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CES 2017: Continental mit Biometrie für mehr Sicherheit und Komfort

Intelligentere Lösungen als sie bisher zum Ent- und Verriegeln der Autotür, zum Starten des Motors oder zur Anpassung wichtiger Details des Innenraums eines Fahrzeugs an die Bedürfnissen von Fahrer oder Fahrerin gebräuchlich sind, haben sich Ingenieure bei Continental in Hannover einfallen lassen. Was sie parat haben, wollen sie zwischen dem 5. und dem 8. Januar 2017 auf der Consumer Electronics Show (CES) in der Spielerstadt Las Vegas in den USA der Öffentlichkeit zeigen.

Sein Fahrzeug per Funk-Fernbedienung zu öffnen oder im Auto per Smartphone mit der passenden App schon vor Fahrbeginn ein angenehmes Klima zu sorgen ist längst ein alter Hut. Auch das schlüssellose Entriegeln per Knopfdruck und Starten auf gleiche Weise - wenn sich der Schlüssel in der Nähe befindet – klappt bei vielen Modellen ohne großen Aufhebens. Selbst die individuelle Einstellung etwa von Sitz-, Lenkrad- und Rückspiegel auf den jeweiligen Menschen am Lenkrad kann bei den meisten Premium-Modellen per Betätigung eines Schalters geschehen.

Allerdings weisen die bislang üblichen Systeme – besonders bei Tür- und Startschlössern – Schwächen auf. Mit Hilfe von pfiffigen elektronischen Geräten, die es für ein paar Euro im Internet gibt, lassen sie sich leicht überlisten und öffnen so Gelegenheit für Diebe. Durch die Kombination des schlüssellosen Zugangskontroll- und Startsystems PASE (Passive Start and Entry) mit Elementen aus der Biometrie eröffnet Continental jetzt jedoch neue Möglichkeiten im Bereich der Personalisierung und Authentifizierung im Fahrzeug.

„Mit der Einbindung biometrischer Elemente kommt unsere Expertise im Bereich der Systemintegration voll zum Tragen. Denn wir verknüpfen unsere Zugangskontrolllösung mit anderen intelligenten Systemen im Fahrzeug, um Fahrern ein Plus in Sachen Komfort und Sicherheit zu verschaffen“, erklärt Andreas Wolf, Leiter des Continental-Geschäftsbereichs Body & Security. „Das Zugangssystem funktioniert zudem als eine Art Türsteher, denn wir können Komponenten gezielt genau dann ansteuern, wenn sie benötigt werden, sodass sie nicht im Dauerbetrieb laufen müssen – dies spart Energie und erhöht die Effizienz."

Als Sesam-öffne-dich nutzt Continental die Fingerabdrücke der berechtigten Fahrzeuglenker. Dies zu überlisten dürfte keinem bösen Buben gelingen.

Außerdem machen weitere biometrische Elemente eine echte Individualisierung des Fahrzeugs möglich. Dafür ist das System mit einer Innenraumkamera verknüpft, die das Gesicht des Fahrers erkennt und Fahrzeugeinstellungen wie Sitz- und Spiegelposition, Musik, Temperatur oder Navigation automatisch für den jeweiligen Fahrer personalisiert. Auch das Intelligente Glas von Continental, mit dem sich nahezu alle Scheiben im Fahrzeug auf Knopfdruck gezielt und stufenweise verdunkeln lassen, kann integriert werden: Nähern sich Fahrer oder Fahrerin dem Auto, hellen sich dessen Scheiben automatisch auf.

Für die Technik des Biometrie-Systems von Continental ist es gleichgültig, welche Zugangs-Technologie im Fahrzeug verwendet wird. Sie funktioniert bei Bluetooth oder Low Energy ebenso wie bei Frequency. (ampnet/hrr)

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Biometrie im Auto.

Biometrie im Auto.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Continental

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