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Up, der Zweite: Škoda setzt mit dem Citygo eigene Akzente

Dem Kleinwagensegment wird eine immer größere Zukunft vorausgesagt. Vor allem in den Großstädten sorgen dichter werdender Verkehr und knapper werdender Parkraum für den Wunsch nach sorgenfreierer individueller Mobilität. Ein Schlüssel sind die Kleinstwagen aus dem A00-Segment. Volkswagen bläst nun mit dem Up zum Angriff auf das immer wichtigere Segment. Seat wird seine Variante in den kommenden Wochen in Barcelona zeigen. Doch zunächst zieht die tschechische Konzerntochter Škoda nach: Citygo nennt die Traditionsmarke ihren kleinen Flitzer, dessen Typenbezeichnung schon verrät, wohin die Reise geht.

Prag ist die Bühne für die Fahrpräsentation des Citigo. Als tschechisches Modell zeigt der neue Škoda in den Straßen der „Goldenen Stadt“ seine Qualitäten. Dichtes Gedränge im zähen Verkehrsfluß der Millionen-Metropole ist für die Besatzung im Citigo nicht hinderlich. Im Gegenteil: Hier eine kleine Lücke nutzen, dort zwischen schwerem Lkw und Lieferwagen durch – anschließend noch im kleinen Wendekreis einen U-Turn machen. Parkplatz? Diesen findet man mit einem Citigo im Großstadtdschungel überall. Für einen agilen Antritt sorgt ein 75 PS-Benziner in der Front. Der Quer eingebaute Dreizylinder leistet 95 Newtonmeter Drehmoment und verbraucht dabei 4,7 Liter im Euro-Drittelmix. Aus dem Stand braucht der Citigo 13,2 Sekunden bis Tempo 100. Fazit: Für einen City-Flitzer absolut ausreichend, wie auch die Variante mit dem 60 PS-Benziner.

Der Kofferraum fasst 251 Liter, mit umgeklappter Rückbank sogar 929 Liter. Der Citigo hat damit das größte Kofferraumvolumen seiner Klasse. Der Škoda ist ein gutes Beispiel reichhaltiges Platzangebot auch in einem A00-Auto. Großeinkäufe stellen für ihn keine Hürde dar. Hochgewachsene Menschen haben auf den Vordersitzen ausreichend Platz. Selbst im Fonds haben die Mitfahrer noch genug Raum für die Beine. Und mal ehrlich: Ein Fahrt im Stadtbereich dauert ja meist maximal 30 Minuten.

Doch was unterscheidet den Citigo von seinem Pendant aus Wolfsburg? „Die Simply-Clever-Features sind einer der wesentlichen Unterschiede“, erläutert ein Škoda-Sprecher. So sorgen die modellspezifischen Haltenetze an den Sitzwangen für zusätzlichen Stauraum für Flaschen oder Müsliriegel. Ein Clip für den Kugelschreiber im Handschuhfach, ein Foto- und Dokumentenhalter am Armaturenbrett und die Multimediahalterung sind weitere Beispiele von „Simply Clever“. Das zusätzliche Netzsystem im Kofferraum sorgt für die sichere Lagerung von Gepäck oder Einkaufstüten.

„Unsere Zielgruppen sind klar definiert: Wir wollen junge Leute – Schüler, Studenten und Berufseinsteiger mit unserem Modell ansprechen. Aber auch Leute, die ihr erstes Auto kaufen und nicht ganz so viel Geld ausgeben möchten“, wirft Jürgen Stackmann einen Blick nach vorne. Der Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Škoda geht noch einen Schritt weiter und nennt auch „junge Familien und Menschen, bei denen die Kinder schon aus dem Haus sind und sich beim Thema Auto wieder verkleinern wollen“.

Zunächst hat Škoda den europäischen Markt für sein neues Modell im Visier. Jetzt fragen sich manche, ob sich Volkswagen, Škoda und demnächst auch Seat nicht die Kunden gegenseitig streitig machen, wenn gleich alle drei Marken mit dem annähernd gleichen Kleinstwagen auf den Markt drängen. „Die Nachfrage nach solchen Autos ist derart hoch, dass eine Marke alleine es nicht schaffen würde, den Markt zu decken. Darum greift hier wieder die erfolgreiche Mehrmarkenstrategie des VW-Konzerns“, erklärt ein Škoda-Sprecher die Strategie. Die Rechnung wird aufgehen, denn jede Marke hat einerseits ihre eigene Stammkundschaft und sorgt mit jeweils individuellen Akzenten für eine größere Modellvielfalt im A00-Segment. Klar dürfte sein, dass die Volkswagen-Gruppe Erfolg haben und wieder einmal mehr beweisen wird, dass sie zwar relativ spät in ein neues Segment vorstoßen, dann aber schnell zum Primus avanciert. (ampnet/tw)

Weiterführende Links: Škoda-Presseseite

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Škoda Citygo.

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