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Vorstellung: Bei Hobby kommt der Beachy bald auch als Van

Wo sonst, wenn nicht auf halber Strecke zwischen Nord- und Ostsee und genau am beide Meere verbindenden Kanal, könnte ein Reisemobil- und Wohnwagenhersteller besser die maritime Inspiration in seine Fahrzeuge einfließen lassen. Hobby hatte auf dem vergangenen Caravan Salon die neue Marke Beachy vorgestellt, die bislang drei Wohnwagen-Versionen umfasst. Das Interesse war gewaltig. Das Innendesign erinnert an einen Strandkorb, die Preisliste startet bei knapp 12.000 Euro. Gleich neben der Sandburg, die den drei Beachy-Caravans eine passende Kulisse schaffte, parkte ein mögliches weiteres Mitglied der jungen Familie von der Waterkant. Der Beachy Van könnte künftig auch die motorisierten Camper erfreuen und sollte mit seinem Auftritt ausloten, ob sich die Kunden angesprochen fühlen.

„Die Resonanz auf dem Caravan Salon war extrem positiv. Das Interesse und die Nachfragen von Kunden und Händlern haben unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Frank Maukel, Marketingleiter bei Hobby. Dabei gab es noch gar nicht viel zu sehen. Denn Jalousien an den Fenstern waren stets sorgsam geschlossen, nicht jeder erhielt Zutritt. Aber erste Informationen hat Hobby nun doch verraten. Der Beachy Van 540 nutzt den Citroen Jumper als Basis und ist 5,4 Meter lang. Im Heck findet sich in dieser Ausführung eine Face-to-Face-Sitzgruppe, die nach dem Umklappen des Tischs zum Doppelbett wird. Zwei weitere Schlafplätze bietet das Hubdach. Vier können also übernachten, aber fünf dürfen mit auf die Reise gehen, so viele gesicherte Sitzplätze gibt es an Bord.

Auf einen Waschraum jedoch müssen die Camper hier verzichten. Zwar gibt es in der Küche eine Frischwasserversorgung mit jeweils 19 Liter großen Frisch- und Abwassertanks sowie einer Edelstahlspüle, die aber eben nur für die Katzenwäsche reicht. Serienmäßig gibt es auch die tragbare Porta-Potti-Kassettentoilette. Sonst aber ist alles dabei, was der Camper begehrt. Gekocht wird mit einem Gas-Kartuschenkocher, in den Kompressorkühlschrank passen 70 Liter und der Innenraum wird mit einer Unterflur-Dieselheizung temperiert. Die drei Sitze im Wohnraum lassen sich dank eines Schienensystem im Boden nahezu stufenlos verschieben oder bleiben zu Hause, wenn weniger Personenbeförderung als Wohnraumgröße bei der Ausfahrt gefragt ist.

Wie schon bei den Caravans der neuen Marke unter dem Hobby-Dach ist das Interieur hell und in Aquarelltönen gehalten, das Strandgefühl ist stets präsent. Nette Accessoires wie Lampenkette oder textile Wandbespannungen sorgen für maritime Eindrücke. Gedulden müssen sich Interessenten jedoch noch fast ein Jahr, bis der Beachy Van zu den Händlern kommt. Der Einstiegspreis wird vermutlich knapp über 40.000 Euro liegen, ob es weitere Varianten auf dem Jumper mit längerem Radstand und sechs Meter Außenlänge geben wird, ist noch nicht entschieden. Dort wäre dann auch eine Nasszelle realisierbar, auf die nicht jeder Camper zu verzichten bereit ist. (aum/mk)

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Hobby Beachy.

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Foto: Autoren-Union Mobilität/Hobby

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