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ZF erwirtschaftet Rekordumsatz

ZF hat im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 36,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht gegenüber 2016 einem bereinigten Zuwachs von sechs Prozent. Trotz gestiegener Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stieg der bereinigte Konzerngewinn um 100 Millionen Euro auf 2,3 Milliarden Euro. Dies gab der amtierende Vorstandsvorsitzende, Wolf-Henning Scheider, heute bei der Bilanzvorlage in Friedrichshafen bekannt.

In Europa und Nordamerika stiegen die Umsätze jeweils um mehr als drei Prozent, das organische Wachstum von acht Prozent in der Region Asien-Pazifik ermäßigte sich durch negative Währungseffekte des chinesischen Renminbis auf rund zwei Prozent. Nachdem die Wirtschaftskrise in Südamerika weitgehend überwunden zu sein scheint, legten die Umsätze dort, von einer niedrigen Basis ausgehend, signifikant um rund 26 Prozent zu.

Überdurchschnittliche Umsatzzuwächse gab es in den Divisionen Nutzfahrzeugtechnik (plus 7,2 Prozent) und Pkw-Antriebstechnik (+ 9,3 %). Das Technologieunternehmen will auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr als zwei Milliarden in die Entwicklungsarbeit stecken, um damit Elektroantriebe und die Hybridisierung der Getriebetechnik voranzutreiben und die Fahrzeugsicherheitssysteme sowie das automatisierte Fahren voranzubringen. Ebenso will ZF die Investitionen in Sachanlagen (2017: 1,4 Milliarden Euro) weiter hochhalten. Geplant sind unter anderem zwei neue Werke für die Produktion von Komponenten für Elektroantriebe.

Der bereinigte Free Cashflow des Friedrichshafener Konzrens betrug Ende des vergangenen Jahres 1,8 Milliarden Euro (2016: 2,0 Milliarden Euro). Die Eigenkapitalquote hat sich von 21 auf 24,4 Prozent weiter erhöht. ZF ist es darüber hinaus gelungen, in rund zweieinhalb Jahren nach der Akquisition von TRW Automotive im Mai 2015 die Bruttoschulden bis Ende 2017 nahezu auf die Hälfte des ursprünglichen Betrages auf 6,4 Milliarden Euro zu senken.

Die Mitarbeiterzahl des ZF-Konzerns lag zum Stichtag 31. Dezember 2017 weltweit bei 146 148 (2016: 136 820 Beschäftigte). Zusätzliche Stellen entstanden vor allem innerhalb der Geschäftsbereiche Divisionen Aktive & Passive Sicherheitstechnik, E-Mobility, Pkw-Fahrwerktechnik und Pkw-Antriebstechnik, vor allem in den Ländern China, Mexiko, Portugal, USA und Deutschland. Davon entfallen weltweit rund 1700 Stellen allein auf den Bereich Forschung und Entwicklung. (ampnet/jri)

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