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Daimler Buses verspricht erneute Absatzsteigerung

Daimler Buses konnte seinen Absatz im Jahr 2018 steigern und hat weltweit 30 900 (Vorjahr: 28 700) Busse und Fahrgestelle verkauft. Die Bus-Sparte von Daimler konnte damit die uneingeschränkte Marktführerschaft in ihren wichtigsten Kernmärkten EU30 (Europäische Union, Schweiz, Norwegen), Brasilien, Argentinien und Mexiko behaupten. Die Umsatzrendite betrug 5,9 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent).

Ausgehend von weiterhin günstigen Marktbedingungen rechnet Daimler Buses für das Jahr 2019 mit einer deutlichen Absatzsteigerung. Insbesondere in Europa und Indien erwartet die Bus-Sparte eine positive Absatzentwicklung. Für das laufende Geschäftsjahr strebt das Geschäftsfeld eine Umsatzrendite von fünf bis sieben Prozent an. Durch strategische Partnerschaften möchte das Geschäftsfeld sicherstellen, zusätzliches Know-how zu neuen Technologien und Services zu generieren.

Im Jahr 2018 hat Daimler Buses seinen Absatz in den Wachstumsregionen Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten, Südostasien und Indien um rund 37 Prozent auf fast 7000 Einheiten gesteigert. Mit der Marke Bharatbenz möchte das Geschäftsfeld von seinem Werk in Chennai (Indien) aus weitere Marktanteile in Indien gewinnen und gleichzeitig das Werk noch stärker als Export-Hub nutzen.

Da die Entwicklung der Batterietechnik schnell voranschreitet, ist beim eCitaro eine Umstellung auf die künftige Batterietechnik bereits konzeptionell vorgesehen. Ab 2020 erfolgt der optionale Einsatz künftiger Festkörperbatterien. Etwas zeitversetzt folgt die nächste Generation der Lithium-Ionen Batterien. Darüber hinaus wird die Reichweite des eCitaro ab 2022 nochmals durch einen Range-Extender in Form einer Brennstoffzelle zur Stromerzeugung gesteigert.

Daimler Buses baut eMobility in den kommenden Monaten weiter aus und beteiligt sich mit gut fünf Prozent an IVU, einem der führenden Unternehmen in der Erstellung von Betriebsmanagement-Software für den öffentlichen Verkehr. Um das Produktionsnetzwerk weiter zu entwickeln, bündelt die Bus-Sparte ihre Entwicklungs- und Produktionskompetenzen, wie beispielsweise die Sicherheitstechnologien und Assistenzsysteme am Standort Neu-Ulm und die Serienproduktion von Elektrobussen am Standort Mannheim. (ampnet/deg)

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

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