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VDA-Symposium zur Zukunft der Nutzfahrzeuge

Anlässlich des VDA-Nutzfahrzeugsymposiums 2015 in Berlin erklärte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), dass gerade im Straßengüterverkehr die Kraftstoffeffizienz, die Verkehrssicherheit und auch die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessert werden können. Dr. Wolfgang Bernhard, Vorsitzender des VDA-Vorstandskreises Nutzfahrzeuge und Daimler-Vorstandsmitglied betonte: „Wir wollen neue Wege beschreiten – um die Umwelt zu schützen, ohne Arbeitsplätze zu gefährden. Um das Internet der Dinge zu gestalten, in dem Nutzfahrzeug und Logistik eine zentrale Rolle spielen. Und um den Transport neu zu erfinden – durch autonomes Fahren.“

Für einen zukunftsfähigen Güterverkehr müsse gleichzeitig auch die Straßeninfrastruktur noch besser genutzt werden – zum Beispiel mit Hilfe des Lang-Lkw. Der Feldversuch beweise, dass die Kapazität des Straßengüterverkehrs mit Lang-Lkw erhöht werden könne. „Das spart Fahrzeugkilometer und CO2 – im Durchschnitt bis zu 25 Prozent pro transportierter Tonne“, sagte Wissmann. Der VDA-Präsident begrüßte, dass nun auch Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sich dem Feldversuch öffnen. „Lassen Sie uns jetzt gemeinsam darüber sprechen, wie wir den Lang-Lkw in Deutschland in einen regulären Betrieb überführen können. Für uns ist dabei klar: Es gelten die im Feldversuch erfolgreich erprobten Maße und Gewichte. Lang-Lkw sollen auch künftig weit überwiegend auf Autobahnen und einigen Bundesstraßen, nicht aber in Innenstädten fahren“, betonte Wissmann. (ampnet/nic)

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