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Schaeffler steigert Umsatz

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat in den ersten neun Monaten des Jahres 10,7 Milliarden Euro umgesetzt. Das sind 200 Millionen Euro mehr als in den ersten drei Quartalen 2017. Währungsbereinigt stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 5,1 Prozent und im dritten Quartal um 3,7 Prozent. Wie schon im ersten Halbjahr konnten alle drei Konzernsparten und alle vier Regionen in den ersten neun Monaten zum Wachstum beitragen. Hierbei wies wiederum die Region Greater China mit 14,3 Prozent auf währungsbereinigter Basis das stärkste Umsatzwachstum auf.

Die Schaeffler-Gruppe erwirtschaftete in den ersten neun Monaten ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) vor Sondereffekten in Höhe von 1,15 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,196 Milliarden Euro). Im dritten Quartal lag das EBIT vor Sondereffekten bei 355 Millionen Euro (416 Millionen Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie lag bei 1,16 Euro (Vorjahr: 1,19 Euro).

Die Sparte Automotive OEM erzielte bis Ende September Umsatzerlöse in Höhe von rund 6,8 Milliarden Euro (6,7 Mrd. €). Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent. Damit lag das Wachstum um 3,5 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wachstum der weltweiten Produktion für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die im Berichtszeitraum um 0,8 Prozent gestiegen ist. Nach der positiven Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr verzeichnete die Sparte Automotive OEM im dritten Quartal aufgrund eines anhaltend herausfordernden Umfelds in der Automobilbranche im Vergleich zum Vorjahresquartal ein abgeschwächtes Umsatzwachstum in Höhe von 3,2 Prozent. Dies ist insbesondere auf eine schwächere Nachfrage in den Regionen Europa und Greater China zurückzuführen. In Europa waren hierfür vor allem die Produktionsverzögerungen durch die Umstellung auf die neue Abgasnorm WLTP maßgeblich, während sich in China die Zurückhaltung der Verbraucher aufgrund des Handelsstreits mit den USA sowie der verschärften Praxis zur Kreditvergabe bemerkbar machten. Alle vier Unternehmensbereiche der Sparte Automotive OEM trugen in den vergangenen drei Quartalen zum Umsatzwachstum bei, wobei das Geschäftsfeld „E-Mobilität“ seinen Umsatz währungsbereinigt mit 13,6 Prozent erneut am stärksten steigerte. (ampnet/jri)

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Schaeffler-Firmenzentrale in Herzogenaurach.

Schaeffler-Firmenzentrale in Herzogenaurach.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Schaeffler/Caption

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