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Porsche-Museum feiert mit drei Sonderschauen zehnten Geburtstag

Einmal im Jahr wird mitten in der Werkstatt des Porsche-Museums in Stuttgart ein Frühstücksbuffet aufgebaut. Drumherum geht der Betrieb weiter: Fahrzeuge aus der Sammlung der sportlichen Schwaben werden auf ihre Einsätze auf entsprechenden Veranstaltungen rund um die Welt vorbereitet. In diesem Rahmen ermöglichte die Historische Kommunikation der Marke einen Ausblick auf die Aktivitäten im kommenden Jahr: Nach 70 Jahren Porsche-Sportwagen im Jahr 2018 steht 2019 der zehnte Geburtstag des Museum selbst im Mittelpunkt.

Mit einem „Geburtstags-Wochenende“ am 2. und 3. Februar feiern die Stuttgarter die erste Dekade der Visitenkarte der Marke am „Porscheplatz 1“. Den Auftakt der Festwoche übernehmen bereits am 28. Januar „Revolverheld“ mit einem Konzert, gefolgt von Lesungen, Comedy- und Diskussionsveranstaltungen.

Das Museum blickt zurück auf 4,2 Millionen Besucher seit seiner Eröffnung, wobei circa 25 Prozent zu der Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und Lernenden gehörten. 1720 Veranstaltungen wurden bisher im Museum durchgeführt und aus der Fahrzeugsammlung waren rund 5000 Porsche bei knapp 2300 Veranstaltungen weltweit im Einsatz.

Darüber hinaus beherbergt das Porsche-Museum das umfangreichste Industriearchiv der Welt. Auf ungefähr 1000 Quadratmetern archiviert und verwaltet das Team unter anderem 1500 laufende Meter Schriftgut, 1700 Stunden Film, 3000 Plakate, etwa 12 000 Prospekte, 15 000 Pressemeldungen und 2,5 Millionen Fotos und Dias. Historiker, Journalisten und Interessierte können für notwendige Recherchen auf das informative Rückgrat der Porsche AG zurückgreifen.

Sich selbst zum Geschenk macht das Museum den Ausbau der Multimedia-Guides für seine Besucher. Bereits ab Mitte Dezember werden die Gäste des Hauses in acht verschiedenen Sprache unmittelbaren Zugriff bekommen auf 700 Filme, 4800 Audio Clips, 5000 Bilder und 5600 Erläuterungen, die die Exponate multimedial ergänzen.

Darüber hinaus stehen im kommenden Jahr zwei legendäre Mittelmotor-Fahrzeuge im Fokus zweier Sonderausstellungen: Der Rennbolide Porsche 917 und der Volks-Porsche 914 feiern im kommenden Jahr beide ihren 50. Geburtstag. Dafür realisieren die Zuffenhausener zwei außergewöhnliche Restaurierungen: Der erste 917 überhaupt – die Nummer 001 – wird in den Zustand seiner Präsentation auf dem Genfer Automobilsalon 1969 zurückgeführt. Und einer von nur zwei jemals gebauten 914/8 – mit dem 8-Zylinder-Rennmotor aus dem Porsche 908 – wird restauriert, so dass die komplexe Technik wieder Fahrfähigkeit erlangt.

Eine weitere Sonderschau wird die Rolle von „Prototypen und Studien“ beleuchten. Mit dabei auf jeden Fall ein Porsche 989 Concept aus dem Jahr 1988: Mit ihm wurde in Stuttgart die Idee eines echten Sportwagens als Viersitzer geboren. Bis zur Realisierung sollten weitere 20 Jahre vergehen: 2009 schließlich feierte der Porsche Panamera seine Premiere. Ab September 2019 wird es zu seinem zehnten Geburtstag des Grand Turismo eine Sonderausstellung an seinem Produktionsstandort Leipzig geben. (ampnet/av)

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Werkstatt des Porsche-Museums: Porsche 917 (1969) und Roadster-Studie Typ 984 (1984/87, hinten).

Werkstatt des Porsche-Museums: Porsche 917 (1969) und Roadster-Studie Typ 984 (1984/87, hinten).

Foto: Auto-Medienportal.Net/Alexander Voigt

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Werkstatt des Porsche Museums: Porsche 917 (1969).

Werkstatt des Porsche Museums: Porsche 917 (1969).

Foto: Auto-Medienportal.Net/Alexander Voigt

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Werkstatt des Porsche-Museums: Porsche 914/6 (1969).

Werkstatt des Porsche-Museums: Porsche 914/6 (1969).

Foto: Auto-Medienportal.Net/Alexander Voigt

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Das Porsche-Museum in Stuttgart.

Das Porsche-Museum in Stuttgart.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche

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Das Porsche-Museum in Stuttgart.

Das Porsche-Museum in Stuttgart.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche

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