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Daimler und Kamaz stellen ersten gemeinsamen Lkw vor

Daimler und Kamaz haben auf der Nutzfahrzeug-Messe „Comtrans“ in Moskau ihren ersten gemeinsam entwickelten Lkw vorgestellt. Das neue Kamaz-Modell ist mit Komponenten von Daimler ausgerüstet, die vom russischen Lkw-Hersteller für den heimischen Markt modifiziert wurden.

Neben dem im Dezember 2010 beschlossenen Joint Venture zur Achsenproduktion werden Daimler und Kamaz künftig auch im Bereich Fahrerhäuser eng kooperieren. Hierzu haben beide Unternehmen ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Produktion von Fahrerkabinen unterschrieben. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2012 soll die Lieferung von Mercedes-Benz-Fahrerhäusern zu Kamaz beginnen. Sie sollen dann im Kamaz-Produktionswerk in Chelny in der russischen Republik Tatarstan montiert und später auch industriell gefertigt werden.

Der Grundstein für die strategische Beteiligung von Daimler Trucks an Kamaz wurde im Dezember 2008 gelegt. Nach einer Anteilser-höhung, die im Juni 2010 abgeschlossen wurde, hält die Daimler AG heute gemeinsam mit der European Bank for Reconstruction and Development 15 Prozent der Anteile an Kamaz.

Die strategische Partnerschaft zwischen Daimler Trucks und Kamaz begann mit den beiden Joint Ventures Fuso Kamaz Trucks Rus. und Mercedes-Benz Trucks Vostok im Jahr 2010. Die Lkw-Serienproduktion von Fuso- und Mercedes-Benz-Lastwagen in Russland erfolgt durch Monatage vorgefertigter Bausätze. Fuso Kamaz hat im ersten Halbjahr 2011 rund 600 Fahrzeuge verkauft, während Mercedes-Benz Trucks Vostok rund 1000 Einheiten abgesetzt hat. (ampnet/jri)

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Der neue Kamaz-Lkw ist mit Komponenten von Daimler ausgerüstet, die vom russischen Hersteller für den heimischen Markt modifiziert wurden.

Der neue Kamaz-Lkw ist mit Komponenten von Daimler ausgerüstet, die vom russischen Hersteller für den heimischen Markt modifiziert wurden.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

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