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Vorstellung Hyundai Kona: Surfen auf der SUV-Welle

Die SUV-Welle rollt und rollt. Bei den großen und kompakten Formaten scheint langsam eine gewisse Sättigung erreicht. Doch in den Segmenten darunter gibt es noch Lücken. Hyundai rundet mit dem jetzt enthüllten Kona sein Angebot nach unten ab. Auf der IAA in Frankfurt im September wird er dem Publikum präsentiert, im November dann beim Händler stehen.

Der nur 4,17 Meter kurze Mini-SUV, dessen Name von einem Surfer-Strandabschnitt auf der Big Island von Hawaii abgeleitet ist, tritt gegen Modelle wie Peugeot 2008, Renault Captur, Honda HRV oder dem gerade präsentierten Citroen C3 Aircross an. Anders als diese soll der Kona mit Kunststoffbeplankung rundum, schwarz betonten Radhäusern und silberfarbener Unterfahrschutzblende am Heck aber nicht nur so aussehen wie ein SUV, sondern sich mit Allradantrieb auch abseits der Straße bewegen können. Wenn auch nur mit dem stärkeren der vorerst angebotenen Benzinmotoren.

Der Vierzylinder-Turbo 1.6 T-GDI leistet 177 PS, beschleunigt den Kona via Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe 7-DCT in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 und macht ihn bis zu 205 km/h schnell. Einstiegsversion zum Marktstart im November wird ein Dreizylinder-Turbo mit 120 PS, der serienmäßig über ein Sechs-Gang-Handschaltgetriebe bewegt wird. Er erreicht nach exakt zwölf Sekunden die 100er-Marke und eine Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h. Erst 2018 soll ein neuer 1,6-Liter-Dieselmotor fertig werden, der dann wahlweise mit 115 PS und 136 PS angeboten wird. Eine Elektro-Variante des Kona soll ebenfalls im kommenden Jahr folgen.

Neben der SUV-Optik fallen die kurzen Überhänge und die – wie bei den Citroen-Modellen – zweigeteilten Leuchteinheiten mit den LED-Tagfahrlichtern oberhalb der Scheinwerfer auf. Dazu kommen bis zu 18-Zoll große Räder sowie bis zu zehn farbenfrohe Lackierungen mit so wohlklingenden Namen wie Blue Lagoon, Tangerine Comet, Dark Knight oder Velvet Dune, optional zu kombinieren mit kontrastierenden Dachfarben in Schwarz oder dunklem Grau.

Trotz der Kürze zeigt sich der Mini-SUV bei einer ersten Sitzprobe sehr geräumig. Mit 2,60 Meter Radstand und 1,80 Meter in der Breite findet man vorne wie hinten bequem Platz. Und auch der Kofferraum erreicht mit 361 Liter fast Golf-Niveau. Materialien und Oberflächen fühlen sich gut an, auch wenn die schwarz-graue Standardoptik nicht so recht zum poppigen Äußeren passen will. Doch wie es sich für einen Lifestyle-SUV gehört, kann der Kona mit bunten Accessoires individualisiert werden. So lassen sich Lüftungsdüsen, Schalthebelverkleidung, Zündschloss-Einfassung, Sitz- und Lenkrad-Nähte bis hin zu den Sicherheitsgurten optional in Orange, Limone oder Rot ordern.

Bemerkenswerter ist die für diese Klasse üppige Komfort- und Sicherheitsausrüstung. So lässt sich etwa das Audio- oder Navigationssystem über den bis zu acht Zoll großen, frei stehenden Touchscreen auf dem Instrumententräger steuern. Die Smartphone-Koppelung via Android Auto und Apple Carplay gehört ebenso zum Standard wie Bluetooth zum Musikstreaming oder Telefonieren via Freisprecheinrichtung. Auch eine Ablagefläche zum kabellosen Laden des Smartphones ist zu haben. Ein Sound-System des amerikanischen Hi-Fi- Spezialisten Krell mit acht Lautsprechern sorgt für akustische Untermalung.

Und erstmals ist in einem Hyundai-Volumenmodell hierzulande ein Head-up-Display zu finden. Dabei handelt sich „nur“ um die kostengünstige Lösung einer kleinen Plastikscheibe, die auf Knopfdruck oberhalb des Kombiinstruments hochfährt und auf der Tempo, Navigation, Tankinhalt oder Hinweise der Assistenzsysteme projiziert werden.

Apropos Assistenzsysteme: Analog zum serienmäßigen Schutzschirm im Hyundai i30 soll auch der neue Kona in seinem Segment Maßstäbe setzen. Je nach Ausstattungsvariante wacht im kleinsten SUV von Hyundai ein Heer an elektronischen Helfern, vom autonomem Notbremsassistenten inklusive Fußgänger-Erkennung über Totwinkel-, Müdigkeits- und Querverkehrswarner, einem aktivem Spurhalteassistenten sowie Fernlicht- und Aufmerksamkeitsassistenten bis zu Bergabfahr- und Berganfahrassistent und Lichtsensoren.

Alles in allem glaubt Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Deutschland, das der Kona „mit seinem knackigen Format und Design in seinem Segment sehr erfolgreich sein wird". Was natürlich nicht zuletzt von den Preisen abhängen wird, die die Koreaner noch nicht verraten wollen. Gerechnet wird mit einem Einstiegspreis nicht unter 17 000 Euro. Die Topversion mit Allradantrieb wird auch über die 20 000-Grenze hüpfen. (ampnet/fw)

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