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Der neue Passat: Außen kürzer, innen größer

Er ist das wichtigste Neufahrzeug der Marke Volkswagen im Jahr 2014. Der neue Passat wird Anfang Juli seine Weltpremiere feiern und Anfang Oktober beim Automobilsalon in Paris einer der Stars der Messe sein. Die achte Generation dieses Mittelklasse-Typen wartet mit vielen technischen Neuerungen auf. „Erstmals wurde der Passat 1973 gebaut. Bis heute verließen weltweit mehr als 22 Millionen Modelle die Werke“, blickt Volkswagens Vorstand für Technische Entwicklung Heinz-Jakob Neußer auf die Historie. Damit hat der Passat den Käfer überholt und ist auf den Fersen des Golf.

In Deutschland wird der für die Marke wichtige Passat unter anderem in Emden produziert. Seit 1977 läuft dort die Fertigung. Aktuell verlassen täglich 1200 Modelle die Werkhallen. In Wolfsburg stellte Neußer nun die ersten Details zum neuen B8 - so die interne Modellbezeichnung - vor. „Der Passat ist für Volkswagen ein Meilenstein und hat Eroberungspotenzial“, ist man bei Volkswagen überzeugt.

„Auf dem Weg unserer Strategie 2018 ist der Passat eines der Kernfahrzeuge. Nach dem Golf und dem Polo ist der Passat das dritte Standbein für uns", führt Neußer aus. Auch die neue Mittelklasse bei Volkswagen basiert auf dem Modularen Querbaukasten. Heinz-Jakob Neußer weist darauf hin dass „wir in der neuen Generation versucht haben, den Passat in eine neue Welt zu heben. Der Passat ist das Fahrzeug in China. Er ist dort zum festen Bestandteil der Fahrzeug-Population geworden.“

Allein deshalb muss dieser Volkswagen-Typ stetig weiterentwickelt werden. China wird auch in Zukunft der wichtigste Markt für die Automobilhersteller sein. Und die Chinesen wollen ständig den neuesten Trends folgen. Das gilt ganz besonders für Autos. „Wir sind mit dem Passat in unserem B-Segment unterwegs, an der Grenze zum C-Segment“, betont Neußer die Ausrichtung zur Oberklasse und weiter: „Die Wertigkeitsanmutung außen ist hoch. Wir erreichen das unter Anderem mit engen Spaltmaßen. Diese Wertigkeit wollen wir auch auf den Innenraum übertragen.“

Eine große Rolle beim neuen Passat wird dabei der gewachsene Innenraum spielen. Der Raum für den Motor ist um 40 Millimeter geschrumpft, die Innenraumlänge um 33 Millimeter gewachsen. „Das ist ein wesentlicher Punkt“, verweist Neußer insbesondere auf die Fahrzeuglänge. Der Neue ist zwei Millimeter kürzer als sein Vorgänger. Kurzum: Außen kürzer, innen grösser. Beim Variant wächst sogar das Ladevolumen im Kofferraum um satte 47 Liter. Der noch größere Radstand sorgt zudem für mehr Komfort bei hohen Geschwindigkeiten. Der Passat wirkt dadurch sportlicher und dynamischer, was die um 14 Millimeter flachere Karosserie unterstreichen wird.

Im Leichtbau hat Volkswagen eine neue Ebene erreicht. „Insgesamt ist der B8 bis zu 85 Kilogramm leichter“, betont Neußer. Wesentliche Einsparungen wurden hier beim Motor (40 Kilo) und im Karosserieaufbau (33 Kilo) erzielt. Neben einer neuen Generation von Assistenzsystemen, sind auch „die Onlinedienste Dinge, die wir in Zukunft erweitern“, kündigt Neußer an. Dazu zählen unter Anderem Display-Systeme, mit denen Volkswagen den Schritt in die Digitale Welt macht. Dazu kommt auch ein 12,3-Zoll TFT-Display zwischen Tacho und Drehzahlmesser.

Volkswagen knüpft auch bei den Motoren und Verbräuchen an seine konsequente Linie zur Verbrauchsreduzierung an. Der neue Passat wird mehr als 20 Prozent weniger Kraftstoff benötigen, dabei aber mehr Fahrdynamik bieten. Dazu wird speziell der brandneue Vier-Zylinder-Bi-Turbodiesel mit 176 kW / 240 PS und 500 Newtonmetern Drehmoment beitragen. Der Durchschnitts-Verbrauch: 5,3 Liter. Als Motorenspezialist ist Heinz-Jakob Neußer besonders stolz auf diesen Wurf. „Ich bin der Meinung, dass der neue Passat schon ein kleines Oberklassemodell sein wird“, so Volkswagens Vorstand für Technische Entwicklung.“ (ampnet/tw)

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Volkswagen Passat.

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Heinz-Jakob Neußer.

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