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BMW: Mehr Autos und weniger in der Kasse

Der BMW-Konzern hat 2018 seinen Absatz um 1,1 Prozent auf den neuen Rekordwert von 2 490 664 Autos gesteigert. Das sind rund 27 000 Einheiten mehr als 2017. Der Konzernumsatz lag mit 97,48 Milliarden Euro (minus 0,8 Prozent) auf Vorjahresniveau. Währungsbereinigt stieg er um 1,2 Prozent. Bedingt durch die WLTP-Zertifizierung, ein höheres Volumen an Rückstellungen für Kulanz- und Gewährleistungsmaßnahmen und die internationalen Handelskonflikte sowie höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung ging das Ergebnis vor Finanzergebnis auf 9,12 Milliarden Euro (-7,9 %) zurück.

Das Ergebnis vor Steuern betrug fast 9,82 Milliarden Euro (-8,1 %) und bildete den zweithöchsten Wert der Unternehmensgeschichte. Die Umsatzrendite vor Steuern (EBT-Marge) lag mit 10,1 % (Vorjahr: 10,9%) über dem Zielwert von zehn Prozent.

Der Konzernüberschuss betrug 7,21 Millarden Euro (-16,9 %). Im Vorjahr war der Überschuss aufgrund von Bewertungseffekten in Höhe von rund einer Milliarde Euro im Zusammenhang mit der US-Steuerreform außergewöhnlich hoch ausgefallen. Der Free Cashflow lag bei 2,71 Milliarden Euro nach 4,46 Milliarden Euro im Vorjahr. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung Mitte Mai eine Dividende von 3,50 Euro je Stammaktie und 3,52 Euro je Vorzugsaktie vor – die zweithöchste Dividende in der Geschichte des Unternehmens. Die Dividendensumme entspricht 2,3 Milliarden Euro und damit 32 Prozent (Vj.: 30,3 %) des Jahresüberschusses.

Im Segment Automobile lag der Umsatz mit 85,85 Milliarden Euro (+0,1 %) auf Vorjahresniveau. Das EBIT sank um 21,6 Prozent auf 6,18 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 6,98 Milliarden Euro (‑20,0 %). der Absatz der Kernmarke BMW legte um 1,8 Prozent auf 2 125 026 Autos zu. Mini lieferte 361 531 Fahrzeuge (-2,8 %) aus, und Rolls-Royce kam auf den Rekordwert von 4107 Auslieferungen (+22,2 %). Während die Verkäufe in Europa mit knapp 1,1 Milliarden Fahrzeugen (-0,3 %) auf Vorjahresniveau lagen, stieg der Absatz in Amerika (457 715 Autos; +1,5 %), Asien (876 614 Stüc; +3,3 %) und vor allem in China (640 803; +7,7 %).

Der Motorradabsatz des Unternehmens legte um 0,9 Prozent auf 165 566 Fahrzuege zu. Der Umsatz im Zweiradbereich sank jedoch um 4,4 Prozent auf 2,17 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Finanzergebnis betrug 175 Millionen Euro (-15,5 %), das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 169 Millionen Euro (-17,6 %).

Das Segment Finanzdienstleistungen schloss fast 1,91 Mllionen Neuverträge (+4,4 %) ab. Der Bestand mit Endkunden lag zum 31. Dezember bei nahezu 5,71 Millionen Verträgen (+6,1 %). Der Umsatz belief sich auf 28,17 Milliarden Euro (+2,2%) und das Ergebnis vor Steuern auf 2,16 Milliarden Euro (-2,1 %).

Der Konzern beschäftigte Ende 2018 weltweit 134 682 Mitarbeiter (+3,7 %). (ampnet/jri)

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Die BMW-Welt am Stammsitz in München.

Die BMW-Welt am Stammsitz in München.

Foto: Auto-Medienportal.Net/BMW

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