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Technologie & Verkehr

Chevrolet Bolt EV.

ampnet – 8. Mai 2016. Innerhalb eines Jahres will General Motors (GM) zusammen mit dem US-Uber-Wettbewerber Lyft eine Flotte von fahrerlosen Taxis auf den Straßen einer Stadt erproben. Die Entscheidung für eine Stadt ist noch nicht gefallen. Auch steht noch nicht fest, mit welchen Fahrzeugen die beiden Unternehmen es versuchen wollen. Im Gespräch ist das Elektroauto Chevrolet Bolt EV, das sich für den Aufbau zum voll autonom fahrenden Auto (Level 4) eignet.

Studie auf Basis des Alfa Romeo 4C mit Biturbo-Abgasturbo und elektrischer Aufladung.
Von Jens Meiners

ampnet – 2. Mai 2016. "Lohnt es sich überhaupt noch, Geld in den Verbrenner zu stecken?" Damit brachte ein Referent eine Kernfrage des Wiener Motorensymposiums auf den Punkt. Wohl kaum, wenn man der Politik Glauben schenkt: Fast zeitgleich mit dem Zusamentreffen der renommierten Motorenentwickler in der Wiener Hofburg tönte die deutsche Bundesregierung in Berlin, man wolle Elektromobile, mit denen man weiterhin Deutschlands Straßen fluten will, nun pro Stück mit einer Subvention von 4000 Euro fördern. Die Hälfte davon darf die Industrie berappen, für die andere Hälfte kommt der Steuerzahler auf.

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ampnet – 28. April 2016. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat eine neue Lärmschutz-Initiative gestartet. Die Initiative I-LENA ("Initiative Lärmschutz-Erprobung neu und anwendungsorientiert") ist Teil der im März vorgestellten "Strategie Leise Schiene". Die Initiative wird finanziert mit Mitteln aus dem Paket für Zukunftsinvestitionen der Bundesregierung. Sie wird in Kooperation mit der Deutschen Bahn umgesetzt. Mit der Initiative werden Innovationen auf Strecken der Deutschen Bahn in der Praxis erprobt. Die Testabschnitte befinden sich auf den Strecken Frankfurt/Oder-Cottbus und München–Regensburg.

Drei Mercedes-Benz Actros nutzen das System Highway Pilot Connect zur vernetzten Fahrt im Verbund (Truck Platoon).
Von Walther Wuttke

ampnet – 26. April 2016. Der vernetzte und autonome Lastwagen ist unauffällig und unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von den konventionellen Trucks. Höchstens die zusätzlichen Warnleuchten und die aerodynamischen Hilfen fallen dem Kenner ins Auge. Doch ansonsten ist der Mercedes-Benz Actros ein Actros fast wie jeder andere auch. Auch das Cockpit des 40-Tonners ist vertraut. Lediglich zwei blaue Schalter und ein akustisches Signal sowie ein aufleuchtendes Symbol machen den Unterschied, wenn der Actros zu einem autonomen Lastwagen mutiert. Zusammen mit zwei anderen Trucks bildet er einen vernetzten Konvoi und rollt unauffällig auf der wie immer gut ausgelasteten A 61 Richtung Norden. Dank des von Daimler entwickelten Highway Pilot Connect kann der Fahrer nun die Hände vom Lenkrad nehmen, in die Rolle eines Logistikers wechseln und die Ankunft am Ziel vorbereiten oder an einer Frachtbörse neue Aufträge beschaffen – so sieht es wenigstens das Zukunftsszenario vor. Nur eines darf er auch in der autonomen Zukunft nicht: Schlafen. Das Fahren übernimmt ein komplexes Netzwerk aus Kameras und Sensoren, das alle äußeren Einflüsse registriert und in die entsprechenden Reaktionen übersetzt.

Im Rahmen der Tagung der EU-Verkehrsminister in Amsterdam stellten Jaguar und Land Rover ihre Entwicklung auf dem Gebiet autonomer Autos vor.

ampnet – 14. April 2016. In Amsterdam haben sich die Verkehrsminister der Europäischen Union getroffen, um über die Standardisierung und Harmonisierung der Technologien für autonomes Fahren zu beraten. Mehrere Autohersteller stellten dabei ihre Entwicklungen auf diesem Gebiet vor. Unter anderem hatten die Minister die Möglichkeit, Forschungsfahrzeuge von Jaguar und Land Rover beim „freihändigen“ Fahren auf Amsterdamer Straßen persönlich zu erleben. Mercedes-Benz war mit zwei neuen E-Klassen vor Ort, um zu zeigen, welche teilautomatisierte Fahrfunktionen heute technisch schon verfügbar sind. Außerdem präsentierten die Stuttgarter ihr selbstfahrendes Forschungsauto F 105 Luxury in Motion.

Opel Astra mit Intellilux-LED-Matrix-Licht.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 12. April 2016. Es sieht ganz schön finster aus bei den Scheinwerfern unserer Autos, findet das Institut der Versicherungswirtschaft für Verkehrssicherheit IIHS (Insurance Institute for Highway Safety). Nur dem Licht des Toyota Prius V billigten die gefürchteten US-Experten nach einem Test von 31 Modellen mit insgesamt 82 Varianten und 44 Lichtsystemen ein „gut“ zu, elf weitere fanden sie befriedigend und neun ausreichend gut. Den Rest nannten sie „armselig“.

Autonom fahrendes Forschungsfahrzeug von Ford.

ampnet – 11. April 2016. Ein autonom fahrender Fusion Hybrid von Ford hat bei Nacht ohne Scheinwerfer erfolgreich eine Fahrt auf einer einsamen Wüstenstraßen absolviert. Im Rahmen der Tests auf dem Ford Arizona Proving Ground in den USA bewies der Autohersteller mit dem Forschungsfahrzeug, dass autonomes Fahren auch ohne Kameras möglich ist, die auf Licht angewiesen sind.

Selbstfahrender Testwagen Volvo XC90 Drive Me.

ampnet – 7. April 2016. Volvo will in China, dem Heimatland des Mutterkonzerns Geely, autonome Testfahrten durchführen. Ausgewählte chinesische Fahrer sollen die Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen unter Alltagsbedingungen nutzen. Für den Versuch mit 100 Autos beginnt Volvo in den kommenden Monaten Verhandlungen mit geeigneten Städten. Bereits im nächsten Jahr testet der schwedische Hersteller im Rahmen seines Drive-Me-Projektes 100 selbstfahrende Autos azf ausgewählten Straßen rund um Göteborg. (ampnet/nic)

Unfallmelde-App und -stecker (u.) der Versicherungswirtschaft.

ampnet – 4. April 2016. Die deutschen Kfz-Versicherer haben heute ihren Unfallmeldedienst in Betrieb genommen. Das neue Notrufsystem meldet einen Unfall automatisch an eine Notrufzentrale, die im Fall eines schweren Unfalls sofort Rettungsmaßnahmen einleitet. Der Dienst kann in nahezu allen Autos nachgerüstet werden. Kernstück ist ein mit Beschleunigungssensoren ausgestatteter Stecker für die 12-Volt-Buchse („Zigarettenanzünder“). Registriert der Stecker einen Unfall, sendet er diese Information an eine Unfallmelde-App auf dem Smartphone des Autofahrers, die den Unfall an eine Notrufzentrale meldet.

Hände weg vom Lenkrad! Aber erst, wenn das Gesetz es erlaubt.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 28. März 2016. Die Revolution fand in der vergangenen Woche statt. Wer hat es gemerkt? Niemand. Oder hat es sich etwa herumgesprochen, dass am Mittwoch, 23. März 2016, in den 73 Vertragsstaaten des sogenannten Wiener Übereinkommens, das den Straßenverkehr durch Standardisierung der Verkehrsregeln global sicherer machen soll, eine neue Bestimmung in Kraft getreten ist? Sie war am 23. September 2014 verabschiedet worden und wurde den Regularien dieses Vertragswerks gemäß 18 Monate später wirksam. Das geschieht immer dann automatisch, wenn kein Mitgliedsstaat Widerspruch einlegt. Die Rede ist von einem der ersten, nichtsdestotrotz entscheidenden Schritte auf dem Weg zur Zulassung automatisch fahrender Autos für alle auf öffentlichen Straßen.

Magna.

ampnet – 27. März 2016. Magna International Inc. wird zwei Modelle der Fiat Chrysler Automobiles Group (FCA) mit dem Eyeris Generation 3.0-Kamerasystem des Unternehmens ausstatten. Der Jeep Grand Cherokee 2017 wird das erste FCA-Fahrzeug auf dem US-Markt sein, das über die neue innovative Kameratechnologie verfügt. Auch der neue Chrysler Pacifica 2017 wird das Kamerasystem beinhalten.(ampnet/Sm)

Scania auf Kolonnenfahrt.

ampnet – 25. März 2016. Scania startet am 29. März 2016 mit drei Sattelzügen im schwedischen Södertälje, um die Strecke bis nach Rotterdam in Kolonnenfahrt zurückzulegen. Die Initiative wird von den Niederlanden, die gegenwärtig den EU-Ratsvorsitz führen, organisiert, da das Land die Entwicklung des Kolonnenfahrens von Lkw (Platooning) vorantreiben möchte. Es handelt sich um die weltweit erst e grenzüberschreitende Initiative dieser Art.

Mit Highway Pilot Connect im Platoon unterwegs: Mercedes-Benz Actros.

ampnet – 21. März 2016. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung von Lkw präsentierte Daimler Trucks heute auf der Autobahn A52 bei Düsseldorf: Drei über WLAN vernetzte, autonom fahrende Lkw waren als sogenannter Platoon mit Straßenzulassung im öffentlichen Verkehr unterwegs. In dieser Verbindung lässt sich der Kraftstoffverbrauch um sieben Prozent und die benötigte Fahrbahnfläche auf Autobahnen um knapp die Hälfte reduzieren, bei gleichzeitig größerer Sicherheit auf der Straße.

Markus Schupfner.

ampnet – 21. März 2016. Markus Schupfner wird als Chief Technology Officer ab dem 1. April bei Visteon Corporation für die Entwicklung fortschrittlicher Technologien verantwortlich zeichnen. Mit Sitz in Karlsruhe wird Schupfner für die Weiterentwicklung in allen Technologiezentren verantwortlich sein, die Visteon in Europa, Amerika und Asien unterhält. Zu seinen weiteren Aufgaben zählt die Leitung von Technologieinitiativen in den Bereichen Advanced Driver Assistance Systems (ADAS), Fahrzeug-zu-Fahrzeug und Fahrzeug-zu-Infrastruktur (C2X) sowie autonomes Fahren.

Audi SQ7 TDI.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 7. März 2016. Stark wie die Bilanz. Der Audi SQ7 TDI Quattro protzt mit 435 PS und einem mächtigem Drehmoment. Dass dieses Top-Modell des großen Ingolstädter SUV seine Weltpremiere vor rund 200 Wirtschaftsjournalisten bei der Bilanz-Pressekonferenz der Audi AG erlebte, muss etwas zu bedeuten haben. Was dahintersteckt, erklärte der neue Technikvorstand Stefan Knirsch gern: Es geht nicht nur um den neuen und stärksten Acht-Zylinder-Diesel. Es geht ums Gesamtpaket. Mit ihm soll der so oft reklamierte Vorsprung durch Technik wieder sichtbar werden. Der Audi SQ7 ist ein Symbol.

Schaeffler.

ampnet – 5. März 2016. Mit 2334 Patentanmeldungen im Jahr 2015 belegt Schaeffler laut DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) bereits im zweiten Jahr in Folge den zweiten Platz unter den innovativsten Unternehmen Deutschlands. Rund 6700 Mitarbeiter entwickeln bei Schaeffler an 17 F&E-Standorten neue Produkte, Technologien, Prozesse und Verfahren. Derzeit hält Schaeffler 24 000 aktive Patente und Patentanmeldungen.

Jürgen Titz.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 2. März 2016. Die Reifenwelt ist eine Scheibe, breit, schwarz und rund. Doch wie die Mutter Erde könnte auch der Reifen der Zukunft zu einer Kugel werden, wenn Goodyear Recht behält. Der amerikanische Reifenhersteller zeigt auf dem Genfer Automobilsalon (Publikumstage vom 3. bis 13. März) eine solche Kugel, die nicht nur für Vortrieb, Seitenführung und Bremsleistung steht, sondern zusätzlich mit seinem Auto kommuniziert und den Kontakt zu anderen Autos hält. Zu der aktuellen Terminologie von Car2car-Kommunikation will Goodyear nun auch noch eine Tire2car- oder sogar Tire2X-Kommunikation einrichten.

Nissan Qashqai.

ampnet – 1. März 2016. Nun wagt sich auch Nissan ans autonome Auto. Bereits im kommenden Jahr soll in Europa der Qashqai halbautonom im Stop-and-Go-Verkehr auf der Straße unterwegs sein. Das Fahrzeug hält nach der Modellpflege 2017 nicht nur den Abstand zu vorausfahrenden Verkehrsteilnehmern, sondern bleibt mit sanften Lenkimpulsen auch in der Spur. Das System namens „Single Lane Control“ übernimmt so zeit- und streckenweise die Steuerung des Autos. zum Beispiel in Staus und stockendem Verkehr. Ein erstes Modell mit dieser Technologie soll noch dieses Jahr in Japan auf den Markt kommen. Ab 2020 will Nissan dann erste Autos auf den Markt bringen, die selbstständig Kreuzungen überqueren sowie den innerstädtischen Verkehr meistern. (ampnet/jri)

Das Lara-Demonstrationsfahrzeug des Fraunhofer Instituts.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 28. Februar 2016. Zum siebten Mal veranstaltet der Verein „Forum Elektromobilität“ am 1. und 2. März im Spree-Palais am Dom in Berlin einen Fachkongress. Die 32 Mitglieder – darunter der Verband der Automobilindustrie (VDA), die Volkswagen AG und die Fraunhofer Gesellschaft – verstehen „Elektromobilität“ als ein komplexes System unterschiedlicher Technologien, von der Erzeugung regenerativer Energien, deren Verteilung und Speicherung bis hin zur Anwendung im Elektrofahrzeug. Felix Horch, Abteilungsleiter Elektrische Antriebe am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen wird den Kongressteilnehmern am 2. März Lara vorstellen, die Entwicklung, Fertigung und Erprobung eines robusten luftgekühlten Radnabenmotors mit besonders hohem Drehmoment.

Das Forschungsprojeks I2EASE befasst sich mit der intelligenten Verknüpfung der Sensorik an Lichtsignalanlagen, Straßenleuchten und Ladesäulen sowie die mobile Sensorik von Verkehrsteilnehmern.

ampnet – 28. Februar 2016. Die intelligente Nutzung der Sensorvernetzung zum effizienten elektrifizierten und automatisierten Fahren ist das Ziel des kürzlich gestarteten Forschungsprojekts I2EASE. Dabei geht es in den kommenden drei Jahren um die intelligente Verknüpfung der Sensorik an Lichtsignalanlagen, Straßenleuchten und Ladesäulen sowie die mobile Sensorik von Verkehrsteilnehmern. Ebenfalls entwickelt werden sollen Konzepte für eine effiziente Anbindung der Ladesäuleninfrastruktur an die Beleuchtungsinfrastruktur.

Ford Kuga.

ampnet – 21. Februar 2016. Für die Suche nach Cafés, Tankstellen oder etwa Parkplätzen müssen Ford-Fahrer künftig nur noch einen Knopf drücken und einfache Befehle wie "ich benötige Benzin" oder „ich brauche einen Kaffee“ sprechen. Das neue Version des Kommunikations- und Entertainmentsystem – Ford Sync 3 – kocht den Kaffee zwar nicht, weiß aber, wie der Fahrer am schnellsten zu seinem Kaffee kommt. Ford wird auf dem Mobile World Congress, der heute, 22. Februar 2016, in Barcelona begann, das Ford Sync 3-System vorstellen.

Ford-Teststrecke in Lommel.

ampnet – 21. Februar 2016. Schlaglöcher gehören mittlerweile auf Deutschlands Straßen zum gewohnten Bild. Und auch in anderen Ländern sieht es nicht anders aus. Schätzungen zu Folge sind im vergangenen Jahr europaweit rund 20 000 neue Schlaglöcher entstanden. Diesem Umstand trägt Ford auf seiner Teststrecke im belgischen Lommel mit einem besonderen Abschnitt Rechnung – dem so genannten „Boulevard der gebrochenen Stoßdämpfer“.

Google-Car.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 15. Februar 2016. Allmählich wird es ernst. Das autonom fahrende Auto ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch und nimmt immer mehr Gestalt an, sowohl in der Praxis auf der Straße als auch in den Rahmenbedingungen von Assekuranz und Rechtsprechung. So bietet die neue E-Klasse von Mercedes auf Wunsch Fahrerassistenzsysteme der nächsten Generation, die schon heute das erlaubte, gefahrlos und technisch Mögliche der autonomen Fortbewegung ausschöpfen. Was die bürokratischen Regeln angeht, ohne die selbstständig fahrende, lenkende und bremsende Fahrzeuge von morgen und übermorgen keine Chance hätten, sind die Amerikaner zurzeit am weitesten. Jetzt soll es dort zehn Jahre lang sogar staatliche Hilfe für die Weiterentwicklung dieser Autos geben. Und die Schweizer wollen schon im nächsten Jahr zeigen, wo es lang geht.

Porsche-Chef Oliver Blume.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 11. Februar 2016. Wir befinden uns in der zweiten Hälfte der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts. Alle Fahrzeugproduzenten der Welt beschäftigen sich mit dem autonom fahrenden Automobil. Alle? Nein. Ein verhältnismäßig kleines, aber feines Unternehmen mit Sitz in einem Vorort der Schwabenmetropole Stuttgart hört nicht auf, den Spaß am hand- und fußgemachten Autofahren hoch zu halten und hat sich fest vorgenommen, andere Dinge in den Mittelpunkt seiner Entwicklungsarbeit zu stellen. Der Vorort ist Zuffenhausen, das Unternehmen heißt Porsche. Auch andere Autofirmen reihen sich in den Chor der Selbstbewegungs-Zweifler ein. Mit dieser Art Fortbewegung wollen sie sich erst später beschäftigen – wenn überhaupt.

Ergebnis einer Umfrage der FIA zur Datennutzung von Autofahrern.

ampnet – 10. Februar 2016. 90 Prozent der europäischen Autofahrer finden, dass die Daten eines vernetzten Autos dem Eigentümer bzw. Fahrer gehören, 91 Prozent fordern eine Möglichkeit zum Abschalten der Verbindung zum Autohersteller, 78 Prozent wollen ihren Service-Anbieter selbst auswählen. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage, die der Automobilweltverband Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) in zwölf europäischen Ländern gemacht hat. Der ADAC unterstützt die Kampagne, die unter dem Namen „My Car. MyData.“ die Datenhoheit des Verbrauchers bei vernetzten Fahrzeugen zum Ziel hat.

Jaguar Land Rover beteiligt sich in Großbritannien an einem Projekt zur Erprobung vernetzter Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr.

ampnet – 1. Februar 2016. Jaguar Land Rover beteiligt sich an einem Projekt in Großbritannien, dass die Erprobung von untereinander sowie mit der Infrastruktur vernetzten Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr erlaubt. Die Teststrecke ist etwa 66 Kilometer lang und führt rund um die Unternehmensstandorte Coventry und Solihull.

Skoda Winter Challenge 2016: Skoda Octavia Combi RS 4x4.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 31. Januar 2016. Sauglatt ist es, wenn Tauwasser auf dem Eis steht. Dann kann aus dem niedrigen Haftungsbeiwert blitzschnell ein Fall für die Haftpflichtversicherung des Grundstückbesitzers werden. So auch jetzt, bei der Skoda Winter Challenge 2016 in Österreich: Schnee Mangelware und Eisfahrbahnen nur ganz unten in einem Tal, das im Winter von der Sonne übersehen wird. Seit Tagen liegen die Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts und auf vielen Flächen steht das besagte Tauwasser. Wie soll man da den besonderen Wert vom Allradantrieb im Winter demonstrieren?

Teilautomatisiertes Fahren im Tesla Model S.

ampnet – 28. Januar 2016. Tesla bietet für ihre Elektrolimousine Model S einen sogenannten Autopiloten an. Der ADAC hat ihn (Softwareupdate 7.0) untersucht und dabei festgestellt, dass der „Autopilot“ eine Kombination aus den bekannten Assistenzsystemen Abstandsregeltempomat und Spurhalteassistent ist. Unter der Prämisse, dass der Fahrer stets die Kontrolle über das Fahrzeug behält, ist die Technologie für Autobahnen geeignet. Sie unterstützt beim Fahren. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich Autofahrer zu sicher fühlen und das Fahrzeug nicht ausreichend überwachen, meint der ADAC. Tesla hat deshalb zu Jahresbeginn ein Update der Software geliefert. Darin wird die Benutzung der Autopilotfunktion abseits der Autobahn wieder eingeschränkt.

Vernetzung via Smartphonre bei Mercedes-Benz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 25. Januar 2016. EU-Kommission sowie Vertreter von Industrie und Behörden vereinbarten vergangene Woche eine gemeinsame Linie für die koordinierte Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme innerhalb Europas. C-ITS (Cooperative Intelligent Transport Systems) nennt sich dieser wichtige Schritt in Richtung vernetzter Autos, die in die Lage versetzt werden sollen, zukünftig miteinander sowie mit der sie umgebenden Verkehrsinfrastruktur zu kommunizieren. Vordringlichstes Ziel dabei soll die Reduzierung von Staus und die Steigerung der Verkehrssicherheit sein. Wie umfassend sich alle Beteiligten mit dem Thema auseinandersetzten, zeigt der Umfang ihrer Vereinbarung: Er beläuft sich exakt auf 140 eng beschriebene Seiten.

 Startbooster von NOCO.

ampnet – 19. Januar 2016. Der ADAC hast sogenannte Startbooster getestet. Beim Test von sieben Geräten kam heraus, dass sie nicht das halten, was die Hersteller versprechen. Die mobilen Geräte mit Lithium-Technik sind neu auf dem Markt, kommen aber immer häufiger zum Einsatz. Sie eignen sich gut für die Starthilfe, wenn keine Überbrückungskabel vorhanden und die Platzverhältnisse schwierig sind. Die Kraftspender sind teilweise nur etwas größer als eine Zigarettenschachtel und sollen dem Motor wieder auf die Beine helfen. Bei sommerlichen bis herbstlichen Temperaturen funktionierte das im Test gut. Sobald die Temperaturen jedoch auf null Grad oder darunter fielen, gaben die Geräte nicht mehr die von den Herstellern spezifizierten Ströme ab. Keines der Produkte erfüllte die Herstellerangaben bei minus 18 Grad.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 19. Januar 2016. Bevor ein autonomes System nicht mindestens so gut funktioniert wie der beste menschliche Fahrer, kann der Mensch sich nicht von der Fahraufgabe abwenden. Parallel zu den technischen Herausforderungen gilt es, auch die gesellschaftlichen Fragen zur Verantwortung und Haftung zu klären. Um diese Ziele auf den letzten Metern zum autonomen Fahren zu erreichen, möchte Daimler in Deutschland mit den Besten ihres Fachs auf diesem Gebiet die noch offenen Forschungsfragen lösen. Das heute neu gegründete Tech Center a-drive bietet dafür die beste Plattform.

Die neue Mercedes-Benz E-Klasse hat als erstes Serienfahrzeug weltweit die Testlizenz für autonomes Fahren im US-Bundesstaat Nevada erhalten (v.l.): Entwicklungsvorstand Dr. Thomas Weber und Gouverneur Brian Sandoval.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 15. Januar 2016. Angekündigt hatte US-Präsident Barack Obama seinen Plan in der letzten Regierungserklärung während seiner Amtszeit am 12. Januar in Washington. „Wir werden ein Transportsystem aufbauen“, erklärte er in seiner „State of the Union“-Rede, „das den Anforderungen des 21. Jahrhundert entspricht.“ In einer Presseerklärung aus dem Weißen Haus hieß es danach, als Teil davon wolle die Bundesregierung innerhalb der kommenden sechs Monate eine Art Fahrplan für bundesweiten Einsatz selbstfahrender Automobile entwickeln, der dann in allen Bundesstaaten der USA gelten könnte.

Ford in Palo Alto: Versuche mit Fußgänger und Personenwagen.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 15. Januar 2016. William Clay Ford, Jr. – genannt Bill Ford – und sein CEO Mark Fields haben eine klare Botschaft: Wir haben es geschafft, die Krise ohne Staatshilfe zu überleben. Jetzt wollen wir mehr. Zuletzt bei der sogenannten Pressekonferenz des Unternehmens vor rund 4000 Journalisten, Mitarbeitern und Händlern anlässlich der North American International Auto Show in Detroit (NAIAS – noch bis 24. Januar) wurden die beiden deutlich: Die Rolle des Fast Followers, der neueste Technologien dann vermarktet, wenn sie bezahlbar werden, reicht ihnen nicht mehr. Sie wollen als Technologietreiber aktiv und anerkannt werden. Das Publikum war begeistert, und – dem amerikanischen Stil folgend – klatschten auch Journalisten Beifall.

Prof. Amnon Shashua, Technischer Direktor sowie Vorsitzender von Mobileye (links) und Dr. Herbert Diess (rechts), Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen.

ampnet – 6. Januar 2016. Volkswagen unterzeichnet heute auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (–9.1.2016) eine Absichtserklärung für eine strategische Partnerschaft mit Mobileye, einem Technologieführer im Bereich der automatisierten Bildverarbeitung. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die kamerabasierte Echtzeit-Bildverarbeitungs-Technologie, die in Verbindung mit hochpräzise digitalisierten Karten als Schlüssel für das automatisierte Fahren gilt. (ampnet/nic)

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 5. Januar 2016. In Deutschland und USA sind rund 60 Prozent von der Unternehmensberatung Roland Berger und der Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen Aachen (fka) befragten Studienteilnehmer am automatisierten Fahren interessiert, in China sind es sogar 96 Prozent. Befragt wurden in den drei Ländern jeweils rund 1230 Menschen. 26 Prozent der deutschen und 28 Prozent der amerikanischen sowie 51 Prozent der chinesischen Autobesitzer könnten sich demnach sogar vorstellen, bei Verfügbarkeit selbstfahrende Robotertaxis zu nutzen statt sich einen Neuwagen zu kaufen.

BMW i8 Spyder Vision Future Interaction.
Von Jens Meiners

ampnet – 5. Januar 2016. Okay, eine Roadster-Version des Hybrid-Sportwagens i8 wird es vorerst nicht geben. Doch der bajuwarische CES-Prototyp ist vielleicht noch spannender: BMW zeigt eine neue Benutzeroberfläche namens „Air Touch“ – ein massiver Fortschritt gegenüber dem „Gesture Control“-System, das mit dem aktuellen 7er in Serie gegangen ist.

Ford hat mit dem Spezialisten DJI einen Entwicklungswettbewerb für ein fahrzeugbasiertes Drohnensystem ausgeschrieben.

ampnet – 5. Januar 2016. Ford hat gemeinsam mit DJI – Marktführer für professionelle Drohnen-Hard- und -Software – einen Entwicklungswettbewerb für ein fahrzeugbasiertes Drohnensystem ausgeschrieben. Ziel ist ein fahrzeugbasiertes Drohnensystem, dass die Arbeit von Ersthelfern bei Naturkatastrophen durch Luftaufklärung unterstützt. Dem Gewinner der „DJI Developer Challenge“ winkt ein Preisgeld in Höhe von 100 000 US-Dollar (ca. 93 000 Euro). Als Basisstation der Drohne stellt sich Ford den Pick-up F-150 vor. Während der Fahrer bereits auf dem Weg zur nächsten Lageanalyse ist, kehrt die Drohne selbständig zum Pick-up zurück und steuert automatisch den Landeplatz auf der Ladefläche an.

ampnet – 4. Januar 2016. Toyota wird die von Ford entwickelte Softwarelösung Smart Devicelink übernehmen. Die Schnittstelle eröffnet Autofahrern eine weitere Option zur Nutzung von Smartphone-Apps .In Fahrzeugen, die mit Smart Devicelink ausgestattet sind, können Fahrer und Passagiere populäre Apps direkt über die Displays, Knöpfe oder Spracherkennungsprogramme des Autos nutzen.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 1. Januar 2016. Bei der Weltpremiere am 11. Januar 2016 wird die strahlende Beleuchtung des Messestands bei der North American International Auto Show in Detroit verhindern, dass sich das intelligente Lichtsystem der Mercedes-Benz E-Klasse angemessen präsentieren kann. Ein Video soll diesen Messe-Mangel schon im Vorfeld ausräumen. (ampnet/Sm)

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

ampnet – 1. Januar 2016. Ein Drittel der gesamten weltweiten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) in der Automobilindustrie stemmen allein die Unternehmen der deutschen Unternehmen, stellt die Europäische Kommission fest. Außerdem bescheinigt Brüssel, dass auch die drei größten Einzelinvestoren in Europa Unternehmen der deutschen Automobilindustrie sind. Die weltweiten FuE-Aufwendungen der deutschen Hersteller wuchsen 2012 um acht Prozent auf 34,3 Mrd. Euro nach 31,8 Mrd. Euro im Vorjahr.

Autonomes Fahren: Unterwegs nicht an Fahren denken.

ampnet – 27. Dezember 2015. Die Mehrheit der Deutschen findet automatisiertes Fahren gut. Das ist das Ergebnis einer Studie, die TNS Infratest jetzt im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA) vorlegte. Darin untersuchte TNS Infratest, eines der renommiertesten Institute für Marktforschung sowie Politik- und Sozialforschung, die Meinung der deutschen Bevölkerung zum automatisierten Fahren. Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (55 Prozent) spricht sich grundsätzlich für das automatisierte Fahren aus.

Forschungsfahrzeug auf Basis des Ford Fusion Hybrid auf dem Testgelände „Mcity“.
Von Walther Wuttke

ampnet – 23. Dezember 2015. Vom Silicon-Valley aus betrachtet ist Detroit Symbol einer dem Untergang geweihten Technologie, die eigentlich nicht mehr auf die Straßen, sondern ins Museum gehört. Für Google und Co sind Automobile, die von Menschen gesteuert werden, schlicht so aktuell wie Fred Feuersteins Steinzeit-Mobil. Google-Mobile fahren autonom über die Straßen, und diese Technik, vor wenigen Jahren noch allenfalls in Science-Fiction-Romanen unterwegs, soll schon bald zum automobilen Standard gehören.

Car2share Cargo: Robert Hedram, Leitung der Logistik bei der Berliner Tafel.

ampnet – 19. Dezember 2015. Seit rund vier Monaten wird Car2share Cargo bei der Berliner Tafel eingesetzt, um die rund 600 teilnehmenden Märkte und die etwa 300 zu beliefernden Abnehmer rasch abfahren zu können. Mit der von Daimler Business Innovation und dem IT-Logistik-Anbieter „tiramizoo zur Optimierung von Transportprozessen entwickelte Software können Transporter nach dem Carsharing-Prinzip gebucht und Routen optimiert werden. Aufgrund der positiven Bilanz hat sich die Berliner Tafel jetzt für den dauerhaften Einsatz von Car2share Cargo entschlossen.

Mercedes-Benz P100 E Vario.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 10. Dezember 2015. In Hamburg und Düsseldorf will der Paketversender UPS seinen emissionsfreien Lieferverkehr weiter ausbauen. Dazu lässt er jetzt weitere fünf Mercedes-Benz Vario von der Schwaben GmbH in Stuttgart zum Elektro-Transporter mit der Typenbezeichnung „P100E Vario“ umrüsten. UPS nutzt dann insgesamt über 40 Elektrofahrzeuge bei der Paketzustellung in Deutschland. Elektrisch ausgeliefert wird bereits in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Herne, Karlsruhe, Köln, München und Wendlingen. Bis zum Jahresende 2015 soll die Elektroflotte noch weiter anwachsen.

Ford Country Squire mit „Push-button Station Wagon Living Equipment“ (1959).
Von Thomas Lang

ampnet – 9. Dezember 2015. Die Geschmäcker sind verschieden. So profan das klingen mag. Besonders bei Automobilen gehen die Neigungen nationaler Käufergruppen weit auseinander. Nirgendwo auf der Welt sind beispielsweise Kombis so beliebt wie in Deutschland. Seit 2010 entscheiden sich zwischen 600 000 und 700 000 Kunden pro Jahr für einen neuen Kombi. Damit ist Deutschland der stärkste Kombimarkt der Welt. Von dem stabilen Trend profitieren besonders Hersteller mit einem umfassenden Angebot an Kombis in den unterschiedlichen Klassen. Wie beispielsweise Skoda.

Opel Adam S.

ampnet – 7. Dezember 2015. Opel bietet für den Adam jetzt mit der jüngsten Generation der preisgekrönten Intellilink-Infotainment-Technologie samt Smartphone-Integration und Opel Onstar an. Das Intellilink R4.0 kostet 350 Euro extra, die Hardware des persönlichen Online- und Service-Assistenten Onstar ist bei den Modellen Adam Slam und Adam Glam gratis, ansonsten für einmalig 490 Euro zu haben – wobei die Nutzung des WLAN-Hotspots die ersten zwölf Monate ab Anmeldung in jeder Variante kostenfrei bleibt. Wer sein Smartphone mit Onstar verbindet, navigiert auch gratis. Alternativ bietet Opel als Smartphone unabhängige Lösung das portable und in den Adam integrierbare Navigationsgerät Tom-Tom Go 40 an. Darüber hinaus lässt sich zum Preis von 135 Euro für die Mittelkonsole eine Ladestation ordern, die induktives Laden von geeigneten Smartphones ermöglicht.

Autonomes Fahren: Fahren ohne Hände m Lednkrad - noch lange illegal.

ampnet – 6. Dezember 2015. Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen wird bis 2020 technisch möglich sein und bietet große Chancen für Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland. Das sind die zentralen Ergebnisse des Gutachtens „Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen – Industriepolitische Schlussfolgerungen“, die die beiden Fraunhofer-Institute IAO und Fokus gemeinsam mit der Unternehmensberatung „mm1“ sowie dem Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt haben. Für das Jahr 2025 erwarten die Autoren eine Wertschöpfung am Standort Deutschland in Höhe von 8,8 Milliarden Euro. Die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Ausbau der Infrastruktur stellen jedoch noch große Herausforderungen dar.

Zentrum für Elektromobilität und Hybridtechnik des Instituts für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe der TU Darmstadt.

ampnet – 26. November 2015. Die TU Darmstadt hat an ihrem Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe der ein Demo-Zentrum für Elektromobilität und Hybridtechnik eröffnet. Vor einiger Zeit wurde im Institut im Fachbereich Maschinenbau der Universität gemeinsam mit der Firma IVD eine Plug-in-Hybrid-Antriebseinheit speziell für kleine Fahrzeuge entwickelt. Bei ihm kommt ein Zwei-Zylinder-Verbrennungsmotor zum Einsatz, der durch ein patentiertes elektromechanisches System eine große Laufruhe aufweist. Ein Einbau der Antriebseinheit in ein Fahrzeug als Forschungsdemonstrator war bisher nicht möglich, weil unter anderem die räumlichen Voraussetzungen fehlten. Das ist mit dem neu gebauten „Electromobility- und Hybridcenter“ nun anders.

Rückrufaktion für betroffene VW-Diesel: Die aktuelle Lage.

ampnet – 26. November 2015. Ein schlichtes Kunststoffrohr, randvoll mit feinen Kanälen zur Beruhigung der Luftströmung nach dem Luftfilter – das ist die Hardware-Lösung von Volkswagen für den Skandal-Diesel EA189 mit 1,6 Liter Hubraum. Volkswagen stellte diese Lösung jetzt für die rund drei Millionen betroffenen Motoren vor. Zum Plastikrohr kommt noch eine neue Software. Bei den rund 5,2 Millionen Zwei-Liter-Modellen des EA189 reicht das Aufspielen einer neuen Software.

Vernetzte Fahrzeuge liefern viele Daten über den Wagen, aber auch über das Fahrverhalten.

ampnet – 25. November 2015. Der ADAC unterstützt die Kampagne „MyCarMyData“ der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) zum Pkw-Datenschutz. Der internationale Dachverband der Autofahrer, der 111 Automobilclubs mit 38 Millionen Mitgliedern vertritt, fordert die Selbstbestimmung der Autofahrer über den Datenaustausch bei vernetzten Fahrzeugen. Außerdem sollen die Verbraucher Pkw-bezogene Dienstleistungen, bei denen oftmals Daten transferiert werden, herstellerunabhängig wählen können.