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Smart-Werk Hambach erhöht Fertigungs-Flexibilität

Im Smart-Werk im lothringischen Hambach wurden seit der Standortentscheidung im Jahr 1994, rund 1,6 Millionen Smart Fortwo gefertigt. Mit Investitionen von rund 200 Millionen Euro für die Produktion der neuen Generation des Zweisitzers hat das Werk sein ursprüngliches Produktionskonzept entsprechend dem neuesten Stand der Technik fortgeschrieben und zugleich die Flexibilität der Fertigung weiter erhöht.

Im Zentrum des Industriekomplexes mit einer Gesamtfläche von 68 Hektar – davon 17,5 Hektar bebaut – steht das Smart-Zentralgebäude, das von separaten Hallen für die Systempartner umgeben ist. Diese produzieren dort Komponenten, montieren Module vor oder erbringen Logistikdienstleistungen.

Im Zentralgebäude laufen die Fahrzeuge auf dem Fließband durch jeden der vier Ausläufer („Äste“) mit den jeweiligen Montagestationen. Dank der langen Außenwände dieser Äste können alle Module und Teile unmittelbar an den Montagestationen zum Einbau bereitgestellt werden, und zwar exakt zur richtigen Zeit sowie in der richtigen Reihenfolge für jedes individuelle Fahrzeug. Die Bereitstellung durch die Systempartner erfolgt direkt über Transportbrücken, weitere Umfänge werden über die zahlreichen Lkw-Andockstellen angeliefert. In der Mitte des Plus-Zeichens befinden sich weitere Stockwerke für den Verwaltungsbereich des Werks, ein achteckiger überdachter Innenhof ermöglicht den jederzeitigen Blickkontakt zur Produktion. Die Kantine im obersten Stockwerk steht allen Beschäftigten am Standort smartville zur Verfügung und ist damit auch tägliche Begegnungsstätte für die smart Mannschaft und die Mitarbeiter der Systempartner.

Auf dem Gelände von Smartville gibt es außerdem eine insgesamt rund 1,5 Kilometer lange Teststrecke zur Vorserien-Erprobung und Qualitätssicherung, mit der das Fahrzeugverhalten auf vielen unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen, darunter auch einer Rüttelstrecke, untersucht werden kann.

Für die Fertigung des neuen Fortwo hat das Unternehmen rund 200 Millionen Euro am Standort investiert. In den vergangenen Jahren, vor allem in 2013, sorgte die konsequente Weiterentwicklung des Produktionskonzepts für die größten baulichen Veränderungen seit der Werkseröffnung. Rund 30.000 Quadratmeter Fläche wurden zusätzlich erschlossen, unter anderem für ein neues Logistikzentrum. Insgesamt erhöhte sich durch die Modernisierung des Werks zugleich die Produktionsflexibilität: Damit können auf einem Band sowohl der neue Smart Fortwo als auch weiterhin auf seiner Vorgänger-Generation basierende Varianten produziert werden.

Rund 800 Mitarbeiter sind direkt bei Smart beschäftigt, etwa ebenso viele bei den Systempartnern vor Ort.

Ein enger Austausch besteht zwischen dem Smart-Werk Hambach und dem Renault-Produktionsstandort im slowenischen Novo Mesto, an dem im Rahmen der Kooperation zwischen Smart und Renault der neue Smart Forfour vom Band läuft. Mit der Einbindung der Produktions- und Qualitätsexperten aus dem Werk Hambach ist sichergestellt, dass alle Fahrzeuge der neuen Generation unabhängig vom Produktionsstandort vollumfänglich den Qualitätsstandards entsprechen.

Seit dem Marktstart in 1998 wurden rund 1,6 Millionen Smart Fortwo verkauft. Smart ist inzwischen auf 46 Märkten weltweit vertreten, zuletzt wurde die Marke in Russland eingeführt. Am 16. Juli 2014 feierte die neue Smart-Generation in Berlin ihre Weltpremiere. Beide Smart-Varianten werden in Europa ab dem 22. November 2014 bei den Händlern erhältlich sein. (ampnet/nic)

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Smart-Werk in Hambach.

Smart-Werk in Hambach.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

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