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IAA 2019: Robo-Taxi und Nahbereichs-Radarsensor bei Conti

Auf der IAA 2019 (12. bis 22. September) zeigt Continental Technologien für die vernetzte Mobilität der Zukunft. „Mobility is the Heartbeat of Life“ ist dabei das Messemotto des Technologieunternehmens. Continental stellt beispielsweise seinen voll-integrierten Achsantrieb für Elektroautos in China und Europa vor. Der Serienanlauf ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Ein weiteres serienreifes Highlight ist der neue Nahbereichs-Radarsensor. Er unterstützt Autofahrer beim Abbiegen und schützt somit Radfahrer und Fußgänger.

Continental ist der erste Zulieferer, der ein voll integriertes Antriebsmodul in Serie bringt. Das kompakte Antriebsmodul wiegt weniger als 80 Kilogramm. Es besteht aus Elektromotor, Getriebe und Wechselrichter. Im Paket machen die drei Elemente das Elektrofahrzeug um rund 20 Kilogramm leichter. Dies nicht zuletzt, weil das Paket zahlreiche Kabelverbindungen und Stecker einspart. Das Hannoveraner Technologieunternehmen stellt ebenso einen 48-Volt-High-Power-Antrieb vor. Damit wird das rein elektrische Fahren von Vollhybridfahrzeugen auf 48-Volt-Basis bis zu einem Geschwindigkeitsbereich von 80 bis 90 km/h möglich.

Im Mittelpunkt der Messe steht auch ein Nahbereichs-Radarsensor. Der Sensor kann andere Verkehrsteilnehmer und Hindernisse erfassen. Damit erkennt ein Abbiegeassistent die Gefahr früher als bisher und kann den Fahrer schneller warnen, ihn zur Notbremsung auffordern oder automatisch die Notbremsung auslösen.

Zusammen mit Easymile, einem Hersteller autonomer Fahrzeuge, ermöglicht Continental auf der IAA für alle Messebesucher Probefahrten im Robo-Taxi. Das Fahrzeug mit Continental-Technik ist während der IAA auf dem Messegelände autonom unterwegs.

Bei der aktuellen Continental-Reifenstudie für Robo-Taxis sind Sensoren in die Lauffläche der Reifen eingebaut. Sie informieren über Profiltiefe, mögliche Beschädigungen und Reifentemperatur sowie den korrekten Fülldruck. In den Felgen sitzen Luftpumpen, die den Reifenfülldruck während der Fahrt anpassen. Dieses Reifen- und Radkonzept heißt Conti Care. Es ist über das Internet mit dem Flottenmanagement verbunden.

Das Technologieunternehmen Continental lädt die Messebesucher auf seinem Stand in einen voll vernetzten Fahrdemonstrator ein. Darin erleben sie die Welt der intelligenten Mobilität. Continental hat dafür eine Vielzahl von Technologien in den Demonstrator integriert. Das Ergebnis soll ein ganzheitliches, multimediales Erlebnis der Autofahrt der Zukunft sein.

Während der zweiten IAA-Woche wird am Stand geforscht: Das Technologieunternehmen hat junge Entwickler, Ingenieure und interessierte Programmierer eingeladen, gemeinsam mit Experten von Continental an den Zukunftsthemen der Mobilität zu arbeiten. Bereits vor zwei Jahren hat Continental den ersten Hackathon auf der IAA in Frankfurt durchgeführt. In diesem Jahr treten die Teilnehmer erneut in kleinen Teams gegeneinander an. (ampnet/deg)

Weiterführende Links: Continental

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Der Rechtsabbiegeassistent soll vor allem Fahrradfahrer erkennen und im Notfall eine Vollbremsung einleiten.

Der Rechtsabbiegeassistent soll vor allem Fahrradfahrer erkennen und im Notfall eine Vollbremsung einleiten.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Continental

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Fahrsimulator "Networked Mobility" von Continental.

Fahrsimulator "Networked Mobility" von Continental.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Continental

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Das Robo-Taxi Cube mit Continental-Technik ist während der IAA auf dem Messegelände autonom unterwegs.

Das Robo-Taxi Cube mit Continental-Technik ist während der IAA auf dem Messegelände autonom unterwegs.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Continental

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