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Stauprognose: Die letzte große Reisewelle des Sommers

Der ADAC rechnet für das kommende Wochenende (8.–10.9.) mit der letzten großen Reisewelle dieses Sommers, wenn in Baden-Württemberg und Bayern nun ebenfalls die Ferien enden. Dichter Verkehr macht sich dabei vor allem in Süddeutschland bemerkbar. Rund um München könnte sich zeitweise auch der Besucherverkehr zur IAA bemerkbar machen. Auch die während des Berufsverkehrs verursachten Staus werden deutschlandweit wieder mehr und länger. Zwangsstopps gibt es vor allem an Baustellen. Momentan gibt es knapp 1500 Baustellen.

Staugefahr besteht vor allem auf folgenden Autobahnabschnitten (jeweils in beiden Richtungen): A 1 Lübeck – Hamburg – Bremen, A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg, A 5 Basel – Karlsruhe, A 6 Heilbronn – Nürnberg, A 7 Flensburg – Hamburg und Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg, A 8 Salzburg – München – Stuttgart, A 9 München – Nürnberg, A 81 Singen – Stuttgart, A 93 Inntaldreieck – Kufstein und A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen sowie die A 99 Umfahrung München.

Die Hauptrouten im benachbarten Ausland dürften ebenfalls abschnittsweise stark frequentiert sein, denn auch in sechs österreichischen Bundesländern enden jetzt die Ferien. Das größte Staupotential gibt es auf den klassischen Ferienautobahnen: Tauern-, Fernpass-, Arlberg-, Rheintal-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie auf den Fernstraßen von den kroatischen Küsten. Durch Personenkontrollen bei der Einreise von Österreich nach Deutschland könnte es an den Hauptgrenzübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) zu Wartezeiten von bis zu 45 Minuten kommen. (aum)

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