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Schaeffler will stärker wachsen als der Markt

Die Schaeffler AG kam mit einem um vier Prozent auf 11,1 Mrd. Euro verbesserten Umsatz aus dem Geschäftsjahr 2012. Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Geißinger legte bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens heute in Herzogenaurach wert auf die Feststellung, dass die EBIT-Marge mit 12,7 Prozent weiterhin auf einem für die Branche hohen Wert liege. Das Ergebnis vor Finanz-, Beteiligungsergebnis und Ertragssteuern /EBIT) betrug rund 1,4 Mrd. Euro nach 1,7 Mrd. Euro im Vorjahr.

Geißinger: „Aufgrund der nachhaltigen Stärke unseres operativen Geschäfts konnten wir den Umsatz weiter steigern und wiederholt die Ergebnisqualität auf einem Spitzenniveau in der Industrie halten.“ Vor allem die Regionen Nordamerika und Asien/Pazifik trugen – so Geißinger – zu der Entwicklung bei. Die Umsatzerlöse in Nordamerika stiegen um 18 Prozent, die in Asien um rund zehn Prozent. In Europa stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch um 0,3 Prozent.

In der Sparte Automotive wuchs der Umsatz um rund sieben Prozent auf 7,7 Mrd. Euro, also stärker als die weltweite Automobilproduktion. Der Umsatz der Sparte Industrie lag allerdings mit 3,4 Mrd. Euro um rund zwei Prozent unter dem Vorjahr.

Das Konzernergebnis betrug 872 Mio. Euro nach 889 Mio. Euro im Vorjahr. Darin enthalten ist ein anteiliges Ergebnis aus der Beteiligung an der Continental AG in Höhe von 554 Mio. Euro nach 324 Mio. Euro im Vorjahr.

Finanzvorstand Klas Rosenfeld legte Wert auf die Feststellung, dass die Finanzierungkosten für die Schulden des Unternehmens gesenkt werden konnten. Dazu hatte Schaeffler das Fälligkeitsprofil gestreckt und das bestehende Bankenkonsortium gestärkt. Die Bruttofinanzverschuldung sank 2012 von 7,5 Mrd. Euro auf 7,2 Mrd. Euro.

2012 beschäftigte die Schaeffler AG mit rund 76 000 Mitarbeitern 2068 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Die Belegschaft in Deutschland wuchs um 335 Mitarbeiter auf insgesamt 29 778 Beschäftigte.

Im vergangenen Jahr war die Schaeffler AG mit 1854 Patentanmeldungen auf Platz 4 aller deutschen Unternehmen. Außerdem kündigte Geißinger an, bis 2014 17 neue Werke zu bauen oder bestehende zu erweitern, darunter ein Werk im russischen Uljanowsk, das Anfang 2014 die Produktion aufnehmen soll.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Geißinger bei einer weltweit um rund zwei Prozent wachsenden Automobilproduktion ein Umsatzwachstum von rund vier Prozent und eine gleichbleibende EBIT-Marge von 13 Prozent. „Damit werden wir in unseren Kernmärkten auch weiterhin stärker als der Markt wachsen.“ Bei Forschung und Entwicklung plant das Unternehmen einen Satz von mehr als fünf Prozent des Umsatzes. Bei den Beschäftigtenzahlen plant das Unternehmen eine Steigerung um rund 2000 Mitarbeiter, rund 300 davon in Deutschland. (ampnet/Sm)

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