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„Held der Straße 2020“ rettet Mann nach Herzinfarkt das Leben

Wolfgang Sturm aus Gehrden bei Hannover ist „Held der Straße 2020“. Goodyear und der Automobilclub von Deutschland zeichneten den 50-Jährigen im Rahmen ihrer gleichnamigen Verkehrssicherheitsaktion für sein engagiertes Handeln aus.

Wolfgang Sturm war Ende Oktober frühmorgens auf einer Landstraße in der Nähe seines Wohnortes unterwegs gewesen, als er im Vorbeifahren am Straßenrand zwei Leuchthalsbänder von Hunden bemerkte, die immer wieder hochsprangen. Beim Blick in den Rückspiegel sah er noch etwas Schwarzes am Boden liegen. Da niemand hinter ihm fuhr, setzte der freiberufliche Finanzdienstleister seinen Wagen zurück, stoppte an der fraglichen Stelle und schaltete die Warnblinker an. Nachdem er ausgestiegen war, bemerkte er zwei Hunde – und einen bewusstlos daliegenden Mann. Sturm wählte sofort den Notruf 112. Kurze Zeit später hielt auch eine zufällig vorbeikommende Krankenschweser an.

Da die Vierbeiner keine Fremden duldeten, kamen die beiden Ersthelfer zunächst nicht an die regungslose Person heran, die zudem noch auf den Hundeleinen lag. Schließlich gelang es Wolfgang Sturm aber doch, mit einem beherzten Griff, die Leinen zu packen und die beiden Tiere in der Nähe an einen Baum zu binden. Dabei vermied er den Blickkontakt zu den Hunden, weil er sich an einen entsprechenden Rat aus einer Fernsehsendung erinnerte.

Nach einem kurzen Check des Mannes am Boden alarmierte die zur Hilfe geeilte Frau ihren Freund, der als Rettungssanitäter arbeitet. Bis zu seinem Eintreffen wechselten sich Wolfgang Sturm und die Krankschwester bei der Herzdruckmassage des Bewusstlosen ab. Zum Glück kam der Herbeigerufene rasch und hatte die mechanische Reanimationshilfe LUCAS mit dabei. Unter der Anleitung des Rettungssanitäters kämpften alle drei dann gemeinsam mit Herzdruckmassagen und Beatmung um das Leben des Mannes, bis der Notarzt eintraf.

„Das war tolle Teamarbeit“, erinnert sich Wolfgang Sturm – aber auch daran, dass noch einige Autofahrer vorbeifuhren ohne anzuhalten. Dem 50-Jährigen war bei seinem Einsatz zugute gekommen, dass er als Mitglied der Freiwillligen Feuerwehr regelmäßig seine Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischt: „Alles lief bei mir automatisch ab.“ Den wiederbelebten Mann besuchte der Ersthelfer anschließend auch im Krankenhaus. Wie sich heraustellte, hatte er einen Herzinfarkt erlitten. Bei seinem Lebensretter bedankte er sich zu Weihnachten mit einem Präsent. Und auch jetzt noch stehen beide in Kontakt.

In Vertretung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Schirmherr der Aktion „Held der Straße“, lobte auch der parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger „den couragierten Einsatz“. Wolfgang Sturm sei „ein Vorbild für alle“. Vor den Rettungskräften seien es oft die Ersthelfer, die bei Unglücksfällen die entscheidenden und nicht selten lebensrettenden Schritte einleiten, sagte AvD-Sprecher Herbert Engelmohr. Er lud den Autofan als Dank zu einem der nächsten DTM-Rennen ein.

Goodyear und der AvD wollen mit ihrer Intiative das Sicherheitsbewusstsein von Verkehrsteilnehmern schärfen. Gemeinsam mit dem Magazin „Trucker“ wird jeden Monat ein „Held der Straße“ ausgezeichnet, der durch beispielhaftes Handeln Leben gerettet oder Unfallfolgen gemildert hat. Wolfgang Sturm wurde von der Jury unter den insgesamt zehn Monatshelden des vergangenen Jahres ausgewählt. Er erhält einen Pokal und einen Einkaufsgutschein im Wert von 5000 Euro. (ampnet/jri

Weiterführende Links: Goodyear AvD-Presseseite

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„Held der Straße 2020“: Wolfgang Sturm.

„Held der Straße 2020“: Wolfgang Sturm.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Goodyear

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„Held der Straße 2020“: Wolfgang Sturm.

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„Held der Straße 2020“: Wolfgang Sturm.

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