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Umwelt & Verkehr

GTÜ-Prüfingenieur bei der Abgasmessung am Endrohr.

ampnet – 2. Juni 2018. Anfangs sprach Schadenfreude aus jeder Zeile der Meldung, Porsche könne keine Fahrzeuge mehr ausliefern, weil das Unternehmen die Technik für die ab 1. September 2018 geforderten Grenzwerte des Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure (WLTP) nicht beherrsche. Inzwischen werden die Hintergründe klarer: Dies könnte ein erstes Zeichen dafür sein, dass der Termin die ganze Industrie überfordert. Für den Verband der Automobilindustrie (VDA) werden jetzt die Folgen einer überhasteten Einführung der EU-Regulierungen erstmals sichtbar. Der VDA weist heute darauf hin, dass bis zum Termin 1. September 2018 mehr als 500 WLTP-Genehmigungen ausstehen, weil die Beteiligten nicht nachkommen. VDA: Jetzt drohen Produktionsausfälle.

ampnet – 31. Mai 2018. München war 2017 die Stadt mit den höchsten Belastungen bei Stickoxiden (NO2): 78 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel. Auf Platz 2 und 3 liegen weiterhin Stuttgart mit 73 µg/m³ und Köln mit 62 µg/m³. Das ergab die aktuelle Auswertung aller Messwerte durch das Umweltbundesamt (UBA). 2017 überschritten demnach 65 Städte den europaweit geltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel. 2016 hatten 90 Städte den Grenzwert überschritten.

Feinstaubfilteranlage von Mann + Hummel in Ludwigsburg.

ampnet – 31. Mai 2018. Um die Feinstaubbelastung in Stuttgart weiter zu senken, soll aus Sicht des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg keine mögliche technische Lösung ausgelassen werden. Deshalb haben Vertreter des Ministeriums und der Firma Mann + Hummel ein Pilotprojekt mit Feinstaubpartikelfiltern im Bereich des Neckartors vereinbart.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 23. Mai 2018. Im Jahr, als Deutschland zum ersten Mal Weltmeister im Fußball wurde, war ein Schlager mit dem wenig hoffnungsvollen Refrain „Am 30. Mai ist der Weltuntergang" Spitzenreiter in den Charts. Mancher wird fürchten, dass die Apokalypse nun dieses Jahr eintritt, wenn auch einen Tag später, nämlich am 31. Mai. Am gleichen Tag in diesem Jahr, an dem die Menschen im Süden der Republik den Fronleichnams-Feiertag genießen, gilt im Norden, in der Hansestadt Hamburg, zum ersten Mal ein Fahrverbot für bestimmte Fahrzeuge mit Dieselmotor. Doch für Panik gibt es wirklich keinen Anlass.

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ampnet – 23. Mai 2018. Die Baumot Group AG mit Sitz in Königswinter hat jetzt vom California Air Resources Board (CARB) die Zulassung für Nachrüstsysteme für On-Road-Nutzfahrzeuge erhalten. Damit erschließt Baumot weite Teile des Nachrüstmarkts in den USA und kann ihre Produkte zukünftig in Kalifornien, aber auch in zahlreichen weiteren US-Bundesstaaten vertreiben. Baumot ist erst das zweite europäische Unternehmen überhaupt, das die hohe Zulassungshürde für Nachrüstsysteme in den USA meistert.

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ampnet – 22. Mai 2018. Wieder in Berlin findet der 16. Internationale Fachkongress für erneuerbare Mobilität "Kraftstoffe der Zukunft 2019" am 21. und 22. Januar 2019 statt. Veranstalter sind der Bundesverband Bioenergie (BBE), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), der Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) und der Fachverband Biogas (FvB). Bis 16. Juni 2018 können Vorschläge (Call für Papers) eingereicht werden. Weitere Informationen unter www.kraftstoffe-der-zukunft.com.

ampnet – 22. Mai 2018. „Mein Diesel – sparsam und sauber!“ Das ist die Botschaft auf dem runden, blau-weißen Aufkleber des Kfz-Gewerbes. „Der Diesel ist zu Unrecht in die Kritik geraten“, sagt ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. „Er ist die sparsamste Antriebsart, die wir haben – ein Hightech-Produkt, ohne das der ab dem Jahr 2020 geltende CO2-Grenzwert der Europäischen Union von 95 Gramm CO2 pro Kilometer kaum einzuhalten sein wird.“ Der Pro-Diesel-Aufkleber soll in Autohäusern und Werkstätten für die Kunden zur Verfügung stehen. (ampnet/Sm)

TU Ecomotive Eindhoven Projekt Noah.
Von Gerhard Prien

ampnet – 17. Mai 2018. TU/ecomotive, das ist ein studentisches Team an der Technischen Universität Eindhoven. Mittlerweile hat das Team bereits fünf Autos gebaut. Das jüngste ist Noah, ein stylisch gezeichnetes und (beinahe) vollständig recycelbares Fahrzeug.

ampnet – 17. Mai 2018. Als zu ambitioniert bezeichnete heute Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), den Entwurf der EU-Kommission einer europäischen CO2-Regulierung für schwere Nutzfahrzeuge. Die CO2-Reduzierungsziele könnten Industrie und Transportbranche überfordern. Zugleich – so Mattes – springe der Entwurf bei der wichtigen Impulssetzung für neue Technologien deutlich zu kurz. Insgesamt trage der Gesetzentwurf den Bedingungen des Nutzfahrzeugmarktes nicht genug Rechnung und spiegele die Entwicklungszeiten in der Branche nicht angemessen wider.

Sitz der EU-Kommission in Brüssel.

ampnet – 17. Mai 2018. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaft wirft Deutschland sowie Frankreich, Großbritannien, Italien, Ungarn und Rumänien vor, die 2010 beschlossenen Grenzwerte für Stickoxide nicht einzuhalten. Im vergangenen Jahr seien diese Werte allein in Deutschland in 66 Städten überschritten worden, davon in 20 besonders stark. Dabei schiebt die Kommission die Schuld besonders den Dieselautos zu, Schifffahrt, Industrie und private Heizungen bleiben außen vor. Als Begründung für die Klage führt sie an, dass wegen schlechter Luftqualität innerhalb der Staaten der Gemeinschaft jährlich 400 000 Menschen angeblich vorzeitig ihr Leben lassen müssten.

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ampnet – 16. Mai 2018. Hamburg wählte für die ersten Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge mit Umwelt-Standards ab EU 5 abwärts eine kleinkarierte Lösung. „Handelsblatt online“ meldet, betroffen sei ein 580 Meter langer Straßenabschnitt der Max-Brauer-Allee und ein 1,7 Kilometer langer Abschnitt der Stresemannstraße, der nur für ältere Diesel-Lkw gesperrt werden soll. Ab wann die Einschränkungen gelten ist noch unklar. Die Behörde wartet auf die schriftliche Begründung des Bundesverwaltungsgerichts für sein Urteil vom Februar, durch das Fahrverbote ermöglicht wurden. Damit rechnen die Hamburger bis Pfingsten. (ampnet/Sm)

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 16. Mai 2018. Wehmütig erinnern wir uns an die guten alten Zeiten, als sich die Europäische Union noch in erster Linie um den Krümmungsgrad von Bananen und die Vermarktungsnormen für Eier kümmerte oder alle deutschen Bundesländer – auch Schleswig Holstein, MacPomm und Berlin – verpflichtete, ein Seilbahngesetz zu erlassen. Ungeachtet der Tatsache, dass es dort mangels Berge überhaupt kein solches Verkehrsmittel gibt. Doch spätestens jetzt wird es ernst und der Spaß hat ein Ende. Denn was die Berichterstatterin im federführenden Umweltausschuss des EU-Parlaments, Miriam Dalli, jetzt an Forderungen auf den Tisch legte, hat das Zeug dazu, der deutschen Automobilindustrie den Garaus zu machen.

ampnet – 16. Mai 2018. Die Empörung hinter den Formulierungen ist deutlich: Der Verband der Automobilindustrie (VDA) nennt den Bericht von Miriam Dalli MdEP, der Berichterstatterin im federführenden Umweltausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments, ein gefährliches Zahlenspiel „auf Kosten einer Schlüsselindustrie und damit vieler Bürger in Europa. „Industriepolitisch ist der Bericht das falsche Signal für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche“, lautet eine der noch zurückhaltender formulierten Ablehnungen des VDA. Dalli hat heute ihren Berichtsentwurf mit ihren Forderungen für die zukünftige CO2-Regulierung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen für die Zeit nach 2021 vorgelegt.

Audi.

ampnet – 8. Mai 2018. Audi hat im Rahmen der internen Aufklärung zum Diesel Auffälligkeiten in der Steuerungssoftware bei V6-Dieselmotoren der Gen2 evo (200 kW) festgestellt, die in Fahrzeugen der Modelle A6 und A7 der im Auslauf befindlichen Generation C7 eingebaut sind. Dies wurde dem Kraftfahrtbundesamt und der luxemburgischen Zulassungsbehörde mitgeteilt und die Auslieferungen in den Handel gestoppt.

Electrify America baut in den USA ein Netz von Schnellladestationen.
Von Hans-Robert Richarz, cen

ampnet – 3. Mai 2018. Elektroautos in den USA auch außerhalb Kaliforniens zu mehr Popularität zu verhelfen, hat sich Electrify America zum Ziel gesetzt. Das Unternehmen mit Sitz in Reston im US-Bundesstaat Virginia, eine halbe Autostunde westlich der Hauptstadt Washington, ist ein Tochterunternehmen des VW-Konzerns und verdankt seine Existenz dem Wolfsburger Diesel-Desaster. In Folge der Abgasmanipulations-Affäre hatten sich die Deutschen gegenüber den Amerikanern verpflichten müssen, die Elektromobilität in den Staaten zu fördern. Nun kündigte Electrify America an, bis Juni 2019 in 17 der größten Metropolen der USA an 500 Stationen rund 2000 Schnelllade-Einrichtungen zu installieren.

Andreas Scheuer.

ampnet – 1. Mai 2018. Bis zum 1. September dieses Jahres müssen die Autobauer die Umrüstung älterer Dieselmotoren mit besserer Abgas-Software abgeschlossen haben. Das forderte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) laut der aktuellen Ausgabe der „Bild am Sonntag“. Nur so sei die Zusage der Automobilindustrie einzulösen, bis Jahresende 5,3 Millionen Autos umgerüstet zu haben. Danach könne das Kraftfahrt-Bundesamt alle Updates prüfen und freigeben. In der Gesamtzahl sind 2,5 Millionen Fahrzeuge von VW enthalten, aus denen die illegale Abgas-Software ohnehin entfernt werden muss. (ampnet/Sm)

Wiener Motorensymposium 2018.
Von Jens Meiners, cen

ampnet – 30. April 2018. Es war sicher kein gutes Jahr für den Verbrennungsmotor: „Vom Enabler zum Verschmutzer“, beschrieb der langjährige Leiter des Symposiums, Professor Hans Peter Lenz, die Situation in seinem Einführungsvortrag. Seit dem letztjährigen Symposium haben sich die Auswirkungen des Dieselskandals nochmals verschärft: Das deutsche Bundesverwaltungsgericht hat auf eine Klage der „Deutschen Umwelthilfe" hin den Weg für Diesel-Fahrverbote freigemacht, wobei Einschränkungen und Nuancen in der Diskussion untergehen. Politiker wie Umweltministerin Svenja Schulz fordern extrem aufwendige Gebrauchtwagen-Nachrüstungen für Abgaswerte, die zum Zeitpunkt ihrer Zulassung gar nicht existierten.

Kia.

ampnet – 27. April 2018. Kia stellt seine gesamte Modellpalette im dritten Quartal auf die Abgasnorm Euro 6d-Temp um, die ab September 2019 für alle Neuwagen verbindlich ist. Damit „überspringt“ Kia die Abgasnorm Euro 6c, die ab September dieses Jahres für neu zugelassene Fahrzeuge gilt. Alle Dieselmodelle der Marke erhalten ein SCR-Abgasnachbehandlungssystem, das unter anderem die Stickoxidemissionen deutlich reduziert. Außerdem werden sämtliche Benzindirekteinspritzer mit einem Partikelfilter ausgestattet.

Der ADAC hat bei drei Dieselmodellen mit der Schadstoffnorm Euro 6d-Temp den Stickoxidausstoß untersucht.

ampnet – 23. April 2018. Seit Jahren wird in Deutschland über eine Verschärfung der Umweltzonen und Fahrverbote für Diesel-Modelle diskutiert. Auslöser sind die Stickstoffdioxid-Messwerte (NO2), die in zahlreichen Städten immer noch über den Grenzwerten der EU-Luftreinhalterichtlinie liegen. Mit den Schadstoffgruppen Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und auch Partikeln haben moderne Dieselmotoren heute kein Problem mehr. Der Grenzwert für Stickoxide stellt aber immer noch eine Herausforderung dar. Der ADAC hat jetzt in seinem Ecotest drei Dieselmodelle mit der neuesten Schadstoffnorm Euro 6d-Temp untersucht.

Lab 1886 - Konferenztruck.

ampnet – 19. April 2018. „Lab1886“ ist Hauptsponsor der diesjährigen re:publica, die vom 2. bis 4. Mai 2018 unter dem Motto „re:publica goes POP“ in der „STATION Berlin“ stattfindet. Im Vordergrund des Engagements von Lab1886 auf der re:publica steht der Ideenaustausch mit den Besuchern. Neben dem Shuttle-Truck auf dem Außengelände präsentiert sich der Inkubator der Daimler AG zusätzlich mit einem interaktiven Stand. Er stellt Projekte der Innovationsschmiede vor, die zeigen, wie Daimler die Zukunft der Mobilität weiterhin gestaltet und die Chancen der Digitalisierung nutzt.

Scania R 500.

ampnet – 17. April 2018. Eine Orientierungshilfe für Kauf und Betrieb von umweltfreundlichen Nutzfahrzeugen geben die beiden Fachmagazine „Verkehrs Rundschau“ und „Trucker“ in Zusammenarbeit mit ZF. Sie vergeben in diesem Jahr zum dritten Mal Umwelt-Auszeichnungen. Der Scania R 500 Highline wurde „Green Truck 2018“, der Volkswagen Crafter „Green Van 2018“ und der Pick-up Isuzu D-Max „Green Light Truck“. Als beste Innovationen wurden Schmitz Cargobull für den Smart Trailer und Orbitak / Krone für das Zustelldreirad Rytle Movr ausgezeichnet. Geehrt wurde außerdem SAF für die Think-Ahead-Kampagne.

Bernhard Mattes.

ampnet – 9. April 2018. Die deutschen Hersteller haben 2017 einen Rekordwert bei der Produktion erreicht. Weltweit liefen 16,5 Mio. Pkw mit deutschem Markenzeichen von den Bändern. „Dieser internationale Erfolg ist das Fundament für die heimische Wertschöpfung, „sagte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf dem Future Mobility Summit, der am Montag und Dienstag, 9. und 10. April 2018, vom „Tagesspiegel“ in Berlin veranstaltet wird. Mehr als drei Viertel der in Deutschland gefertigten Pkw gehen in den Export. Der aktuelle Höchststand von über 825 000 Stammbeschäftigten bei Herstellern und Zulieferern zeige die hervorragende strategische Ausrichtung unserer inländischen Betriebe, sagte Mattes.

Donald Trump.

ampnet – 8. April 2018. Gerade hat US-Präsident Donald Trump die amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) angewiesen, die Umweltvorschriften für Automobile zu senken, da entdeckt er dasselbe Amt und dessen Umweltvorschriften als Möglichkeit, ausländische Automobilhersteller zu benachteiligen. Amerikanische Medien berichten übereinstimmend, die EPA solle erwägen, wie man für die ausländischen Hersteller die Grenzwerte anhebt, damit die eigene Industrie kostengünstiger produzieren kann.

Hyundai Ioniq Electric.
Von Michael Kirchberger, cen

ampnet – 6. April 2018. Der Hyundai Ioniq Elektro ist ein Mittelklasse-Auto von fast 4,5 Metern Länge, das sich – der Name ist Programm, elektrisch fortbewegt. Bis zu 280 Kilometer Reichweite verspricht Hyundai, solange soll der 28 kWh leistende Lithiumionen-Akku halten. 33 300 Euro kostet der koreanische Stromer, abzuziehen sind Förder- oder Abwrackprämien. Aber nicht nur für Elektroautos gibt es finanzielle Unterstützung.

Volkswagen Nutzfahrzeuge.

ampnet – 2. April 2018. Mit der Umweltprämie leisten die Volkswagen-Konzern-Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeug, Audi, Seat und Skoda einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten. Bislang haben sich bereits über 170 000 Kunden in Deutschland dazu entschieden, ihr altes EU1- bis EU4-Fahrzeug entsorgen zu lassen und die Prämie zu nutzen, um auf ein aktuelles, umweltfreundlicheres EU-6 Fahrzeuge umzusteigen. Dadurch wurden in Deutschland seit August 2017 bereits 2261 Tonnen Stickoxide (NOx) eingespart. (ampnet/Sm)

Volkswagen Caddy Beach.

ampnet – 2. April 2018. Volkswagen Nutzfahrzeuge verlängert die Umweltprämie bis zum 30. Juni 2018. Gewerbliche und private Besitzer von älteren Dieselfahrzeugen mit den Abgasnormen EU1 bis EU4 können drei weitere Monate die Umweltprämie nutzen. Je nach Neuwagen-Modell beträgt diese zwischen 4000 (brutto) und 7000 Euro (netto).

Bernhard Mattes.

ampnet – 2. April 2018. Der Ersatz des alten Fahrzeugbestands durch innovative und effiziente Modelle ist der beste Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Luftqualität. Zu dieser Aussage führt eine Analyse des Verbands der Automobilindustrie (VDA) auf der Basis der neuesten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). VDA-Präsident Bernhard Mattes: „Mit jedem neuen Diesel, der auf die Straße kommt und ein älteres Fahrzeug ersetzt, wird die Luftqualität in Städten besser.“ Die drei Maßnahmen - neue Benziner und das geplante Software-Update und Prämie sieht Mattes als voll ausreichend an, die Luftqualität zu verbessern und die Klimaziele zu erreichen.

Mary Barra, Donald Trump, Segio Marchionne.
Von Walther Wuttke, cen

ampnet – 2. April 2018. Kurz nachdem sich Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses einzurichten begonnen hatte, standen schon die ersten Vertreter der amerikanischen Automobilindustrie vor seinem Schreibtisch und forderten ihn auf, die noch von Barack Obama beschlossenen strengen Verbrauchsvorschriften wieder zu locken. Die Regelung sah für das Jahr 2025 einen Durchschnittsverbrauch von 55 Meilen pro Gallone (4,27 Liter auf 100 Kilometer) vor – sehr anspruchsvoll für eine Industrie, die vor allem schwere SUV und Pickups herstellt.

VDIK-Logo

ampnet – 27. März 2018. Die Zahl der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auf deutschen Straßen nimmt deutlich zu. Fahrzeuge mit Elektromotor, Gas- oder Hybridantrieb machen mit fast 800 000 Einheiten 1,7 Prozent des Gesamtbestandes aus, eine Steigerung um 8,5 Prozent. Von diesen Fahrzeugen stammt mehr als die Hälfte (52 Prozent) von internationalen Herstellern. Unterstützt durch die Umtauschprogramme fast aller Hersteller verringerte sich die Anzahl der Diesel-Pkw der Abgasstufen Euro 1 bis 4 deutlich um über 700 000 Fahrzeuge.

Zur Illustration der deutschen CO2-Bilanz verwendet nun auch das Umweltbundesamt ein Foto von sauberem Wasserdampf.

ampnet – 27. März 2018. In Deutschland wurden 2017 insgesamt 904,7 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – 4,7 Millionen Tonnen weniger als 2016. Das zeigt eine erste Prognose des Umweltbundesamtes (UBA). Während die Emissionen im Energiebereich deutlich zurückgingen, stiegen sie danach im Verkehrssektor sowie in der Industrie an. Die UBA-Präsidentin Maria Krautzberger nimmt das zum Anlass, von der EU schärfere CO2-Grenzwerte zu verlangen.

ampnet – 26. März 2018. Rund eine Million elektrifizierte Fahrzeuge will Nissan ab dem Geschäftsjahr 2022 pro Jahr verkaufen. Dazu zählen vollständig lokal emissionsfrei fahrende Modelle ebenso wie Autos mit Elektro-Komponenten beim Antrieb. Parallel will auch Nissan das Angebot elektrifizierter Modelle ausbauen, autonome Fahrsysteme weiter voranbringen und die Entwicklung von Konnektivitätsdiensten beschleunigen. Diese Aktivitäten sind im mittelfristigen Unternehmensplan „Nissan M.O.V.E. to 2022“ festgeschrieben.

Toyota Prius Flex Fuel.

ampnet – 26. März 2018. Im brasilianischen Sao Paulo zeigte Toyota jetzt einen Prototypen auf der Basis des Toyota Prius, bei dem der Verbrennungsmotor des Hybridantriebs nicht nur mit Benzin, sondern zum Beispiel auch mit Ethanol (Alkohol) betrieben werden kann. Zum effizienten Hybridsystem aus Benzin- und Elektromotor kommt so beim neuen Flex Fuel-Hybrid-Antrieb, dass Ethanol zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen werden und eine bessere Kohlendioxidbilanz vorweisen kann.

Öffentlicher Personennahverkehr.

ampnet – 23. März 2018. Das Bundesverkehrsminstisterium stellt ab Donnerstag kommender Woche 107 Millionen Euro Fördermittel für die Nachrüstung von Dieselomnibussen zur Verfügung. Das Geld ist Teil des „Sofortprogramm Saubere Luft 2017–2020“. Unterstützt wird die Nachrüstung von Fahrzeugen der Schadstoffklassen Euro III, IV, V und EEV im Öffentlichen Personennahverkehr mit Systemen zur Abgasnachbehandlung.

ampnet – 21. März 2018. Der Bundesverbands der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) fordert, die Pflicht zur Senkung von CO2-Emissionen aus Kraftstoffen auf sechs Prozent anzuheben. Der Verband will die für 2020 vorgesehenes Anhebung von heute vier Prozent auf die sechs Prozent vorzuziehen. „Nur so können die klimaschädlichen Emissionen der derzeit mehr als 30 Mio. zugelassenen Autos mit Benzinmotoren deutlich gesenkt werden“, erklärt Dietrich Klein, Geschäftsführer des BDBe.

Gulfstream EMeRGe-HALO-Flieger.

ampnet – 21. März 2018. Die Luftqualität in großen Städten ist ein aktuelles Thema besonders mit Bezug auf Straßenverkehr und Gesundheit der Anwohner. Die Emissionen bleiben jedoch nicht in den Ballungszentren. Partikel und gasförmige Schadstoffe können mit dem Wind oft tausende Kilometer weit verfrachtet werden. Besonders relevant ist dieses Szenario in Asien, wo weltweit die größte Ansammlung an Mega-Cities zu finden ist. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt nun seit dem 10. März und noch bis zum 9. April 2018 Forschungsflüge durch, um die Emissionen von Manila, Taipei, Seoul, Tokio, Beijing. Shanghai und Guangzhou zu untersuchen.

Jürfgen Resch (zweiter von rechts) bie der Arbeit.
Von Christoph Seyerlein, "kfz-betrieb"

ampnet – 20. März 2018. Der Verein „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH) treibt die Autobranche in der Diesel-Debatte vor sich her. Ihren vorerst größten Erfolg feierte die DUH kürzlich in Leipzig, als das Bundesverwaltungsgericht Diesel-Fahrverbote in Städten grundsätzlich möglich machte. Doch wie finanziert sich eigentlich jener Verein, der nicht einmal 300 Mitglieder zählt?

Audi-Werk in Brüssel.

ampnet – 12. März 2018. Audi Brussels betreibt jetzt die weltweit erste, zertifizierte CO2-neutrale Großserienfertigung im Premiumsegment. Das Werk hat von der belgischen Prüfgesellschaft Vinçotte das Zertifikat „CO2-neutraler Standort“ erhalten. Sämtliche Prozesse innerhalb der Fertigung sowie alle weiteren im Werk entstehenden Emissionen deckt der Standort entweder durch erneuerbare Energien ab (rund 95 Prozent) oder kompensiert sie durch Umweltprojekte (rund 5 Prozent).

Von Harald Kaiser

ampnet – 9. März 2018. Die Katastrophe ist selbst eingebrockt und wurde von hoch bezahlten Managern angeordnet, durchgezogen und gedeckt. Kein Zweifel, der Beschiss von Volkswagen & Co. in Sachen Stickoxidausstoß (NOX) beim Diesel ist gigantisch. Die Sprache verschlägt es einem auch deswegen, weil sich die Herrschaften getraut haben, Politik und Verbraucher gleichermaßen generalstabsmäßig hinter die Fichte zu führen. Und im Werbespruch „Wir bauen die saubersten Diesel“ schwang stets dieser Subtext mit: Wir sind die Cleversten, ihr Ahnungslosen dagegen werdet uns niemals auf die Schliche kommen.

Demonstrationsanlage zur Produktion von e-Benzin in Leuna.

ampnet – 9. März 2018. Audi arbeitet weiter an regenerativ erzeugten e-Kraftstoffen. Beim synthetischen e-Benzin erreichte der Autohersteller nun ein wichtiges Zwischenziel. Erstmals wurde gemeinsam mit den Entwicklungspartnern eine für erste Motorentests ausreichende Menge des Kraftstoffs hergestellt.

Peter Schwerdtmann.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. März 2018. Wer ein feines Gespür hat, kann schon ahnen, dass auch die jetzt noch erdrückende Meinung der Mehrheit die Fakten nicht auf Dauer verdecken kann. Vermutlich waren die Erwartungen an das Leipziger Urteil zu Diesel-Fahrverboten zu hoch. Das Problem verschwindet nach dem Spruch des Bundesverwaltungsgerichts eben nicht mit einem lauten Knall. Stattdessen wächst die Erkenntnis, dass alles noch lange dauern wird, wenn es überhaupt eine Umsetzung gibt, die den Vorgaben des Urteils gerecht wird. Am Ende wird wieder von Politikversagen die Rede sein.

Bernhard Mattes.

ampnet – 3. März 2018. Das klingt zurückhaltender als sonst, wenn Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) kurz vor ersten strategischen und internationalen Messe des Jahres in Europa sagt: „Wir gehen mit großer Zuversicht nach Genf.“ Zur nationalen Diskussion um Nachrüstungen und Fahrverbote klingt er bestimmter: „Leipzig hat klar gesagt, dass mögliche Fahrverbote verhältnismäßig sein müssen und nur als letztes Mittel in Frage kommen können.“ Zudem habe die Politik zugesagt, alles zu unternehmen, um Fahrverbote zu vermeiden.

ampnet – 22. Februar 2018. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat das heute erwartete Urteil zur Verhängung von Fahrverboten für Dieselautos vertagt. Wie der Deutschlandfunk meldet, soll die Entscheidung am kommenden Dienstag fallen. (ampnet/jri)

Europäische Batterieallianz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. Februar 2018. Parallel zur Weltklimakonferenz in Bonn im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag zur Reduzierung der CO2-Abgase von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen veröffentlicht. Bisher gilt in der EU ab 2021 ein durchschnittlicher Grenzwert für neue Pkw von 95 Gramm pro Kilometer. Der neue Gesetzesvorschlag deckt nun den Zeitraum bis 2030 ab. Anders als bisher wird kein absolutes CO2-Ziel, sondern eine prozentuale Verringerung definiert.

Volkswagen Logo.

ampnet – 9. Februar 2018. Eine ganze Reihe von Autoherstellern haben in der Debatte um zu hohe Stickoxidwerte so genannte „Umweltprämien“ ausgelobt, wenn Kunden sich für einen Neuwagen nach Euro-6-Norm entscheiden und dafür ihren älteren Diesel verschrotten lassen. Der Volkswagen-Konzern hat nach eigenen Angaben dadurch allein rund 150 000 Altautos mit Euro-1- bis Euro-4-Motoren in den vergangenen sechs Monaten entsorgt. Die Bonus-Aktion ist noch bis Ende März gültig und soll nach VW-Bereichnungen durch die neuen Konzernfahrzeuge bislang zu einer jährlichen NOx-Entlastung von knapp 2000 Tonnen führen. (ampnet/jri)

Wilko Stark.
Von Jens Meiners, cen

ampnet – 4. Februar 2018. Wilko Stark leitet die Sub-Marke Mercedes Benz EQ, unter der die Stuttgarter in Zukunft ihre vollelektrischen Modelle entwickeln und vermarkten werden. Er spricht mit unserem Autor Jens Meiners über die Herausforderungen bei der Einführung von E-Autos – und was der strategische Schwenk für die Kunden bedeutet.

Matthias Wissmann.

ampnet – 2. Februar 2018. Daimler, BMW und Volkswagen beteiligen sich nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums mit 250 Millionen Euro an Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in den Innenstädten. „Wir begrüßen es sehr, dass die deutschen Hersteller dazu bereit sind, sich am geplanten Fonds ‚Nachhaltige Mobilität für die Stadt‘ der Bundesregierung zusätzlich zu engagieren,“ erklärte dazu Matthias Wissmann, der Präsident des Verbands der Autoindustrie (VDA). „Deutsche Hersteller und Zulieferer haben darüber hinaus eine Städte-Initiative gestartet, um in konkreten Projekten die Stickoxidemissionen nachhaltig zu senken.“

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 1. Februar 2018. Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung von 90 auf 70 ab. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). Dennoch wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) an rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen im Jahresmittel überschritten, an zwei Drittel dieser Stationen mit Werten von mehr als 45 µg/ m³ sogar deutlich. Einen Ausweg sieht das UBA allein in der Umrüstung von Dieselfahrzeugen.

ampnet – 1. Februar 2018. Wirkungsvolle Grenzwerte und Prüfverfahren für Abgasuntersuchungen verlangt der Verband der TÜV (VdTÜV) vom Gesetzgeber. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbandes, fordert außerdem gesetzliche Regelungen für die Prüfung der Fahrzeugsoftware, um Manipulationen am Abgasreinigungssystem und der Motorsteuerung aufdecken zu können.

VDA-Präsident Matthias Wissmann.

ampnet – 30. Januar 2018. Heute wählte der VDA-Vorstand den ehemaligen Ford-Chef Bernhard Mattes zum Nachfolger von Matthias Wissmann als Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Die rund 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hatten damit gleich zwei Gründe, den Ausführungen von Wissmann zuzuhören: der Abschied nach elf Jahren Präsidentschaft und das Umfeld, in dem er stattfindet, beschrieben mit den Stichworten Dieselkrise und Tierversuche. Nachfolgend das Statement von VDA-Präsident Matthias Wissmann auf dem VDA-Neujahrsempfang in Berlin – ausnahmsweise einmal fast wörtlich. Wissmann liefert hier einen kompletten Zustandsbericht aus der Sicht der Automobilindustrie:

ampnet – 30. Januar 2018. Mitten in die Empörung über Versuche mit Affen und Menschen hinein berichtet die deutsche Automobilindustrie heute von einer Initiative zur Luftreinhaltung. In erster Linie mit den Städten, die mit Stickoxidwerten von über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3) deutlich über dem Jahresgrenzwert von 40 µg/m3 liegen, soll gemeinsam geprüft werden, welche Maßnahmen auf den Weg gebracht, beschleunigt oder verstärkt werden können und welchen Beitrag die ‎Automobilindustrie dabei leisten kann.

Dieter Nuhr.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 28. Januar 2018. Dass Dieter Nuhr „intelligentes Kabarett" macht, seine Stücke „wortgewandt" und „die Pointen treffsicher" sind, das finden seine Fans, das fand auch die Jury, die ihn 2014 mit dem den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache auszeichnete. Der geht seit 2001 jährlich an Personen, die sich „in besonderem Maße um die Anerkennung, Weiterentwicklung und Pflege des Deutschen als Kultursprache“ verdient gemacht haben. Beim „Jahresrückblick Nuhr2017" Ende Dezember im ZDF trat der Kabarettist erneut den Beweis an, dass er nichts verlernt hat. Gleich zu Beginn seines Vortrags nahm er sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zur Brust.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 25. Januar 2018. In vielen Großstädten Deutschlands werden zur Zeit die willkürlich festgelegten Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten. Längst hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den Dieselmotor als Hauptverursacher ausgemacht und ihm deswegen den Krieg erklärt - verbal, polemisch und juristisch. Am Mittwoch allerdings zeigte das Verwaltungsgericht Düsseldorf der DUH zunächst einmal die kalte Schulter.

ampnet – 24. Januar 2018. Die Luftqualität in deutschen Städten wird nachweislich immer besser. Selbst am Stuttgarter Neckartor wurde der Feinstaubgrenzwert im Jahr 2017 nur noch an 45 Tagen überschritten. 2016 lag die Zahl der Überschreitungstage mit 63 noch um 40 Prozent höher. In der ersten Januarhälfte des Jahres 2018 wurde keine Überschreitung des Tagesmittelwertes festgestellt, während es im Vorjahresmonat insgesamt noch 17 Überschreitungstage gab.

13-Liter-Biodiesel-Motor für Euro 6 von Scania.

ampnet – 22. Januar 2018. Die Biokraftstoff-Wirtschaft fordert 16 Prozent statt bisher sieben Prozent Bio-Anteil im Kraftstoff. Branchenvertreter kritisierten deswegen heute beim Internationalen Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“ in Berlin das Europäische Parlament wegen seiner Position zur Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie. Die Parlamentarier wollen den Anteil von Kraftstoffen aus angebauter Biomasse senken und fordern einen Anteil von zehn Prozent von Kraftstoffen aus Abfällen, Reststoffen und Überschussstrom. Die Biokraftstoff-Wirtschaft hält das für kontraproduktiv und fürchtet Rückenwind für fossile Treibstoffe.

SCR-Katalysator mit Ammoniak-Einspritzung.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 21. Januar 2018. Im Kampf gegen die Luftverschmutzung durch Stickoxide aus Dieselmotoren sollte eine neu aufgespielte Software spürbare Verbesserung schaffen. So lautete das vorläufige Ergebnis der beiden so genannten Dieselgipfel im Berliner Kanzleramt zwischen Angela Merkel und Vertretern von Ländern und Kommunen. So wäre es möglich, drohende Fahrverbote in bis zu 28 deutschen Großstädten zu vermeiden. Darüber hinaus sollten Expertengruppen weitere Maßnahmen entwickeln.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz, cen

ampnet – 12. Januar 2018. In einem Interview mit dem Nachrichtensender „ntv“ warf Helmut Becker, ehemaliger Chefvolkswirt von BMW, kürzlich einen Blick in die Autozukunft. „Der Diesel erlebt 2018 eine Renaissance", prophezeite der Saarländer und stellte fest: „Die negativ geführte Diesel-Debatte ist ein rein innerdeutsches Problem. Die Chinesen kümmert das Thema nicht, in Japan befindet sich der Diesel sogar im Aufwind. Das gleiche Bild zeichnet sich in Südeuropa ab."

Verbio Logistik setzt fünf Iveco Stralis NP 440S40 CNG ein, die mit zu 100 Prozent aus Stroh gewonnenem Methan betrieben werden.

ampnet – 11. Januar 2018. Iveco hat an Verbio Logistik, einem Tochterunternehmen von Verbio Vereinigte Bioenergie AG, fünf Stralis NP 440S40 CNG übergeben. Darunter befand sich auch die 1000 Auslieferung eines Lkw der Baureihe. Die Fahrzeuge werden mit Biomethan aus 100 Prozent Stroh betrieben, das aus der Verbio-eigenen Produktionsanlage am Standort Schwedt stammt. Damit erreichen diese Zugmaschinen eine 90-prozentige Reduktion von CO2 sowie eine wesentliche Verminderung des Feinstaub- und Stickoxid-Ausstoßes im Vergleich zu einem Diesel-Lkw.

CES 2018.
Von Jens Meiners, cen

ampnet – 11. Januar 2018. „Was in Las Vegas passiert, bleibt in Las Vegas", ist ein gerne zitiertes Motto in der Wüstenmetropole, die sich dem Glücksspiel und dem Exzess verschrieben hat. Für die Consumer Electronics Show (CES, bis Freitag, 12. Januar 2018) soll dies allerdings nicht gelten: „Was in Las Vegas passiert, bleibt nicht in Las Vegas," proklamierte Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius diese Woche mit Blick auf die dort gezeigten Technologien und Exponate.

Bosch Climo.

ampnet – 8. Januar 2018. Ein System, das Klimadaten in Echtzeit analysiert und 100 Mal kleiner ist als vergleichbare Geräte zeigt Bosch bei der CEC 2018 (Dienstag, 9. bis Freitag 12. Januar) in Las Vegas. Das Mikroklima-Monitoring-System Bosch Climo, soll Städten helfen, schneller Maßnahmen für die gezielte Verbesserung der Luftqualität zu treffen. Climo wurde jetzt mit dem „CES Honoree Innovation Award“ in der Kategorie „Smart Cities“ ausgezeichnet.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 27. Dezember 2017. Belgiens Hauptstadt führt zum 1. Januar eine Umweltzone für die gesamte Metropolregion mit ihren 19 Gemeinden ein. Ältere Fahrzeuge werden vom Verkehr ausgeschlossen. Um in die Zone einfahren zu dürfen, müssen sich alle Fahrzeuge in einer Datenbank registrieren lassen. Anders als zunächst angekündigt, gilt diese Regelung für Ausländer erst ab dem Sommer 2018. (ampnet/Sm)

Einige Nissan Leaf an einem Parkplatz mit öffentlichen Ladestationen in Oslo.

ampnet – 26. Dezember 2017. „Der Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland nimmt Fahrt auf“, erklärte VDA-Präsident Matthias Wissmann heute in Berlin. „Der Absatz von Elektrofahrzeugen habe sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Und auch das Angebot nehme stetig zu. Bis zum Jahr 2020 – so Wissmann – könnten Kunden allein aus über 100 E-Modellen der deutschen Automobilhersteller auswählen. Das seien drei Mal so viel wie heute. „Wir rechnen damit, dass im Jahr 2025 15 bis 25 Prozent der Pkw-Neuzulassungen einen E-Antrieb haben werden“, sagt Wissmann in einer Erklärung zum Jahresende.

Mercedes-Benz-Werk Untertürkheim.

ampnet – 26. Dezember 2017. Daimler unterstützt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit S-Bahn, U-Bahn oder Bus zur Arbeit fahren. Beschäftigte des Konzerns können ab 8. Januar 2018 an Feinstaubtagen mit ihrem Werksausweis den öffentlichen Nahverkehr der Region Stuttgart für die Fahrt zwischen Wohnort und Büro nutzen. Der Konzern übernimmt die Kosten für diese Fahrten.

Toyota Mirai und auf Wasserstoffantrieb umgerüsteter Kenworth Glider im Hafen von Long Beach.

ampnet – 20. Dezember 2017. Toyota baut das weltweit erste Brennstoffzellenkraftwerk zur Stromerzeugung im Megawattbereich. Die „Tri-Gen“ genannte Anlage im Hafen von Long Beach im US-Bundestaat Kalifornien produziert nicht nur Elektrizität, sondern auch Wasser und Wasserstoff aus Bioabfällen und wird eine der größten Wasserstofftankstellen beherbergen.

Street Scooter mit Feinstaubpartikelfilter von Mann+Hummel.

ampnet – 19. Dezember 2017. Auch Fahrzeuge mit Elektroantrieb sondern über Reifen, Bremsen und Fahrbahnbbelag Feinstaub ab, sind also nicht emissionsfrei. Mit einem speziellen Filter, der so viele Staubpartikel aufnimmt wie beim Fahren durch Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb entstehen, möchte Mann + Hummel aus Ludwigsburg den Ausstoß neutralisieren. Erste Tests sollen mit fünf Street Scooter der Post erfolgen. Diese wären die weltweit ersten emissionsneutralen Fahrzeuge, wie es in einer Pressemitteiung heißt. Die Fahrzeuge sollen im Großraum Stuttgart unterwegs sein.

Toyota.

ampnet – 19. Dezember 2017. Im alljährlichen „Newsweek Green Ranking“ rangiert Toyota erneut an der Spitze der Automobilindustrie auf einem starken 16. Platz. Daimler erreicht nach den Kriterien des Rankings Platz 45 und Hyundai Platz 68. Audi landet in der Liste der 500 „grünsten“ Unternehmen auf Platz 74, Ford auf 79, Nissan auf 81, BMW auf 105, Renault auf 118, Peugeot auf 157, Volkswagen auf 201, Subaru auf 224, Honda auf 233, General Motors auf 253, Volvo auf 256, Mazda auf 329, Suzuki auf 331, Kia auf 338 und FCA auf 366.

TÜV Süd.

ampnet – 6. Dezember 2017. Der TÜV Süd stellt sich gegen die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Die hatte in einer Pressekonferenz am Dienstag (5. Dezember 2017) unterstellt, im Modell 320d eine illegale Abschaltvorrichtung zur Manipulation der Abgaswerte einzusetzen. Jetzt widerspricht der TÜV, der im Jahr 2015 im Auftrag der BMW Group umfangreiche Untersuchungen an den Abgassystemen verschiedener BMW-Modelle durchgeführt hatte, unter anderem auch an einem technisch mit dem BMW 320d aus der DUH-Aktion. Ergebnis: In keinem Fall, weder auf dem Prüfstand noch auf der Straße, lag aus TÜV SÜD-Sicht der Charakter einer illegalen Abschaltvorrichtung vor.

Neue Antriebsgeneration: Hyundai Smart Stream.

ampnet – 24. November 2017. Hyundai entwickelt unter den Namen Smart Stream Antriebskomponenten, die die aktuellen Antriebe verbessern sollen. Bis 2022 plant der Konzern zehn Benzin- und sechs Dieselmotoren sowie sechs neue Getriebe mit Smart-Stream-Technologie. Zunächst werden 1.6-Liter Benzin- und Dieselmotoren als Smart Stream eingeführt, dann folgen vier neue Motoren und zwei neue Getriebe. Auf lange Sicht soll Smart Stream für alle Antriebe verfügbar sein.

Europäische Union in Brüssel.

ampnet – 24. November 2017. Nach Antwerpen richtet Brüssel ab 1. Januar 2018 als zweite Stadt in Belgien eine Umweltzone ein. Die Hauptstadt schließt zunächst Fahrzeuge der EURO-Abgasnorm 0 und 1 aus. Eine Ausnahmegenehmigung kann für diese Fahrzeuge erkauft werden, jedoch nur als Tagesticket. Da jedes Fahrzeug bei der Einfahrt in die Umweltzone gescannt wird, muss die Registrierung vorher erfolgen. Denn Strafzettel werden automatisch verschickt, wenn das Fahrzeug nicht registriert oder zu alt ist, um in die Umweltzone einzufahren. (ampnet/Sm)

Buderus iDisc.

ampnet – 22. November 2017. Die Feinstaubdiskussion rückt Bauteile in den Vordergrund, an die in diesem Zusammenhang bisher nur selten gedacht wurde: die Bremsscheibe. Denn der größte Anteil des vom Verkehr verursachten Feinstaubs stammt nicht aus dem Auspuff der Fahrzeuge, sondern wird durch Straßen-, Reifen- und Bremsabrieb verursacht. Laut Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg stammen 32 Prozent der Partikelemission im Straßenverkehr von Bremsen und Reifen, davon etwa die Hälfte von Bremsstaub. Genau da will die Bosch-Tochter Buderus Guss mit der neuen Bremsscheibe iDisc Abhilfe schaffen.

Debbie Mielewski.

ampnet – 18. November 2017. Viele Autofahrer sitzen auf Soja. Ford nimmt diese Pflanze in seinem 18. Nachhaltigkeitsbericht als Beispiel für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in der Automobilproduktion. Bei dem zeitgrößten nordamerikanischen Automobilhersteller kam bereits 2008 Schaumstoff auf Basis von Sojabohnen erstmals beim Ford Mustang zum Einsatz. Seit 2011 wird Soja für Sitzkissen, Rückenlehnen und Kopfstützen in allen Fahrzeugen verwendet, die von Ford in Nordamerika produziert werden.

Alstom Coradia Ilint.

ampnet – 9. November 2017. Darin waren sich alle Beteiligten bei der Vertragsunterzeichnung am Donnerstag in Wolfsburg einig: Der Zug der Zukunft wird von Wasserstoff angetrieben. Verkehrsminister Olaf Lies sagte: „Ab jetzt gibt es im nicht elektrifizierten Schienenverkehr eine echte Alternative zum Dieselbetrieb. Wasserstoff und Brennstoffzellen sind eine ideale Kombination für Klimaschutz, Energie- und Verkehrswende. Sie ermöglichen das Speichern von Energie und emissionsfreies Bahnfahren.“ Die ersten Brennstoffzellen-Züge „Coradia iLint“ werden in Niedersachsen den Verkehr aufnehmen. Produziert wird der von Alstom für die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG).

ampnet – 9. November 2017. „Das Erreichen des CO2-Grenzwertes von 95g/km ab 2020 ohne die Dieseltechnik ist bereits undenkbar“, erklärt heute Thomas Peckruhn, Vizepräsident des ZDK (Zentralverband des Deutschen Kfz-Handwerks). Peckruhn bekräftigte seine Forderung nach politischer Klarheit zum Thema Diesel mit dem Hinweis, die auf den bisherigen Grenzwerten beruhenden neuen Vorschläge der EU-Kommission zur verschärften Abgasreduzierung seien „ohne den Diesel völlig illusorisch“.

Gasmotor OC13 von Scania.

ampnet – 8. November 2017. Scania hat aus seinem 13-Liter-Motor einen Euro-6-Gasmotor entwickelt, der jetzt erstmals auf der italienischen Messe „Ecomondo 2017“ vorgestellt wurde. Mit 410 PS kann der OC13 – dank einer Leistung, die mit der eines Dieselmotors ähnlicher Größe vergleichbar ist – sowohl im Fernverkehr als auch im Baustellenbetrieb eingesetzt werden. Nach Angaben des Lkw-Herstellers ermöglicht das Aggregat eine Senkung des CO2-Ausstoßes von 15 bis 90 Prozent.

ampnet – 8. November 2017. Audi setzt seine e-Fuels-Strategie konsequent fort. Gemeinsam mit den Partnern Ineratec GmbH und Energiedienst Holding AG plant das Unternehmen in Laufenburg, im Schweizer Kanton Aargau, eine neue Pilotanlage zur Produktion von e-Diesel. Die dafür notwendige Energie aus erneuerbaren Quellen kommt dabei erstmals aus Wasserkraft. Die neue Anlage soll eine Kapazität von rund 400 000 Litern pro Jahr haben.

ampnet – 8. November 2017. Für unrealistisch hält der Verband der Automobilindustrie (VDA) das zweite „Mobility Package“, das die Europäische Kommission heute in Brüssel verabschiedet hat. Es umfasst neun Gesetzesinitiativen, darunter die CO2-Regulierung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge für die Zeit nach 2021. Nach dieser sollen die Pkw-Hersteller den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte in der EU bis 2030 um 30 Prozent senken. Bis 2025 soll ein verbindliches Zwischenziel mit einer Reduktionsvorgabe von 15 Prozent gelten. Bei leichten Nutzfahrzeugen soll der CO2-Ausstoß ebenfalls um 15 Prozent, bis 2025, beziehungsweise um 30 Prozent, bis 2030, reduziert werden.

CNG-Modelle des Volkswagen Konzerns.

ampnet – 8. November 2017. In Zeiten, in denen der Diesel in Verruf geraten ist, forciert die Automobilindustrie als Antriebsalternative wieder ihre Erdgasmodelle. So wirbt beispielsweise der Volkswagen-Konzern mit der Kampagne „Discover CNG“ (Compressed Natural Gas) für komprimiertes Erdgas als Kraftstoff. Gemeinsam mit Industriepartnern aus den Bereichen Gasversorgung, Netz- und Tankstellenbetrieb sollen Kunden für Erdgasautos gewonnen werden. Beim Umstieg auf CNG-Fahrzeuge wie den Volkswagen Polo TGI oder den Seat Ibiza 1.0 TGI hilft eine „Zukunftsprämie“ in Höhe von bis zu 2000 Euro.

Auch das Fahrrad kann zur weiteren CO2-Reduktion im Straßenverkehr beitragen.

ampnet – 2. November 2017. Durch mehr Radverkehr kann Deutschland jährlich mindestens drei Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid einsparen. Das geht aus einer Studie des Umweltbundesamtes hervor. Durch die Dominanz der Autoindustrie in der verkehrspolitischen Debatte werde dieses Potential des Radverkehrs bei der Erreichung der Klimaziele „bisher sträflich vernachlässigt“, stellt hierzu der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) im Vorfeld des Weltklimagipfels ab Montag in Bonn fest.

Schadstoff- und Verbrauchsmessung bei Volkswagen.
Von Oliver Altvater

ampnet – 27. Oktober 2017. Im innersten Sicherheitsbereich der Forschung und Entwicklung in Wolfsburg gewährte Volkswagen Einblicke in die Anwendung des, seit dem 1. September 2017 für die Zulassung neuer Personenwagen-Modelle gültigen, weltweit angeglichenen Testverfahrens WLTP. Ab September 2018 soll das „Worldwide harmonized Light duty Test Procedure“ den bislang gültigen „Neuen Europäischen Fahrzyklus“ (NEFZ) ablösen und realitätsnähere Angaben zu Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ermöglichen.

Verkehr in London.
Von Walther Wuttke

ampnet – 23. Oktober 2017. Während in Deutschland noch über den Sinn von Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge heftig diskutiert wird, macht die Londoner Stadtverwaltung ernst und erhöht die Citymaut für ältere Diesel und Benziner, die vor dem Jahr 2006 zugelassen wurden, um einen zusätzlichen Aufschlag. Von sofort an verdoppelt sich der Eintritt in die City für diese Fahrzeuge auf 21,50 Pfund oder umgerechnet rund 24 Euro.

Mercedes-Benz Actros Lang-Lkw im Praxisversuch „Efficiency Run 2015“.

ampnet – 5. Oktober 2017. Einer Studie zufolge können durch Lang-Lkw schon auf den derzeitig freigebenen Streckenabschnitten pro Jahr 54 Millionen gefahrene Kilometer eingespart werden. Daraus folgt die Einsparung von gut 21 000 Tonnen CO2-Emissionen. Könnten Spediteure das gesamte Bundesfernstraßennetz nutzen, ließen sich laut Prognose im Jahr 2030 rund 270 Millionen gefahrene Kilometer vermeiden – und 113 000 Tonnen CO2.

Stadtbahn und Autopendler.

ampnet – 4. Oktober 2017. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat auf das Luftreinhalteplan-Urteil mit einer Sprungrevision reagiert. Dabei müssen noch rechtliche Fragen geklärt werden – etwa, ob das Land Fahrverbote in Eigenregie umsetzen kann, wenn der Bund nicht handelt, obwohl er zuständig ist. Der Auto Club Europa (ACE) appelliert an die politischen Verantwortlichen, die Zeit, bis die rechtlichen Aspekte geklärt sind, aktiv zu nutzen.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Fahrzeuge im Jahr 2016.

ampnet – 21. September 2017. Dataforce hat anhand des Fahrzeugbestands und der Neuzulassungen in Deutschland den Beitrag von Dieselmotoren zur Einsparung von CO2 berechnet. Würden alle Selbstzünder durch Ottomotoren ersetzt, stiege der CO2-Ausstoß der Personenwagen in Deutschland um 9,3 Prozent beziehungsweise 11,8 Millionen Tonnen pro Jahr. Prozentual reicht die CO2-Ersparnis durch Dieselmotoren von 18,6 Prozent bei Firmenwagen bis 7,5 Prozent bei Privatfahrzeugen. Im Mittel sind es 9,3 Prozent weniger Klimagase.

Dr. Wolfgang Lincke.

ampnet – 19. September 2017. Vielleicht liegt es an meinem Alter, aber ich komme mit einer Reihe von Dingen heute nicht mehr klar. Dabei habe ich mein ganzes Berufsleben gerade auf den Feldern gearbeitet, die mich jetzt verwirren. Einiges davon habe ich einmal zusammengeschrieben: Heute bekennt sich jeder zur Tatsache, dass alles vernetzt ist. Politische und gesellschaftliche Entscheidungen erfolgen jedoch fast immer unter dem Einfluss von Institutionen, die strikt linear und ohne Rücksicht auf andere Einflüsse nur einem einzigen Ziel oder Faktor folgen oder bekämpfen. Greenpeace, Nabu, WWF oder im extremen Fall die Deutsche Umwelthilfe (DUH) seien hier als Beispiele genannt. Die Folgen sind katastrophal. Energiewende und Endlagersuche sind besonders deutliche Beispiele.

Peter Schwerdtmann

ampnet – 8. September 2017. Heute berichtet meine brave Lokalzeitung von einer „Greenpeace“-Aussage, die deutsche Industrie schlafe immer noch, während andere Hersteller schon ab 2025 nur noch Elektroautos anbieten wollen. Die Umweltaktivisten beziehen sich dabei offenbar auf Pressemeldungen von Volvo und Jaguar Land Rover. Beide hatten verkündet, dass es ab 2025 in jeder Modellreihe Elektroantrieb geben werde. Niemand wird Greenpeace Dummheit unterstellen wollen. Also kann nur Berechnung dahinterstehen, wenn der Verein besonders gern Medien mit seiner Interpretation solcher Meldungen auf eine falsche Fährte führt.

Wasserstofftankstelle in Karlsruhe.

ampnet – 6. September 2017. In Karlsruhe wurde heute an der Südtangente eine Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen. Sie zeichnet sich durch ein beosnderes Konzept aus: Per Elektrolyse wird vor Ort aus dem Strom einer Solaranlage Wasserstoff gewonnen. Der Bund förderte die H2-Anlage im Rahmen seines Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) mit rund 970 000 Euro.

ampnet – 31. August 2017. Der Verband der Autombilindustrie (VDA) begrüßt die neuen Testverfahren zur Verbrauchs- und Emissionsmessung. Damit werde der gesetzliche Rahmen präzisiert und die Kunden erhielten mehr Klarheit und Verlässlichkeit für ihre Kaufentscheidung, betonte Verbandspräsident Matthias Wissmann. Zudem würden die Fahrzeuge durch die neuen Vorgaben nochmals deutlich sauberer, Fortschritte für die Luftqualität werden damit schneller wirksam.

Abgas.

ampnet – 24. August 2017. Das von den Autoherstellern eingeleitete Software-Update für moderne Diesel-Pkw reicht nach Einschätzung des Umweltbundesamtes nicht aus, die Stickoxidemissionen so weit zu senken, dass Fahrverbote in Städten ausgeschlossen werden können. Gemeinsam mit der Umtauschprämie für ältere Selbstzünder könne der Ausstoß vermutlich nur um bis zu neun Prozent reduziert werden. Das sei zu wenig, um die NOx-Grenzwerte überall zu erreichen. teilte die Behörde gestern mit.

ampnet – 23. August 2017. Die heute vom Umweltbundesamt (UBA) vorgestellten Prognosen zur Verringerung der Stickoxidemissionen (NOx) im Straßenverkehr in Deutschland liegen mit den VDA-Berechnungen auf einer Linie. Nach Analysen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) können die Software-Updates von Euro-5- und Euro-6-Diesel-Pkw eine NOx-Reduzierung von rund sieben Prozentpunkten leisten. Die Umstiegsprämien könnten bis zu zwei Prozentpunkte bringen. Eine weitere Verbesserung der Luftqualität wird durch die „natürliche Bestandserneuerung“ durch moderne Euro-6-Fahrzeuge erfolgen.

Stickoxid-Emissionen im ADAC-Ecotest.

ampnet – 20. August 2017. Die Abgasreinigungen der meisten Hersteller von Dieselfahrzeugen versagen im Praxistest. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Stickoxid-Emissionen (NOx) von Euro-6-Dieseln im realitätsnahen Ecotest des ADAC. Bei den 188 Modellen, die dabei seit 2013 untersucht wurden, „haben insbesondere ausländische Autobauer erhebliches Verbesserungspotenzial“, heißt es hierzu vom Automobilclub.

ampnet – 18. August 2017. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat in einer Modellrechnung drei Einzelwirkungen der Verringerung der Stickoxid(NOx)-Emissionen in Deutschland detailliert erarbeitet. Demnach hat dabei das Software-Update von Euro-5- und Euro-6-Diesel-Pkw eine große Auswirkung und leistet mit sieben Prozentpunkten den höchsten Beitrag zur NOx-Reduktion. Zweitens bringen die Umstiegsprämien voraussichtlich bis zu zwei Prozentpunkte. Hinzu kommt drittens mit 4,3 Prozentpunkten die „natürliche Bestandserneuerung“ durch die Neuzulassungen von Euro-6-Fahrzeugen.

ampnet – 14. August 2017. Das Umweltprogramm der deutschen Automobilindustrie findet in der Bevölkerung breite Akzeptanz. Die „Mehrheit der Deutschen begrüßt Diesel-Kaufprämien“ titelte am 11. August 2017 eine deutsche Tageszeitung und verwies auf die repräsentative Umfrage des Instituts Insa. Demnach begrüßen 52 Prozent der Befragten die geplanten Umstiegsprämien für Fahrer älterer Diesel-Pkw.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 11. August 2017. Für ein Abschlussexamen als Student der Verwaltungswissenschaften hat es offensichtlich nicht gereicht. Doch seinen Kreuzzug gegen den Diesel reizt er ohne Rücksicht auf Arbeitsplätze, Konjunktur und die Notwendigkeit der Weiterentwicklung einer unverzichtbaren Technologie drakonisch aus. Im Vergleich zu Jürgen Resch, Geschäftsführer der sogenannten Deutschen Umwelthilfe (DUH) erscheint Michael Kohlhaas aus Heinrich von Kleists gleichnamiger Novelle wie ein friedfertiger Untertan. Bekanntlich hieß dessen Devise: "Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde.“

GTÜ-Prüfingenieur bei der Abgasmessung am Endrohr.

ampnet – 8. August 2017. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) befürwortet die Pläne des Bundesverkehrsministeriums, die Abgasuntersuchung mit Messung am Auspuff im Rahmen der Hauptuntersuchung wieder für alle Autos zur Pflicht zu machen. Ein entsprechender Entwurf zur Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) liegt dem Bundesrat zur Abstimmung vor. Nur so lässt sich laut der Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation verlässlich feststellen, welche Emission tatsächlich aus dem Auspuffrohr herauskommt und ob das Abgasreinigungssystem den Vorschriften entspricht.

Klimaanlage.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 3. August 2017. Lange Zeit war es ruhig geworden um das berüchtigte Kältemittel R1234yf. Die von den US-Chemiekonzernen Honeywell und Dupont entwickelte Chemikalie musste in den vergangenen Jahren auf Druck der EU-Kommission schrittweise das bisher weltweit in Auto-Klimaanlagen genutzte Kältemittel R134a ersetzen. Das hatte sich als mörderischer Klimakiller entpuppt. Obwohl sich Daimler und Volkswagen zunächst vehement gegen die Europa-Bürokraten gewehrt hatten, weil sie das neue Mittel als - im wahrsten Sinne des Wortes – brandgefährlich einstuften, mussten auch sie zunächst klein beigeben.

Abgas.

ampnet – 2. August 2017. Auf dem so genannten „Dieselgipfel“ haben sich die Bundesregierung und die deutsche Autoindustrie auf die Nachrüstung von mehr als fünf Millionen Dieselfahrzeugen verständigt. Sie sollen ein neues Softwareupdate erhalten. Ziel ist es, den Stickoxidausstoß der Fahrzeuge um über ein Viertel (durchschnittlich 25 bis 30 Prozent) zu senken. Die Kosten für die Umrüstung der Modelle mit Euro-5- und teilweise auch Euro-6-Abgasnorm tragen die Hersteller.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 29. Juli 2017. Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, doch es kann niemand bestreiten, dass der Umwelt-Taliban Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bei seinem Dschihad gegen den Diesel zumindest in erster Instanz Recht bekommen hat. Es war vorauszusehen, wie Richter Wolfgang Kern vom Stuttgarter Verwaltungsgericht entscheiden würde. Die Vorgaben der Politik, insbesondere der EU-Kommission zu den Grenzwerten der Inhaltsstoffe im Abgas von Dieselautos, ließen ihm kaum eine andere Wahl.

ampnet – 28. Juli 2017. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat keine Bedenken gegen Diesel-Fahrverbote in der Landeshauptstadt und gab damit der Deutschen Umwelthilfe Recht. Eine solche Maßnahme verstoße nicht gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Die Gesundheit der Bevölkerung sei höher zu bewerten als das Recht einzelner Autofahrer, so Richter Wolfgang Kern.

Abgasuntersuchung.

ampnet – 27. Juli 2017. Ab September gilt für alle neu entwickelten Fahrzeugtypen das neue Emissions- und Verbrauchsmessverfahren WLTP (Worldwide Hamonized Light Duty Vehicles Test Procedure). Es löst den bisherigen Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ab. Ab September 2018 gilt die neue Messemethode, die realitätsnaher als die Laborwerte des NEFZ sein soll, dann für alle in der EU verkauften Neuwagen. Der europäische Herstellerverband ACEA (European Automobile Manufacturers’ Association) hat nun an die EU-Staaten appelliert, die Berechnungsgrundlage ihrer Kfz-Steuer zu überprüfen und entsprechend anzupassen.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 25. Juli 2017. Erinnern wir uns an die gute alte Zeit. Da sprang das Ungeheuer von Loch Ness hilfreich ein, wenn Zeitungsseiten gefüllt werden mussten, die ansonsten mangels ergiebiger Neuigkeiten weiß geblieben wären. Funk und Fernsehen berichteten von Krokodilen in deutschen Badeseen oder stellten Mutmaßungen über einen Wels in einem Mönchengladbacher Parkteich an, der angeblich einen Dackel gefressen hatte. Sommerloch hieß das damals. Manche Journalisten widmeten aus lauter Verzweiflung sogar dem gleichnamigen und ziemlich langweiligen Dorf in der Nähe von Bad Kreuznach ausführliche Portraits. An die Stelle von Nessie aus Schottland, einem Krokodil namens Sammy oder dem Killerwels Bruno sind im Jahr 2017 das Automobil und die Industrie, die es produziert, getreten.

Audi A7 Sportback 3.0 TDI Ultra.

ampnet – 21. Juli 2017. Audi bietet europäischen Kunden ein Nachrüstprogramm für Dieselfahrzeuge nach Abgasnorm Euro 5 und Euro 6 an. Insgesamt können bis zu 850 000 Autos, die mit dem Sechs-Zylinder- oder Acht-Zylinder-Diesel (V6/V8 TDI) ausgestattet sind, eine neue Software bekommen. Hierdurch wird das Emissionsverhalten im realen Fahrbetrieb verbessert, teilte der Autohersteller heute mit. Die Aktion erfolge in Abstimmung mit dem Kraftfahrtbundesamt.