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Automatisches Notrufsystem geht in Betrieb

Die deutschen Kfz-Versicherer haben heute ihren Unfallmeldedienst in Betrieb genommen. Das neue Notrufsystem meldet einen Unfall automatisch an eine Notrufzentrale, die im Fall eines schweren Unfalls sofort Rettungsmaßnahmen einleitet. Der Dienst kann in nahezu allen Autos nachgerüstet werden. Kernstück ist ein mit Beschleunigungssensoren ausgestatteter Stecker für die 12-Volt-Buchse („Zigarettenanzünder“). Registriert der Stecker einen Unfall, sendet er diese Information an eine Unfallmelde-App auf dem Smartphone des Autofahrers, die den Unfall an eine Notrufzentrale meldet.

Beetrieben wird der Unfallmeldedienst von der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV DL) des Gesamtverbandes de3r deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Anbieter sind die teilnehmenden Kfz-Versicherer. Zur Markteinführung stehen rund eine halbe Million Unfallmeldestecker zur Verfügung. Interessierte Versicherungskunden können den Stecker und die App direkt bei ihrer Versicherung erhalten.

Der Service hilft den Autofahrern nicht nur bei einem schweren Unfall, sondern auch bei Blech- und Bagatellschäden oder Pannen. Registriert der Stecker nur einen leichten Aufprall oder löst der Autofahrer einen manuellen Pannenruf aus, nimmt der jeweilige Kfz-Versicherer den Unfall auf und organisiert Hilfe.

Bei der Entwicklung des Systems hat die Versicherungswirtschaft eng mit Bosch und IBM zusammengearbeitet. (ampnet/jri)

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Unfallmelde-App und -stecker (u.) der Versicherungswirtschaft.

Unfallmelde-App und -stecker (u.) der Versicherungswirtschaft.

Foto: GDV

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Unfallmeldestecker der Versicherungswirtschaft.

Unfallmeldestecker der Versicherungswirtschaft.

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Unfallmelde-App und -stecker (r.) der Versicherungswirtschaft.

Unfallmelde-App und -stecker (r.) der Versicherungswirtschaft.

Foto: GDV

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