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Paris 2014: Zum Skoda Fabia nun auch der Kombi

So klein und doch so wichtig: Auf dem Pariser Autosalon (2. – 17. Oktober) feiert neben dem Fabia Kurzheck auch der Skoda Fabia Combi seine Weltpremiere. In seiner dritten Generation setzt der Fabia Combi erneut Maßstäbe hinsichtlich Platzangebot, Funktionalität und Umwelt. Nur wenige Woche nach dem Start der Kurzheck-Version geht der Kombi im Januar 2015 in Europa an den Start.

Mit der Neuauflage will der tschechische Hersteller den bisherigen Erfolg des Kombis ausbauen. Seit dem Jahr 2000 lieferte Skoda vom Fabia Combi mehr als 1,1 Millionen Fahrzeuge aus. Von seinem neuen Design mit einer ausdrucksstarken Formensprache und den Sicherheits-, Komfort- und Infotainmentsysteme aus höheren Fahrzeugklassen erwartet sich das Management auch in Deutschland einen kräftigen Schub bei den Absatzzahlen.

Bei kompakten Außenmaßen bietet der Skoda Fabia Combi Platz für bis zu fünf Insassen und ihr Gepäck. Der Fahrgastraum wuchs in der Breite um 21 mm und in der Länge um 8 mm. Auch die Kopffreiheit für Fahrer und Beifahrer nahm trotz leicht reduzierter Fahrzeughöhe zu. Mit 530 Litern – bei umgeklappter Rücksitzbank 1395 Liter – Fassungsvermögen ist der Kofferraum der größte des Segments. Die Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell beträgt 25 Liter. Die Rücksitzbank lässt sich zweistufig umlegen. In den Innenraum passen bis zu 1,55 Meter lange Gegenstände. Die Ladefläche ist 960 mm breit, die Ladeklappe öffnet 1900 mm hoch und ist 1028 mm breit. Die Ladekante liegt nur 611 mm über der Fahrbahn. Auf Wunsch gibt es einen Zwischenboden.

Bis zu 17 „Simply Clever“-Lösungen bietet Skoda für den Fabia, zehn davon bereits in der Serienausstattung. Unter anderem erhält auch der Fabia jetzt einen Eiskratzer in der Tankklappe. Ein neuer Multimediahalter im Cupholder der Mittelkonsole bietet Platz für Mobiltelefon, Smartphone oder iPod. Für die Warnweste gibt es nun ein Extra-Ablagefach in der Fahrertür. Für die Seitentür ist ein Abfallbehälter erhältlich. Ablagenetze an den Innenkanten der Vordersitze fassen diversen Kleinkram. Erweitert wird der Platz für Getränkeflaschen. Der Fabia bietet jetzt Platz für bis zu sieben Flaschen. Darüber hinaus sind weitere Simply Clever-Lösungen an Bord, die sich bereits in der zweiten Modell-Generation bewährt hatten

Der neue Skoda Fabia Combi ist 10 mm länger, 90 mm breiter und 31 mm flacher als sein Vorgänger. Wie die Kurzheck-Version spielt auch der Combi mit Designelementen des Showcars Vision C. Die ausgewogenen Proportionen stehen ihm gut zu Gesicht. Die Front ist identisch mit der Kurzheck-Version und wirkt durch das Mehr an Breite selbstbewusster. Prägende Elemente sind die scharf geschnittenen, breiten Scheinwerfer, der markentypische Lamellen-Grill und das Marken-Logo auf der „Nase“ der Motorhaube. Die grafische Einheit von Grill und Leuchten wird deutlich betont.

Die Fahrzeugsilhouette mit ihrer Tornadolinie und die darunter verlaufende sogenannte ‚Wing Line’ ebenso wie die schmalen Fahrzeugsäulen bringen Schwung ins Design. Die Heckansicht wirkt klar und aufgeräumt. Sie betont die Breite ebenso wie die bei Skoda typische Form des Rücklichts als liegendes „C“.

Der Fabia Combi verbraucht bis zu 17 Prozent weniger als der Fabia Combi der zweiten Generation. Der Kraftstoffverbrauch reduziert sich beim Modell Green Line auf 3,1 l/100 km und die CO2-Emissionen auf nur 82 g/km. Die Verbesserungen sind das Ergebnis einer komplett neu entwickelten Generation von Benzin- und Dieselmotoren, verbesserter Aerodynamik und der Gewichtsreduzierung. Abhängig von der jeweiligen Konfiguration sinkt das Gewicht um bis zu 55 kg. Der Fabia Combi mit 1,0 MPI-Dreizylinder erreicht ein Leergewicht (ohne Fahrer) von nur 1004 kg.

Drei Benzinmotoren und drei Dieselaggregate stehen zur Wahl. Alle Motoren erfüllen die EU-6-Abgasnorm und verfügen über Start-Stopp und Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation). Das Benziner-Leistungsspektrum reicht von 55 kW / 75 PS bis 81 kW / 110 PS, das der neuen Drei-Zylinder-Diesel von 55 kW / 75 PS bis 77 kW / 105 PS. Als Getriebe kommen Handschalter und – gegen Aufpreis – automatische DSG-Getriebe zum Einsatz.

Der Skoda Fabia Combi bietet ein für Fahrzeuge dieser Klasse hohes Niveau an Sicherheitssystemen. Dazu zählt der optionale Front Assistant mit integrierter City-Notbremsfunktion, die das Fahrzeug automatisch zum Stillstand bringt. Das verringert das Risiko von Auffahrunfällen. Die Multikollisionsbremse hält das Fahrzeug nach einem Unfall fest, um eine Folgekollision zu verhindern. Einsetzende Müdigkeit des Fahrers erkennt der Driver Activity Assistant. Mit dem neuen Speedlimiter kann man die vorher eingestellte Geschwindigkeit automatisch begrenzen. Beim Anfahren am Berg hilft die Funktion Hill Hold Control. Dazu verfügt der neue Fabia Combi über eine elektronische Reifendruckkontrolle. Für agilere Kurvenfahrten gibt es serienmäßig für den neuen Skoda Fabia Combi die XDS+, eine erweiterte Funktion der elektronischen Differenzialsperre.

Erstmals wird für das Modell das automatische Schließ- und Startsystem „Kessy“ (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System) angeboten. Nun gibt es die Parkdistanzkontrolle auch für vorn. Für optimale Sicht sorgt der Rain-Light Assistant, der über Sensoren für Regen und Licht verfügt. Ihre Premiere im Fabia Combi feiert die neue elektro-mechanische Servolenkung, die sogenannte C-EPS (Column-Electric Power Steering). Sie löst die elektro-hydraulische Servolenkung ab und spart bei Gewicht und Verbrauch.

Komplett neu konzipiert wurden die Infotainment-Systeme. Die Technik basiert auf dem sogenannten Modularen Infotainment-Baukasten (MIB) und ermöglicht eine Reihe von Anwendungen, die wegweisend für die Kleinwagenklasse sind. Die „Mirrorlink“- und die „Smartgate“-Techniken sogar für die Einbundung des Smartphones in das Automobil. Erstmals gibt es ein Touch-Display mit Wischfunktion. (ampnet/Sm)

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Skoda Fabia Combi.

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