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Paris 2010. Chevrolet mit vier Premieren

Gleich vier Fahrzeugpremieren feiert Chevrolet auf dem Autosalon in Paris (2.-17.10.2010). Ihr Debüt geben der neue Aveo, der Van Orlando, der überarbeitete Captiva SUV und eine Fließheckversion des Cruze. Zudem zeigt die Marke kurz vor dem Marktstart in den USA den Volt, der auch in Europa eingeführt wird. Außerdem werden von der Corvette und dem Cruze je eine Serien- und eine Rennversion ausgestellt, mit denen Chevrolet den Technik-Transfer zwischen den beiden Fahrzeugversionen verdeutlichen möchte.

Der Orlando ist Chevrolets Einstieg in das europäische Segment der Familienvans. Er verfügt über sieben Plätze in drei ansteigend angeordneten Sitzreihen und kommt Anfang 2011 auf den Markt. Als Motoren stehen ein 1,8-Liter-Benziner und zwei 2,0-Liter-Diesel mit unterschiedlicher Leistung.

Der neue Aveo folgt im Sommer 2011 und soll mit seinen Designanleihen beim Spark vor allem junge Käufer ansprechen. Er ist länger und breiter als das aktuelle Modell. Sein geräumiger Innenraum wartet mit einem Ladevolumen auf, das zu den größten in seiner Klasse gehört. Besondere Kennzeichen sind die einem Motorrad nachempfundene Instrumententafel, eine exklusive Hintergrundbeleuchtung und die komplett umlaufende Verkleidung im Innenraum .Als Antrieb stehen 4-Zylinder-Benzin- und Dieselmotoren zur Verfügung. Chevrolets erstes 6-Gang-Getriebe für Kleinwagen ist optional für bestimmte Versionen verfügbar.

Mit neu gestalteter Vorderfront, einer Reihe von Verbesserungen im Innenraum sowie neuen Motoren und Getrieben gibt der neue Chevrolet Captiva sein Weltdebüt in Paris. Im Frühjahr 2011 soll das Modell in Europa auf den Markt kommen. Mit der Einführung des neuen 3,0-Liter-V6-Benzinmotors 190 kW / 258 PS mit Direkteinspritzung und variabler Ventilsteuerung ist der Captiva eines der stärksten SUV in seiner Klasse. Die neuen 2,2-Liter-Turbodieselmotoren mit Direkteinspritzung werden wahlweise mit 120 kW / 163 PS und 135 kW / 184 PS angeboten. Abgerundet wird das Motorenangebot durch einen 2,4-Liter-DOHC-Benzinmotor mit variabler Ventilsteuerung und 126 kW / 171 PS.

Auch das Chassis des neuen Captiva wurde grundlegend überarbeitet, um insbesondere das Kurvenverhalten und Fahrgefühl zu verbessern Serienmäßig sind elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Traktionskontrolle (TCS) und Bremsassistent (BAS) sowie Front-, Seiten- und Fensterairbags. Eine neue Ausstattung sowie ein neues Innendekor verleihen dem Interieur ein gehobeneres Ambiente. Fahrbahn-, Wind- und Motorengeräusche wurden reduziert.

Die vorerst noch als Showcar gezeigte fünftürige Fließheckversion des Cruze soll Mitte nächsten Jahres ebenfalls auf den Markt kommen. Der Laderaum umfasst nahezu 400 Liter, die Rückbank kann im Verhältnis 60/40 umgeklappt werden.

Nachdem das erste Konzept des Chevrolet Volt vor drei Jahren auf der Detroit Auto Show zu sehen war, wird in Paris der Startschuss für die Markteinführung des Fahrzeugs in den USA. Dort wird der Volt in wenigen Wochen in bestimmten Regionen zum Verkauf angeboten. Er Zum 100. Jubiläum von Chevrolet im nächsten Jahr soll die Produktion der Elektrolimousine mit verlängerter Reichweite für Europa starten, die ersten Fahrzeuge sollen noch vor 2012 auf den Markt kommen.

Auf ihr Motorsportengagement weist die Marke mit zwei Exponaten hin. Die Corvette ZR1 startete in der Rennversion C6.R beim 24-Stunden Rennen von Le Mans sowie in der amerikanischen Le Mans-Serie und der Cruze führt derzeit – bei noch zwei ausstehenden Rennen – in der Gesamtwertung der diesjährigen WTCC-Serie. (ampnet/jri)

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Chevrolet-Premieren in Paris (von links): Cruze Fließheck, Aveo, Captiva und Orlando.

Chevrolet-Premieren in Paris (von links): Cruze Fließheck, Aveo, Captiva und Orlando.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Chevrolet

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