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Gesundheitsschutz bei Audi feiert im Corona-Jahr Jubiläum

Gesundheitsschutz ist spätestens seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen. Dabei spielt er schon seit Jahrzehnten auch in Unternehmen eine Rolle. So wird der Gesundheitsschutz bei Audi in diesen Tagen 100 Jahre. Groß gefeiert wird das Jubiläum – Corona-bedingt – nicht.

1920 hat der erste hauptamtliche Sanitäter seine Arbeit beim Audi-Vorgängerunternehmen NSU in Neckarsulm aufgenommen. Am Anfang ging es vor allem um die Versorgung der Mitarbeiter bei Verletzungen oder akuten Notfallsituationen. Das ist auch heute immer noch ein wesentlicher Bestandteil: „Wenn im Werk etwas passiert, jemand zum Beispiel einen Herzinfarkt hat, sind wir in der Regel nach drei Minuten an Ort und Stelle. Diese Nähe und Schnelligkeit hilft, Leben zu retten“, sagt Andreas Haller, Leiter des Gesundheitswesens bei Audi. Inzwischen hat sich das Aufgabenfeld aber ausgedehnt. Es reicht von der akut- und notfallmedizinischen Betreuung über die arbeitsmedizinische Vorsorge, die individuelle Prävention und die Inklusion von Mitarbeitern, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen zu ihrer Tätigkeit beraten werden, bis hin zur Arbeitsplatzgestaltung selbst – dieser soll ergonomisch, sicher und gesunderhaltend sein. Ganz aktuell ging es während des Lockdowns darum, die Arbeitsplätze Corona-sicher zu gestalten.

Heute gibt es an den beiden deutschen Standorten drei Gesundheitszentren: eines in Neckarsulm, zwei in Ingolstadt. Mehr als 100 Mitarbeiter kümmern sich zusammen mit Werkärzten um das gesundheitliche Wohl der Beschäftigten. In Belgien, Mexiko oder Ungarn zum Beispiel gibt es eigene Dependancen für den Gesundheitsschutz. Er umfasst neben der arbeitsmedizinischen Betreuung und der Prävention von arbeitsbedingten Erkrankungen und Berufskrankheiten das betriebliche Gesundheits- und Eingliederungsmanagement, die akut- und notfallmedizinische Vorsorgung und auch die individuelle Gesundheitsprävention.

Seit 2006 zum Beispiel gibt es den Mitarbeiter-Check-up: Ziel ist es, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu entdecken, chronischen Erkrankungen vorzubeugen und Wissen über gesundheitsbewusstes Verhalten zu vermitteln. An diesem freiwilligen Untersuchungs- und Vorsorgeprogramm nehmen rund 90 Prozent der Mitarbeiter regelmäßig teil. Es ist Bestandteil der „Betriebsvereinbarung Gesundheit“, mit der sich Unternehmen und Betriebsrat verpflichtet haben, die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten, zu fördern oder wiederherzustellen.

Darüber hinaus gibt es immer wieder gezielte Kampagnen. „Jeder hat Psyche. Warum nicht darüber reden?“, heißt es zum Beispiel momentan. Diese Aktion läuft seit dem letztjährigen internationalen Tag der seelischen Gesundheit (10. Oktober). Das Projekt soll einen selbstverständlicheren Umgang mit dem Thema psychische Gesundheit fördern und so weiter zur Entstigmatisierung psychischer Krankheiten beitragen. Die Projektmitarbeiter informieren auf Betriebsveranstaltungen, klären in eigenen Informationsveranstaltungen auf, verteilen Flyer und anderes Info-Material und weisen dabei auf Anlaufstellen des Gesundheitswesens wie etwa auf die bereits etablierte Sprechstunde zur psychischen Gesundheit oder die Suchtsprechstunde hin.

Die Notfallsanitäter des Unternehmens sind übrigens nicht nur für die Werksangehörigen da. Sie können aufgrund entsprechender Vereinbarungen auch außerhalb des Firmengeländes Einsätze fahren – das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die lokale Rettungsleitstelle feststellt, dass der Audi-Rettungsdienst näher und damit schneller am Unfallort ist als ein anderer Rettungsdienst.

Allein im vergangenen Jahr wurden Sanitäter von Audi im Rahmen der Spitzenabdeckung zu mehr als 1300 externen Notfalleinsätzen gerufen. Audi-„Chefarzt“ Andreas Haller sagt: „Wir freuen uns, hier einen Beitrag für unsere Heimatregionen leisten zu können. Gleichzeitig gewinnen bei diesen Einsätzen auch wir: Unsere Sanitäter sind immer super trainiert.“
Nicht nur hier wird gesellschaftliche Verantwortung übernommen. So bietet der Gesundheitsschutz des Autoherstellers beispielsweise den Mitarbeitern an, sich während der Arbeitszeit für die weltweite Datenbank zur Bekämpfung von Blutkrebs typisieren lassen zu können. Die Kosten übernimmt Audi. So gibt es in den Reihen der Belegschaft bereits zahlreiche lebensrettende Stammzellenspender. (ampnet/jri)

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Gesundheits-Check-up bei Audi.

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

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Gesundheits-Check-up bei Audi.

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Der Gesundheitsschutz bei Audi umfasst neben der arbeitsmedizinischen Betreuung und der Prävention von arbeitsbedingten Erkrankungen und Berufskrankheiten das betriebliche Gesundheits- und Eingliederungsmanagement, die akut- und notfallmedizinische Vorsorgung und auch die individuelle Gesundheitsprävention.

Der Gesundheitsschutz bei Audi umfasst neben der arbeitsmedizinischen Betreuung und der Prävention von arbeitsbedingten Erkrankungen und Berufskrankheiten das betriebliche Gesundheits- und Eingliederungsmanagement, die akut- und notfallmedizinische Vorsorgung und auch die individuelle Gesundheitsprävention.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

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Die Audi-Notfallsanitäter sind auch außerhalb des Werkgeländes im Einsatz:  Dr. med. Mekail-Cem Keskin und Oliver Rothbauer (von links) sind im Rettungsdienst tätig.

Die Audi-Notfallsanitäter sind auch außerhalb des Werkgeländes im Einsatz: Dr. med. Mekail-Cem Keskin und Oliver Rothbauer (von links) sind im Rettungsdienst tätig.

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In den Anfängen des Gesundheitsschutzes bei Audi stand die Versorgung der Mitarbeiter bei Verletzungen oder in akuten Notfallsituationen (1959).

In den Anfängen des Gesundheitsschutzes bei Audi stand die Versorgung der Mitarbeiter bei Verletzungen oder in akuten Notfallsituationen (1959).

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