Logo Auto-Medienportal.Net

Technologie & Verkehr

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR): Ariane-Start mit Galileo-Satelliten.

ampnet – 1. August 2014. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Telespazio, ein Unternehmen von Finmeccanica/Thales, bestätigten heute (1. August 2014) ihre Zusammenarbeit für den Betrieb des europäischen Satellitennavigationsprogramms Galileo. Die italienisch-deutsche Zusammenarbeit ist in dem Gemeinschaftsunternehmen Spaceopal GmbH gebündelt. Es gehört zu gleichen Teilen Telespazio und der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des DLR.

Zwei Mal Hybrid: Formel 1 und der Mercedes-Benz S500 Plug-inHybrid.

ampnet – 1. August 2014. Ab September kommen die ersten Mercedes-Benz S 500 Plug-in hybrid zu den Händlern zu Preisen ab 108 944,50 Euro. Kürzlich hatte das Unternehmen in der Heimat des Mercedes AMG Petronas-Teams die Parallelen und Synergien zwischen dem Formel 1-Projekt und diesem ersten Plug in des Unternehmens dargestellt. Jetzt reicht Mercedes-Benz dazu ein Video in englischer Sprache nach. (ampnet/Sm)

Der 4,0-LIter-V8 von AMG und Christian Enderle, Breichsleiter Entwicklung Motor & Triebstrang Mercedes-AMG.

ampnet – 25. Juli 2014. Für den neuen Mercedes-AMG GT gestatten die Macher schon einmal einen intensiven Blick auf dessen Motor: den neu entwickelten AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor. Mit einer Höchstleistung von 375 kW / 510 PS und einem maximalen Drehmoment von 650 Newtonmetern bietet der neue AMG-V8 Werte auf Rennsportniveau. Der neue Sportwagenmotor steht in der V8-Tradition, die 1967 mit dem M100 des legendären Rennwagens 300 SEL 6.8 AMG begonnen hatte.

Benzin oder Diesel?

ampnet – 21. Juli 2014. In grafisch verdichteter Form bietet Bosch mit drei Infografiken Autofahrern Hilfen bei der Entscheidung zwischen Benzin- und Dieselmotoren. Hier werden die Vorteile beider Antriebe gegenübergestellt. Unentschlossene können damit entscheiden, ob eher der Diesel oder doch der Benziner zu ihrem individuellen Fahrprofil passt. Darüber hinaus gibt die Infografik einen Einblick in den deutschen Automarkt und zeigt die bestverkauften Benzin- und Dieselmodelle.

Opel nahm mit einen speziell ausgestatteten Insignia am Forschungsprojekt „Drive C2X“ teil:  Getestet wurden unter anderem Funktionen zur Baustellen- und Stauwarnung.

ampnet – 16. Juli 2014. Die Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verkehrseffizienz durch Fahrzeug-Kommunikation (Car2X) ist eines der zentralen Anliegen von Automobilherstellern und Politik. Mit dem auf europäischer Ebene angesiedelten Projekt „Drive C2X“ haben Autohersteller wie Opel, Daimler Ford, Audi, BMW und Fiat gemeinsam mit anderen Industriepartnern dreieinhalb Jahre lang Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Wirksamkeit von Car2X-Kommunikation unter realen Bedingungen erprobt. Die Ergebnisse des erfolgreich abgeschlossenen Projekts präsentiert das Konsortium auf seiner Abschlussveranstaltung heute in Berlin.

Reisen mit ausgesuchten Passagieren.
Von Hans Robert Richarz

ampnet – 13. Juli 2014. Irgendwie erinnert die Erfolgsstory von Blablacar an die von Jeff Bezos aus Seattle im US-amerikanischen Bundesstaat Washington. Der rief 1995 den Internet-Buchhandel Amazon aus dem einfachen Grund ins Leben, weil es so etwas damals noch nicht gab. Auch die Geschäftsidee des Franzosen Frédéric Mazzella wurde aus der Not heraus geboren. Vor ein paar Jahren wollte er kurz vor Weihnachten von Paris aus seine Familie tief in der französischen Provinz besuchen. Ein Auto besaß er nicht, die Züge waren ihm zu voll und dazu, sich als Anhalter an die Straße zu stellen, hatte er keine Lust. Dabei waren die Autobahnen voller Fahrzeuge, von denen viele nur mit einem Fahrer besetzt in die gleiche Richtung rollten, in die auch Mazzella wollte. Es müsste doch im Zeitalter des Internets ein Leichtes sein, gegen Kostenbeteiligung am Sprit eine Mitfahrgelegenheit zu ergattern, die womöglich auch noch unterhaltsam und lustig sein könnte, dachte er sich. Doch weit gefehlt - vor den Augen des jungen Franzosen gähnte eine Marktlücke.

Verkehrsmonitoring mit hoher Auflösung.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 8. Juli 2014. „Va bene“ sagen die Italiener, wenn sie mit einem Auftrag einverstanden sind oder einen Vorgang für sicher halten. „Vabene + +“ heißt auch ein Projekt, an dem das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) arbeitet, um leistungsfähige Unterstützung für Behörden und Organisationen bei der Bewältigung von Großveranstaltungen mit Sicherheitsproblemen zu leisten. Ziel dabei ist es, sowohl notwendige Rettungslogistik als auch Verkehrsströme selbst unter extremen Bedingungen effizient zu leiten. Wäre das Projekt beispielsweise schon 2010 beim Unglück während der Loveparade in Duisburg einsatzbereit gewesen, hätte es vielleicht nicht zu 21 Toten und 541 Verletzten kommen müssen.

Range Rover Sport.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 6. Juli 2014. Der weltweite Bedarf an Aluminium im Automobilbau wird sich bis 2020 mindestens verfünffachen, glaubt Philip Martens, Chef von Novelis, dem Weltmarktführer für Walzaluminium und Aluminium-Recycling im US-amerikanischen Bundesstaat Atlanta. Seit mehr als 40 Jahren beliefert Novelis Aluminiumprodukte für die Kraftfahrzeugindustrie und führt in der Entwicklung neuer Legierungen, die den Automobilherstellern dabei helfen, leichtere und Kraftstoff sparende Pkw und Lkw herzustellen.

Engine of the Year 2014.

ampnet – 25. Juni 2014. In elf Kategorien wurden heute die “Engine of the Year”-Awards 2014 vergeben. Bei den kleinen Motoren unter einem Liter Hubraum schaffte der Dreizylinder von Ford dieses Jahr die dritte Auszeichnung. In der Klasse von 1.0 bis 1,4 Liter Hubraum schaffte der 1.4 TSI Twincharger von Volkswagen die begehrte Auszeichnung, die jährlich vom „Engine Technology International Magazin“ vergeben wird.

Multibeam-LED-Scheinwerfer von Mercedes-Benz.

ampnet – 17. Juni 2014. Mit dem Facelift des CLS setzt Mercedes-Benz erstmals die neue Technologie der Multibeam-LED-Scheinwerfer ein. Hochauflösende mit je 24 einzeln angesteuerten Hochleistungs-LED pro Scheinwerfer sollen die Fahrbahn automatisch und mit bislang nicht erreichter, exakt gesteuerter Lichtverteilung außergewöhnlich hell ausleuchten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Eine Kamera hinter der Frontscheibe liefert dazu die Informationen. Vier Steuergeräte stellen 100-mal pro Sekunde das ideale Lichtbild ein. Einzigartig sind auch das vorausschauende kamerabasierte Aktive Kurvenlicht sowie das Kreisverkehrlicht.

BMW i8 mit Laserlicht.
Von Jens Meiners

ampnet – 5. Juni 2014. Endlich einmal wieder ein schöner Kampf – und er wird heute mit Laserstrahlen ausgefochten. Seit der Elektronikmesse CES in Las Vegas durfte die Branche atemlos das Hin und Her zwischen Audi und BMW verfolgen. Worum es geht? Darum, wer als erster mit Laser-Scheinwerfern in den Markt geht. Es scheint, als habe BMW den Kampf gewonnen: Heute Abend wurden die ersten acht Exemplare des Hybrid-Sportwagens i8 ausgeliefert. Und zwar mit Laser-Fernlicht. „Mit dem Laserlicht schreibt BMW Automobilgeschichte, als erstes Serienfahrzeug mit der vollkommen neuen Lichttechnologie“, proklamieren die Münchener.

Audi RS5 TDI.
Von Jens Meiners

ampnet – 1. Juni 2014. Mit einem Dreiliter-V6-Biturbo, der zusätzlich über einen elektrischen Verdichter verfügt, zeigt Audi, was aus dem Selbstzünder noch herauszuholen ist. Die Eckdaten: 385 PS und 750 Newtonmeter Drehmoment. Damit übertrifft der neue Motor den 313 PS starken, bisherigen Spitzen-V6-TDI von Audi bei weitem - und schlägt sogar den Reihen-Sechs-Zylinder-Diesel von BMW, der mit drei Abgas-Turboladern 381 PS und 740 Nm aus ebenfalls drei Litern Hubraum holt.

Porsche 919 Hybrid: Team Romein Dumas, Neeel Jani, Marc Lieb.

ampnet – 23. Mai 2014. Mit einem Podestplatz beim Saisonauftakt der World Endurance Championship (WEC) in Silverstone und der Qualifying-Bestzeit in Spa-Francorchamps hat sich Porsche in die ersten Liga der Sportwagen-Weltmeisterschaft zurückgemeldet. Das war ein gelungener Auftakt für das neu gegründete Porsche-Team, der angesichts der mutigen Innovationen im Porsche 919 Hybrid nicht selbstverständlich war. Der Hybrid-Renner ist für Porsche Technologieträger und Testlabor für zukünftige Serienmodelle. Kein anderer Prototyp im WEC-Starterfeld verfügt über ein vergleichbares Hybridsystem wie der Porsche 919 Hybrid.

Reifen-Messe in Essen.

ampnet – 23. Mai 2014. Mit einer Rekordbeteiligung bei den Ausstellern wird am kommenden Dienstag, 27. Mai, die Weltleitmesse „Reifen“ starten. 670 Ausstelle aus 44 Ländern präsentieren sich bis Freitag, 30. Mai, in der Messe Essen. Das Angebot umfasst alles rund um den Reifen, zum Beispiel Neureifen, Räder, Reifen- und Fahrwerkstechnik, Ausrüstung für Werkstätten und den Reifenservice sowie Anlagen, Geräte und Werkzeuge zur Reifenproduktion, Reifenerneuerung und Vulkanisation. Einen Schwerpunkt bilden die Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS), die in Europa ab 1. November 2014 für alle Neuwagen Pflicht sind.

Vincent Kobesen.

ampnet – 23. Mai 2014. Verkehrsexperten und -minister aus über 54 Nationen diskutieren auf der OECD-Veranstaltung „Weltverkehrsforum“ in Leipzig (21.-23.Mai) die Trends für den Verkehr von morgen. Wie können Mobilitätsangebote nachhaltig gestaltet werden? Wie geht man mit der Datenflut (Big Data) um und welche Möglichkeiten gibt es, Transport und Verkehr langfristig zu verbessern? Der Softwarehersteller PTV Group, Karlsruhe, fordert in Leipzig die Politik dazu auf, die notwendigen Regularien für einen offenen, standardisierten und sicheren Datenaustauch zu treffen. Die offenen Rechtsfragen im Umgang mit den Daten sollten bald geklärt werden, damit neue Anwendungen helfen können, den Verkehr in Zukunft effizienter zu steuern.

Volvo testet im Projekt „Drive Me“ in Göteborg 100 selbstfahrende Autos.

ampnet – 29. April 2014. Das Volvo-Projekt „Drive Me“ mit 100 selbstfahrenden Autos geht in die nächste Phase. Die ersten Testfahrzeuge mit Auto-Pilot-Technik sind nun auf öffentlichen Straßen rund um die schwedische Metropole Göteborg im Alltagsverkehr unterwegs. Die Testfahrzeuge sind in der Lage, selbstständig die Spur zu halten, ihre Geschwindigkeit anzupassen und sich in den Verkehr einzufädeln. Ziel von Volvo ist es, dass die „Drive Me“-Fahrzeuge die gesamte Teststrecke im autonomen Modus absolvieren können.

Der ADAC hat Kleinwagen auf ihre Vernetzungsleistung mit drei Smartphone-Betriebssystemen untersucht.

ampnet – 28. April 2014. Der ADAC hat sich acht Kleinwagen und deren Vernetzungsleistung mit dem Apple iPhone 5s, dem Samsung Galaxy S4 und dem Nokia Lumia 1020 genauer angeschaut. Die Anbindung des Smartphones an das Auto erfolgt in der Regel über USB- bzw. Bluetooth-Standard. Die Fahrzeuge: Audi A1, Ford Fiesta, Mini Cooper (2014), Opel Adam, Peugeot 208, Renault Clio, Toyota Yaris sowie der VW Polo (2014). Prinzipiell sind Android und das mobile Betriebssystem für das iPhone (iOS) in den Kleinwagen am besten integriert. Optimal funktioniert noch keine Kombination.

Nissan testet selbstreinigendes Fahrzeug.

ampnet – 25. April 2014. Nissan testet derzeit eine innovative Nano-Beschichtung, an der Matsch, Regen und der alltägliche Schmutz einfach abperlen. Sie verwandelt den Nissan Note in das weltweit erste Fahrzeug, das sich selbst reinigt. Nissan nutzt diese neuartige Ultra-Ever Dry-Technologie von Ultra-Tech International. Hierbei soll eine Schutzschicht aus Luft verhindern, dass sich Wasser, Regen und Gischt vorausfahrender Fahrzeuge auf dem Lack sammeln und nach dem Abtrocknen unschöne Flecken hinterlassen.

Die Car-to-Car-Kommunikation auf WLAN-Basis kann mit Gefahrenwarnungen die Verkehrssicherheit erhöhen.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 23. April 2014. So oder so ähnlich werden unsere Autos demnächst kommunizieren – entweder untereinander oder mit Einrichtungen am Straßenrand, die ihnen wichtige Informationen über die Verkehrslage liefern können. Vehicle-to-vehicle communication nennt sich so etwas auf Englisch, amerikanisch kurz V2V sowie Vehicle-to-infrastructure beziehungsweise V2I. Deutsche Ingenieure sprechen von Car-to-Car- oder Car-to-X-Kommunikation mit der die Verkehrseffizienz, Mobilität oder Fahrbedingungen verbessert und gleichzeitig gefährliche Situationen verhindern werden können – wenn sich etwa Autos vor Staus oder Glatteis gegenseitig warnen. Laut einer aktuellen Studie der international tätigen Unternehmensberatung Frost & Sullivan dürften gegen Ende des nächsten Jahrzehnts mehr als 40 Prozent aller Fahrzeuge mitreden können – im wahrsten Sinne des Wortes.

Neues Kältemittel - Gefahr bei Feuer für insassen und Rettungskräfte.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 10. April 2014. Bei Kritik von Fachleuten zum umstrittenen Kältegas R1234yf, das von den meisten deutschen Automobilherstellern wegen seiner Gefährlichkeit boykottiert wird, reagieren seine Produzenten Dupont und Honeywell wie einst Palmström im Gedicht "Die unmögliche Tatsache" von Christian Morgenstern: "Und daraus schließt er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf."

Land Rover "Transparent Bonnet"-System.

ampnet – 9. April 2014. Land Rover stellt eine neue Technologie vor, die dem Piloten einen digital erzeugten Überblick über den Untergrund unmittelbar vor und unter seinem Fahrzeug eröffnet. Das System arbeitet mit Digitalkameras, die am Kühlergrill montiert sind. Diese Kameras liefern Bilder, aus denen ein Head-Up-Display eine Ansicht mit komplettem Durchblick erzeugt und der Fahrer schaut gewissermaßen durch Motorhaube und Motorraum hindurch und sieht, was ihn auf den nächsten Metern erwartet. Die Land Rover-Entwickler tauften dieses Konzept "Transparent Bonnet" - ein weiteres Beispiel für die Innovationsfreude und langjährige Technologieführerschaft der britischen 4x4-Marke.

Prodduktion im rumänischen Sebes.

ampnet – 5. April 2014. Bei Daimler und dem rumänischen Tochterunternehmen Star Transmission wurde gestern ein wichtiger Meilenstein gefeiert. Im Beisein des rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta wurde in Sebes der Grundstein für ein neues Montagewerk gelegt. Ab 2016 soll hier das neue Neun-Gang-Automatikgetriebe 9G-Tronic von Mercedes-Benz montiert werden.

Matthias Wissmann.

ampnet – 25. März 2014. Der Markthochlauf für die Elektromobilität könne in Deutschland beginnen, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), zum Auftakt der dreitägigen VDA-Veranstaltung E-Fleet in Berlin, bei der sich Fuhrparkmanager und Flottenverantwortliche über den Einsatz von E-Fahrzeugen in Flotten informieren. „In keinem anderen Land der Welt wird eine derartige elektromobile Modellvielfalt geboten“, sagte Wissmann. Bis Ende dieses Jahres werden insgesamt 16 Serienmodelle mit Elektroantrieb von deutschen Herstellern auf dem Markt sein.

Vollautomatisches oder autonomes Fahren für mehr Sicherheit.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 23. März 2014. Davon träumen Ingenieure schon seit fast 100 Jahren: Autos so zu konstruieren, dass ihr Fahrer - wenn er Lust dazu hat - das Steuer aus der Hand geben und der Wagen seinen Weg sicher und unfallfrei alleine bewältigen kann. Schon wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg hatte die in den USA früh einsetzende Massenmotorisierung für chaotische Verhältnisse auf den Straßen gesorgt. Folge: Allein zwischen 1918 und 1922 wurden mehr US-Amerikaner bei Autounfällen getötet, als zuvor in Frankreich als Soldaten gefallen waren.

Christian Rosenkranz, Vicepresident bei Johnson Controls Power Solutions für den Bereich Advanced Materials and Products Engineering (li.) und Dr.-Ing. Christian Dötsch, Leiter des Bereichs Energie Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht unterzeichnen einen Kooperationsvertrag zwischen Johnson Controls und der Fraunhofer Gesellschaft.

ampnet – 21. März 2014. Johnson Controls hat einen Kooperationsvertrag mit der Fraunhofer Gesellschaft unterzeichnet, Europas größter Organisation für angewandte Forschung. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Kühlsysteme für Lithiumionen-Batteriesysteme weiter zu verbessern. Wissenschaftler und Ingenieure von Johnson Controls werden bei dem Projekt mit Experten des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), als auch mit Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) zusammenarbeiten.

"electrified!" - Die E-Mobilittswochen von Volkswagen in Berlin Tempelhof.
Von Wolfgang Wieland

ampnet – 16. März 2014. Voll auf Strom fuhren über 25 000 Berliner und Brandenburger in den letzten Tagen ab. „electrified!“ heißt das Motto von Volkswagen während der „E-Mobilitätswochen“ in der deutschen Hauptstadt. Rein batterieelektrische Modelle wie die Volkswagen e-Golf und e-Up, aber auch Erdgasmodelle wie Golf TGI, Eco-Up und Jetta Hybrid sollen den Besuchern bei Volksfeststimmung nähergebracht werden. Wenigstens 26 900 Euro kosten die neuen E-Mobile bei VW.

Dr. Heinz-Jakob Neußer.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 12. März 2014. Wie erklärt man Analysten und Wirtschaftsredakteuren die Produktphilosophie in Sachen Elektromobilität? Wie sagt man ihnen, dass man sich dazu entschieden hat, keine Extrakarossen für die elektrifizierten Modelle des Konzerns zu planen? Volkswagen hatte dazu am Vorabend der Analysten-und Bilanz-Pressekonferenz auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof einen Vorschlag: Fragen Sie Dr. N.!

Der E-Golf Vorläufer - CityStromer auf Basis der dritten Golf-Generation aus dem Jahr 1993
Von Tim Westermann

ampnet – 12. März 2014. Wer sich zur Zeit in Berlin beim alten Flughafen Tempelhof umschaut, der wird eine Häufung von VW Golf beobachten können, die nahezu lautlos ihre Runden drehen. Die Rede ist vom neuen E-Golf, der noch bis zum 21. März im Rahmen der E-Mobilitätswochen der internationalen Presse, aber auch dem breiten Publikum vorgestellt wird.

Volvo hat Magneten zur Spurhaltung erprobt.

ampnet – 11. März 2014. Volvo hat ein Forschungsprojekt zum Einsatz von Magneten in der Fahrbahn abgeschlossen. Die Technik soll Fahrzeugen dabei helfen, ihre Position auf der Straße präzise einzuhalten. Das in Kooperation mit der schwedischen Verkehrsbehörde Trafikverket finanzierte Projekt ist ein möglicher Baustein für die Einführung selbstfahrender Fahrzeuge.

Volkswagen E-Golf.
Von Nicole Schwerdtmann

ampnet – 11. März 2014. Volkswagen hat in Berlin im Rahmen der E-Mobilitätswochen „electrified!“ (bis 21.3.2014) den E-Golf vorgestellt. Hier in Berlin will der Autobauer am kommenden Wochenende auch der Bevölkerung die Möglichkeit geben, den E-Golf, den E-Up und den Golf GTE mit seiner Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor und Plug in-Technologie kennenzulernen. Durch die „E-Mobilität zum Anfassen und Erleben“ will Volkswagen die Elektromobilität-Akzeptanz in der Bevölkerung fördern und hofft sicherlich auch auf ein Echo der Berliner Politik.

Prof. Dr. Martin Winterkorn.

ampnet – 9. März 2014. Das Auto steht vor einer neuen Ära der Digitalisierung, die grundlegende Auswirkungen auf die Mobilität der Zukunft haben wird. „Die beiden Jahrhunderterfindungen Auto und Computer rücken noch enger zusammen“, sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Aktiengesellschaft, anlässlich der Eröffnungsfeier der CeBIT 2014 heute in Hannover. „Wir müssen die Mobilität der Zukunft noch intelligenter und noch vernetzter gestalten“.

1000 Gäste beim Auftakt von „electrified!“.
Von Alexander Voigt

ampnet – 9. März 2014. Als wäre es ein Einfall aus der Werbeabteilung: Am Vormittag schaltet Volkswagen in Wolfsburg den Strom aus und am Abend in Berlin wieder ein. Ein technischer Defekt im VW-Kraftwerk am Mittellandkanal sorgte für einen stundenlangen Stromausfall in zahlreichen Wolfsburger Haushalten. Sogar die Sonderschicht der Golf-Produktion im Volkswagen-Stammwerk musste gestoppt, zahlreiche „Werker“ nach Hause geschickt werden.

VDL Citea Electric.

ampnet – 7. März 2014. Der deutschlandweit erste Linienbus mit dem getriebelosen Radnabenantrieb ZA-Wheel von Ziehl-Abegg wird in Münster auf Fahrt gehen. Er kommt in einem Citea Electric des niederländischen Herstellers VDL zum Einsatz. Mit etwa 85 Plätzen hat der zwölf Meter lange Solobus. eine ähnliche Fahrgastkapazität wie Dieselbusse, die derzeit noch auf der zwölf Kilometer langen Linie 14 unterwegs sind. Da die Stadtwerke den Elektrobus zu 100 Prozent mit Ökostrom fahren werden, fährt er klimaneutral. Münster will bis 2016 vier weitere Elektrobusse einsetzen.

Dr. Wolfgang Ziebart.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. März 2014. Mit dem Erfolg kommt für Jaguar und Land Rover nun eine neue Herausforderung zu: die Ansprüche wachsen. Dr. Wolfgang Ziebart, Technikvorstand bei dem britischen Unternehmen sieht das gelassen: Wir verfügen über die technologische Kompetenz, über die wirtschaftlichen Mittel und den nötigen Ehrgeiz, um die technologische Entwicklung im Premiumsegment mitzugestalten.“ Unter anderem bedeutet das auch bei den Briten die Hinwendung zu hochmodernen Internetanwendungen.

Karl-Thomas Neumann.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. März 2014. Noch eine Nachrichte zum Internet im Auto: Opel wird in Zukunft alle Modelle mit einer ständigen Internetverbindung ausrüsten. Das erklärte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann heute auf der Pressekonferenz des Unternehmens am ersten Pressetag des Automobilsalons in Genf (6. bis 16. März). Opel greift dafür auf die 18 Jahre Erfahrung bei General Motors mit dem „OnStar“-System in den USA und großen Märkten wie China zurück. Aber nicht nur das Internet bewegt die Marke.

Ola Källenius.

ampnet – 3. März 2014. Für die Mobilität der Menschen in der Zukunft braucht es mehr als nur ein Auto“, rief Daimler- und Mercedes-Benz den Journalisten jetzt bei der Mercedes-Benz Media Night vor dem Genfer Automobil-Salon (6. bis 16. März) zu. Er meinte damit den Service, der heute mehr sei als Wartung und Reparatur. Das Unternehmen müsse auf den Kunden zugehen und ihm ein Gesamtpaket schnüren, das ihm entgegenkomme. Den stellte Mercedes Vertriebs-und Maketingchef Ola Källenius gleich anschließend vor. Das neue Dach für elektronische Dienstleistungen trägt den Namen „Mercedes.me“.

Dieter Zetsche.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 3. März 2014. Apple hat es mal wieder geschafft. Wo immer der Datenriese aus dem Silicon Valley sonst eine Neuheit präsentiert, kann er sich der Aufmerksamkeit sicher sein. Dieses Mal gab es aber keinen Soloauftritt. Denn die Kalifornier sind auf dem auf dem altehrwürdigen Genfer Automobil-Salon (4.-16.3.2014) mit „CarPlay“ nur einer der Spieler, weil das neue Apple-Betriebssystem in einer Mercedes-Benz C-Klasse steckt. Die Stuttgarter sehen sich damit zwei Jahre nach dem Angebot von „Drive Kit Plus“ und „Digital Drive Style-App“ weiterhin als Trendsetter bei der Smartphone-Integration ins Auto.

Im Förderprojekt Villa Ladenburg der Daimler- und Benz-Stiftung wird untersucht, inwieweit vollautomatisches Fahren im Güterverkehr auf der Straße sinnvoll und umsetzbar ist.

ampnet – 26. Februar 2014. Die Daimler- und Benz-Stiftung investiert für zwei Jahre rund 1,5 Millionen Euro in ihr Forschungsprojekt „Villa Ladenburg“. In ihm untersuchen über 20 Wissenschaftler die gesellschaftsrelevanten Fragestellungen rund um das automatisierte Fahren im Güterverkehr auf der Straße.

Ford ermuntert Software-Profis zum Entwickeln von Anti-Stau-Apps auf Basis von Open XC.

ampnet – 26. Februar 2014. Ford will seine „Traffic Tamer App Challenge” weltweit ausdehnen. Bei den geplanten Programmier-Wettbewerben können Entwickler detaillierte Fahrzeugdaten direkt aus ihrem Auto beziehen und auf dieser Basis Apps entwerfen, die mithelfen, Verkehrsstörungen zu verringern oder zu verhindern. Das Programm fordert dabei die Softwarespezialisten ausdrücklich auf, über die Plattform Open XC die Zentralrechner ihrer Fahrzeuge anzuzapfen.

Studie Hyundai Intrado.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 22. Februar 2014. Peter Schreyer, President und Chief Design Officer von Hyundai, sieht das Design als den ultimativen Ausdruck der Marke. Mit dem Blick auf die Hyundai-Studie Intrado, die erstmals in Genf gezeigt werden wird, kann es keinen Zweifel daran geben, dass der koreanische Hersteller eine andere Vorstellung von seiner Marke in der Zukunft hat, als das aktuelle eher unverbindlich-modernistische Fahrzeug-Outfit zeigt. Die Studie für ein SUV des B-Segments bricht gründlich mit dem bisherigen Bild und wirft bewusst die eigenen Traditionen über Bord.

Prototyp eines Toyotas mit Brennstoffzellen-Antrieb an einer der drei Wasserstofftankstellen in Hamburg.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 21. Februar 2014. Wenn der größte Automobilhersteller über Strategien für die Mobilität sprechen will, hört man besser zu. Toyota hatte nach Hamburg für ein Technik-Seminar eingeladen und als Referenten Katsuhiko Hirose, den Chef-Projektmanager der Toyota Motor Corporation mitgebracht. Der begleitete seit nun 17 Jahren die Entwicklung des Hybrid-Fahrzeugs Toyota Prius und steht jetzt für die Wasserstoff-Technologie bei den Japanern ein.

Laserlicht: der Aufbau der beiden Laserscheinwerfer.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 19. Februar 2014. Im BMW i8 wird das Laserlicht als erstes angeboten werden. Jetzt erlaubten die Bayern auf ihrem Testgelände nahe Marseille einen ersten Blick auf die mit Laserlicht erstaunlich erhellten Straßen. Es dient als Booster in den LED-Scheinwerfern des futuristischen Sportwagens und verdoppelt die Reichweite des Fernlichts von 300 Meter auf 600 Meter. Dabei sinkt die Leistungsaufnahme des Laserlichts gegenüber dem LED-Fernlicht um rund 30 Prozent auf etwa zehn Watt.

Dieter Zetsche und der Mercedes-Benz GLA.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 19. Februar 2014. Der Rekord allein steht nicht im Zentrum des Interesses, wenn die drei deutschen Premium-Hersteller die Latte für die Absatzzahlen immer höher legen. Wenn auch im vergangenen Jahr BMW mit 1,96 Millionen abgesetzten Autos wieder mit Abstand den Rang 1 behauptete, treten Audi und Mercedes-Benz nach der Zielfoto-Entscheidung von 2013 (1,58 Millionen zu 1,57 Millionen Fahrzeugen) mit dem erklärten Ziel an, mittelfristig die Münchener vom ersten Rang zu verdrängen. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, sieht diesen Wettkampf der Giganten nicht als Selbstzweck, sondern als Motivation und Bestätigung.

Alarmsystem Chorus: Autohupen könnten die Funktion von Sirenen übernehmen.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 13. Februar 2014. Auf der Basis des europaweiten Unfallfahrzeug-Ortungssystems E-Call, das ab Oktober 2015 für alle Neuwagen Pflicht wird, könnten zukünftig Autohupen im Chor die Aufgaben von Warnsystemen wie den einstigen Luftschutzsirenen übernehmen. Daran arbeitet zurzeit das Fraunhofer Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen.

Range Rover im Schnee.

ampnet – 3. Februar 2014. Das Fahrwerk eines geländegängigen Fahrzeugs ist mitunter extremen Belastungen ausgesetzt und darf dabei keinerlei Ermüdung zeigen. Gleichzeitig sollen alle Teile des Fahrzeugs gewichtsoptimiert werden, denn geringes Fahrzeuggewicht verbessert die Fahrdynamik auf festem Untergrund und senkt den Verbrauch. Ein modernes Allradfahrzeug muss also auch im Gelände leichtfüßig auftreten.

Die meisten Lkw-Unfälle beruhen auf menschlichem Versagen.

ampnet – 3. Februar 2014. Drahtlose Telematik-Technik im Fahrzeug kann dazu beitragen, den Komfort und die Sicherheit von Autofahrern zu erhöhen und als automatisches Notrufsystem E-Call nach einem Unfall sogar Menschenleben zu retten. Doch ungeachtet ihrer unbestreitbaren Vorteile stößt diese Technologie auf Kritik: So warnen nicht nur Datenschützer vor dem „gläsernen Autofahrer“. Versicherer und Verkehrsverbände dagegen befürchten, dass sich die Autohersteller mit der Telematik Wettbewerbsvorteile sichern wollen.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 1. Februar 2014. Peiker Acustic ist neues Mitglied von Ertico, der „European Road Transport Telematics Implementation Coordination Organization“, einer Organisation der EU für die Entwicklung und Evaluierung von Zukunftsprojekten im Bereich intelligenter Transportsysteme. Die Mitgliedschaft bei Ertico ermöglicht dem mittelständischen Unternehmen eine internationale Kooperation mit Automobilherstellern, Service-Providern, staatlichen Institutionen sowie weiteren Beteiligten aus der Intelligent Transport Systems-Branche, die ebenfalls Ertico.

1. ITF Corporate Partnership Board Meeting, 20. Januar 2014. Teilnehmer (von links nach rechts) Miller Crockaart, PTV Group, NI Jihe, China Ocean Shipping (Group) Company (COSCO), China; Erwin Toplak, Kapsch TrafficCom AG, Österreich; Evren Bingol, Ekol Logistics, Türkei; Gilbert Konzett, Kapsch TrafficCom AG, Österreich; Fatih Sender, Ekol Logistics, Türkei; Niklas Gustavsson, AB Volvo, Schweden; José Viegas, Secretary-General, International Transport Forum; Pierre Fillet, Total, Frankreich; Lito Achimastos, COLAS, France; Patrick Oliva, Michelin, Frankreich; V. Hakan Keles, SerTrans Logistics, Türkei; Antoine Feral, Michelin, Frankreich.

ampnet – 30. Januar 2014. Ein neues Kapitel der Arbeit als Vermittlungsorganisation zwischen Regierungen und Wirtschaft hat das International Transport Forum (ITF), eine Sonderorganisation der OECD, aufgeschlagen. Zwölf multinationale Unternehmen aus sieben Ländern trafen sich kürzlich in Paris, um das neue Corporate Partnership Board (CPB) ins Leben zu rufen. Innerhalb des ITF übernimmt das CPB die Aufgabe, Experten aus der Privatwirtschaft zu den Themen Transport und Verkehr für strategisch-politische Analysen einzubinden. Die PTV Group ist das einzige deutsche Unternehmen, das in den vierköpfigen Lenkungsausschusses gewählt wurde.

Klimaanlage.

ampnet – 23. Januar 2014. Die deutsche Autoindustrie schließt einen Pakt zur Entwicklung von Klimaanlagen, die mit CO2 betrieben werden. Das berichtet „Auto Bild“ in der morgen erscheinenden Ausgabe (Heft 4). Damit soll unter Federführung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) eine Alternative zu dem umstrittenen Kältemittel R1234yf geboten werden.

Professor Horst Müller-Peters.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 22. Januar 2014. Miteinander vernetzte Autos, die sich gegenseitig vor Gefahren wie zum Beispiel Glatteis warnen, als car2car-Kommunikation bezeichnet; Sensoren im Fahrzeug, die bei einem Unfall automatisch Rettungsdienste per Mobilfunk alarmieren: Überwachungsmodule, die der Versicherung das Verhalten des Fahrers am Lenkrad mitteilt und nach diesen Daten Haftpflicht- und Kaskoprämie kalkuliert - all das und weit mehr an Datentechnik ist längst in der Erprobung, bereits serienreif oder wird - wie zum Beispiel "eCall" - demnächst europaweit zur Pflicht. Doch was sagen die Autofahrer zur Flut ihrer eigenen Daten, die in fremde Hände gelangt, viele sogar hinter ihrem Rücken? Professor Horst Müller-Peters von der Fachhochschule Köln ist dieser Sache in einer großen Umfrage nachgegangen. Ergebnis: Je besser der informationsgrad, desto größer die Skepsis.