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Ford Transit in über 4600 Punkten optimiert

Ford hat beim Transit über 4600 Komponenten überarbeitet und verbessert sowie die Nutzlast erhöht. Die neue Modellgeneration erhält außerdem mehr Assistenzsysteme, bis zu sieben Prozent sparsamere Motoren und erstmals im Segment eine 48-Volt-Mild Hybridversion, die weitere drei Prozent Kraftstoffeinsparung bringt. Spitzenmotorisierung ist künftig der 2,0-Liter-Diesel mit 185 PS (136 kW) und 415 Newtonmetern Drehmoment. Ab Frühjahr 2020 wird auch eine Zehn--Gang-Automatik lieferbar sein.

Neben aerodynamischen Verbesserungen hat Ford vor allem auf die Gewichtsreduzierung geachtet. Entsprechend erhöht sich die Nutzlast. So ist der Transit 350 mit Heckantrieb, langem Radstand und Hochdach gegenüber der Vorgängerversion 75 Kilogramm leichter. Das Modell mit Frontantrieb bringt 48 Kilogramm weniger auf die Waage. Diese Varianten mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht haben nun eine Zuladung von rund 1400 Kilogramm. Dazu tragen unter anderem die Motorhaube aus Aluminium (5,4 kg leichter), bei den Hecktribelern die neue Hinterachse (minus 14,7 Kilogramm) und eine Laderaum-Trennwand aus Verbundwerkstaoff (-4,4 kg) sowie leichtere Felgen bei höherer Festigkeit bei.

Zu den Neuerungen im Transporter gehört auch der optionale Ecoguide, der anhand der Navigationsdaten zu einer vorausschauend sparsamen Fahrweise verhilft. Am Ende jeder Fahrt kann auf Wunsch zudem ein Bericht ausgelesen werden, der über die Brems-, Schalt- und Beschleunigungsgewohnheiten des Fahrers Auskunft gibt.

Verfügbar sind außerdem die App-gestützte Konnektivitätslösung „Ford Pass Pro“ und das sprachgesteuerte Infotainmentsystem Sync 3 inklusive Wisch- und Ziehbewegungen sowie ein programmierbarer Zweitschlüssel, der die Höchstgeschwindigkeit oder die Lautstärke der Audioanlage begrenzt und das Ausschalten von Sicherheitssystemen verhindert. Zu den Fahrhilfen gehören unter anderem ein Querverkehrswarner, ein aktiver Parkassistent und ein Toter-Winkel-Warner, der beim Bedarf auch den Bereich eines Anhängers mit erfasst.

Die Fahrerkabine wurde ebenfalls im Rahmen der Modellüberarbeitung in vielen Punkten verändert und orientiert sich stärker am kleineren Transit Custom. Zudem verspricht Ford komfortablere und strapazierfähigere Sitze.

Zu erkennen ist die neue Modellgeneration von außen an dem größeren und von drei charakteristischen Lamellen geprägten Kühlergrill, einem neu gestalteten unteren Kühllufteinlass, modifizierten Frontblenden und der aerodynamisch ausgelegten Frontschürze. 2021 wird die Baureihe um eine batterie-elektrische Variante erweitert. (ampnet/jri)

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