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Kleinkrafträder europaweit weniger gefragt

Die Nachfrage nach Motorrädern und Mopeds ist in der EU im ersten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6,1 Prozent zurückgegangen. Wie die Herstellervereinigung ACEM meldet, wurden zwischen Januar und Ende März 240 924 Fahrzeuge neu zugelassen. Zwar gab es in Spanien und Italien sowie Großbritannien starke Zuwächse, aber Märkte wie Frankreich (47 081 Fahrzeuge, minus acht Prozent) und Deutschland (36 788 Einheiten, -13,5 %) verbuchten deutliche Rückgänge. Das lag vor allem an der sinkenden Nachfrage nach Kleinkrafträdern und -rollern mit maximal 50 Kubikzentimetern Hubraum.

Der Markt für Motorräder wies hingegen in den ersten drei Monaten des Jahres vor allem in Frankreich, Großbritannien und Spanien Steigerungsraten auf. Nahezu jedes sechste neue Motorrad wurde in Deutschland verkauft (36 058 Neuzulassungen, +1,9 %). EU-weit wuchs der Markt um 4,7 Prozent auf 203 853 Neufahrzeuge. Die Zahl der Elektromotorräder verdoppelte sich auf 1726 Einheiten, von denen 173 (-10,4 %) auf Deutschland entfielen, das damit als viertgrößter Markt hinter Frankreich, Spanien und den Niederlanden blieb. Insgesamt betrug die Verkaufszahl der elektrifizierten Ein- und Mehrspurfahrzeuge im ersten Quartal 8281 Stück (+51,2 %). (ampnet/jri)

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Motorradneuzulassungen in der EU im ersten Quartal 2018.

Motorradneuzulassungen in der EU im ersten Quartal 2018.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ACEM

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