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Las Vegas 2019: ZF plant fünfstellige Tagesproduktion

Auf der diesjährigen CES (bis Sonntag, 12. Januar 2019) stellt ZF eine Reihe von serienreifen Technologien vor, die zur Realisierung des autonomen Fahrens erheblich beitragen werden. Der „ZF ProAI RoboThink“, der mit einer Leistung von bis zu 600 Billionen Rechenschritten pro Sekunde (600 Tera-OPS) der leistungsstärkste und zu künstlicher Intelligenz (KI) befähigte Supercomputer ist, wird allen Anforderungen für den Automotive-Einsatz gerecht. In Kombination mit dem ZF-Sensorset kann die „ZF ProAI“ komplexe Verkehrssituationen in Echtzeit analysieren, darauf reagieren und ermöglicht so auch autonome Mobility-as-a-Service-Anwendungen.

Ein autonomes Robo-Taxi mit ZF-Technik gibt einen Ausblick auf neue Mobilitätsformen. Die Kooperation mit dem französischen Mobilitätsanbieter Transdev unterstreicht dabei die Marktreife der Lösungen von ZF und die Bereitschaft des Technologiekonzerns, die „Next Generation Mobility“ zu gestalten.

Dank der bisher unerreichten Bordrechnerleistung ist die Steuerbox in der Lage, den Datenstrom von internen und externen Sensoren, cloudbasierten Input und Car-to-X-Kommunikation in Echtzeit zu vernetzen und zu verarbeiten. Damit ist sie mit allem ausgestattet, um autonome Fahrzeuge ab Level 4 im öffentlichen Verkehr sicher betreiben zu können. Das ist eine Voraussetzung für künftige Anwendungsszenarien wie die Ride-Hailing-Dienste – von Fahrten auf ausgewiesenen Flächen mit fest definierten Routen wie Firmen- oder Campusgeländen bis hin zu deutlich komplexeren Umfeldern im öffentlichen Straßenverkehr.

Im Zuge dieser Entwicklung stellt ZF auf der CES auch einen eigenen Software-Stack für neue Mobilitätskonzepte vor. Zusammen mit der ProAI RoboThink und dem umfassenden Sensorset bietet ZF damit ein vollintegriertes System für autonome Fahrzeuge, das von neuen Mobilitätsanbietern übernommen und eingesetzt werden kann.

Die Leistungsfähigkeit und Flexibilität der „ZF ProAI“ überzeugte NVIDIA, ZF als einen seiner bevorzugten Partner für die Einführung des neuen „Level2+ NVIDIA DRIVE AutoPilot“ zu benennen.

Weiteres CES-Highlight von ZF ist der „e.GO People Mover“, der in dem neuen gemeinsamen Joint Venture „e.GO Moove“ mit dem deutschen Start-up „e.GO Mobile AG“ entwickelt und vertrieben wird. Die Produktion in Deutschland wird bereits heute mit dem Ziel ausgebaut, fünfstellige Stückzahlen pro Jahr zu fertigen. ZF und die „e.GO Moove GmbH“ werden mit Transdev, einem der führenden internationalen Mobilitätsanbietern mit täglich elf Millionen Kunden, zusammenarbeiten. (ampnet/Sm)

Weiterführende Links: ZF-Presseseite

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e.GO People Mover.

e.GO People Mover.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ZF

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Das Robo-Taxi mit ZF-Technologien gibt einen Ausblick auf autonomes Ride-Hailing.

Das Robo-Taxi mit ZF-Technologien gibt einen Ausblick auf autonomes Ride-Hailing.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ZF

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