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BMW darf 75 Prozent vom Joint Venture mit Brilliance übernehmen

BMW darf 75 Prozent der Anteile an seinem chinesischen Joint Venture BMW Brilliance Automotive Ltd. (BBA) übernehmen. Das ist das Ergebnis einer außerordentlichen Hauptversammlung von Brilliance China Automotive Holdings Ltd. (CBA) in Hongkong. Rund 63 Prozent der Aktionäre stimmt zu, dass weitere 25 Prozent der Anteile an BBA an die BMW Group verkauft werden können. Im Zuge der Erhöhung auf 75 Prozent soll die Vertragslaufzeit des Joint Ventures, die bislang 2028 endet, bis 2040 verlängert werden.

Die Übernahme der über 50 Prozent hinausgehenden Anteile steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Das Closing soll spätestens im Jahr 2022 erfolgen, wenn die Joint-Venture-Pflicht für Automobilproduktion in China ausläuft.

Die BMW Group will mit der CBA die Produktionskapazitäten in Shenyang ausbauen und dort weitere Modelle einschließlich New Energy Vehicles bauen. Dazu sollen in den kommenden Jahren über drei Milliarden Euro in neue und bestehende Werkstrukturen investiert werden: Am Standort Tiexi wird die Kapazität verdoppelt. Das neue Werk in Tiexi wird in der Lage sein, Fahrzeuge mit vollelektrischen, teilelektrischen sowie konventionellen Antrieben auf einer Produktionslinie zu fertigen.

Weitere umfangreiche Um- und Ausbauten betreffen das in der Region benachbarte Werk Dadong. Dessen Struktur wird auf zukünftige BMW-Modellvarianten und das erwartete Marktwachstum ausgebaut. In der Folge werden die BBA Werke ab Anfang der 2020er Jahre das jährliche Produktionsvolumen von BMW Automobilen schrittweise auf 650 000 Einheiten steigern. Dabei entstehen 5000 neue Arbeitsplätze. (ampnet/Sm)

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BMW-Konzernzentrale in München.

BMW-Konzernzentrale in München.

Foto: Auto-Medienportal.Net/BMW

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