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Umwelt & Verkehr

Demonstrationsanlage zur Produktion von e-Benzin in Leuna.

ampnet – 9. März 2018. Audi arbeitet weiter an regenerativ erzeugten e-Kraftstoffen. Beim synthetischen e-Benzin erreichte der Autohersteller nun ein wichtiges Zwischenziel. Erstmals wurde gemeinsam mit den Entwicklungspartnern eine für erste Motorentests ausreichende Menge des Kraftstoffs hergestellt.

Peter Schwerdtmann.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. März 2018. Wer ein feines Gespür hat, kann schon ahnen, dass auch die jetzt noch erdrückende Meinung der Mehrheit die Fakten nicht auf Dauer verdecken kann. Vermutlich waren die Erwartungen an das Leipziger Urteil zu Diesel-Fahrverboten zu hoch. Das Problem verschwindet nach dem Spruch des Bundesverwaltungsgerichts eben nicht mit einem lauten Knall. Stattdessen wächst die Erkenntnis, dass alles noch lange dauern wird, wenn es überhaupt eine Umsetzung gibt, die den Vorgaben des Urteils gerecht wird. Am Ende wird wieder von Politikversagen die Rede sein.

Bernhard Mattes.

ampnet – 3. März 2018. Das klingt zurückhaltender als sonst, wenn Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) kurz vor ersten strategischen und internationalen Messe des Jahres in Europa sagt: „Wir gehen mit großer Zuversicht nach Genf.“ Zur nationalen Diskussion um Nachrüstungen und Fahrverbote klingt er bestimmter: „Leipzig hat klar gesagt, dass mögliche Fahrverbote verhältnismäßig sein müssen und nur als letztes Mittel in Frage kommen können.“ Zudem habe die Politik zugesagt, alles zu unternehmen, um Fahrverbote zu vermeiden.

ampnet – 22. Februar 2018. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat das heute erwartete Urteil zur Verhängung von Fahrverboten für Dieselautos vertagt. Wie der Deutschlandfunk meldet, soll die Entscheidung am kommenden Dienstag fallen. (ampnet/jri)

Europäische Batterieallianz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. Februar 2018. Parallel zur Weltklimakonferenz in Bonn im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag zur Reduzierung der CO2-Abgase von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen veröffentlicht. Bisher gilt in der EU ab 2021 ein durchschnittlicher Grenzwert für neue Pkw von 95 Gramm pro Kilometer. Der neue Gesetzesvorschlag deckt nun den Zeitraum bis 2030 ab. Anders als bisher wird kein absolutes CO2-Ziel, sondern eine prozentuale Verringerung definiert.

Volkswagen Logo.

ampnet – 9. Februar 2018. Eine ganze Reihe von Autoherstellern haben in der Debatte um zu hohe Stickoxidwerte so genannte „Umweltprämien“ ausgelobt, wenn Kunden sich für einen Neuwagen nach Euro-6-Norm entscheiden und dafür ihren älteren Diesel verschrotten lassen. Der Volkswagen-Konzern hat nach eigenen Angaben dadurch allein rund 150 000 Altautos mit Euro-1- bis Euro-4-Motoren in den vergangenen sechs Monaten entsorgt. Die Bonus-Aktion ist noch bis Ende März gültig und soll nach VW-Bereichnungen durch die neuen Konzernfahrzeuge bislang zu einer jährlichen NOx-Entlastung von knapp 2000 Tonnen führen. (ampnet/jri)

Wilko Stark.
Von Jens Meiners, cen

ampnet – 4. Februar 2018. Wilko Stark leitet die Sub-Marke Mercedes Benz EQ, unter der die Stuttgarter in Zukunft ihre vollelektrischen Modelle entwickeln und vermarkten werden. Er spricht mit unserem Autor Jens Meiners über die Herausforderungen bei der Einführung von E-Autos – und was der strategische Schwenk für die Kunden bedeutet.

Matthias Wissmann.

ampnet – 2. Februar 2018. Daimler, BMW und Volkswagen beteiligen sich nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums mit 250 Millionen Euro an Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in den Innenstädten. „Wir begrüßen es sehr, dass die deutschen Hersteller dazu bereit sind, sich am geplanten Fonds ‚Nachhaltige Mobilität für die Stadt‘ der Bundesregierung zusätzlich zu engagieren,“ erklärte dazu Matthias Wissmann, der Präsident des Verbands der Autoindustrie (VDA). „Deutsche Hersteller und Zulieferer haben darüber hinaus eine Städte-Initiative gestartet, um in konkreten Projekten die Stickoxidemissionen nachhaltig zu senken.“

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 1. Februar 2018. Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung von 90 auf 70 ab. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). Dennoch wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) an rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen im Jahresmittel überschritten, an zwei Drittel dieser Stationen mit Werten von mehr als 45 µg/ m³ sogar deutlich. Einen Ausweg sieht das UBA allein in der Umrüstung von Dieselfahrzeugen.

ampnet – 1. Februar 2018. Wirkungsvolle Grenzwerte und Prüfverfahren für Abgasuntersuchungen verlangt der Verband der TÜV (VdTÜV) vom Gesetzgeber. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbandes, fordert außerdem gesetzliche Regelungen für die Prüfung der Fahrzeugsoftware, um Manipulationen am Abgasreinigungssystem und der Motorsteuerung aufdecken zu können.

VDA-Präsident Matthias Wissmann.

ampnet – 30. Januar 2018. Heute wählte der VDA-Vorstand den ehemaligen Ford-Chef Bernhard Mattes zum Nachfolger von Matthias Wissmann als Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Die rund 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hatten damit gleich zwei Gründe, den Ausführungen von Wissmann zuzuhören: der Abschied nach elf Jahren Präsidentschaft und das Umfeld, in dem er stattfindet, beschrieben mit den Stichworten Dieselkrise und Tierversuche. Nachfolgend das Statement von VDA-Präsident Matthias Wissmann auf dem VDA-Neujahrsempfang in Berlin – ausnahmsweise einmal fast wörtlich. Wissmann liefert hier einen kompletten Zustandsbericht aus der Sicht der Automobilindustrie:

ampnet – 30. Januar 2018. Mitten in die Empörung über Versuche mit Affen und Menschen hinein berichtet die deutsche Automobilindustrie heute von einer Initiative zur Luftreinhaltung. In erster Linie mit den Städten, die mit Stickoxidwerten von über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3) deutlich über dem Jahresgrenzwert von 40 µg/m3 liegen, soll gemeinsam geprüft werden, welche Maßnahmen auf den Weg gebracht, beschleunigt oder verstärkt werden können und welchen Beitrag die ‎Automobilindustrie dabei leisten kann.

Dieter Nuhr.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 28. Januar 2018. Dass Dieter Nuhr „intelligentes Kabarett" macht, seine Stücke „wortgewandt" und „die Pointen treffsicher" sind, das finden seine Fans, das fand auch die Jury, die ihn 2014 mit dem den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache auszeichnete. Der geht seit 2001 jährlich an Personen, die sich „in besonderem Maße um die Anerkennung, Weiterentwicklung und Pflege des Deutschen als Kultursprache“ verdient gemacht haben. Beim „Jahresrückblick Nuhr2017" Ende Dezember im ZDF trat der Kabarettist erneut den Beweis an, dass er nichts verlernt hat. Gleich zu Beginn seines Vortrags nahm er sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zur Brust.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 25. Januar 2018. In vielen Großstädten Deutschlands werden zur Zeit die willkürlich festgelegten Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten. Längst hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den Dieselmotor als Hauptverursacher ausgemacht und ihm deswegen den Krieg erklärt - verbal, polemisch und juristisch. Am Mittwoch allerdings zeigte das Verwaltungsgericht Düsseldorf der DUH zunächst einmal die kalte Schulter.

ampnet – 24. Januar 2018. Die Luftqualität in deutschen Städten wird nachweislich immer besser. Selbst am Stuttgarter Neckartor wurde der Feinstaubgrenzwert im Jahr 2017 nur noch an 45 Tagen überschritten. 2016 lag die Zahl der Überschreitungstage mit 63 noch um 40 Prozent höher. In der ersten Januarhälfte des Jahres 2018 wurde keine Überschreitung des Tagesmittelwertes festgestellt, während es im Vorjahresmonat insgesamt noch 17 Überschreitungstage gab.

13-Liter-Biodiesel-Motor für Euro 6 von Scania.

ampnet – 22. Januar 2018. Die Biokraftstoff-Wirtschaft fordert 16 Prozent statt bisher sieben Prozent Bio-Anteil im Kraftstoff. Branchenvertreter kritisierten deswegen heute beim Internationalen Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“ in Berlin das Europäische Parlament wegen seiner Position zur Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie. Die Parlamentarier wollen den Anteil von Kraftstoffen aus angebauter Biomasse senken und fordern einen Anteil von zehn Prozent von Kraftstoffen aus Abfällen, Reststoffen und Überschussstrom. Die Biokraftstoff-Wirtschaft hält das für kontraproduktiv und fürchtet Rückenwind für fossile Treibstoffe.

SCR-Katalysator mit Ammoniak-Einspritzung.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 21. Januar 2018. Im Kampf gegen die Luftverschmutzung durch Stickoxide aus Dieselmotoren sollte eine neu aufgespielte Software spürbare Verbesserung schaffen. So lautete das vorläufige Ergebnis der beiden so genannten Dieselgipfel im Berliner Kanzleramt zwischen Angela Merkel und Vertretern von Ländern und Kommunen. So wäre es möglich, drohende Fahrverbote in bis zu 28 deutschen Großstädten zu vermeiden. Darüber hinaus sollten Expertengruppen weitere Maßnahmen entwickeln.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz, cen

ampnet – 12. Januar 2018. In einem Interview mit dem Nachrichtensender „ntv“ warf Helmut Becker, ehemaliger Chefvolkswirt von BMW, kürzlich einen Blick in die Autozukunft. „Der Diesel erlebt 2018 eine Renaissance", prophezeite der Saarländer und stellte fest: „Die negativ geführte Diesel-Debatte ist ein rein innerdeutsches Problem. Die Chinesen kümmert das Thema nicht, in Japan befindet sich der Diesel sogar im Aufwind. Das gleiche Bild zeichnet sich in Südeuropa ab."

Verbio Logistik setzt fünf Iveco Stralis NP 440S40 CNG ein, die mit zu 100 Prozent aus Stroh gewonnenem Methan betrieben werden.

ampnet – 11. Januar 2018. Iveco hat an Verbio Logistik, einem Tochterunternehmen von Verbio Vereinigte Bioenergie AG, fünf Stralis NP 440S40 CNG übergeben. Darunter befand sich auch die 1000 Auslieferung eines Lkw der Baureihe. Die Fahrzeuge werden mit Biomethan aus 100 Prozent Stroh betrieben, das aus der Verbio-eigenen Produktionsanlage am Standort Schwedt stammt. Damit erreichen diese Zugmaschinen eine 90-prozentige Reduktion von CO2 sowie eine wesentliche Verminderung des Feinstaub- und Stickoxid-Ausstoßes im Vergleich zu einem Diesel-Lkw.

CES 2018.
Von Jens Meiners, cen

ampnet – 11. Januar 2018. „Was in Las Vegas passiert, bleibt in Las Vegas", ist ein gerne zitiertes Motto in der Wüstenmetropole, die sich dem Glücksspiel und dem Exzess verschrieben hat. Für die Consumer Electronics Show (CES, bis Freitag, 12. Januar 2018) soll dies allerdings nicht gelten: „Was in Las Vegas passiert, bleibt nicht in Las Vegas," proklamierte Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius diese Woche mit Blick auf die dort gezeigten Technologien und Exponate.

Bosch Climo.

ampnet – 8. Januar 2018. Ein System, das Klimadaten in Echtzeit analysiert und 100 Mal kleiner ist als vergleichbare Geräte zeigt Bosch bei der CEC 2018 (Dienstag, 9. bis Freitag 12. Januar) in Las Vegas. Das Mikroklima-Monitoring-System Bosch Climo, soll Städten helfen, schneller Maßnahmen für die gezielte Verbesserung der Luftqualität zu treffen. Climo wurde jetzt mit dem „CES Honoree Innovation Award“ in der Kategorie „Smart Cities“ ausgezeichnet.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 27. Dezember 2017. Belgiens Hauptstadt führt zum 1. Januar eine Umweltzone für die gesamte Metropolregion mit ihren 19 Gemeinden ein. Ältere Fahrzeuge werden vom Verkehr ausgeschlossen. Um in die Zone einfahren zu dürfen, müssen sich alle Fahrzeuge in einer Datenbank registrieren lassen. Anders als zunächst angekündigt, gilt diese Regelung für Ausländer erst ab dem Sommer 2018. (ampnet/Sm)

Einige Nissan Leaf an einem Parkplatz mit öffentlichen Ladestationen in Oslo.

ampnet – 26. Dezember 2017. „Der Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland nimmt Fahrt auf“, erklärte VDA-Präsident Matthias Wissmann heute in Berlin. „Der Absatz von Elektrofahrzeugen habe sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Und auch das Angebot nehme stetig zu. Bis zum Jahr 2020 – so Wissmann – könnten Kunden allein aus über 100 E-Modellen der deutschen Automobilhersteller auswählen. Das seien drei Mal so viel wie heute. „Wir rechnen damit, dass im Jahr 2025 15 bis 25 Prozent der Pkw-Neuzulassungen einen E-Antrieb haben werden“, sagt Wissmann in einer Erklärung zum Jahresende.

Mercedes-Benz-Werk Untertürkheim.

ampnet – 26. Dezember 2017. Daimler unterstützt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit S-Bahn, U-Bahn oder Bus zur Arbeit fahren. Beschäftigte des Konzerns können ab 8. Januar 2018 an Feinstaubtagen mit ihrem Werksausweis den öffentlichen Nahverkehr der Region Stuttgart für die Fahrt zwischen Wohnort und Büro nutzen. Der Konzern übernimmt die Kosten für diese Fahrten.

Toyota Mirai und auf Wasserstoffantrieb umgerüsteter Kenworth Glider im Hafen von Long Beach.

ampnet – 20. Dezember 2017. Toyota baut das weltweit erste Brennstoffzellenkraftwerk zur Stromerzeugung im Megawattbereich. Die „Tri-Gen“ genannte Anlage im Hafen von Long Beach im US-Bundestaat Kalifornien produziert nicht nur Elektrizität, sondern auch Wasser und Wasserstoff aus Bioabfällen und wird eine der größten Wasserstofftankstellen beherbergen.

Street Scooter mit Feinstaubpartikelfilter von Mann+Hummel.

ampnet – 19. Dezember 2017. Auch Fahrzeuge mit Elektroantrieb sondern über Reifen, Bremsen und Fahrbahnbbelag Feinstaub ab, sind also nicht emissionsfrei. Mit einem speziellen Filter, der so viele Staubpartikel aufnimmt wie beim Fahren durch Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb entstehen, möchte Mann + Hummel aus Ludwigsburg den Ausstoß neutralisieren. Erste Tests sollen mit fünf Street Scooter der Post erfolgen. Diese wären die weltweit ersten emissionsneutralen Fahrzeuge, wie es in einer Pressemitteiung heißt. Die Fahrzeuge sollen im Großraum Stuttgart unterwegs sein.

Toyota.

ampnet – 19. Dezember 2017. Im alljährlichen „Newsweek Green Ranking“ rangiert Toyota erneut an der Spitze der Automobilindustrie auf einem starken 16. Platz. Daimler erreicht nach den Kriterien des Rankings Platz 45 und Hyundai Platz 68. Audi landet in der Liste der 500 „grünsten“ Unternehmen auf Platz 74, Ford auf 79, Nissan auf 81, BMW auf 105, Renault auf 118, Peugeot auf 157, Volkswagen auf 201, Subaru auf 224, Honda auf 233, General Motors auf 253, Volvo auf 256, Mazda auf 329, Suzuki auf 331, Kia auf 338 und FCA auf 366.

TÜV Süd.

ampnet – 6. Dezember 2017. Der TÜV Süd stellt sich gegen die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Die hatte in einer Pressekonferenz am Dienstag (5. Dezember 2017) unterstellt, im Modell 320d eine illegale Abschaltvorrichtung zur Manipulation der Abgaswerte einzusetzen. Jetzt widerspricht der TÜV, der im Jahr 2015 im Auftrag der BMW Group umfangreiche Untersuchungen an den Abgassystemen verschiedener BMW-Modelle durchgeführt hatte, unter anderem auch an einem technisch mit dem BMW 320d aus der DUH-Aktion. Ergebnis: In keinem Fall, weder auf dem Prüfstand noch auf der Straße, lag aus TÜV SÜD-Sicht der Charakter einer illegalen Abschaltvorrichtung vor.

Neue Antriebsgeneration: Hyundai Smart Stream.

ampnet – 24. November 2017. Hyundai entwickelt unter den Namen Smart Stream Antriebskomponenten, die die aktuellen Antriebe verbessern sollen. Bis 2022 plant der Konzern zehn Benzin- und sechs Dieselmotoren sowie sechs neue Getriebe mit Smart-Stream-Technologie. Zunächst werden 1.6-Liter Benzin- und Dieselmotoren als Smart Stream eingeführt, dann folgen vier neue Motoren und zwei neue Getriebe. Auf lange Sicht soll Smart Stream für alle Antriebe verfügbar sein.

Europäische Union in Brüssel.

ampnet – 24. November 2017. Nach Antwerpen richtet Brüssel ab 1. Januar 2018 als zweite Stadt in Belgien eine Umweltzone ein. Die Hauptstadt schließt zunächst Fahrzeuge der EURO-Abgasnorm 0 und 1 aus. Eine Ausnahmegenehmigung kann für diese Fahrzeuge erkauft werden, jedoch nur als Tagesticket. Da jedes Fahrzeug bei der Einfahrt in die Umweltzone gescannt wird, muss die Registrierung vorher erfolgen. Denn Strafzettel werden automatisch verschickt, wenn das Fahrzeug nicht registriert oder zu alt ist, um in die Umweltzone einzufahren. (ampnet/Sm)

Buderus iDisc.

ampnet – 22. November 2017. Die Feinstaubdiskussion rückt Bauteile in den Vordergrund, an die in diesem Zusammenhang bisher nur selten gedacht wurde: die Bremsscheibe. Denn der größte Anteil des vom Verkehr verursachten Feinstaubs stammt nicht aus dem Auspuff der Fahrzeuge, sondern wird durch Straßen-, Reifen- und Bremsabrieb verursacht. Laut Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg stammen 32 Prozent der Partikelemission im Straßenverkehr von Bremsen und Reifen, davon etwa die Hälfte von Bremsstaub. Genau da will die Bosch-Tochter Buderus Guss mit der neuen Bremsscheibe iDisc Abhilfe schaffen.

Debbie Mielewski.

ampnet – 18. November 2017. Viele Autofahrer sitzen auf Soja. Ford nimmt diese Pflanze in seinem 18. Nachhaltigkeitsbericht als Beispiel für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in der Automobilproduktion. Bei dem zeitgrößten nordamerikanischen Automobilhersteller kam bereits 2008 Schaumstoff auf Basis von Sojabohnen erstmals beim Ford Mustang zum Einsatz. Seit 2011 wird Soja für Sitzkissen, Rückenlehnen und Kopfstützen in allen Fahrzeugen verwendet, die von Ford in Nordamerika produziert werden.

Alstom Coradia Ilint.

ampnet – 9. November 2017. Darin waren sich alle Beteiligten bei der Vertragsunterzeichnung am Donnerstag in Wolfsburg einig: Der Zug der Zukunft wird von Wasserstoff angetrieben. Verkehrsminister Olaf Lies sagte: „Ab jetzt gibt es im nicht elektrifizierten Schienenverkehr eine echte Alternative zum Dieselbetrieb. Wasserstoff und Brennstoffzellen sind eine ideale Kombination für Klimaschutz, Energie- und Verkehrswende. Sie ermöglichen das Speichern von Energie und emissionsfreies Bahnfahren.“ Die ersten Brennstoffzellen-Züge „Coradia iLint“ werden in Niedersachsen den Verkehr aufnehmen. Produziert wird der von Alstom für die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG).

ampnet – 9. November 2017. „Das Erreichen des CO2-Grenzwertes von 95g/km ab 2020 ohne die Dieseltechnik ist bereits undenkbar“, erklärt heute Thomas Peckruhn, Vizepräsident des ZDK (Zentralverband des Deutschen Kfz-Handwerks). Peckruhn bekräftigte seine Forderung nach politischer Klarheit zum Thema Diesel mit dem Hinweis, die auf den bisherigen Grenzwerten beruhenden neuen Vorschläge der EU-Kommission zur verschärften Abgasreduzierung seien „ohne den Diesel völlig illusorisch“.

Gasmotor OC13 von Scania.

ampnet – 8. November 2017. Scania hat aus seinem 13-Liter-Motor einen Euro-6-Gasmotor entwickelt, der jetzt erstmals auf der italienischen Messe „Ecomondo 2017“ vorgestellt wurde. Mit 410 PS kann der OC13 – dank einer Leistung, die mit der eines Dieselmotors ähnlicher Größe vergleichbar ist – sowohl im Fernverkehr als auch im Baustellenbetrieb eingesetzt werden. Nach Angaben des Lkw-Herstellers ermöglicht das Aggregat eine Senkung des CO2-Ausstoßes von 15 bis 90 Prozent.

ampnet – 8. November 2017. Audi setzt seine e-Fuels-Strategie konsequent fort. Gemeinsam mit den Partnern Ineratec GmbH und Energiedienst Holding AG plant das Unternehmen in Laufenburg, im Schweizer Kanton Aargau, eine neue Pilotanlage zur Produktion von e-Diesel. Die dafür notwendige Energie aus erneuerbaren Quellen kommt dabei erstmals aus Wasserkraft. Die neue Anlage soll eine Kapazität von rund 400 000 Litern pro Jahr haben.

ampnet – 8. November 2017. Für unrealistisch hält der Verband der Automobilindustrie (VDA) das zweite „Mobility Package“, das die Europäische Kommission heute in Brüssel verabschiedet hat. Es umfasst neun Gesetzesinitiativen, darunter die CO2-Regulierung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge für die Zeit nach 2021. Nach dieser sollen die Pkw-Hersteller den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte in der EU bis 2030 um 30 Prozent senken. Bis 2025 soll ein verbindliches Zwischenziel mit einer Reduktionsvorgabe von 15 Prozent gelten. Bei leichten Nutzfahrzeugen soll der CO2-Ausstoß ebenfalls um 15 Prozent, bis 2025, beziehungsweise um 30 Prozent, bis 2030, reduziert werden.

CNG-Modelle des Volkswagen Konzerns.

ampnet – 8. November 2017. In Zeiten, in denen der Diesel in Verruf geraten ist, forciert die Automobilindustrie als Antriebsalternative wieder ihre Erdgasmodelle. So wirbt beispielsweise der Volkswagen-Konzern mit der Kampagne „Discover CNG“ (Compressed Natural Gas) für komprimiertes Erdgas als Kraftstoff. Gemeinsam mit Industriepartnern aus den Bereichen Gasversorgung, Netz- und Tankstellenbetrieb sollen Kunden für Erdgasautos gewonnen werden. Beim Umstieg auf CNG-Fahrzeuge wie den Volkswagen Polo TGI oder den Seat Ibiza 1.0 TGI hilft eine „Zukunftsprämie“ in Höhe von bis zu 2000 Euro.

Auch das Fahrrad kann zur weiteren CO2-Reduktion im Straßenverkehr beitragen.

ampnet – 2. November 2017. Durch mehr Radverkehr kann Deutschland jährlich mindestens drei Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid einsparen. Das geht aus einer Studie des Umweltbundesamtes hervor. Durch die Dominanz der Autoindustrie in der verkehrspolitischen Debatte werde dieses Potential des Radverkehrs bei der Erreichung der Klimaziele „bisher sträflich vernachlässigt“, stellt hierzu der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) im Vorfeld des Weltklimagipfels ab Montag in Bonn fest.

Schadstoff- und Verbrauchsmessung bei Volkswagen.
Von Oliver Altvater

ampnet – 27. Oktober 2017. Im innersten Sicherheitsbereich der Forschung und Entwicklung in Wolfsburg gewährte Volkswagen Einblicke in die Anwendung des, seit dem 1. September 2017 für die Zulassung neuer Personenwagen-Modelle gültigen, weltweit angeglichenen Testverfahrens WLTP. Ab September 2018 soll das „Worldwide harmonized Light duty Test Procedure“ den bislang gültigen „Neuen Europäischen Fahrzyklus“ (NEFZ) ablösen und realitätsnähere Angaben zu Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ermöglichen.

Verkehr in London.
Von Walther Wuttke

ampnet – 23. Oktober 2017. Während in Deutschland noch über den Sinn von Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge heftig diskutiert wird, macht die Londoner Stadtverwaltung ernst und erhöht die Citymaut für ältere Diesel und Benziner, die vor dem Jahr 2006 zugelassen wurden, um einen zusätzlichen Aufschlag. Von sofort an verdoppelt sich der Eintritt in die City für diese Fahrzeuge auf 21,50 Pfund oder umgerechnet rund 24 Euro.

Mercedes-Benz Actros Lang-Lkw im Praxisversuch „Efficiency Run 2015“.

ampnet – 5. Oktober 2017. Einer Studie zufolge können durch Lang-Lkw schon auf den derzeitig freigebenen Streckenabschnitten pro Jahr 54 Millionen gefahrene Kilometer eingespart werden. Daraus folgt die Einsparung von gut 21 000 Tonnen CO2-Emissionen. Könnten Spediteure das gesamte Bundesfernstraßennetz nutzen, ließen sich laut Prognose im Jahr 2030 rund 270 Millionen gefahrene Kilometer vermeiden – und 113 000 Tonnen CO2.

Stadtbahn und Autopendler.

ampnet – 4. Oktober 2017. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat auf das Luftreinhalteplan-Urteil mit einer Sprungrevision reagiert. Dabei müssen noch rechtliche Fragen geklärt werden – etwa, ob das Land Fahrverbote in Eigenregie umsetzen kann, wenn der Bund nicht handelt, obwohl er zuständig ist. Der Auto Club Europa (ACE) appelliert an die politischen Verantwortlichen, die Zeit, bis die rechtlichen Aspekte geklärt sind, aktiv zu nutzen.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Fahrzeuge im Jahr 2016.

ampnet – 21. September 2017. Dataforce hat anhand des Fahrzeugbestands und der Neuzulassungen in Deutschland den Beitrag von Dieselmotoren zur Einsparung von CO2 berechnet. Würden alle Selbstzünder durch Ottomotoren ersetzt, stiege der CO2-Ausstoß der Personenwagen in Deutschland um 9,3 Prozent beziehungsweise 11,8 Millionen Tonnen pro Jahr. Prozentual reicht die CO2-Ersparnis durch Dieselmotoren von 18,6 Prozent bei Firmenwagen bis 7,5 Prozent bei Privatfahrzeugen. Im Mittel sind es 9,3 Prozent weniger Klimagase.

Dr. Wolfgang Lincke.

ampnet – 19. September 2017. Vielleicht liegt es an meinem Alter, aber ich komme mit einer Reihe von Dingen heute nicht mehr klar. Dabei habe ich mein ganzes Berufsleben gerade auf den Feldern gearbeitet, die mich jetzt verwirren. Einiges davon habe ich einmal zusammengeschrieben: Heute bekennt sich jeder zur Tatsache, dass alles vernetzt ist. Politische und gesellschaftliche Entscheidungen erfolgen jedoch fast immer unter dem Einfluss von Institutionen, die strikt linear und ohne Rücksicht auf andere Einflüsse nur einem einzigen Ziel oder Faktor folgen oder bekämpfen. Greenpeace, Nabu, WWF oder im extremen Fall die Deutsche Umwelthilfe (DUH) seien hier als Beispiele genannt. Die Folgen sind katastrophal. Energiewende und Endlagersuche sind besonders deutliche Beispiele.

Peter Schwerdtmann

ampnet – 8. September 2017. Heute berichtet meine brave Lokalzeitung von einer „Greenpeace“-Aussage, die deutsche Industrie schlafe immer noch, während andere Hersteller schon ab 2025 nur noch Elektroautos anbieten wollen. Die Umweltaktivisten beziehen sich dabei offenbar auf Pressemeldungen von Volvo und Jaguar Land Rover. Beide hatten verkündet, dass es ab 2025 in jeder Modellreihe Elektroantrieb geben werde. Niemand wird Greenpeace Dummheit unterstellen wollen. Also kann nur Berechnung dahinterstehen, wenn der Verein besonders gern Medien mit seiner Interpretation solcher Meldungen auf eine falsche Fährte führt.

Wasserstofftankstelle in Karlsruhe.

ampnet – 6. September 2017. In Karlsruhe wurde heute an der Südtangente eine Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. Sie zeichnet sich durch ein beosnderes Konzept aus: Per Elektrolyse wird vor Ort aus dem Strom einer Solaranlage Wasserstoff gewonnen. Der Bund förderte die H2-Anlage im Rahmen seines Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) mit rund 970 000 Euro.

ampnet – 31. August 2017. Der Verband der Autombilindustrie (VDA) begrüßt die neuen Testverfahren zur Verbrauchs- und Emissionsmessung. Damit werde der gesetzliche Rahmen präzisiert und die Kunden erhielten mehr Klarheit und Verlässlichkeit für ihre Kaufentscheidung, betonte Verbandspräsident Matthias Wissmann. Zudem würden die Fahrzeuge durch die neuen Vorgaben nochmals deutlich sauberer, Fortschritte für die Luftqualität werden damit schneller wirksam.

Abgas.

ampnet – 24. August 2017. Das von den Autoherstellern eingeleitete Software-Update für moderne Diesel-Pkw reicht nach Einschätzung des Umweltbundesamtes nicht aus, die Stickoxidemissionen so weit zu senken, dass Fahrverbote in Städten ausgeschlossen werden können. Gemeinsam mit der Umtauschprämie für ältere Selbstzünder könne der Ausstoß vermutlich nur um bis zu neun Prozent reduziert werden. Das sei zu wenig, um die NOx-Grenzwerte überall zu erreichen. teilte die Behörde gestern mit.

ampnet – 23. August 2017. Die heute vom Umweltbundesamt (UBA) vorgestellten Prognosen zur Verringerung der Stickoxidemissionen (NOx) im Straßenverkehr in Deutschland liegen mit den VDA-Berechnungen auf einer Linie. Nach Analysen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) können die Software-Updates von Euro-5- und Euro-6-Diesel-Pkw eine NOx-Reduzierung von rund sieben Prozentpunkten leisten. Die Umstiegsprämien könnten bis zu zwei Prozentpunkte bringen. Eine weitere Verbesserung der Luftqualität wird durch die „natürliche Bestandserneuerung“ durch moderne Euro-6-Fahrzeuge erfolgen.