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Umwelt & Verkehr

PSA.

ampnet – 26. November 2015. Der PSA-Konzern mit seinen Marken Peugeot und Citroen und die Nichtregierungsorganisation Transport & Environment wollen gemeinsam bis zum Frühjahr 2016 die Verbrauchsdaten im Fahrbetrieb ermitteln. Bis zum Frühjahr 2017 sollen außerdem die Schadstoffemissionen von PSA-Modelle mit Motoren der zweiten Stufe der Euro-6-Abgasnorm gemessen und veröffentlicht werden. Hierbei geht es vor allem um den Ausstoß an Stickoxiden (NOx).

Rückrufaktion für betroffene VW-Diesel: Die aktuelle Lage.

ampnet – 26. November 2015. Ein schlichtes Kunststoffrohr, randvoll mit feinen Kanälen zur Beruhigung der Luftströmung nach dem Luftfilter – das ist die Hardware-Lösung von Volkswagen für den Skandal-Diesel EA189 mit 1,6 Liter Hubraum. Volkswagen stellte diese Lösung jetzt für die rund drei Millionen betroffenen Motoren vor. Zum Plastikrohr kommt noch eine neue Software. Bei den rund 5,2 Millionen Zwei-Liter-Modellen des EA189 reicht das Aufspielen einer neuen Software.

Kraftstoffpreise in Deutschland (25.11.2015).

ampnet – 25. November 2015. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Vergleich zur vergangenen Woche geringfügig gesunken. Wie die heutige ADAC-Auswertung zeigt, kostet derzeit ein Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt 1,306 Euro (-0,3 Cent). Der Preis für einen Liter Diesel liegt aktuell bei 1,126 Euro (-0,3 Cent). (ampnet/nic)

Der Airbus A320 ATRA im Landeanflug.

ampnet – 24. November 2015. Fluglärm über bewohntem Gebiet vermindern ist die Motivation zweier Forschungsvorhaben, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Umwelt- und Nachbarschaftshaus (UNH), einer Tochter des Landes Hessen und Teil des Forums Flughafen und Region (FFR), in Kelsterbach vorgestellt hat. Das DLR wird voraussichtlich im Spätsommer 2016 ein Piloten-Assistenzsystem für ein lärmoptimiertes Anflugverfahren mit dem Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA im Regelbetrieb des Flughafens Frankfurt erproben. Die Testflüge sind an drei aufeinanderfolgenden Tagen geplant und werden zuvor mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) und dem Flughafen Frankfurt koordiniert.

Stau auf der Autobahn.

ampnet – 23. November 2015. Nach einer relativ ruhigen Phase beginnt pünktlich zum ersten Advent auch auf den Straßen der Weihnachtstrubel. Neben den üblichen Pendler-Staus am Freitagnachmittag müssen Autofahrer nun auch am Sonnabend mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Davon betroffen sind laut Auto Club Europa (ACE) vor allem die Straßen rund um die städtischen Einkaufszentren sowie die Ein- und Ausfallstraßen der Großstädte, denn Weihnachtsmärkte und Einkaufspassagen ziehen auch zahlreiche Besucher aus dem Umland und Touristen an. Für zusätzliche Behinderungen können – vor allem in höheren Regionen – Schnee und Glätte sorgen. Autofahrern empfiehlt der ACE, die Wettervorhersage in die Reiseplanung einzubeziehen und die Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 21. November 2015. „Krawallhilfe“ nannte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) kürzlich die Deutsche Umwelthilfe (DUH). „Aber es hat nicht immer der recht, der am lautesten Krawall schlägt“, schlussfolgerte das Blatt. Und Heise online aus dem Heise-Zeitschriftenverlag in Hannover bezeichnete Jürgen Resch gleichzeitig als einen „Querulanten im Wortsinn, also jemand, der deutsche Gerichte belastet, damit es ein Verfahren gibt, denn gibt es ein Verfahren, gibt es meistens auch eine Nachricht in der Presse“. Wohl wahr. Denn die nicht-staatliche Organisation und deren Chef Jürgen Resch lassen keine Gelegenheit aus, kräftig auf den Putz zu hauen, Behauptungen aus der Luft zu greifen oder Tests nach eigenem Gutdünken zurecht zu biegen, wann auch immer ihnen irgendetwas in punkto Umwelt gegen den Strich geht. In vielen Fällen profitieren die Kasse des Vereins und ein Rechtsanwalt aus Berlin davon.

Matthias Wissmann.

ampnet – 16. November 2015. Gegen eine generelle Verteufelung des Diesels hat sich noch einmal Matthias Wissmann gewehrt. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) sagte zum Auftakt des 12. Qualitäts-Gipfeltreffens der Automobilindustrie heute im Porsche-Werk Leipzig: „Es kommt jetzt darauf an, dass wir alle mit Fakten und Argumenten der gefährlichen Generalisierung entgegentreten, die sich im Schlagwort ‚Dieselgate‘ widerspiegelt. Gesetzesverstöße eines Unternehmens rechtfertigen keinen Generalverdacht gegen Hunderte von Zulieferern und Herstellern, die am Dieselkonzept beteiligt sind.“ Der Diesel sei kein Auslaufmodell, unterstrich Wissmann: „Im Gegenteil: Der Euro-6-Diesel hilft entscheidend bei der Minderung von CO2-Emissionen. Er erreicht bei der Reduktion von Schadstoffen Topwerte – auch auf der Straße.“

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 16. November 2015. Seit die Nachricht von den Machenschaften im Zusammenhang mit Abgastests bei Dieselmotoren in der Welt ist, weht den Selbstzündern ein Sturm der Kritik um die Zylinder. Die Landesumweltministerin aus Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken von den Grünen, forderte Mitte des Monats gemeinsam mit ihrer Kollegin Anja Siegesmund aus Thüringen, die Steuervergünstigung für Diesel zu kappen. Eine Woche später meldeten sich die ökologischen Weltverbesserer von Greenpeace zu Wort und ließen über die Deutsche Presseagentur verbreiten: „Dieselfahrzeuge sind nachweislich umwelt- und gesundschädlicher als vergleichbare Benziner. Die Dieselsteuer-Begünstigung muss endlich fallen."

Car2go in Madrid.

ampnet – 12. November 2015. Daimlers Carsharing-Unternehmen Car2go baut die Europa-Aktivitäten weiter aus und eröffnet mit Madrid den weltweit 31. Standort. Im rund 53 Quadratkilometer großen Geschäftsgebiet stehen 350 Smart Fortwo Electric Drive bereit. Stationsunabhängiges Carsharing wird damit erstmals überhaupt im spanischen Markt angeboten. Madrid ist zudem, nach Stuttgart, Amsterdam und San Diego, der vierte Standort, in dem eine rein elektrische Fahrzeugflotte zum Einsatz kommt. Zum ersten Mal setzt der weltweite Marktführer im Free-Floating-Carsharing auf ein von der städtischen Infrastruktur unabhängiges Ladekonzept. Das Wiederaufladen der Elektrofahrzeuge erfolgt in Madrid ausschließlich durch das Car2go-Serviceteam und über in der Stadt verteilte „Hubs“, wo im Schnell-Ladeverfahren die Fahrzeuge nach gut einer Stunde wieder fahrbereit sind. (ampnet/jri)

Das KBA.

ampnet – 11. November 2015. Das Kraftfahrt-Bundesamt untersucht seit Ende September, ob außer bei Volkswagen möglicherweise weitere Manipulationen des Schadstoffausstoßes, insbesondere bei Stickoxiden (NOx), stattfinden. Die Behörde lässt bei insgesamt über 50 Dieselmodellen unterschiedlicher Hersteller Nachprüfungen anstellen. Etwa zwei Drittel der Messungen wurden bereits durchgeführt. Zu den überprüften Fahrzeugen deutscher Hersteller gehören neben den Fahrzeugen von VW, der Audi A3 und A6, der BMW 3er und 5er sowie der Mini, der Ford Focus und C-Max, die Opel-Modelle Astra, Zafira und Insignia, die Mercedes-Benz C-Klasse und der CLS, der Porsche Macan sowie der Smart Fortwo.

VW-Logobild.

ampnet – 10. November 2015. Unter Aufsicht des Kraftfahrt Bundesamtes (KBA) sollen bei allen von CO2-Emissionsmanipulationen betroffenen VW-Fahrzeugen die Schadstoffemissions-, Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte neu ermittelt werden. Davor untersucht das KBA den gesamten Prozess der Ermittlung dieser Werte bei Volkswagen und seinen Dienstleistern. Über alle genehmigungsrelevanten Sachverhalte sollen anschließend auch die zuständigen die europäischen Genehmigungsbehörden informiert werde.

Auf dem ADAC-Ecotest-Prüfstand.
Von Walther Wuttke

ampnet – 2. November 2015. Auf den Prüfständen war die automobile Welt bis zu Volkswagens Dieselgate einigermaßen in Ordnung. Zwar konnten die dort gewonnenen Verbrauchs- und Abgaswerte in der Realität des Straßenverkehrs nicht bestehen, was vor allem umweltbewegte Zeitgenossen der Industrie immer wieder vorwarfen, doch die dort gewonnenen Ergebnisse stellten wenigstens eine Basis sicher, um einzelne Modelle miteinander zu vergleichen. Diese Basis wird in Europa nach dem sogenannten Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ermittelt, der inzwischen in die Jahre gekommen ist und alles andere als „neu“ ist. Deshalb steht er kurz vor seiner Ablösung, was allerdings nicht bedeutet, dass er sich in den kommenden Jahren vollständig verabschieden wird.

Blockheizkraftwerk wurde in die Energiezentrale im Global Logistics Center Germersheim.

ampnet – 2. November 2015. Im Mercedes-Benz Global Logistics Center Germersheim wurde heute nach sieben Monaten Bauzeit und einem dreiwöchigen Probebetrieb das neue Blockheizkraftwerk offiziell in Betrieb genommen. Standortleiter Eckhart von Sass: „Wir haben rund 1,95 Millionen Euro in das neue Blockheizkraftwerk investiert. Mit dieser modernen Technologie leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und sind noch unabhängiger von der öffentlichen Versorgung.“

Der ADAC wird schon 2016 Realmessungen auf der Straße mit Labortests kombinieren.

ampnet – 30. Oktober 2015. Der ADAC begrüßt, dass beim europäischen Abgasgesetzgebungsverfahren auch direkte Messungen der Emissionen bei Fahrt auf der Straße (RDE, Real Driving Emissions) Eingang finden. Kritisch sieht der Automobilclub hingegen die langen Übergangsfristen und die erlaubten hohen Abweichungen zwischen den Messungen im Abgas-Labor und auf der Straße. Vor diesem Hintergrund wird der ADAC ab 2016 mit Abgastests auf der Straße für mehr Transparenz beim Verbraucher sorgen.

Stau auf der Autobahn.

ampnet – 26. Oktober 2015. Mit Baden-Württemberg und Bayern starten an diesem Wochenende die beiden letzten Bundesländer in die Herbstferien. Urlauber aus anderen Regionen Deutschlands sind hingegen schon wieder auf der Rückreise. Eng wird es daher vor allem auf den Heimreiserouten. Erfreulicherweise nähert sich die Baustellen-Saison ihrem Ende.

„Efficiency Run“: Auch beim Tanken war die Dekra immer dabei.
Von Walther Wuttke

ampnet – 20. Oktober 2015. Lastwagen haben einen denkbar schlechten Ruf. Bei umweltbewegten Zeitgenossen sind sie als Dreckschleudern abgestempelt, und wenn sie sich gerade mal wieder ein Elefantenrennen auf einer zweispurigen Autobahn liefern, erreichen sie beim eiligen Autofahrer die Beliebtheit einer Zahnwurzelbehandlung – ohne Betäubung. Zwar lässt sich am maximalen Tempo der Dickschiffe nichts ändern, doch bei der Umweltverträglichkeit herrscht ein überraschend großes Potenzial.

Optimierter Mercedes-Benz Actros im Praxisversuch „Efficiency Run 2015“.

ampnet – 19. Oktober 2015. Der Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen moderner Lastwagen-Kombinationen lassen sich mit am Markt verfügbaren Maßnahmen um einen zweistelligen Prozentsatz senken, wenn neben der Zugmaschine auch der Anhänger optimiert wird. Das ergab ein Praxistest von Daimler und anderen Projektbeteiligten. Der Feldversuch „Efficiency Run“ hat gezeigt, dass die Einsparungen deutlich größer sind, wenn nicht nur der Motor der Zugmaschine weiter optimiert wird, sondern das Fahrzeug insgesamt.

Der erste Citroen DS3 für die Flinkster-Flotte.

ampnet – 17. Oktober 2015. Wer sich an Carsharing-Modellen beteiligt, interessiert sich für Elektroautos und nutzt gern den öffentlichen Personen-Nahverkehr. Das sind zwei Ergebnisse des 2012 Forschungsprojekts „Wi Mobil“, bei dem das Mobilitätsverhalten von Kunden des BMW-Service „Drive Now“ und „Flinkster“ mit Hilfe von Nutzerbefragungen, Mobilitäts-Trackings und Auswertungen der orts-, zeit- und fahrstrecken-bezogenen Buchungsdaten der Car sharing-Anbieter untersucht wurde. Gesucht wurden Veränderungen im Mobilitätsverhalten und in der Azeptanz. Heraus kamen die Vorlieben für die Öffis und das Elektroauto.

ampnet – 16. Oktober 2015. Porsche baut sein Nachhaltigkeitsprogramm weiter aus. So sorgen vier regenerative Energiesysteme jetzt im Ausbildungszentrum in Zuffenhausen dafür, dass der Neubau eine positive Öko-Bilanz erreicht und 30 Prozent weniger Energie benötigt, als es die Energieeffizienzrichtlinien der Bundesregierung (EnEV) vorgeben. Im Porsche-Werk in Leipzig hingegen sinkt der Trinkwasserverbrauch für die künstliche Bewässerung der Rundstrecke deutlich. Dies geschieht durch den Einsatz einer Regenwasserzisterne samt Recyclingsystem. Im neuen Porsche Zentrum Adlershof in Berlin erzeugt ein 25 Meter hoher Photovoltaik-Pylon künftig bis zu 14 000 Kilowatt Stunden Strom pro Jahr. (ampnet/dm)

Binnenschiff.

ampnet – 5. Oktober 2015. Die Güterbeförderung mit Binnenschiffen hat Im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 116,4 Millionen Tonnen Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen transportiert. Das waren 3,6 Millionen Tonnenmehr als im entsprechenden Zeitraum 2014.

Peter Schwerdtmann
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 3. Oktober 2015. Der Sonnabend ist für viele aktuell arbeitende Journalisten immer noch der eigentliche Sonntag – Zeit zum Entspannen und zum Besinnen, in diesen wilden Tagen voller Nebel um den Diesel erst recht. Als Volontär auf Besuch bei einem großen Hamburger Boulevardblatt verriet mir einst dessen Chefredakteur sein Credo: nur so lange recherchieren, bis die Geschichte droht kaputtzugehen.

ampnet – 2. Oktober 2015. Ab sofort haben Kunden von Volkswagen die Möglichkeit zu prüfen, ob an ihrem Fahrzeug das Abgasverhalten nachgebessert werden muss. Dazu hat Volkswagen ein Online-Tool auf seine Website gestellt. Unter www.volkswagen.de/info erfährt jeder Kunde über seine Fahrgestellnummer, ob sein Fahrzeug betroffen ist oder nicht. Volkswagen erklärt, auch vor einer möglichen Nachbesserung des Abgasverhaltens seien alle Fahrzeuge technisch sicher und fahrbereit.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 2. Oktober 2015. Heute wurde auf der Autobahn A8 zwischen Denkendorf und Stuttgart der erste Test eines autonom fahrenden Lkw auf einer öffentlichen Straße durchgeführt. Dr. Wolfgang Bernhard, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Daimler Trucks & Buses, und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg waren Pilot und Co-Pilot am „Steuer“ des Premieren-Lkw, eines Mercedes-Benz Actros, der für die Erprobung des autonomen Fahrens auf öffentlichen Straßen mit dem intelligenten System Highway Pilot ausgestattet ist. Der Truck ist mit einer Ausnahmegenehmigung des Landes Baden-Württemberg als Versuchsfahrzeug zugelassen.

Jerry Reynolds.

ampnet – 1. Oktober 2015. Der amerikanische Journalist, Kolumnist und Rundfunk-Moderator Jerry Reynolds arbeitet seit 35 Jahren mit der Automobilindustrie und sendet jedes Wochenende ein eigenes Rundfunkprogramm mit Testberichten, Ratgeber-Themen und Analysen zum Thema Auto, das in allen 50 Bundesstaaten der USA zu hören ist. Bei Talk-Shows im Fernsehen ist der Texaner aufgrund seiner Fachkenntnis ein gern gesehen Gast. Jetzt veröffentlichte er angesichts des Dieseldesasters von VW in den USA diesen Kommentar aus amerikanischer Sicht, den wir mit seinem Einverständnis für Sie ins Deutsche übersetzt haben (ampnet/hrr):

ampnet – 29. September 2015. In der Diskussion um die für die Musterzulassung von Automobilen notwendigen Prüfstandversuche in USA sieht der Automobilclub von Deutschland (AvD) keine Mängel oder Nachteile für die Fahrer der rund elf Millionen Dieselfahrzeuge des Volkswagen-Konzerns. Die verwendete Software bedeute im Fahrbetrieb keinerlei Nachteile. Fast alle am deutschen Markt erhältlichen Fahrzeuge werden im Lauf der ersten 16 Monate nach ihrer Neuvorstellung von Fachleuten, Organisationen und Medien ausgiebigen Tests unterzogen, bei denen bislang keine Schwankungen im Schadstoffausstoß gemessen wurden, die begründen könnten, dass einzelne Automobile wegen auffälliger Abweichungen von den Normwerten in die Werkstätten gerufen werden müssten, stellt der Automobilclub fest.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 27. September 2015. Kein Zweifel: Was VW mit den Manipulationen an der Software für Abgastests von Dieselmotoren angerichtet hat, ist in punkto Dummheit schwer zu überbieten. Und es kam, wie es kommen musste. Kaum war die Nachricht von der Wolfsburger Bauchlandung in den USA in der Welt, meldeten sich die üblichen Verdächtigen zu Wort, die immer dann lautstark auf die Pauke hauen, wenn es gilt, der gesamten Autoindustrie am Zeug zu flicken. Diesmal entstand – und entsteht immer noch – der Eindruck, als ginge es so manchem nur darum, Volkswagen und seinen 600 000 Beschäftigten mit sadistischem Vergnügen den endgültigen Garaus zu machen.

Dieselfahrzerug im ADAC-Ecotest.

ampnet – 27. September 2015. Der ADAC stellt bei seinem eigenen, realitätsnäherem Ecotest bei Dieselfahrzeugen schon seit Jahren immer wieder Abweichungen zu den gesetzlichen Stickoxid-Grenzwerten fest. Im gesetzlich vorgeschriebenen NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) halten alle geprüften Autos hingegen die Grenzwerte ein, teilte der Club angesichts der Diskussuion um geschönte Abgaswerte von Volkswagen in den USA mit. Die ADAC-Messungen, die die keine gesetzliche Bedeutung haben, umfassen unter anderem auch den neuen Weltzyklus (WLTC 2.0). Viele der getesteten Fahrzeuge überschritten dabei den gesetzlichen Grenzwert von 80 Milligramm Stickoxid (NOx) pro Kilometer.

IAA 2015: Pkw-Markenvorstand Dr. Herbert Diess erläutert Bundeskanzlerin Angela Merkel die Technik des Volkswagen Tiguan GTE.

ampnet – 26. September 2015. Alle Neuwagen der Marke Volkswagen Pkw der aktuellen Modelle des Golf, Passat und Touran, die über die gültige EU6-Norm verfügen, sind von den Manipulationen um die Test-Software nicht betroffen. Das geht aus einer Presseerklärung des Chefs der Marke Volkswagen Pkw, Dr. Herbert Diess, hervor, die der gestern gleich nach der Sitzung des Aufsichtsrat der Volkswagen AG gegeben zur aktuellen Situation um die Software-Affaire bei Volkswagen veröffentlicht hatte.

Betanken eines Dieselfahrzeugs.

ampnet – 23. September 2015. In der Affäre um geschönte Abgaswerte von Dieselfahrzeugen aus dem Volkswagen-Konzern bei US-Tests hat sich heute auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) zu Wort gemeldet. Solche Praktiken dürften nicht hingenommen werden, heißt es in einer Presseerklärung, in der sich der Branchenverband nicht dazu durchringen kann, VW namentlich zu nennen. Die Rede ist nur von einem „Unternehmen“.

Dieselfahrzerug im ADAC-Ecotest.

ampnet – 22. September 2015. Die Messung des Kraftstoffverbrauchs und der Abgaswerte unter Laborbedingungen steht schon seit Jahren in der Kritik. So setzt sich der ADAC bereits länger Zeit für realitätsnähere Verfahren ein und versucht dem Realverbrauch in seinem eigenen Ecotest näherzukommen. Auf einem eigenen, zertifizierten Prüfstand untersucht der Automobilclub seit 2003 jährlich rund 150 Pkw in puncto CO2-Emissionen und Schadstoffe. Dort fallen auch bei Dieselfahrzeugen immer wieder Abweichungen von den Grenzwerten auf. Bei den festgestellten Schadstoffabweichungen handelt es sich nicht um den Faktor 10-40 wie aktuell im Fall von Volkswagen in den USA, allerdings komme der Faktor 7-20 (jeweils bezogen auf die Grenzwerte USA/EU) durchaus häufig vor, teilte der ADAC mit.

Prof. Dr. Martin Winterkorn.

ampnet – 20. September 2015. Hier der Wortlaut der Erklärung des Volkswagen-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn zum Vorwurf der US-Umweltbehörde Environmental Protection Administration (EPA) und der California Air Ressources Bureau (CARB), die am Freitag die Öffentlichkeit in den USA darüber informiert haben, dass bei Abgastests an Fahr‎zeugen mit Dieselmotoren des Volkswagen Konzerns Manipulationen festgestellt worden sind und damit gegen amerikanische Umweltgesetze verstoßen worden ist.

Volkswagen Logo.

ampnet – 19. September 2015. Die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) EPA wirft Volkswagen vor, gegen das Klimaschutzgesetz "Clean Air Act" verstoßen zu haben. Die Behörde fordert deswegen gestern in Washington den Rückruf von 482 000 Diesel-Fahrzeugen der Marken Volkswagen und Audi. Das Unternehmen steht unter Verdacht, eine Software eingesetzt zu haben, mit der sich die Messung des Schadstoffausstoßes manipulieren lässt.

Toyota Prius Plug-in-Hybrid an der Ladestation.

ampnet – 18. September 2015. Pkw mit Plug-in-Hybridtechnologie, also der Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor mit der Möglichkeit, eine Batterie extern über ein Stromkabel aufzuladen, als Zukunftstechnologie gehandelt. Der ADAC-Ecotest, der realitätsnahe Verbrauchs- und Umweltwerte von Autos liefert, hat jetzt vier Plug-in-Modelle (VW, Mercedes, Mitsubishi und Toyota) untersucht. Das Ergebnis: Die Herstellerangaben für Verbrauch und CO2-Emission weichen gerade bei den Teilzeitstromern stark von den Angaben ab. Nur der Toyota Prius Plug-in Hybrid erreicht in den Messungen des Clubs fünf von fünf möglichen Umweltsternen.

Ford Fiesta aus dem Ford-Carsharing-Programm.

ampnet – 14. September 2015. Ford sieht sich mit seinem Carsharingmodell auf dem richtigen Weg. Von Jahresanfang bis Mitte August des Jahres sind die Fahrzeuge der Händler mehr als 8000 Mal gebucht worden. Damit wurde das Ergebnis des Gesamtjahres 2014 bereits nach siebeneinhalb Monaten übertroffen. Aktuell können in rund 70 Städten in Deutschland und an 140 Standorten Carsharing-Autos von Ford gemietet werden. Registrierte Kunden haben zudem Zugriff auf das bundesweite Carsharing-Angebot Flinkster der Deutschen Bahn und damit auf ein flächendeckendes Netz von rund 3600 Fahrzeugen in 200 Städten.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 12. September 2015. Ford ist als führender Partner an einer Forschungsgruppe beteiligt, die an Dieselmotoren, die mit Kraftstoffen aus regenerativen Quellen betrieben werden, arbeitet Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mitfinanzierte Drei-Jahres-Projekt wird erstmals Fahrzeuge testen, die mit Dimethylether (DME) betrieben werden, einem gemeinhin als nicht-toxisch eingestuften Aerosol, sowie mit Oxymethylenether (OME1), einer Flüssigkeit, die in der Regel als Lösungsmittel in der chemischen Industrie Verwendung findet.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 10. September 2015. Die Produktion von Bioethanol in Deutschland ist im ersten Halbjahr um 5,2 Prozent auf 370 484 Tonnen gestiegen, der Verbrauch hingegen ging um 3,7 Prozent zurück. Während die Kraftstoffsorte Eurosuper (E5) mit fünf Prozent Anteil Bioethanol einen leichten Zuwachs von 1,5 Prozent an den Tankstellen verzeichnete, lag der Absatz anderer Kraftstoffsorten wie Super Plus unter dem des Vorjahrs. Auch der Absatz von Super E10 entwickelte sich rückläufig: Im 1. Halbjahr 2015 wurden 1,25 Millionen Tonnen abgesetzt, dies bedeutet ein Minus von elf Prozent und einen Marktanteil von 14,1 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte der Marktanteil bei 15,5 Prozent gelegen.

Solaris Urbino 12 Electric in Berlin.

ampnet – 1. September 2015. Berlin ist weltweit die erste Hauptstadt, die eine Linie mit kabellos geladenen Elektrobussen betreibt. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen vier Solaris Urbino 12 Electric auf der 6,1 Kilometer langen Linie 204 zwischen Südkreuz und Zoologischer Garten (Hertzallee) ein. Die 18 Haltestationen werden ab sofort ausschließlich mit den Elektrobussen angesteuert. An den Endhaltestellen kommt zum Aufladen der Batterien jeweils für wenige Minuten die induktive Primove-Technologie von Bombardier zum Einsatz. (ampnet/jri)

Stau auf der Autobahn.

ampnet – 31. August 2015. In vielen Teilen Deutschlands ist schon wieder der normale Alltag eingekehrt. In Hessen und Rheinland-Pfalz sowie im Saarland enden jedoch erst an diesem Wochenende (4. - 6.9.2015) die Sommerferien. Entsprechend rechnet der Auto Club Europa (ACE) nur noch mit mäßigem Verkehrsaufkommen in nördlicher Richtung. Lediglich im Süden Deutschlands gehen die Sommerferien noch bis Mitte September. In Baden-Württemberg und Bayern brechen insbesondere bei schönem Wetter noch Familien zu Ausflügen in die Naherholungsgebiete oder zu einem Kurzurlaub an den Gardasee oder an die Adria auf. Auch aus Österreich bewegt sich eine Rückreisewelle von den Stränden der Adria nach Wien, ins Burgenland und nach Niederösterreich.

ampnet – 20. August 2015. Wie erreichen in Zukunft Waren in Städten den Bestimmungsort. Melden wir uns per Smartphone bei einem Depot an und schon werden alle Waren aus den unterschiedlichsten Quellen mit einem Fahrzeug angeliefert? Fest steht: Für die Logistik in der Stadt werden wir uns rasch effiziente und ökologisch verträglichere System ausdenken müssen. Marcel Huschebeck forscht beim Verkehrsplaner PTV Group seit 15 Jahren zu Logistiksystemen der Zukunft. Wir fragten ihn nach dem Stand der Entwicklung und seiner Vision.

Der Lexus CT 200h (2.v.l.) führt die Auto-Umweltliste 2015 des VCD an. Dahinter folgen der Peugeot 208 Active Blue HDi 100 Stop & Start (l.) und die technisch identischen Erdgasautos Skoda Citigo CNG Greentec, Seat Mii Ecofuel und Volkswagen Eco-Up.

ampnet – 12. August 2015. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat heute in Berlin zum 26. Mal seine „Auto-Umweltliste“ präsentiert. Auf Platz 1 steht erneut der Vorjahressieger Lexus CT 200h mit 8,08 Punkten. Hinter dem Hybridfahrzeug folgt mit 8,05 von zehn erreichbaren Punkten ein Diesel, und zwar der neu aufgelegte Peugeot 208 Active Blue HDi 100 Stop & Start. Die technisch identischen Erdgas-Drillinge Volkswagen Eco-Up, Seat Mii Ecofuel und Škoda Citigo CNG Greentec kommen mit 8,03 Punkten auf Platz drei des Ökorankings.

ampnet – 11. August 2015. Die Niedervolt-Hybridisierung kann auch beim Dieselmotor zu deutlichen Verbrauchseinsparungen führen. Continental zeigt dazu auf der IAA 2015 (17. – 27. September 2015) in Frankfurt seine 48 Volt-Eco-Drive-Technologie in einem Mittelklasse-Personenwagen mit 1,6 TDI-Antrieb. Berechnungen für das Demonstrationsfahrzeug versprechen Verbrauchsvorteile von 7 bis 9 Prozent.

PTV Logo

ampnet – 11. August 2015. Eine Fahrzeugflotte hinterlässt Spuren – nicht nur auf der Straße sondern auch in der Luft: Immer häufiger stehen Logistikunternehmen vor der Herausforderung, die Emissionen ihrer Flotte ausweisen zu müssen, den „Footprint“, also den Fußabdruck ihrer Fahrzeugflotte durch Kohlendioxidemissionen. „Dabei spielen die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle. Die wichtigsten sind die eingesetzten Fahrzeuge und die gefahrenen Routen“, erklärt Michael Nutto, Solution Director der PTV Group in Karslruhe. Die PTV-Software beziehe beide Faktoren in die Footprint-Berechnung ein.

Kontrollbrücke für Lkw.

ampnet – 4. August 2015. Das Umweltbundesamt (UBA) plädiert für eine ambitionierte Umsetzung des Aktionsprogramms Klimaschutz im Verkehrssektor: „Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor, der seine Emissionen seit 1990 nicht mindern konnte. Weil immer mehr Güter auf der Straße transportiert werden und der Trend zu mehr PS und schwereren Fahrzeugen geht, haben die sparsameren Motoren dem Klimaschutz wenig genützt. Im Verkehrssektor muss daher dringend mehr passieren“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger bei der Vorstellung der „Daten zur Umwelt 2015“ in Berlin.

Autonomes Fahren: In den 50-ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Traum.

ampnet – 3. August 2015. Audi, BMW Und Daimler übernehmen gemeinsam von Nokia das Geschäft für Karten und ortsbezogene Dienste. Mit der Übernahme von „Here“ soll sichergestellt werden, dass die Produkte für alle Kunden aus der Automobilindustrie und anderen Branchen und Dienstleistungen offenstehen. Here wird deswegen als offene, unabhängige und wertschaffende Plattform für cloud-basierte Karten und Mobilitätsdienste arbeiten. Die drei Unternehmen übernehmen Here jeweils zu gleichen Teilen; keines strebt eine Mehrheit an. Wenn die Kartellbehörden den Deal genehmigen, soll die Transaktion im ersten Quartal 2016 abgeschlossen werden. Nokia nennt als Kaufpreis 2,8 Mrd Euro.

Neues Lastwagenkonzept bei Walmart.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 1. August 2015. Während in den USA Möchtegern-Präsidentschaftskandidat Donald Trump davon faselt, dass "Klimawandel nur eine Zeitungsente" sei und viele republikanische Parteikollegen ins gleiche Horn sst0ßen, macht die Regierung von Präsident Barack Obama bei diesem Thema seit sechs Jahren Nägel mit Köpfen. Zunächst gab es strengere Verbrauchsvorschriften für Personenwagen und Eisenbahnen, dann gerieten Flugzeuge ins Visier der CO2-Auguren. Ende Juli 2015 verpflichteten sich mehr als ein Dutzend namhafter US-Unternehmen, darunter General Motors, der Aluminium-Konzern Alcoa und Microsoft, bis 2025 ihre Kohlendioxid-Emissionen um die Hälfte zu senken und dafür 150 Milliarden Dollar zu investieren. Endgültige Regeln zum Ausstoß von Treibhausgasen durch Kohlekraftwerke stehen unmittelbar vor der Tür; als weiterer großer Brocken soll es nun den US-Lastwagen an den Kragen gehen.

Skoda Octavia Combi G-Tec.
Von Markus Gersthofer

ampnet – 26. Juli 2015. Neue Autos dürfen ab 2021 im Schnitt nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Dies entspricht einem Verbrauch von 4,1 Litern pro 100 Kilometer bei Benzin- und von nur 3,6 l bei Dieselmotoren. Die Grenze sorgt besonders bei den Herstellern großer und schwerer Wagen für schlaflose Nächte: Deren Verbrauch in solche Regionen schrumpfen zu lassen, erfordert den ganzen Einfallsreichtum der Konstrukteure. Eine Hilfe für sie könnte Erdgas werden: ‚CNG’ (Compressed Natural Gas) setzt die CO2-Emissionen drastisch herab – vor allem dann, wenn man die Motoren ‚monovalent’ auslegt, also ausschließlich für Erdgas. Neue Motoren dieser Art sind in Entwicklung. Mit ebenfalls neuer Turbo-Technik sollen sie auch in der Leistung zu den besten Benzinern aufschließen: Erdgasmodelle dürften in Zukunft deutlich interessanter werden.

Fergal McGrath (links) und Julian Warren fuhren mit einem Honda Civic Tourer ins „Guiness Buch der der Rekorde“.

ampnet – 7. Juli 2015. Honda hat einen neuen Weltrekordtitel für Kraftstoffeffizienz aufgestellt und sich einen Eintrag ins „Guiness Buch der der Rekorde“ gesichert. Bei seiner 25-tägigen Fahrt durch die 24 zusammenhängenden EU-Länder legte ein Civic Tourer 1.6 i-DTEC 13 498 Kilometer zurück und erzielte einen Durchschnittsverbrauch von 2,82 Litern Diesel auf 100 Kilometern. Damit wurde die Normangabe von 3,8 Litern um über ein Viertel unterboten. Der Lohn ist der Titel in der Kategorie „Niedrigster Kraftstoffverbrauch – alle 24 zusammenhängenden EU-Länder / alle Fahrzeuge“.

Mitsubsihi Plug-in Hybrid Outlander.

ampnet – 17. Juni 2015. Durch den konsequenten Einsatz von Ökostrom in der Firmenzentrale sowie die verstärkte Nutzung von Elektrofahrzeugen wie dem Electric Vehicle und dem Plug-in Hybrid Outlander als Dienstwagen und Flottenfahrzeuge erspart Mitsubishi in Deutschland der Umwelt im Jahr rund 180 Tonnen CO2 pro Jahr im Vergleich zum bundesdeutschen Strommix. Allein der Stromverbrauch in der Rüsselsheimer Deutschlandzentrale entspricht etwa einem Klimaschutzeffekt von 755 Bäumen, wie der Stromlieferant des hessischen Unternehmens, die Naturstrom AG errechnet hat. Seit nunmehr einem Jahr bezieht der Importeur MMDA 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft. Rechnet man die Elektrofahrzeuge hinzu, die als Dienstwagen und im Flottenbetrieb eingesetzt werden und die ebenfalls mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden, kommt man auf weitere 95 Tonnen CO2-Einsparung – oder noch einmal 824 Bäume, teilte das Unternehmen mit.

Toyota Shirakawa-Go Öko-Institut vermittelt seit zehn Jahren Kontakt zur Natur.

ampnet – 14. Juni 2015. Das Toyota Shirakawa-Go Öko-Institut feiert seinen zehnten Geburtstag. Das Erlebnis-Zentrum, das der japanische Automobilhersteller Toyota gemeinsam mit der Stadt Shirakawa und anderen Organisationen gegründet hat, bietet seit nunmehr einem Jahrzehnt Natur zum Anfassen und Kennenlernen. Das Institut wurde im April 2005 inmitten des zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden historischen Dorfes Shirakawa-Go gegründet. Besucher können seitdem an Projekten und Aktionen zum Arten- und Naturschutz teilnehmen. (ampnet/Sm)

Erdgas als alternativer Kraftstoff.

ampnet – 4. Juni 2015. Alternative Antriebe sind unverzichtbar, der Ausstoß an Kohlendioxid im Straßenverkehr sinkt. Eine wichtige, aber in Deutschland bisher nur selten genutzte Option bieten Erdgasfahrzeuge. Sie kombinieren niedrige Emissionen mit hoher Fahrleistung und ökonomischen Vorteilen. „Erdgas Mobil“, eine Initiative deutscher Energieversorgungs-Unternehmen zur Förderung von Erdgas und Bio-Erdgas, hat zehn Gründe zusammengetragen, die für ein Erdgasfahrzeug sprechen: