zum Auftakt des 12. Qualitäts-Gipfeltreffens der Automobilindustrie heute im Porsche-Werk Leipzig: „Es kommt jetzt darauf an, dass wir alle mit Fakten und Argumenten der gefährlichen Generalisierung entgegentreten, die sich im Schlagwort ‚Dieselgate‘ widerspiegelt. Gesetzesverstöße eines Unternehmens rechtfertigen keinen Generalverdacht gegen Hunderte von Zulieferern und Herstellern, die am Dieselkonzept beteiligt sind.“ Der Diesel sei kein Auslaufmodell, unterstrich Wissmann: „Im Gegenteil: Der Euro-6-Diesel hilft entscheidend bei der Minderung von CO2-Emissionen. Er erreicht bei der Reduktion von Schadstoffen Topwerte – auch auf der Straße.“

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 16. November 2015. Seit die Nachricht von den Machenschaften im Zusammenhang mit Abgastests bei Dieselmotoren in der Welt ist, weht den Selbstzündern ein Sturm der Kritik um die Zylinder. Die Landesumweltministerin aus Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken von den Grünen, forderte Mitte des Monats gemeinsam mit ihrer Kollegin Anja Siegesmund aus Thüringen, die Steuervergünstigung für Diesel zu kappen. Eine Woche später meldeten sich die ökologischen Weltverbesserer von Greenpeace zu Wort und ließen über die Deutsche Presseagentur verbreiten: „Dieselfahrzeuge sind nachweislich umwelt- und gesundschädlicher als vergleichbare Benziner. Die Dieselsteuer-Begünstigung muss endlich fallen."

Car2go in Madrid.

ampnet – 12. November 2015. Daimlers Carsharing-Unternehmen Car2go baut die Europa-Aktivitäten weiter aus und eröffnet mit Madrid den weltweit 31. Standort. Im rund 53 Quadratkilometer großen Geschäftsgebiet stehen 350 Smart Fortwo Electric Drive bereit. Stationsunabhängiges Carsharing wird damit erstmals überhaupt im spanischen Markt angeboten. Madrid ist zudem, nach Stuttgart, Amsterdam und San Diego, der vierte Standort, in dem eine rein elektrische Fahrzeugflotte zum Einsatz kommt. Zum ersten Mal setzt der weltweite Marktführer im Free-Floating-Carsharing auf ein von der städtischen Infrastruktur unabhängiges Ladekonzept. Das Wiederaufladen der Elektrofahrzeuge erfolgt in Madrid ausschließlich durch das Car2go-Serviceteam und über in der Stadt verteilte „Hubs“, wo im Schnell-Ladeverfahren die Fahrzeuge nach gut einer Stunde wieder fahrbereit sind. (ampnet/jri)

Das KBA.

ampnet – 11. November 2015. Das Kraftfahrt-Bundesamt untersucht seit Ende September, ob außer bei Volkswagen möglicherweise weitere Manipulationen des Schadstoffausstoßes, insbesondere bei Stickoxiden (NOx), stattfinden. Die Behörde lässt bei insgesamt über 50 Dieselmodellen unterschiedlicher Hersteller Nachprüfungen anstellen. Etwa zwei Drittel der Messungen wurden bereits durchgeführt. Zu den überprüften Fahrzeugen deutscher Hersteller gehören neben den Fahrzeugen von VW, der Audi A3 und A6, der BMW 3er und 5er sowie der Mini, der Ford Focus und C-Max, die Opel-Modelle Astra, Zafira und Insignia, die Mercedes-Benz C-Klasse und der CLS, der Porsche Macan sowie der Smart Fortwo.

VW-Logobild.

ampnet – 10. November 2015. Unter Aufsicht des Kraftfahrt Bundesamtes (KBA) sollen bei allen von CO2-Emissionsmanipulationen betroffenen VW-Fahrzeugen die Schadstoffemissions-, Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte neu ermittelt werden. Davor untersucht das KBA den gesamten Prozess der Ermittlung dieser Werte bei Volkswagen und seinen Dienstleistern. Über alle genehmigungsrelevanten Sachverhalte sollen anschließend auch die zuständigen die europäischen Genehmigungsbehörden informiert werde.

Auf dem ADAC-Ecotest-Prüfstand.
Von Walther Wuttke

ampnet – 2. November 2015. Auf den Prüfständen war die automobile Welt bis zu Volkswagens Dieselgate einigermaßen in Ordnung. Zwar konnten die dort gewonnenen Verbrauchs- und Abgaswerte in der Realität des Straßenverkehrs nicht bestehen, was vor allem umweltbewegte Zeitgenossen der Industrie immer wieder vorwarfen, doch die dort gewonnenen Ergebnisse stellten wenigstens eine Basis sicher, um einzelne Modelle miteinander zu vergleichen. Diese Basis wird in Europa nach dem sogenannten Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ermittelt, der inzwischen in die Jahre gekommen ist und alles andere als „neu“ ist. Deshalb steht er kurz vor seiner Ablösung, was allerdings nicht bedeutet, dass er sich in den kommenden Jahren vollständig verabschieden wird.

Blockheizkraftwerk wurde in die Energiezentrale im Global Logistics Center Germersheim.

ampnet – 2. November 2015. Im Mercedes-Benz Global Logistics Center Germersheim wurde heute nach sieben Monaten Bauzeit und einem dreiwöchigen Probebetrieb das neue Blockheizkraftwerk offiziell in Betrieb genommen. Standortleiter Eckhart von Sass: „Wir haben rund 1,95 Millionen Euro in das neue Blockheizkraftwerk investiert. Mit dieser modernen Technologie leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und sind noch unabhängiger von der öffentlichen Versorgung.“

Der ADAC wird schon 2016 Realmessungen auf der Straße mit Labortests kombinieren.

ampnet – 30. Oktober 2015. Der ADAC begrüßt, dass beim europäischen Abgasgesetzgebungsverfahren auch direkte Messungen der Emissionen bei Fahrt auf der Straße (RDE, Real Driving Emissions) Eingang finden. Kritisch sieht der Automobilclub hingegen die langen Übergangsfristen und die erlaubten hohen Abweichungen zwischen den Messungen im Abgas-Labor und auf der Straße. Vor diesem Hintergrund wird der ADAC ab 2016 mit Abgastests auf der Straße für mehr Transparenz beim Verbraucher sorgen.

Stau auf der Autobahn.

ampnet – 26. Oktober 2015. Mit Baden-Württemberg und Bayern starten an diesem Wochenende die beiden letzten Bundesländer in die Herbstferien. Urlauber aus anderen Regionen Deutschlands sind hingegen schon wieder auf der Rückreise. Eng wird es daher vor allem auf den Heimreiserouten. Erfreulicherweise nähert sich die Baustellen-Saison ihrem Ende.

„Efficiency Run“: Auch beim Tanken war die Dekra immer dabei.
Von Walther Wuttke

ampnet – 20. Oktober 2015. Lastwagen haben einen denkbar schlechten Ruf. Bei umweltbewegten Zeitgenossen sind sie als Dreckschleudern abgestempelt, und wenn sie sich gerade mal wieder ein Elefantenrennen auf einer zweispurigen Autobahn liefern, erreichen sie beim eiligen Autofahrer die Beliebtheit einer Zahnwurzelbehandlung – ohne Betäubung. Zwar lässt sich am maximalen Tempo der Dickschiffe nichts ändern, doch bei der Umweltverträglichkeit herrscht ein überraschend großes Potenzial.

Optimierter Mercedes-Benz Actros im Praxisversuch „Efficiency Run 2015“.

ampnet – 19. Oktober 2015. Der Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen moderner Lastwagen-Kombinationen lassen sich mit am Markt verfügbaren Maßnahmen um einen zweistelligen Prozentsatz senken, wenn neben der Zugmaschine auch der Anhänger optimiert wird. Das ergab ein Praxistest von Daimler und anderen Projektbeteiligten. Der Feldversuch „Efficiency Run“ hat gezeigt, dass die Einsparungen deutlich größer sind, wenn nicht nur der Motor der Zugmaschine weiter optimiert wird, sondern das Fahrzeug insgesamt.

Der erste Citroen DS3 für die Flinkster-Flotte.

ampnet – 17. Oktober 2015. Wer sich an Carsharing-Modellen beteiligt, interessiert sich für Elektroautos und nutzt gern den öffentlichen Personen-Nahverkehr. Das sind zwei Ergebnisse des 2012 Forschungsprojekts „Wi Mobil“, bei dem das Mobilitätsverhalten von Kunden des BMW-Service „Drive Now“ und „Flinkster“ mit Hilfe von Nutzerbefragungen, Mobilitäts-Trackings und Auswertungen der orts-, zeit- und fahrstrecken-bezogenen Buchungsdaten der Car sharing-Anbieter untersucht wurde. Gesucht wurden Veränderungen im Mobilitätsverhalten und in der Azeptanz. Heraus kamen die Vorlieben für die Öffis und das Elektroauto.

ampnet – 16. Oktober 2015. Porsche baut sein Nachhaltigkeitsprogramm weiter aus. So sorgen vier regenerative Energiesysteme jetzt im Ausbildungszentrum in Zuffenhausen dafür, dass der Neubau eine positive Öko-Bilanz erreicht und 30 Prozent weniger Energie benötigt, als es die Energieeffizienzrichtlinien der Bundesregierung (EnEV) vorgeben. Im Porsche-Werk in Leipzig hingegen sinkt der Trinkwasserverbrauch für die künstliche Bewässerung der Rundstrecke deutlich. Dies geschieht durch den Einsatz einer Regenwasserzisterne samt Recyclingsystem. Im neuen Porsche Zentrum Adlershof in Berlin erzeugt ein 25 Meter hoher Photovoltaik-Pylon künftig bis zu 14 000 Kilowatt Stunden Strom pro Jahr. (ampnet/dm)

Binnenschiff.

ampnet – 5. Oktober 2015. Die Güterbeförderung mit Binnenschiffen hat Im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 116,4 Millionen Tonnen Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen transportiert. Das waren 3,6 Millionen Tonnenmehr als im entsprechenden Zeitraum 2014.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 3. Oktober 2015. Der Sonnabend ist für viele aktuell arbeitende Journalisten immer noch der eigentliche Sonntag – Zeit zum Entspannen und zum Besinnen, in diesen wilden Tagen voller Nebel um den Diesel erst recht. Als Volontär auf Besuch bei einem großen Hamburger Boulevardblatt verriet mir einst dessen Chefredakteur sein Credo: nur so lange recherchieren, bis die Geschichte droht kaputtzugehen.

ampnet – 2. Oktober 2015. Ab sofort haben Kunden von Volkswagen die Möglichkeit zu prüfen, ob an ihrem Fahrzeug das Abgasverhalten nachgebessert werden muss. Dazu hat Volkswagen ein Online-Tool auf seine Website gestellt. Unter www.volkswagen.de/info erfährt jeder Kunde über seine Fahrgestellnummer, ob sein Fahrzeug betroffen ist oder nicht. Volkswagen erklärt, auch vor einer möglichen Nachbesserung des Abgasverhaltens seien alle Fahrzeuge technisch sicher und fahrbereit.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 2. Oktober 2015. Heute wurde auf der Autobahn A8 zwischen Denkendorf und Stuttgart der erste Test eines autonom fahrenden Lkw auf einer öffentlichen Straße durchgeführt. Dr. Wolfgang Bernhard, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Daimler Trucks & Buses, und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg waren Pilot und Co-Pilot am „Steuer“ des Premieren-Lkw, eines Mercedes-Benz Actros, der für die Erprobung des autonomen Fahrens auf öffentlichen Straßen mit dem intelligenten System Highway Pilot ausgestattet ist. Der Truck ist mit einer Ausnahmegenehmigung des Landes Baden-Württemberg als Versuchsfahrzeug zugelassen.

Jerry Reynolds.

ampnet – 1. Oktober 2015. Der amerikanische Journalist, Kolumnist und Rundfunk-Moderator Jerry Reynolds arbeitet seit 35 Jahren mit der Automobilindustrie und sendet jedes Wochenende ein eigenes Rundfunkprogramm mit Testberichten, Ratgeber-Themen und Analysen zum Thema Auto, das in allen 50 Bundesstaaten der USA zu hören ist. Bei Talk-Shows im Fernsehen ist der Texaner aufgrund seiner Fachkenntnis ein gern gesehen Gast. Jetzt veröffentlichte er angesichts des Dieseldesasters von VW in den USA diesen Kommentar aus amerikanischer Sicht, den wir mit seinem Einverständnis für Sie ins Deutsche übersetzt haben (ampnet/hrr):

ampnet – 29. September 2015. In der Diskussion um die für die Musterzulassung von Automobilen notwendigen Prüfstandversuche in USA sieht der Automobilclub von Deutschland (AvD) keine Mängel oder Nachteile für die Fahrer der rund elf Millionen Dieselfahrzeuge des Volkswagen-Konzerns. Die verwendete Software bedeute im Fahrbetrieb keinerlei Nachteile. Fast alle am deutschen Markt erhältlichen Fahrzeuge werden im Lauf der ersten 16 Monate nach ihrer Neuvorstellung von Fachleuten, Organisationen und Medien ausgiebigen Tests unterzogen, bei denen bislang keine Schwankungen im Schadstoffausstoß gemessen wurden, die begründen könnten, dass einzelne Automobile wegen auffälliger Abweichungen von den Normwerten in die Werkstätten gerufen werden müssten, stellt der Automobilclub fest.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 27. September 2015. Kein Zweifel: Was VW mit den Manipulationen an der Software für Abgastests von Dieselmotoren angerichtet hat, ist in punkto Dummheit schwer zu überbieten. Und es kam, wie es kommen musste. Kaum war die Nachricht von der Wolfsburger Bauchlandung in den USA in der Welt, meldeten sich die üblichen Verdächtigen zu Wort, die immer dann lautstark auf die Pauke hauen, wenn es gilt, der gesamten Autoindustrie am Zeug zu flicken. Diesmal entstand – und entsteht immer noch – der Eindruck, als ginge es so manchem nur darum, Volkswagen und seinen 600 000 Beschäftigten mit sadistischem Vergnügen den endgültigen Garaus zu machen.

Dieselfahrzerug im ADAC-Ecotest.

ampnet – 27. September 2015. Der ADAC stellt bei seinem eigenen, realitätsnäherem Ecotest bei Dieselfahrzeugen schon seit Jahren immer wieder Abweichungen zu den gesetzlichen Stickoxid-Grenzwerten fest. Im gesetzlich vorgeschriebenen NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) halten alle geprüften Autos hingegen die Grenzwerte ein, teilte der Club angesichts der Diskussuion um geschönte Abgaswerte von Volkswagen in den USA mit. Die ADAC-Messungen, die die keine gesetzliche Bedeutung haben, umfassen unter anderem auch den neuen Weltzyklus (WLTC 2.0). Viele der getesteten Fahrzeuge überschritten dabei den gesetzlichen Grenzwert von 80 Milligramm Stickoxid (NOx) pro Kilometer.

IAA 2015: Pkw-Markenvorstand Dr. Herbert Diess erläutert Bundeskanzlerin Angela Merkel die Technik des Volkswagen Tiguan GTE.

ampnet – 26. September 2015. Alle Neuwagen der Marke Volkswagen Pkw der aktuellen Modelle des Golf, Passat und Touran, die über die gültige EU6-Norm verfügen, sind von den Manipulationen um die Test-Software nicht betroffen. Das geht aus einer Presseerklärung des Chefs der Marke Volkswagen Pkw, Dr. Herbert Diess, hervor, die der gestern gleich nach der Sitzung des Aufsichtsrat der Volkswagen AG gegeben zur aktuellen Situation um die Software-Affaire bei Volkswagen veröffentlicht hatte.

Betanken eines Dieselfahrzeugs.

ampnet – 23. September 2015. In der Affäre um geschönte Abgaswerte von Dieselfahrzeugen aus dem Volkswagen-Konzern bei US-Tests hat sich heute auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) zu Wort gemeldet. Solche Praktiken dürften nicht hingenommen werden, heißt es in einer Presseerklärung, in der sich der Branchenverband nicht dazu durchringen kann, VW namentlich zu nennen. Die Rede ist nur von einem „Unternehmen“.

Dieselfahrzerug im ADAC-Ecotest.

ampnet – 22. September 2015. Die Messung des Kraftstoffverbrauchs und der Abgaswerte unter Laborbedingungen steht schon seit Jahren in der Kritik. So setzt sich der ADAC bereits länger Zeit für realitätsnähere Verfahren ein und versucht dem Realverbrauch in seinem eigenen Ecotest näherzukommen. Auf einem eigenen, zertifizierten Prüfstand untersucht der Automobilclub seit 2003 jährlich rund 150 Pkw in puncto CO2-Emissionen und Schadstoffe. Dort fallen auch bei Dieselfahrzeugen immer wieder Abweichungen von den Grenzwerten auf. Bei den festgestellten Schadstoffabweichungen handelt es sich nicht um den Faktor 10-40 wie aktuell im Fall von Volkswagen in den USA, allerdings komme der Faktor 7-20 (jeweils bezogen auf die Grenzwerte USA/EU) durchaus häufig vor, teilte der ADAC mit.

Prof. Dr. Martin Winterkorn.

ampnet – 20. September 2015. Hier der Wortlaut der Erklärung des Volkswagen-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn zum Vorwurf der US-Umweltbehörde Environmental Protection Administration (EPA) und der California Air Ressources Bureau (CARB), die am Freitag die Öffentlichkeit in den USA darüber informiert haben, dass bei Abgastests an Fahr‎zeugen mit Dieselmotoren des Volkswagen Konzerns Manipulationen festgestellt worden sind und damit gegen amerikanische Umweltgesetze verstoßen worden ist.

Volkswagen Logo.

ampnet – 19. September 2015. Die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) EPA wirft Volkswagen vor, gegen das Klimaschutzgesetz "Clean Air Act" verstoßen zu haben. Die Behörde fordert deswegen gestern in Washington den Rückruf von 482 000 Diesel-Fahrzeugen der Marken Volkswagen und Audi. Das Unternehmen steht unter Verdacht, eine Software eingesetzt zu haben, mit der sich die Messung des Schadstoffausstoßes manipulieren lässt.

Toyota Prius Plug-in-Hybrid an der Ladestation.

ampnet – 18. September 2015. Pkw mit Plug-in-Hybridtechnologie, also der Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor mit der Möglichkeit, eine Batterie extern über ein Stromkabel aufzuladen, als Zukunftstechnologie gehandelt. Der ADAC-Ecotest, der realitätsnahe Verbrauchs- und Umweltwerte von Autos liefert, hat jetzt vier Plug-in-Modelle (VW, Mercedes, Mitsubishi und Toyota) untersucht. Das Ergebnis: Die Herstellerangaben für Verbrauch und CO2-Emission weichen gerade bei den Teilzeitstromern stark von den Angaben ab. Nur der Toyota Prius Plug-in Hybrid erreicht in den Messungen des Clubs fünf von fünf möglichen Umweltsternen.

Ford Fiesta aus dem Ford-Carsharing-Programm.

ampnet – 14. September 2015. Ford sieht sich mit seinem Carsharingmodell auf dem richtigen Weg. Von Jahresanfang bis Mitte August des Jahres sind die Fahrzeuge der Händler mehr als 8000 Mal gebucht worden. Damit wurde das Ergebnis des Gesamtjahres 2014 bereits nach siebeneinhalb Monaten übertroffen. Aktuell können in rund 70 Städten in Deutschland und an 140 Standorten Carsharing-Autos von Ford gemietet werden. Registrierte Kunden haben zudem Zugriff auf das bundesweite Carsharing-Angebot Flinkster der Deutschen Bahn und damit auf ein flächendeckendes Netz von rund 3600 Fahrzeugen in 200 Städten.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 12. September 2015. Ford ist als führender Partner an einer Forschungsgruppe beteiligt, die an Dieselmotoren, die mit Kraftstoffen aus regenerativen Quellen betrieben werden, arbeitet Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mitfinanzierte Drei-Jahres-Projekt wird erstmals Fahrzeuge testen, die mit Dimethylether (DME) betrieben werden, einem gemeinhin als nicht-toxisch eingestuften Aerosol, sowie mit Oxymethylenether (OME1), einer Flüssigkeit, die in der Regel als Lösungsmittel in der chemischen Industrie Verwendung findet.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 10. September 2015. Die Produktion von Bioethanol in Deutschland ist im ersten Halbjahr um 5,2 Prozent auf 370 484 Tonnen gestiegen, der Verbrauch hingegen ging um 3,7 Prozent zurück. Während die Kraftstoffsorte Eurosuper (E5) mit fünf Prozent Anteil Bioethanol einen leichten Zuwachs von 1,5 Prozent an den Tankstellen verzeichnete, lag der Absatz anderer Kraftstoffsorten wie Super Plus unter dem des Vorjahrs. Auch der Absatz von Super E10 entwickelte sich rückläufig: Im 1. Halbjahr 2015 wurden 1,25 Millionen Tonnen abgesetzt, dies bedeutet ein Minus von elf Prozent und einen Marktanteil von 14,1 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte der Marktanteil bei 15,5 Prozent gelegen.

Solaris Urbino 12 Electric in Berlin.

ampnet – 1. September 2015. Berlin ist weltweit die erste Hauptstadt, die eine Linie mit kabellos geladenen Elektrobussen betreibt. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen vier Solaris Urbino 12 Electric auf der 6,1 Kilometer langen Linie 204 zwischen Südkreuz und Zoologischer Garten (Hertzallee) ein. Die 18 Haltestationen werden ab sofort ausschließlich mit den Elektrobussen angesteuert. An den Endhaltestellen kommt zum Aufladen der Batterien jeweils für wenige Minuten die induktive Primove-Technologie von Bombardier zum Einsatz. (ampnet/jri)

Stau auf der Autobahn.

ampnet – 31. August 2015. In vielen Teilen Deutschlands ist schon wieder der normale Alltag eingekehrt. In Hessen und Rheinland-Pfalz sowie im Saarland enden jedoch erst an diesem Wochenende (4. - 6.9.2015) die Sommerferien. Entsprechend rechnet der Auto Club Europa (ACE) nur noch mit mäßigem Verkehrsaufkommen in nördlicher Richtung. Lediglich im Süden Deutschlands gehen die Sommerferien noch bis Mitte September. In Baden-Württemberg und Bayern brechen insbesondere bei schönem Wetter noch Familien zu Ausflügen in die Naherholungsgebiete oder zu einem Kurzurlaub an den Gardasee oder an die Adria auf. Auch aus Österreich bewegt sich eine Rückreisewelle von den Stränden der Adria nach Wien, ins Burgenland und nach Niederösterreich.

ampnet – 20. August 2015. Wie erreichen in Zukunft Waren in Städten den Bestimmungsort. Melden wir uns per Smartphone bei einem Depot an und schon werden alle Waren aus den unterschiedlichsten Quellen mit einem Fahrzeug angeliefert? Fest steht: Für die Logistik in der Stadt werden wir uns rasch effiziente und ökologisch verträglichere System ausdenken müssen. Marcel Huschebeck forscht beim Verkehrsplaner PTV Group seit 15 Jahren zu Logistiksystemen der Zukunft. Wir fragten ihn nach dem Stand der Entwicklung und seiner Vision.

Der Lexus CT 200h (2.v.l.) führt die Auto-Umweltliste 2015 des VCD an. Dahinter folgen der Peugeot 208 Active Blue HDi 100 Stop & Start (l.) und die technisch identischen Erdgasautos Skoda Citigo CNG Greentec, Seat Mii Ecofuel und Volkswagen Eco-Up.

ampnet – 12. August 2015. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat heute in Berlin zum 26. Mal seine „Auto-Umweltliste“ präsentiert. Auf Platz 1 steht erneut der Vorjahressieger Lexus CT 200h mit 8,08 Punkten. Hinter dem Hybridfahrzeug folgt mit 8,05 von zehn erreichbaren Punkten ein Diesel, und zwar der neu aufgelegte Peugeot 208 Active Blue HDi 100 Stop & Start. Die technisch identischen Erdgas-Drillinge Volkswagen Eco-Up, Seat Mii Ecofuel und Škoda Citigo CNG Greentec kommen mit 8,03 Punkten auf Platz drei des Ökorankings.

ampnet – 11. August 2015. Die Niedervolt-Hybridisierung kann auch beim Dieselmotor zu deutlichen Verbrauchseinsparungen führen. Continental zeigt dazu auf der IAA 2015 (17. – 27. September 2015) in Frankfurt seine 48 Volt-Eco-Drive-Technologie in einem Mittelklasse-Personenwagen mit 1,6 TDI-Antrieb. Berechnungen für das Demonstrationsfahrzeug versprechen Verbrauchsvorteile von 7 bis 9 Prozent.

PTV Logo

ampnet – 11. August 2015. Eine Fahrzeugflotte hinterlässt Spuren – nicht nur auf der Straße sondern auch in der Luft: Immer häufiger stehen Logistikunternehmen vor der Herausforderung, die Emissionen ihrer Flotte ausweisen zu müssen, den „Footprint“, also den Fußabdruck ihrer Fahrzeugflotte durch Kohlendioxidemissionen. „Dabei spielen die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle. Die wichtigsten sind die eingesetzten Fahrzeuge und die gefahrenen Routen“, erklärt Michael Nutto, Solution Director der PTV Group in Karslruhe. Die PTV-Software beziehe beide Faktoren in die Footprint-Berechnung ein.

Kontrollbrücke für Lkw.

ampnet – 4. August 2015. Das Umweltbundesamt (UBA) plädiert für eine ambitionierte Umsetzung des Aktionsprogramms Klimaschutz im Verkehrssektor: „Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor, der seine Emissionen seit 1990 nicht mindern konnte. Weil immer mehr Güter auf der Straße transportiert werden und der Trend zu mehr PS und schwereren Fahrzeugen geht, haben die sparsameren Motoren dem Klimaschutz wenig genützt. Im Verkehrssektor muss daher dringend mehr passieren“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger bei der Vorstellung der „Daten zur Umwelt 2015“ in Berlin.

Autonomes Fahren: In den 50-ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Traum.

ampnet – 3. August 2015. Audi, BMW Und Daimler übernehmen gemeinsam von Nokia das Geschäft für Karten und ortsbezogene Dienste. Mit der Übernahme von „Here“ soll sichergestellt werden, dass die Produkte für alle Kunden aus der Automobilindustrie und anderen Branchen und Dienstleistungen offenstehen. Here wird deswegen als offene, unabhängige und wertschaffende Plattform für cloud-basierte Karten und Mobilitätsdienste arbeiten. Die drei Unternehmen übernehmen Here jeweils zu gleichen Teilen; keines strebt eine Mehrheit an. Wenn die Kartellbehörden den Deal genehmigen, soll die Transaktion im ersten Quartal 2016 abgeschlossen werden. Nokia nennt als Kaufpreis 2,8 Mrd Euro.

Neues Lastwagenkonzept bei Walmart.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 1. August 2015. Während in den USA Möchtegern-Präsidentschaftskandidat Donald Trump davon faselt, dass "Klimawandel nur eine Zeitungsente" sei und viele republikanische Parteikollegen ins gleiche Horn sst0ßen, macht die Regierung von Präsident Barack Obama bei diesem Thema seit sechs Jahren Nägel mit Köpfen. Zunächst gab es strengere Verbrauchsvorschriften für Personenwagen und Eisenbahnen, dann gerieten Flugzeuge ins Visier der CO2-Auguren. Ende Juli 2015 verpflichteten sich mehr als ein Dutzend namhafter US-Unternehmen, darunter General Motors, der Aluminium-Konzern Alcoa und Microsoft, bis 2025 ihre Kohlendioxid-Emissionen um die Hälfte zu senken und dafür 150 Milliarden Dollar zu investieren. Endgültige Regeln zum Ausstoß von Treibhausgasen durch Kohlekraftwerke stehen unmittelbar vor der Tür; als weiterer großer Brocken soll es nun den US-Lastwagen an den Kragen gehen.

Skoda Octavia Combi G-Tec.
Von Markus Gersthofer

ampnet – 26. Juli 2015. Neue Autos dürfen ab 2021 im Schnitt nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Dies entspricht einem Verbrauch von 4,1 Litern pro 100 Kilometer bei Benzin- und von nur 3,6 l bei Dieselmotoren. Die Grenze sorgt besonders bei den Herstellern großer und schwerer Wagen für schlaflose Nächte: Deren Verbrauch in solche Regionen schrumpfen zu lassen, erfordert den ganzen Einfallsreichtum der Konstrukteure. Eine Hilfe für sie könnte Erdgas werden: ‚CNG’ (Compressed Natural Gas) setzt die CO2-Emissionen drastisch herab – vor allem dann, wenn man die Motoren ‚monovalent’ auslegt, also ausschließlich für Erdgas. Neue Motoren dieser Art sind in Entwicklung. Mit ebenfalls neuer Turbo-Technik sollen sie auch in der Leistung zu den besten Benzinern aufschließen: Erdgasmodelle dürften in Zukunft deutlich interessanter werden.

Fergal McGrath (links) und Julian Warren fuhren mit einem Honda Civic Tourer ins „Guiness Buch der der Rekorde“.

ampnet – 7. Juli 2015. Honda hat einen neuen Weltrekordtitel für Kraftstoffeffizienz aufgestellt und sich einen Eintrag ins „Guiness Buch der der Rekorde“ gesichert. Bei seiner 25-tägigen Fahrt durch die 24 zusammenhängenden EU-Länder legte ein Civic Tourer 1.6 i-DTEC 13 498 Kilometer zurück und erzielte einen Durchschnittsverbrauch von 2,82 Litern Diesel auf 100 Kilometern. Damit wurde die Normangabe von 3,8 Litern um über ein Viertel unterboten. Der Lohn ist der Titel in der Kategorie „Niedrigster Kraftstoffverbrauch – alle 24 zusammenhängenden EU-Länder / alle Fahrzeuge“.

Mitsubsihi Plug-in Hybrid Outlander.

ampnet – 17. Juni 2015. Durch den konsequenten Einsatz von Ökostrom in der Firmenzentrale sowie die verstärkte Nutzung von Elektrofahrzeugen wie dem Electric Vehicle und dem Plug-in Hybrid Outlander als Dienstwagen und Flottenfahrzeuge erspart Mitsubishi in Deutschland der Umwelt im Jahr rund 180 Tonnen CO2 pro Jahr im Vergleich zum bundesdeutschen Strommix. Allein der Stromverbrauch in der Rüsselsheimer Deutschlandzentrale entspricht etwa einem Klimaschutzeffekt von 755 Bäumen, wie der Stromlieferant des hessischen Unternehmens, die Naturstrom AG errechnet hat. Seit nunmehr einem Jahr bezieht der Importeur MMDA 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft. Rechnet man die Elektrofahrzeuge hinzu, die als Dienstwagen und im Flottenbetrieb eingesetzt werden und die ebenfalls mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden, kommt man auf weitere 95 Tonnen CO2-Einsparung – oder noch einmal 824 Bäume, teilte das Unternehmen mit.

Toyota Shirakawa-Go Öko-Institut vermittelt seit zehn Jahren Kontakt zur Natur.

ampnet – 14. Juni 2015. Das Toyota Shirakawa-Go Öko-Institut feiert seinen zehnten Geburtstag. Das Erlebnis-Zentrum, das der japanische Automobilhersteller Toyota gemeinsam mit der Stadt Shirakawa und anderen Organisationen gegründet hat, bietet seit nunmehr einem Jahrzehnt Natur zum Anfassen und Kennenlernen. Das Institut wurde im April 2005 inmitten des zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden historischen Dorfes Shirakawa-Go gegründet. Besucher können seitdem an Projekten und Aktionen zum Arten- und Naturschutz teilnehmen. (ampnet/Sm)

Erdgas als alternativer Kraftstoff.

ampnet – 4. Juni 2015. Alternative Antriebe sind unverzichtbar, der Ausstoß an Kohlendioxid im Straßenverkehr sinkt. Eine wichtige, aber in Deutschland bisher nur selten genutzte Option bieten Erdgasfahrzeuge. Sie kombinieren niedrige Emissionen mit hoher Fahrleistung und ökonomischen Vorteilen. „Erdgas Mobil“, eine Initiative deutscher Energieversorgungs-Unternehmen zur Förderung von Erdgas und Bio-Erdgas, hat zehn Gründe zusammengetragen, die für ein Erdgasfahrzeug sprechen:

Moovel ab sofort auch in München.

ampnet – 3. Juni 2015. Daimler und die Bahn vernetzen sich. Die Unternehmen Daimler AG mit ihrer Tochter Moovel GmbH und Deutsche Bahn AG mit ihrem Tochterunternehmen DB Rent GmbH starteten heute mit der Verknüpfung ihrer Mobilitätsplattformen Moovel und Flinkster. Damit entsteht das größte Netzwerk für Mobilitätsdienstleistungen in Deutschland.

Trends anthropgener Belastungen durch Kohlendioxid und Stickoxide.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 26. Mai 2015. Immer häufiger taucht auf den Preisschildern deutscher Tankstellen eine Angabe für die Kosten von "AdBlue" auf. Neue Spritsorte? Besonders billiger Treibstoff? Keins von beiden. "AdBlue" bezeichnet eine geruchsneutrale, wasserklare Harnstofflösung, die bei der Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren verwendet wird. Für die Verwendung von Adblue ist ein zusätzlicher Tank am Fahrzeug angebracht, der Verbrauch der Substanz beträgt etwa vier bis sechs Prozent des normalen Kraftstoffverbrauchs. Wenn ab dem 1. September 2015 alle Neuwagen bei der Erstzulassung die verschärfte Abgasnorm Euro 6 erfüllen müssen (zum Beispiel Dieselmotoren statt 180 mg Stickoxide nur noch 80 mg pro Kilometer), werden große und schwere Fahrzeuge mit Dieselantrieb diese Norm ohne einen sogenannten SCR-Katalysator (Seletive Catalytic Reduction-Kat – gezielte katalytische Reduzierung) kaum schaffen. Und dieser Kat benötigt Adblue.

VDA-Präsident Matthias Wissmann.

ampnet – 7. Mai 2015. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), forderte die Politik beim 15. Mittelstandstag des VDA in Gravenbruch bei Frankfurt auf, alles zu tun, um die Stärke der inländischen Standorte auch künftig zu sichern. Die Arbeitskosten am Automobilstandort Deutschland seien im vergangenen Jahr erneut schneller gestiegen als bei manchen Nachbarn, der Abstand zu anderen europäischen Standorten habe sich vergrößert, erklärte Wissmann.

Bundesminsterin Johanna Wanka und die Teams „Ruppin Jet“ (Oberstufenzentrum Ostprignitz-Ruppin) und „Evi Neuruppin“ (Evangelische Schule Neuruppin.

ampnet – 7. Mai 2015. Aus Deutschland gehen 16 Teams von Hochschulen und Berufsschulen beim weltgrößten Effizienzwettbewerb an den Start. Sie starten am Donnerstag, 21. Mai bis Sonntag, 24. Mai 2015, unter der Schirmherrschaft von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka in einem der härtesten Wettbewerbe für Studenten der Ingenieurwissenschaften: beim „Shell Eco-marathon Europe“. Seit 30 Jahren haben sich schon zehntausende Schüler und Studenten der Herausforderung gestellt, mit ihren selbst konstruierten Fahrzeugen und einem Liter Kraftstoff oder einer Kilowattstunde Strom so weit wie möglich zu fahren.

Mercedes-Benz F 015 Luxury in Motion.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 21. März 2015. „Wenn sie wollen, können Sie jetzt fahren“, sagt Peter Lehmann und dreht seinen Fahrersitz in Richtung Innenraum. Er sitzt jetzt mit dem Rücken zur Windschutzscheibe, lehnt fast an dem kleinen Lenkrad, das ihn bisher schon nicht interessiert hat und sagt: „Die Türverkleidung ist ein großer Touchscreen. Dort können Sie mit einem Fingerdruck die Kontrolle übers Auto übernehmen, wenn ich das bestätige.“ Ich drücke. Er bestätigt, und natürlich will ich den Mercedes-Benz F015 Luxury in Motion schneller fahren sehen.

Prof. Dr. Thomas Weber.

ampnet – 21. März 2015. Die Vision des Unternehmens vom autonomen Fahren und weitere Schritte auf dem Weg zur Revolution der Mobilität erläuterten Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, und Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung und Nachhaltigkeit sowie Umweltbevollmächtigter der Daimler AG. Wir dokumentieren das umfangreiche Frage- und Antwortspiel anlässlich erster Fahr-Erfahrungen mit dem Forschungsfahrzeug Mercedes-Benz F 015 Luxury in Motion.

Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft,  Jochem Heizmann, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft, Geschäftsbereich China, und Jens Herrmann, Standortleiter Werk Wolfsburg begrüßen Ma Kai, Vize-Premierminister des Staatsrats der Volksrepublik China, am Montag im Volkswagen Werk Wolfsburg.

ampnet – 16. März 2015. Ma Kai, Vize-Premierminister des Staatsrats der Volksrepublik China, hat am Montag den Volkswagen Konzern in Wolfsburg besucht. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft und Jochem Heizmann, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft, Geschäftsbereich China, informierten Ma Kai über die Initiativen von Volkswagen zur umweltfreundlichen Mobilität in China und die große Elektro-Offensive von Volkswagen. (ampnet/Sm)

Mercedes-Benz Future Truck.

ampnet – 13. März 2015. Zwar geht die Zahl der Verkehrsunfälle bei denen Tote oder Verletzte zu beklagen und an denen schwere Nutzfahrzeuge beteiligt sind seit Jahren nach unten, doch beläuft sie sich in Deutschland immer noch auf mehr als 30 000 pro Jahr. Bis zu einem Drittel aller von der Polizei kontrollierten Fahrzeuge sind überladen, was nicht nur die Sicherheit beeinträchtigt, sondern darüber hinaus zu Straßenschäden führt. Allein das kostet den Steuerzahler schätzungsweise 950 Millionen Euro pro Jahr. Zudem sind Lastwagen meist wenig aerodynamisch konstruiert, was sich auf Verbrauch und Umweltfreundlichkeit ebenso nachteilig wie auf das Blickfeld des Fahrers auswirkt.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 10. März 2015. Das Europäische Parlament hat die neue EU-Richtlinie 96/53 verabschiedet. Nun können Lkw-Anhänger verlängert werden, um durch bessere Aerodynamik niedrigere CO2-Werte zu ermöglichen. Brüssel erlaubt darüber hinaus ein höheres Gesamtgewicht für Lkw und Busse mit alternativen Antriebstechnologien und Kraftstoffen von bis zu einer Tonne.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 27. Februar 2015. Gestern durften wir die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wieder einmal darauf hinweisen, dass nicht Schummeln der Automobilindustrie zu hohen Verbrauchswerten im Alltagsbetrieb führt. Ein Unterschied zwischen dem auf dem Prüfstand ermittelten Wert für den Kraftstoffverbrauch eines Autos und dem in der Praxis ist – quasi gesetzlich – vorgeschrieben. Eine europäische Norm bestimmt den Wert, nicht der Hersteller. Die DUH bezifferte die Differenz auf 38 Prozent und jammerte der verloren gegangenen Kfz-Steuer hinterher, wohl um den Staat in Stellung zu bringen.

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.

ampnet – 26. Februar 2015. Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann hat dazu aufgerufen, die künftigen CO2-Regulierungen der Autos auf den Prüfstand zu stellen und eine offene Diskussion angeregt. Er schlug auf einer internationalen Fachkonferenz zu dem Thema in Brüssel für die Zeit ab 2020 ein Modell vor, das zum einen weiterhin auf „vernünftigen Grenzwerten für den Flottenverbrauch“ basiert, zum anderen aber auch andere Elemente vorsieht – beispielsweise die Einbindung in den europäischen Emissionshandel.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 13. Februar 2015. Die in der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ zusammengeschlossenen Umwelt- und Verkehrsverbände Nabu, BUND, Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßen die jüngsten Vorschläge zur Luftreinhaltung aus Frankreich. Nach Fahrverboten im vergangenen Jahr, haben die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und der Stadtrat jetzt einen ganzen Katalog an Maßnahmen zur Senkung der hohen Stickoxid- und Feinstaubbelastung vorgelegt. „Diese reichen deutlich weiter als vergleichbare Initiativen deutscher Städte und enthalten konkrete Anreize für den Umstieg auf umweltverträglichere Verkehrsmittel“, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative. So unterstützt die französische Regierung beispielsweise die Verschrottung älterer Diesel mit einer Kaufprämie für emissionsarme Fahrzeuge und bereitet ein Kennzeichnungssystem vor, das Grundlage für ein Fahrverbot für hoch emittierende Fahrzeuge in belasteten Regionen sein wird. (ampnet/jri)

Kanzlerin Merkel mit Steckerwirrwarr.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. Februar 2015. Das Schreiben umfasst 14 Seiten im DIN A4-Format, ist an die „Sehr geehrte Nissan-Partnerin“ und den „Sehr geehrten Nissan-Partner“ gerichtet und trägt die nüchterne Betreff-Zeile „Einführung Ladestandards“. Als Absender zeichnet Joachim Köpf, im Management der deutschen Niederlassung des japanischen Automobilproduzenten in Brühl bei Köln für den Bereich Elektrofahrzeuge verantwortlich. Bei dem umfangreichen Werk handelt es sich nur um eine einfache Auflistung sämtlicher hier zu Lande üblicher Stecker, Kabel und Anschlussmöglichkeiten zur Auffrischung von E-Fahrzeug-Batterien und eine Auskunft darüber, welches der in Deutschland gebräuchlichen, rund 22 verschiedenen Autos mit Elektroantrieb vom BMW i3 über den Mitsubishi EV und den Nissan Leaf bis zum Volkswagen E-Up welchen Standard verträgt und welchen nicht.

Seit Jahresbeginn 2011 wird an Tankstellen auch Superbenzin E10 mit bis zu zehnprozentigem Bioethanolanteil angeboten.

ampnet – 10. Februar 2015. Die Produktion von zertifiziertem Bioethanol ist im vergangenen Jahr in Deutschland um 8,2 Prozent gestiegen. Nach Auskunft des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) wurden in den Werken im Osten und Norden insgesamt 726 881 Tonnen Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen produziert. Das sind 54 852 Tonnen mehr als im Jahr 2013.

Hybrid-Lithiumionen-batterie des Toyota Prius Plug-in-Hybrid.

ampnet – 6. Februar 2015. Toyota hat das Recycling seiner Hybridbatterien in Europa ausgeweitet. Künftig sollen alle Energiespeicher der Hybridfahrzeuge wiederverwertet werden. Die momentan bei 91 Prozent liegende Recycling-Quote will das Unternehmen in den nächsten Jahren auf volle 100 Prozent erhöhen. Hierzu wurde die Zusammenarbeit mit zwei Recycling-Betrieben vertieft und bis 2018 verlängert.

Seit Jahresbeginn 2011 wird an Tankstellen auch Superbenzin E10 mit bis zu zehnprozentigem Bioethanolanteil angeboten.
Von Markus Gersthofer

ampnet – 29. Januar 2015. E10, das Benzin mit einem Bio-Ethanol-Anteil von zehn Prozent, entwickelt sich zum größten Flop in der jüngeren Geschichte von Kraftfahrzeug-Treibstoffen. Auch heute, vier Jahre nach dem von der Politik erzwungenen Start, will den ökologisch fragwürdigen Sprit kaum jemand haben. Durch den jüngst auf zwei Cent pro Liter halbierten Preisvorteil ist er auch finanziell nicht mehr interessant.

Toyota Prius: die Familie.

ampnet – 26. Januar 2015. Die 2014 in Deutschland verkauften Toyota- und Lexus-Modelle stoßen im Durchschnitt nur 117,4 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer aus. Die Flottenemissionen des japanischen Unternehmens liegen damit mehr als elf Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt, der 132,8 g/km beträgt. Das bestätigt das Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach, das für seine aktuelle Studie unter anderem Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes ausgewertet hat.

Total-Geschäftsführer Hans-Christian Gützkow, BMW-Dieselmotoren-Entwcklungschef Fritz Steinparzer und Staatssekretärin Katherina Reiche (von links) nehmen die Adblue-Zapfsäule in Betrieb.

ampnet – 21. Januar 2015. Mit der offiziellen Inbetriebnahme einer Adblue-Zapfsäule hat BMW heute einen gemeinsamen Feldtest mit Total gestartet. Dabei sollen Zapfsäulen-Technologien zur Abgabe der wässrigen Harnstofflösung für saubere Diesel-Fahrzeuge an drei Pilotstationen in München und Berlin erprobt werden. Beide Partner versprechen sich davon neue Praxis-Erkenntnisse zum Befüllen des Zusatztanks – insbesondere aus Nutzersicht. Dazu werden Kunden- sowie BMW Mitarbeiter befragt. Untersucht werden aber auch Wirtschaftlichkeitsfragen und Aspekte des Genehmigungsprozesses. „Für eine hohe Akzeptanz der sauberen Euro-6-Diesel-Pkw ist eine flächendeckende und bedienerfreundliche Tankinfrastruktur notwendig“, betonte bei der Inbetriebnahme Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Katherina Reiche. (ampnet/jri)

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 8. Januar 2015. Wenn der Dieselruß-Partikelfilter verstopft ist, wird es für Autofahrer in der Regel teuer. Der Einbau eines neuen Filters kann bis zu 2000 Euro kosten. Einige Firmen werben jetzt mit Partikelfilter-Reinigungen ab circa 400 Euro. Nach Ansicht des ADAC ist ein allgemeingültiges Urteil über deren Wirksamkeit aufgrund der unterschiedlichen Filterverfahren und -formen jedoch nicht möglich und bis heute nicht nachgewiesen. Auch könnten die Anbieter selbst keine Aussage darüber treffen, wie lange der Filter nach der Reinigung noch einsatzfähig sei. Deshalb empfiehlt der Autoclub diese Verfahren nicht uneingeschränkt.

Mercedes-Benz F 015 Luxury in Motion auf den Straßen von Las Vegas.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 8. Januar 2015. Besonders den Autoleuten wird sie in Erinnerung bleiben, diese Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, die morgen zu Ende gehen wird. Denn inmitten dieser Ansammlung von gigantischen Bildschirmen mit riesiger Auflösung, Waschmaschinen, Dienstleistungen, der 10 000sten Handyhülle und den vielen hundert Butzen chinesischer Komponentenhersteller haben dieses Jahr Automobilhersteller den Akzent gesetzt, allen voran Mercedes-Benz mit seiner Vision eines Autos, das nicht erst in ferner Zukunft Realität werden kann.

Die Partikelfilter-Nachrüstung wird finanziell gefördert.

ampnet – 7. Januar 2015. Die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern wird ab 1. Februar 2015 von der Bundesregierung wieder gefördert. Pro Fahrzeug gibt es einen Zuschuss von 260 Euro. Die Anträge können beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) via Internet gestellt werden. Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) begrüßt ausdrücklich die Bereitstellung des Fördertopfes von insgesamt 30 Millionen Euro. Damit sind zirka 115 000 Nachrüstungen möglich. (ampnet/nic)

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 1. Januar 2015. Die Sensation fand sich in 20 Zeilen auf der ersten Lokalseite der Silvester-Ausgabe: Hannover erwägt offenbar, die Umweltzone für das Stadtgebiet abzuschaffen. Das jedenfalls bestätigte ein Sprecher der Stadt der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Nun darf man gespannt sei, was auf diese Nachricht folgt – Shitstorm oder sachliche Diskussion.

ampnet – 31. Dezember 2014. Die Stadt Hannover prüft, ob die Umweltzone in der niedersächsischen Landeshauptstadt wieder abgeschafft werden kann. Das meldet heute die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ mit Hinweis auf einen Sprecher der Stadt. Die Grenzwerte für Feinstaub seien in der Umweltzone 2014 nur an 19 Tagen überschritten worden. Die EU erlaubt Überschreitungen an 35 Tagen. Überprüft wird eine Abschaffung der Umweltzone ab 2016. Mit aktuellen Messwerten soll nun überprüft werden, ob auch die Belastungen durch Stickoxid zurückgegangen seien.

Feinstaubplaketten.
Von Jens Meiners

ampnet – 30. Dezember 2014. Die deutsche Politik nimmt die Belastung von Mensch und Umwelt ernst – so erscheint es zunächst aus Sicht der Autofahrer. Gerade durch das Einatmen von Feinstaub drohen erhebliche gesundheitliche Gefahren. Die Partikel gelangen tief in die Atemwege und beeinträchtigen potentiell die Gesundheit.

ampnet – 29. Dezember 2014. Neujahr war 2013 nach Christi Himmelfahrt (Vatertag) der Tag im Jahr, an dem die meisten alkoholbedingten Straßenverkehrsunfälle passierten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erfasste die Polizei am ersten Tag des vergangenen Jahres 244 Unfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand. Im Durchschnitt des Jahres 2013 waren es dagegen 101 Alkoholunfälle täglich. Insgesamt gab es rund 36 900 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss.

ampnet – 28. Dezember 2014. Die deutsche Automobilindustrie beendet das Jahr mit einer Bilanz ihrer – so oft geleugneten – Erfolge beim Bemühen um umweltfreudlichere Autos. Gleichzeitig zeigt der Verband der Automobilindustrie (VDA), dass die deutschen Hersteller auch vorn bleiben wollen. Der VDA sieht bei seinen Unternehmen die höchsten Standards im produktionsbezogenen Umweltschutz heute schon erfüllt und reklamiert die Vorreiterrolle für die Automobilindustrie auch für die Zukunft.

„Schubumkehr in die Zukunft“ von Stephan Rammler.
Von Axel F. Busse

ampnet – 23. Dezember 2014. Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Braunschweiger Mobilitätsforscher Stephan Rammler ein neues Buch veröffentlicht. Unter dem Titel „Schubumkehr“ beleuchtet er Aspekte der Mobilität, der er fundamentale Bedeutung für unsere arbeitsteilige Ökonomie zumisst. Wie wichtig Mobilität für den privaten Lebensstil ist, weiß der Wissenschaftler aus eigener Erfahrung: Mit der Bahn pendelt der bekennende Veganer zwischen seinem Wohnort Berlin und dem Arbeitsort Braunschweig. Vor dem Erscheinen seines Buchs äußerte sich Rammler im Interview zur gesellschaftlichen Bedeutung des Autos, der Wirkung von Design sowie zu seinen Erwartungen an die Zukunft der individuellen Mobilität.

ampnet – 10. Dezember 2014. Mazda hat einen neuen Biokunststoff für das Fahrzeugexterieur entwickelt. Mit dem aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Material reduziert der japanische Automobilhersteller die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, aus denen Kunststoffe größtenteils hergestellt werden, und verringert damit auch die CO2-Emissionen.

Mercedes-Benz E 300 Bluetec Hybrid.

ampnet – 9. Dezember 2014. Seit Dezember 2011 werden Personenwagen in Bezug auf ihren Energieverbrauch und damit auf ihren Einfluss auf die Umwelt ebenso wie Kühlschränke oder Waschmaschinen in ein Label mit acht Effizienzklassen von A+ (sehr gut) bis G (ungenügend) eingeteilt. Gleichzeitig sind diese Klassen farblich unterschiedlich gekennzeichnet: A+ bis C grün, D bis F gelb und G rot. Die Zuordnung zur jeweiligen Klasse, die potenzielle Kunden auf den ersten Blick informieren soll, erfolgt über eine Formel, die das Leergewicht des Autos in Bezug auf den Ausstoß der Dioxid-Werte des Wagens setzt. Das Internet-Neuwagenportal "MeinAuto.de" stellte jetzt die Effizienzeinstufung der Fahrzeugflotten von 35 gängigen Marken gegenüber und errechnete dabei den prozentualen Anteil je Effizienzlabel, gemessen an der gesamten Modellpalette des jeweiligen Herstellers oder Importeurs.

Ford unterstützt Rewe-Spritsparmeisterschaft.

ampnet – 8. Dezember 2014. Die Rewe-Spritsparmeister 2014 sind von der Rewe Group West gemeinsam mit Ford und dem internationalen Trainernetzwerk Allegium gekürt worden. Ende Oktober 2014 hat dazu ein Individualcoaching von professionellen Eco-Driving-Trainern auf verschiedenen Ford-Fahrzeugen trainiert.