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Ford unterstützt Schwerbehinderte mit Robotern

Der Kölner Automobilhersteller Ford setzt sich für kollaborierende Roboter als Unterstützung für schwerbehinderte Beschäftigte ein. Gemeinsam mit der Rheinisch-Westfälisch-Technischen Hochschule in Aachen (RWTH) und dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet Ford an dieser neuen Einsatzmöglichkeit. Der LVR fördert das Modellprojekt mit 372.000 Euro durch sein Inklusionsamt aus den Mitteln der Ausgleichsabgabe.

Ziel ist es, den Roboter so in die Fertigung einzubauen, dass
ein schwerbehinderter Mensch sich mit dem Roboter einen Arbeitsplatz
teilt. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass der Roboter so
konfiguriert wird, dass er mit dem Menschen interaktiv "Hand in Hand"
arbeitet und nicht durch eine Schutzeinrichtung getrennt ist. Das Projekt startete offiziell am 1. Juni 2020.

Die Projektdauer ist auf 19 Monate angelegt. Ziel ist es, an diesem Beispiel Erkenntnisse für den Einsatz solcher Mensch-Maschine-Kollaborationen zur
Beschäftigungssicherung schwerbehinderter Menschen zu gewinnen und
kleinere und mittelständige Unternehmen dahingehend zu
beraten.

Seitens der RWTH Aachen ist das Institut für Getriebetechnik,
Maschinendynamik und Robotik (IGMR) beteiligt, welches in den Kernbereichen Robotik und Kollaboration sowohl die wissenschaftliche
Begleitung als auch die weiteren Transfers sichert. (ampnet/deg)

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Ford

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