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Artikel von Hans-Robert Richarz

Porsche 911 GT3 R auf dem Testgelände in Weissach.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 17. Mai 2018. Es sind nicht nur der Preis und das fehlende "S", mit denen sich die beiden Namensvetter unterscheiden. Der eine heißt Porsche 911 GT3 RS, ist ab 196 137 Euro inklusive Mehrwertsteuer zu haben, der andere nennt sich Porsche 911 GT3 R und kostet fast das Dreifache, nämlich brutto mindestens 546 210 Euro. Der preiswertere leistet 520 PS (383 kW), bietet zwei Personen ausreichend Platz und kommt mit einer leichtgewichtigen Karosserie aus Aluminium und Stahl daher. Wesentliche Teile des anderen, der 550 PS (404 kW) leistet und nur über einen Fahrersitz verfügt, sind dagegen aus einem besonders leichten Kohlefaser-Verbundwerkstoff gefertigt. Seine Scheiben bestehen aus Polykarbonat, einem thermoplastischen Kunststoff.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 16. Mai 2018. Wehmütig erinnern wir uns an die guten alten Zeiten, als sich die Europäische Union noch in erster Linie um den Krümmungsgrad von Bananen und die Vermarktungsnormen für Eier kümmerte oder alle deutschen Bundesländer – auch Schleswig Holstein, MacPomm und Berlin – verpflichtete, ein Seilbahngesetz zu erlassen. Ungeachtet der Tatsache, dass es dort mangels Berge überhaupt kein solches Verkehrsmittel gibt. Doch spätestens jetzt wird es ernst und der Spaß hat ein Ende. Denn was die Berichterstatterin im federführenden Umweltausschuss des EU-Parlaments, Miriam Dalli, jetzt an Forderungen auf den Tisch legte, hat das Zeug dazu, der deutschen Automobilindustrie den Garaus zu machen.

24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Porsche-Sieg im strömenden Regen.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 14. Mai 2018. Wenn erwachsene Menschen mit bärenstarken Sportwagen in einem Höllentempo rund um die Uhr rund um eine Burg in der Eifel rasen, dann ist wieder das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Seit 1970 findet dieses Ereignis jedes Jahr statt, nur in den Jahren 1974 und 1975 fiel es wegen der damaligen Ölpreiskrise und 1983 wegen Umbauarbeiten an der Strecke aus. Vier Tage dauerte das Volksfest auf Deutschlands berühmtester Rennstrecke mit Motorsport-Wettbewerben und Show-Einlagen insgesamt. Von Sonnabend, 15.30 Uhr, bis Sonntag, 15.30 Uhr, fand schließlich mit dem namengebenden Ereignis der Höhepunkt der Veranstaltung statt.

Seat Ibiza 1.0 TGI.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 27. April 2018. Es sind rund zwölf Jahre her, da sollte Compressed Natural Gas (CNG), komprimiertes Erdgas, als Autotreibstoff herkömmlichem Benzin oder Diesel spürbar Konkurrenz machen. Schuld daran war der damals als exorbitant empfundene Preis von einem Liter Super (1,24 Euro) gegenüber einem Kilogramm Erdgas (0,75 Euro). Doch der Erfolg blieb aus. Inzwischen hätte CNG eine Renaissance verdient.

Goodyear-Prototyp eines speziellen Reifens für Elektroautos.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 27. April 2018. Elektroautos stellen an ihre Reifen eigene Anforderungen. Batterieelektrische Fahrzeuge wiegen mehr, entwickeln ein höheres Drehmoment als herkömmliche Fahrzeuge und erfordern einen geringen Rollwiderstand, um den Stromverbrauch in Grenzen zu halten. Goodyear arbeitet derzeit an einer Lösung, um diese Probleme anzugehen. „EfficientGrip Performance prototype tire with Electric Drive Technology“ (etwa: Prototyp eines Reifens mit leistungsfähigem Halt für die Elektromobilität) nennt Goodyear das Projekt. Der Reifen ist so konzipiert, dass er großes Drehmoment bewältigen, die elektrische Reichweite verbessern, schwerere Fahrzeuggewichte tragen und einen leiseren Betrieb ermöglichen kann.

EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 23. April 2018. Für neue Vorschriften der EU-Kommission zur Typgenehmigung eines neuen Fahrzeugs hat jetzt das europäische Parlament in Straßburg grünes Licht gegeben. Die Regeln verlangen eine strengere Überprüfung dafür, dass die Hersteller die geltenden, in Brüssel beschlossenen EU-Vorschriften exakt einhalten. Die Verordnung wird ab dem 1. September 2020 für alle neuen Autos verbindlich.

Mexikanisches Bosch-Werk Toluca.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 21. April 2018. Rückgrat zeigt der Stuttgarter Mischkonzern Bosch. Von der unsicheren Zukunft der Handelsbeziehungen zwischen Mexiko und den USA lässt sich das Unternehmen nicht beeindrucken. Auch die Tatsache, dass US-Präsident Donald Trump auf Unternehmen, die sich südlich der amerikanischen Grenze zwischen San Diego und El Paso engagieren statt in den USA, so reagiert wie ein Kampfstier auf das rote Tuch, lässt Bosch offensichtlich kalt. Jetzt kündeten die Schwaben eine mehr als 100 Millionen Euro umfassende neue Investition im südlichen Nachbarland der Vereinigten Staaten an, dem diesjährigen Partnerland der Hannover Messe.

Hennes VIII.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 19. April 2018. Hennes VIII, seines Zeichens Ziegenbock und gegenwärtig in seiner Funktion als Maskottchen des Bundesligavereins 1. FC Köln nur verhalten glückbringend, ist mobilitätsmäßig auf der Höhe der Zeit. Für Fahrten zwischen seinem Domizil im Kölner Zoo und dem Rheinenergiestadion im Kölner Stadtteil Müngersdorf zu den Heimspielen des 1. FC Köln, steht ihm exklusiv ein von der Deutschen Post gesponsertes Elektroauto mit artgerecht ausgestattetem Innenraum zur Verfügung: ein Street Scooter.

Toyota Mirai an einer Wasserstoff-Tankstelle.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. April 2018. Die nächsten Olympischen Sommerspiele, die vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 in Tokio stattfinden werden, sollen für Japans größten Automobilkonzern einen bedeutenden Meilenstein darstellen. Das verkündete jetzt Alain Uyttenhoven, Präsident der Toyota Deutschland GmbH, während eines Empfangs beim Japanischen Generalkonsul Ryuta Mizuuchi in Düsseldorf: „Mit der Kampagne ,Start Your Impossible' hat für uns der Countdown begonnen. 2020 werden wir in Tokio die ganze Bandbreite unserer Innovationen zeigen können.“ Dabei soll Wasserstoff als Energieträger die Hauptrolle spielen.

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc (r.) und EU-Sprecher Enrico Brivio.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 10. April 2018. Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle auf den Straßen Europas ist zwar im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen, aber immer noch viel zu hoch. 2017 kamen in den Staaten der Europäischen Gemeinschaft 25 300 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben – das waren 300 weniger als 2016 und ein Rückgang um zwei Prozent sowie 6200 weniger als 2010 (Rückgang 20 Prozent). Mit durchschnittlich 49 Straßenverkehrstoten je eine Million Einwohner sind Europas Straßen dennoch nach wie vor die sichersten weltweit.

Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 29. März 2018. Mercedes-Benz nimmt zur Zeit unter den Automobilmarken der Welt wertmäßig den ersten Platz ein. Das zeigt eine neue Studie von Brand Finance in London, einer der weltweit führenden Agenturen für Markenbewertung und Strategieberatung mit Niederlassungen an 20, über den Globus verstreuten Standorten. Damit verweisen die Schwaben jetzt Toyota und den Rivalen BMW auf die nachfolgenden Plätze auf dieser Liste. Der Markenwert entspricht dem wirtschaftlichen Nettogewinn, der durch den Verkauf der Marke erzielt würde. Die Markenstärke weist aus, welcher Anteil des Umsatzes eines Konzerns von seiner Marke getragen wird.

Der Nürburgring im Original.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 25. März 2018. In der Nähe der japanischen Millionenstadt Nagoya, knapp 400 Kilometer westlich von Tokyo, hat Toyota kürzlich mit dem Bau eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums begonnen. Umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro will sich das Unternehmen die gewaltige Anlage kosten lassen, die auf rund 650 Hektar Platz für elf separate Teststrecken bietet. Eine davon wird Abschnitte eines der berühmtesten Grand Prix-Kurse der Welt kopieren, denn für sie stand der Nürburgring aus der Eifel Pate, wie jetzt die englischsprachige japanische Zeitung „Nikkei Asian Review“ berichtete.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 21. März 2018. In einem sind wir uns wohl alle einig: Jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Doch leider sind sie zur Gewohnheit geworden. Wenn zum Beispiel ein achtjähriger Junge – wie gestern geschehen – in der Kleinstadt Hennef an der Sieg von einem Omnibus überrollt wird und stirbt, schafft es dieser tragische Unfall allenfalls auf die Lokalseite des örtlichen Rhein-Sieg-Anzeigers oder in die "Lokalzeit" der "Aktuellen Stunde" des Westdeutschen Fernsehens.

Der Mercedes-Benz GLC F-Cell an der Wasserstofftankstelle.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 21. März 2018. „Daimler hat das Auto erfunden, Daimler wird auch die Zukunft der Mobilität gestalten", sagt Professor Christian Mohrdieck voller Überzeugung. Er arbeitet als Leiter Brennstoffzelle im Stuttgarter Daimler-Konzern und ist Geschäftsführer der „NuCellSys GmbH“, einem Unternehmen für die Entwicklung von Brennstoffzellen- und Tanksystemen für Fahrzeuganwendungen. Damit hat der Professor an der Zukunft des Autos maßgeblichen Anteil. Denn die Brennstoffzelle dürfte mittel- und langfristig wichtigster Energielieferant für Elektroautos werden.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 20. März 2018. Es ist nicht unbedingt ein Skandal, dass ausgerechnet ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter der AfD Licht ins Dunkel der Finanzierungsquellen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gebracht hat. Eine Schande ist es vielmehr, dass dieses 200-Leute-Häuflein von DUH-Weltverbesserern mit einem Berufsquerulanten an der Spitze jedes Jahr fast fünf Millionen Euro vom Bund erhält. Fünf Millionen aus Steuergeldern, die wir alle bezahlt haben, also auch jene, die schon jetzt einen beträchtlichen finanziellen Schaden durch den DUH-Krieg gegen den Diesel erlitten haben. Vom Autoproduzenten über Autohändler bis zu Dieselautofahrer.

Porsche Mission E.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 25. Februar 2018. Alle Zeichen stehen auf Strom. Beispiel Porsche. Dort verkündete Oliver Blume, Chef des Stuttgarter Sportwagenproduzenten, seine Investitionen in die Elektromobilität in den kommenden fünf Jahren auf sechs Milliarden Euro zu verdoppeln. Doch damit steht er nicht allein. Nahezu alle Marken aus der sportlichen Champions League auf Augenhöhe von Porsche bereiten sich mit „Vollgas“ auf die Elektro-Ära von morgen vor. Seit Tesla-Chef Elon Musk vollmundig den Bau eines batteriebetriebenen Roadsters mit unglaublichen Fahrleistungen für 2020 versprochen hat, bekommen die Elektrifizierungspläne in der Traumwagen-Branche noch mehr Dynamik.

Autonomes Fahren: Der Griff ins Lenkrad soll jederzeit möglich sein.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 16. Februar 2018. Kein Zweifel – die Erwachsenen von morgen und erst recht deren Kinder und Enkel werden es erleben: Ihre Fahrzeuge sind in einem hohen Grad automatisiert oder sogar vollständig autonom unterwegs. Doch was halten die Verbraucher von heute von der selbstständigen Fortbewegung von morgen? Kommen die neuen Techniken ihrem Sicherheitsbedürfnis entgegen? Was wünschen sich die Menschen? Was lehnen sie ab? Der TÜV Rheinland wollte das genauer wissen und gab eine repräsentative Umfrage unter Leuten ab 18 Jahren mit Pkw-Führerschein in Deutschland, China und den USA in Auftrag.

Jörg Rheinländer.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 15. Februar 2018. Für Bernhard Mattes, dem einstigen Chef von Ford in Köln und ab dem 1. März neuer Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), steht längst fest: „Die Unternehmen der Automobilindustrie befinden sich im Wandel vom klassischen Autokonzern hin zum Automobilhersteller und gleichzeitigem Mobilitätsdienstleister.“ Ähnliches weiß Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche zu berichten: „Die digitale Transformation ist bei uns in vollem Gange. Mercedes-Benz wandelt sich vom Automobilhersteller zum vernetzten Mobilitätsanbieter. Damit entwickeln wir unser Unternehmen konsequent weiter und sichern unsere Zukunftsfähigkeit ab.“

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 14. Februar 2018. Wenn tatsächlich wahr wird, dass Mitte des kommenden Jahrzehnts der Bedarf nach Elektroautos so richtig in Fahrt kommt, wird es eng mit der reibungslosen Deckung des Batteriebedarfs. Schätzungen gehen davon aus, dass der Markt für Energiespeicher auf eine Größenordnung von 250 Milliarden Euro wachsen könnte und eine Produktionskapazität von 100 Gigawattstunden aufgebaut werden müsste. „Dafür brauchen wir mehr als zehn Gigafactories in Europa", glaubt EU-Energiekommissar Sefcovic und verweist auf die gleichnamige Batteriefabrik von Panasonic und dem Tesla-Gründer Elon Musk in der Wüste von Nevada.

Europäische Batterieallianz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. Februar 2018. Parallel zur Weltklimakonferenz in Bonn im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag zur Reduzierung der CO2-Abgase von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen veröffentlicht. Bisher gilt in der EU ab 2021 ein durchschnittlicher Grenzwert für neue Pkw von 95 Gramm pro Kilometer. Der neue Gesetzesvorschlag deckt nun den Zeitraum bis 2030 ab. Anders als bisher wird kein absolutes CO2-Ziel, sondern eine prozentuale Verringerung definiert.

Reifentest am Polarkreis.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 2. Februar 2018. Wo schätzungsweise 190 000 Rentiere im weiten Umkreis durch die Wälder streifen. Wo der Legende nach der Weihnachtsmann seit vielen Jahren in der Nähe sein Quartier unterhält. Wo Hundeschlitten und Schneemobile zum Alltag gehören und wo die Aurola Borealis, das farbenprächtige Nordlicht, im Winter Kälte erprobte Touristen anlockt, dort überzieht Väterchen Frost von Anfang November bis Mitte April das Land mit Eis und Schnee. Ideale Bedingungen für Goodyear, den drittgrößten Reifenhersteller der Welt, hier ein Testgelände zu unterhalten, wo Winterpneus härtesten Prüfungen unterzogen werden.

Unternehmensberater Stefan Gaul, HUK-Vorstandsmitglied Jörg Rheinländer, Moderatorin Carola Ferstl, Journalist Guido Reinking und ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker (von links).
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 28. Januar 2018. Alljährlich veranstaltet das Goslar Institut, Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern, am Rand des Verkehrsgerichtstags in der ehemaligen Kaiserstadt am Harz eine Experten-Talkshow vor geladenem Publikum zu einem aktuellen Thema. Diesmal stand der Inhalt des Gesprächs unter der Überschrift „Hase und Igel – Wie man vom Pkw oder von der Police zum Mobilitätsservice kommt". Es hätte aber auch heißen können „Wer ist schneller beim Wettrennen um die Datenflut, die mit den neuen Autotechniken entstehen?" Denn längst gelten personenbezogene Daten zu Recht als Gelddruckmaschinen. Das Gerangel darum ist nicht erst jetzt entbrannt.

Dieter Nuhr.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 28. Januar 2018. Dass Dieter Nuhr „intelligentes Kabarett" macht, seine Stücke „wortgewandt" und „die Pointen treffsicher" sind, das finden seine Fans, das fand auch die Jury, die ihn 2014 mit dem den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache auszeichnete. Der geht seit 2001 jährlich an Personen, die sich „in besonderem Maße um die Anerkennung, Weiterentwicklung und Pflege des Deutschen als Kultursprache“ verdient gemacht haben. Beim „Jahresrückblick Nuhr2017" Ende Dezember im ZDF trat der Kabarettist erneut den Beweis an, dass er nichts verlernt hat. Gleich zu Beginn seines Vortrags nahm er sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zur Brust.

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 25. Januar 2018. In vielen Großstädten Deutschlands werden zur Zeit die willkürlich festgelegten Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten. Längst hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den Dieselmotor als Hauptverursacher ausgemacht und ihm deswegen den Krieg erklärt - verbal, polemisch und juristisch. Am Mittwoch allerdings zeigte das Verwaltungsgericht Düsseldorf der DUH zunächst einmal die kalte Schulter.

SCR-Katalysator mit Ammoniak-Einspritzung.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 21. Januar 2018. Im Kampf gegen die Luftverschmutzung durch Stickoxide aus Dieselmotoren sollte eine neu aufgespielte Software spürbare Verbesserung schaffen. So lautete das vorläufige Ergebnis der beiden so genannten Dieselgipfel im Berliner Kanzleramt zwischen Angela Merkel und Vertretern von Ländern und Kommunen. So wäre es möglich, drohende Fahrverbote in bis zu 28 deutschen Großstädten zu vermeiden. Darüber hinaus sollten Expertengruppen weitere Maßnahmen entwickeln.

Violeta Bulc.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 5. Januar 2018. Schon vor Wochen hatte der kommissarische Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) zusammen mit seinem bayerischen Innenminister- und Partei-Kollegen Joachim Herrmann zum sogenannten Brenner-Gipfel geladen. Ursprünglich sollte am kommenden Montag in München ein Treffen mit österreichischen und italienischen Politikern stattfinden. Dabei sollte es um die Blockabfertigung für Lastwagen zu Spitzenzeiten an der Grenze bei Kiefersfelden durch Tiroler Zöllner gehen. Deren Vorgehen hatte die Bayern derart in Rage versetzt, dass sie mit einem EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich drohten.

Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Deutschland.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 20. Dezember 2017. Sein Lächeln erreicht fast das linke und das rechte Ohr gleichzeitig. Was der Sprecher der Geschäftsführung und Chef der Skoda Auto Deutschland GmbH, Frank Jürgens, kurz vor Weihnachten beim Jahresabschlussgespräch mit der Presse zu verkünden hat, gibt ihm allen Grund dazu. „2017 war für Skoda ein ganz besonderes Jahr“, freut sich der Zwei-Meter-Mann. „Es war ein Jahr der Rekorde. Das betrifft die vielen Produktereignisse ebenso wie den Erfolg am Markt.“

Brennerautobahn.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 15. Dezember 2017. Deutsche und österreichische Verkehrspolitiker sind sich zur Zeit alles andere als grün. Erst kürzlich reichte die Alpenrepublik beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die Mautpläne der Deutschen ein und erhielt dabei auch Unterstützung der Niederlande. Nun bahnt sich erneut ein Streit an, der möglicherweise in einem Vertragsverletzungsverfahren bei der EU-Kommission in Brüssel landen könnte. Angestrengt diesmal von Deutschland gegen Österreich.

Die WRC-2-Weltmeister im Skoda Fabia bei der Rallye Argentinien 2017.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 14. Dezember 2017. Bernhard Maier, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen-Tochter Skoda im tschechischen Mladá Boleslav, durfte im abgelaufenen Jahr gleich zweimal ein Vollbad nehmen. Zum einen konnte er im wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens, zum anderen – und das schien ihm mindestens ebenso wichtig zu sein – in den Triumphen baden, die Rallye-Piloten und deren Beifahrer bei nationalen und internationalen Meisterschaften auf Skoda nach Hause fuhren.

Ford Ecosport.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 11. Dezember 2017. Auf junge Leute, die rund um die Jahrtausendwende geboren sind, also die so genannten Millenials, zielt Ford mit seinem SUV Ecosport. Können sich aber Leute um die Dreißig überhaupt ein solches Auto leisten? Statistisch gesehen liegt das Durchschnittsalter eines deutschen Neuwagenkäufers immerhin bei 52,8 Jahren. Ein Blick in die Preisliste des durchaus erwachsen wirkenden Sub-Kompakten, der Ende Februar kommenden Jahres in zweiter Generation auf den Markt kommen soll, jedoch unterstützt den Optimismus der Kölner.

Jaguar XF Sportbrake.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 7. Dezember 2017. Wie bitte? Ein Kombi mit einem Basispreis von knapp 44 000 Euro soll – wörtlich übersetzt –Sportbremse heißen? Der Name ginge völlig an der Realität und vorbei und würde ihn zum Ladenhüter degradieren. Aber auf Englisch klingt „Sportbrake“ halt rasant. Korrekter wäre, so glauben manche Anglisten, Sportbreak. In England bezeichnete „Break“ einst ein Pferdefuhrwerk, mit dem der Widerstand ungezähmter Pferde als Zugtiere gebrochen (break) wurde und das zum Transport von Gütern diente. Mit einem Shooting Break, wie in den 1960er und 1970er Jahren eine ganze Autogattung benannt wurde, fuhr man früher zum Schießen bei der Jagd. Der neue Jaguar XF Sportbrake repräsentiert eine solche Spezies. Er gehört zur zweiten Generation des Premium-Business-Kombis auf XF-Basis und empfiehlt sich gleichermaßen als Familien-, Transport- und Sportfahrzeug.

Ein 13-Jähriger sortiert kobalthaltige Steine am Stadtrand von Kolwezi in der Demokratischen Republik Kongo.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 29. November 2017. Weltweit steigt der Bedarf an effizienten Energiespeichern für Elektroautos und damit auch die Nachfrage nach dem für diese Technologien verwendeten Kobalt. Doch die Förderung dieses chemischen Elements ist ins Gerede gekommen. Laut Untersuchungen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International könnten Käufer eines E-Autos unwissentlich Kinderarbeit fördern. Denn in den Kobalt-Minen des Kongo in Zentralafrika, wo mehr als die Hälfte des weltweiten Kobaltbedarfs gedeckt wird, schuften Kinder im Alter von sieben Jahren.

Das WEC-Weltmeisterauto 2017: Porsche 919 Hybrid.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 20. November 2017. Es war am Sonnabend exakt um 20 Uhr mitteleuropäischer Winterzeit, da war es in Bahrain, dem 33 Inseln umfassenden Königreich im Persischen Golf zwei Stunden später, als für Porsche ein bedeutendes Stück Unternehmensgeschichte endete: Zum letzten Mal nahm ein Porsche 919 Hybrid, der bereits vor dem Start zu den „Six Hours of Bahrain“ als Sieger der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2017 feststand, an einem Rennen teil. Danach wird er einen Platz im werkseigenen Museum in Stuttgart-Zuffenhausen einnehmen – nach insgesamt 33 Einsätzen, 17 Siegen – darunter dreimal in Le Mans – und sechs Weltmeistertiteln (drei für Hersteller, drei für Fahrer) zwischen April 2014 und November 2018.

Mazda Kai Concept.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. November 2017. Ikuo Maeda, Chefdesigner beim japanischen Autobauer Mazda, gilt als herausragender Kopf unter den Kollegen seiner Zunft im Land der aufgehenden Sonne. Während den fernöstlichen Formgestaltern der Konkurrenz im Kaiserreich in jüngster Vergangenheit immer öfter nachgesagt wird, sie würden ihre Aufgaben zu nüchtern und ideenlos erfüllen, setzt Maeda auf Emotion. Die Tageszeitung „Die Welt“ nannte ihn kürzlich gar die „fernöstliche Antwort auf Alfa Romeo“, weil für ihn das „Auto ist nicht nur ein Transportmittel sondern ein eigenes Wesen mit spezifischen Charaktereigenschaften“ sei.

Tesla Model 3.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 3. November 2017. Mal eben 619 Millionen Dollar – zum derzeitigen Kurs immerhin 533 Millionen Euro – mit einem Automobilunternehmen innerhalb von nur drei Monaten in den Sand zu setzen, ist auch für einen Milliardär kein Pappenstiel. Besonders dann nicht, wenn ihn ein ganzer Rattenschwanz weiterer Pläne wie zum Beispiel ehrgeizige Raumfahrt- und Verkehrsprojekte sowie eine Reihe weiterer Investitionsvorhaben auf absehbare Zeit noch viel Geld kosten werden.

Mazda mit Skyactiv-X-Motor.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 2. November 2017. Eine während der am Sonntag endenden Tokyo Motor Show 2017 oft gestellte Frage an Mazda-Offizielle war die nach der Zukunft des Wankelmotors. Immerhin hatte der japanische Automobilhersteller dem Kreiskolbenmotor bis 2012 im Sportwagen RX-8 die Treue gehalten, bevor mit dessen Produktionsende eine 49 Jahre währende Geschichte des Wankel-Prinzips als Antriebsquelle für Pkw endete. Doch seither wollten immer wieder Gerüchte wissen, Mazda bereite eine Renaissance für das besonders vibrationsarm funktionierende Aggregat vor, das Felix Wankel 1960 im Deutschen Museum München erstmals präsentiert hatte.

Mazda-Chefdesigner Ikuo Maeda mit dem Vision Coupé Concept.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 29. Oktober 2017. Ikuo Maeda, Chefdesigner bei Mazda und für den Markenstil des japanischen Automobilunternehmens mit Sitz in Fushu westlich der Stadt Hiroshima insgesamt verantwortlich, versprach auf der Tokyo Motor Show eine neue Formensprache für zukünftige Fahrzeuge seiner Marke: „Die nächste Generation von Mazda-Fahrzeugen wird mit einer Optik auftreten, die eleganter ist als je zuvor und dabei dennoch jene für den Mazda-Stil charakteristische Vitalität aufweisen.“

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 28. Oktober 2017. Der 45. Ausgabe der einst für die Autowelt so wichtigen Ausstellung ist der Glanz vergangener Jahre abhanden gekommen. Abgesehen von ein paar wenigen Highlights wie zum Beispiel dem Brennstoffzellen-Fahrzeug FCV Clarity von Honda, den beiden Styling-Studien Vision Concept und Kai Concept von Mazda – letzteres könnte einen Vorgeschmack auf das Aussehen der Nachfolger des Mazda6 geben – oder dem pfiffigen Elektroauto Honda Sports EV Concept gab es wenig zu sehen, was die weite Reise ins Land der aufgehenden Sonne gelohnt hätte.

Deutsche Rallyemeisterschaft 2017: Fabian Kreim und Frank Christian auf dem Weg zum Titelgewinn in Südbayern.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 22. Oktober 2017. Showdown in Niederbayern. Bei der 3-Städte-Rallye im Landkreis Passau und dem benachbarten Oberösterreich musste gestern die Entscheidung darüber fallen, wer als Sieger die Deutsche Rallyemeisterschaft 2017 beenden würde. Die amtierenden Champions Fabian Kreim und Frank Christian, die schon in den beiden Vorjahren die Rallye rund um Kapfham für sich entschieden hatten, waren als Spitzenreiter angereist. Sie hatten im Skoda Fabia R5 138 Punkte auf ihrem Konto.

Audi A7 Sportback.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 20. Oktober 2017. Die Kulisse ließ vermuten, als habe Audi soeben das Rad neu erfunden. Unter einem künstlichen Sternenzelt im vierten Stock des neuen Designzentrums der Marke, mit vielfältigen Strahlen aus einer unüberschaubaren Anzahl unterschiedlichster Lichtquellen und einer gut zehnminütigen Ouvertüre mit Trommelwirbeln und Fanfaren, während aus dem Off eine bedeutungsschwangere Männerstimme Grundsätzliches von sich gab („Ein neues Zeitalter bricht an“), zeigte sich zum ersten Mal der neue Audi A7 Sportback zahlreichen Journalisten, die aus aller Herren Länder eigens zu diesem Ereignis nach Bayern gekommen waren.

Ford Ecosport.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 19. Oktober 2017. „Wir haben eine Menge getan“, sagt Wolfgang Kopplin, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung und verantwortlich für den Bereich Marketing und Verkauf der Ford-Werke in Köln mit Blick auf die vergangenen fünf Jahre. Danach fügte er jetzt während seiner Herbst-Pressekonferenz in Düsseldorf hinzu: „Wir haben auch eine Menge erreicht.“

Hans-Robert Richarz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 18. Oktober 2017. Um Superlative ist Elon Musk nie verlegen. Er selbst sieht sich in einer Reihe mit den größten Unternehmern der USA wie Thomas Edison, Henry Ford und Howard Hughes, und sein Biograph Ashlee Vance bezeichnete ihn einmal als „Leonardo da Vinci des 21. Jahrhunderts“. Was Musk in der Vergangenheit auf die Beine stellte, kann sich in der Tat sehen lassen: Als zwölfjähriger Schüler entwickelte und verkaufte er erfolgreich Videospiele, später revolutionierte er mit Paypal den Zahlungsverkehr im Internet, gründete das Raumfahrtunternehmen SpaceX, danach den Automobilproduzenten Tesla, den Solarkonzern Solar City und den Start-up-Betrieb Hyperloop für den Transport von Menschen und Gütern über weite Strecken in einer Art Flaschenpost, um nur einige der Aktivitäten des rastlosen Selfmademan zu nennen.

Straßenverkehr in den USA.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 16. Oktober 2017. Traditionell ist das Verkehrsrecht in den USA Sache der einzelnen Bundestaaten. Touristen merken das zum Beispiel an unterschiedlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen, die je nach Region erheblich variieren. Inzwischen stößt die individuelle Regelung jedoch an ihre Grenzen. Etwa bei der Gesetzgebung für das autonome Auto. Um einen Flickenteppich verschiedener Bestimmungen zu vermeiden, entwarf bereits die Regierung von Barack Obama Vorschläge für Rahmenbedingungen, die bundesweit gelten sollten.

Montage von Kühlschläuchen an Batteriemodulen bei Accumotive.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. Oktober 2017. Vermutungen, die EU-Kommission wolle eine Quote für Elektroautos beschließen, erfüllten sich nicht. Doch in Europa soll demnächst eine groß angelegte Batteriezellenproduktion für diese Fahrzeuge entstehen. Dafür sollen Autoindustrie, Politik und Wissenschaft zusammenarbeiten. So lautet das Ergebnis des Treffens, zu dem der für die Energieunion zuständige Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic eingeladen hatte. Vertreten waren unter anderem BASF, Total, Continental, Siemens, Renault, Daimler und der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig.

Land Rover Discovery mit Road Train im Schlepp.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 3. Oktober 2017. Der Papierform nach darf der Land Rover Discovery Td6 eine maximale Anhängelast von 3500 Kilogramm durch die Gegend schleppen. Was er aber im Ernstfall wirklich mit seiner schieren Kraft anstellen kann, probierten Jaguar-Land-Rover-Ingenieure kürzlich zur Einführung der jüngsten Version des Geländewagens in Australien aus. Im dortigen Outback nahmen sie einen 110 Tonnen schweren und 100 Meter langen Lkw an die Leine, einen jener legendären überlangen Road Trains (Straßenzüge), die dort in entlegenen Regionen unterwegs sein dürfen. Für das Experiment ließen die Briten 16 Kilometer des Lasseter Highways absperren.

Konzeptreifen Goodyear Intelligrip.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 25. September 2017. Die Großväter- und Großmütter-Generation von heute dürfte sich vielleicht noch daran erinnern: 1959 tauchte erstmals der Begriff von der so genannten autogerechten Stadt auf. Auslöser für den damaligen Hype war ein gleichnamiges Buch des Hamburger Architekten und Stadtplaners Hans Bernhard Reichow, in dem er das Hohe Lied des individuellen Autoverkehrs sang, dem sich die innerstädtische Straßenplanung zu unterwerfen habe. So manche Bausünde aus jener Zeit, der beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg oftmals wertvolle Bausubstanz zum Opfer fiel, erinnert in vielen deutschen Groß- und Mittelstädten immer noch daran. Inzwischen steht die innerstädtische Mobilität an einem Wendepunkt.

Norwegische Internetseite von Mercedes-Benz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 20. September 2017. Vor ziemlich genau einem Jahr stellte Mercedes-Benz auf dem Pariser Autosalon seine neue Produktmarke für Elektromobilität namens EQ vor. Deren Spektrum reiche von Elektrofahrzeugen über Wallboxen und Ladeservices bis hin zum Home-Energiespeicher, hieß es damals. Vorbote der neuen Marke war die seriennahe Studie Concept EQ, die in Paris erstmals zu sehen war.

La Ferrari Aperta.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. September 2017. Die „Leggenda e Passione-Auktion“ am Ferrari-Stammsitz im italienischen Maranello zum 70-jährigen Jubiläum der Marke mit dem springenden Pferd im Wappen dürfte in die an Rekorden reiche Geschichte des fast 300 Jahre alten britischen Auktionshauses Sotheby's eingehen. Als am zweiten September-Wochenende bei der Losnummer 154 zum letzten Mal der Hammer gefallen war, hatten nicht nur fast alle angebotenen 43 Sportwagen und Ferrari-Memorabilien neue Besitzer gefunden. Darüber hinaus klingelten an der Pista di Fiorano, der privaten Ferrari-Rennstrecke, über 63 Millionen Euro in der Kasse.

Roalnd-Berger-Studie „Automotive Disruption Radar“.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 8. September 2017. Die Automobilindustrie befindet sich weltweit in einem radikalen Wandel. Elektrizität als „Treibstoff“ spielt nach und nach eine immer größere Rolle. Die Entwicklung autonomer Automobile nimmt immer konkretere Formen an. Mobilitätsdienstleistungen wie Carsharing- oder Mitfahrmodelle erfordern neue Vertriebswege. Bei all diesen Umbrüchen stellt sich die Frage, auf welche Resonanz sie beim Kunden treffen. Sie glauben, dass die Zukunft von autonom-fahrenden und E-Autos bestimmt sein wird: Bereits 46 Prozent der Konsumenten weltweit würden sich kein Auto mehr kaufen, sollten autonom fahrende Taxis kostengünstig zur Verfügung stehen. Zudem überlegen sich 37 Prozent der Verbraucher, ein E-Fahrzeug als nächstes Auto anzuschaffen.

Autonom fahrender Jeep Grand Cherokee mit Magna-Technik.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 31. August 2017. Geländewagen und SUV auf ihren Boulevards gehören für die Berliner zum Alltag und fallen im Allgemeinen nicht weiter auf. Ein knallroter Jeep Grand Cherokee mit dem Kennzeichen „AB - ME 1800“ zieht allerdings seit zwei Monaten die Aufmerksamkeit rund um Brandenburger Tor und Siegessäule auf sich und wird das auf geraume Zeit auch weiterhin tun. Der im Landkreis Aschaffenburg zugelassene Allradler gehört dem kanadisch-österreichischen Autozulieferer-Konzern Magna und dient als Versuchsfahrzeug für das teilweise autonome Fahren im Stadtverkehr.