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Peking 2018: China wird für Volkswagen zur „zweiten Heimat"

Das Zusammentreffen der beiden Termine war zufällig. Und trotzdem liegt viel Symbolisches darin, dass der neue Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG seinen ersten großen Auftritt in dieser Funktion in Peking absolviert. Das sei seine erste Dienstreise als VW-CEO berichtete er den vielen Hundert Journalisten, vorwiegend aus China, beim sogenannten Volkswagen Group Event am Vorabend des ersten Pressetags der Auto China. China sei inzwischen die zweite Heimat von Volkswagen, sagt Diess mit Blick auf die 30-jährige Geschichte von Volkswagen in China. Jedes zweite Auto des Konzerns wird inzwischen an einen Chinesen ausgeliefert.

15 neue Modelle mit Elektroantrieb bis 2020 kündigt er an. Bis 2040 sollen es sogar 40 werden. 34 Mrd. Euro werde die Group vorwiegend in die Themen Elektromobilität, Konnektivität und neue Services stecken. Und von den chinesischen Partnern wie FAW und SAIC kämen noch einmal rund 15 Mrd. Euro im selben Zeitraum dazu. Von 2021 an werden Elektrofahrzeuge in China in sechs Fabriken hergestellt werden.

Die Marken des Konzerns untermauerten die Vorhersagen weit ins nächste Jahrzehnt mit einem Ausblick auf die nahe Zukunft, auf die Messeneuheiten. Dazu gehört eine SUV-Offensive mit neuen Modellen auf allen Ebenen. Sie startet mit der Weltpremiere des neuen Skoda Kamiq mit 1,5 Liter Hubraum, führt über den neuen Volkswagen Touareg hin zum Bentley Bentayga und dem nagelneuen Lamborghini Urus. Die Rolle des zukunftweisenden SUV übernimmt auch in Peking der Porsche Mission E.

Eines der Butter- und Brot-Autos ist der Volkswagen Lavida, der mit seiner neuen Generation antritt. Der Volkswagen Lavida ist in China die Nummer 1 unter den kompakten Limousinen. Die zweite große Premiere feiert der Volkswagen CC, die in China gefertigte Version des Arteon. Einen Blick in die Zukunft wirft Volkswagen mit der Studie I.D. Vizzion, der elektrischen und autonom fahrenden Oberklasse-Limousine von übermorgen.

Die erfolgreichste Marke des Konzerns in China war auch im vergangenen Jahr mit fast 3,2 Millionen verkauften Fahrzeugen Volkswagen. Mit mehr als 750 000 Auslieferungen im ersten Quartal bedeuten gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum um 8,6 Prozent. Alle Marken des Konzerns schafften in der Summe sogar einen Zuwachs um rund 13 Prozent. Mehr als eine Million Fahrzeuge wurden im ersten Quartal dieses Jahres an chinesische Kunden ausgeliefert. (ampnet/Sm)

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Auto China 2018: VW-Konzernchef Dr. Herbert Diess.

Auto China 2018: VW-Konzernchef Dr. Herbert Diess.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Peter Schwerdtmann

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Auto China 2018: VW-Konzernchef Dr. Herbert Diess.

Auto China 2018: VW-Konzernchef Dr. Herbert Diess.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Peter Schwerdtmann

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Auto China 2018: Konzernchef Dr. Herbert Diess.

Auto China 2018: Konzernchef Dr. Herbert Diess.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

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Auto China 2018: Auftritt von Volkswagen am Vortag der Messe.

Auto China 2018: Auftritt von Volkswagen am Vortag der Messe.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

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Volkswagen Lavida.

Volkswagen Lavida.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

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Auto China 2018: VW-Vorstandsvorsitzender Dr. Herbert Diess mit dem I.D. Vizzion.

Auto China 2018: VW-Vorstandsvorsitzender Dr. Herbert Diess mit dem I.D. Vizzion.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

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