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Mit dem „fliegenden Teppich“ an die Cote d‘Azur

Im September 2021 hatte Rolls-Royce den Testbeginn für den Spectre bestätigt, für das erste vollelektrische Fahrzeug der Marke. Um sicherzustellen, dass er ein wahrer Rolls-Royce wird, muss er sich dabei dem anspruchsvollsten Testprogramm unterziehen, das jemals von der Marke konzipiert wurde. Es erstreckt sich über 2,5 Millionen Kilometer, was mehr als 400 Jahre Nutzungsdauer eines Rolls-Royce simuliert.

Insgesamt werden in Südfrankreich 625.000 Testkilometer absolviert. Die erste Phase läuft auf dem historischen Testgelände Autodrome de Miramas. Einst eine Rennstrecke, auf der 1926 ein Grand Prix stattfand, ist das Gelände heute ein hochmodernes Test- und Entwicklungszentrum mit mehr als 60 Kilometern Fahrbahnen und 20 Teststrecken. Sie bieten eine Vielzahl von Testmöglichkeiten, etwa ein dreispuriges, fünf Kilometer langes Hochgeschwindigkeitsoval mit starker Querneigung, auf dem der Spectre bei kontinuierlich hohen Geschwindigkeiten getestet werden kann.

Die zweite Testphase findet in der provenzalischen Landschaft um Miramas und an der Côte d'Azur statt. Die Tests werden in den Schlüsselmärkten von Rolls Royce unter realen Bedingungen wiederholt.

Der Spectre ist der bisher am besten vernetzte Rolls-Royce. Jede seiner Komponenten ist „intelligenter“ als zuvor in einem Rolls-Royce. Er verfügt über 141.200 Sender-Empfänger-Beziehungen, was etwa dreimal so viel ist wie bei einem bisherigen Rolls-Royce. Um das Potenzial dieser Technologie voll auszuschöpfen, haben die Software-Spezialisten die Intelligenz dezentralisiert. Die Daten werden näher an der Quelle verarbeitet; die Reaktionszeit ist daher deutlich geringer.

Nach monatelangen Tests wurde eine neue Fahrwerkstechnologie freigegeben, die sicherstellt, dass auch der Spectre den berühmten „Magic Carpet Ride“ liefert, das souveräne Dahingleiten unter allen Bedingungen. Die ausgeklügelte elektronische Wankstabilisierung verwendet eine Reihe neuer Hardware-Komponenten und nutzt die Hochgeschwindigkeits-Datenverarbeitung des Spectre. Sie verwendet Daten des Systems, das die vorausliegende Straßenoberfläche liest, und vom Navigationssystem, das kommende Kurven kennt.

Die Vollaluminium-Spaceframe-Architektur des Spectre die steifste Karosserie in der Markengeschichte. Die Aluminiumarchitektur ist mit Stahlprofilen verstärkt, eine Verbesserung der Torsionssteifigkeit um 30 Prozent gegenüber allen bestehenden Rolls-Royce Automobilen.
Nach detaillierten Windkanaltests, digitaler Modellierung und kontinuierlichen Hochgeschwindigkeitstests in Miramas wurde der Luftwiderstandsbeiwert des Spectre mit 0,25 bestätigt. Das stellt nicht nur für Rolls-Royce einen Rekord dar, sondern ist im Luxusbereich beispiellos.

Die ersten Kundenauslieferungen des Spectre beginnen im vierten Quartal 2023. (aum)

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Rolls Royce Spectre.

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Foto: Autoren-Union Mobilität/Rolls Royce

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