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Veröffentlichte Top-Themen

1413 veröffentlichte Top-Themen

Telematik im Auto.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 14. September 2016. In den vergangen zehn Jahren sind die Telematik-Möglichkeiten, die den Straßenverkehr, die Autos, und nicht zuletzt deren Fahrer mitsamt Verhalten, Bedürfnissen und Fahrweisen registrieren, nahezu perfekt geworden. "Die Anzahl vernetzter Fahrzeuge steigt", hat der TÜV Rheinland in Köln festgestellt. "Bei immer mehr Neuwagen sind bereits ab Werk Sensoren, Speichermedien oder Internetzugang inklusive App-basierter Lösungen installiert." Weil auch ältere Autos sich durch sogenannte Retrofit-Lösungen nachrüsten lassen, könnten 2025 von den rund 344 Millionen in Europa zugelassenen Pkw weit mehr als die Hälfte miteinander verbunden sein. Doch was halten die Autofahrer davon? Der TÜV ließ dieser Frage in einer repräsentativen Umfrage nachgehen.

Erdgas tanken.

ampnet – 14. September 2016. Beim Befüllen eines Volkswagen Touran Ecofuel an einer Erdgas-Tankstelle in Duderstadt (Kreis Göttingen) ist der Tank geborsten. Hierbei wurde der Fahrer des Fahrzeugs verletzt. Es kam zu keiner Explosion des Gas- oder Benzintanks. Mineralölunternehmen hatten daraufhin teilweise empfohlen, den Verkauf von CNG vorübergehend zu stoppen.

Mercedes-Benz E 220d.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 13. September 2016. Die E-Klasse von Mercedes-Benz markiert nicht nur bei den Stuttgartern das obere Ende der Automobiltechnik. Die E-Klasse-Systeme sind sogar fortgeschrittener als die des Mercedes-Benz-Topmodells S-Klasse, sogar mehr als bei den viel bewunderten Teslas. Sie kann automatisch überholen. Beim hauseigenen Marketing trug die Summe der Assistenzsysteme der E-Klasse den Titel als „intelligenteste Business-Limousine der Welt“ ein, und niemand widersprach. Jetzt kommt das T-Modell zur E-Klasse, nun offenbar der „intelligenteste Kombi der Welt“, denn was der Limo recht ist, ist dem T-Modell mit dem wieder riesigen Laderaum von 1820 Litern billig – womit nicht der Preis gemeint ist.

Mazda6
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 11. September 2016. Das Bessere ist des Guten Feind. Was aber, wenn kaum jemand einen Anlass sieht, das Bestehende zu verbessern? Der japanische Hersteller Mazda ist jedenfalls zutiefst davon überzeugt, für den neuen Jahrgang des Mittelklassemodell Mazda6 am Äußeren nichts wesentliches verbessern zu müssen. Das Modell 2017 kommt daher fast ohne Änderungen am Design in den Handel. Der sonst übliche und sehr bildhafte Begriff „Facelift“ passt also in diesem Fall kaum. „Feinschliff“ beschreibt eher, was die Techniker dem neuen Jahrgang mitgeben – zum Beispiel eine neue Fahrdynamikregelung, genannt G-Vectoring Control.

Volkswagen Crafter.
Von Axel F. Busse

ampnet – 9. September 2016. Nichts Geringeres als eine „neue Dimension“ verspricht Volkswagen für seinen größten Lastesel, den Crafter. Und das in einer Fahrzeugklasse, die etwa so viele Emotionen freisetzt wie die Lektüre eines Telefonbuchs. Versteht man Dimension allerdings als einen mit dem Maßband überprüfbaren Wert, dann wird der Werbeslogan plausibel: Mehr als 18 Kubikmeter Ladevolumen bietet der geräumigste Transporter seinen Nutzern.

Panasonic Jaguar Racing: Adam Carroll, Ho-Pin Tung, Mitch Evans (von links).
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 8. September 2016. So ganz neu ist die Botschaft nicht, aber immer noch überraschend: Jaguar steigt in die Formel E mit einem eigenen Auto und einem großen Team ein. Das Rennfahrzeug hatten die Briten schon beim Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring dabei. Da stand es inmitten der Benziner der erfolgreichen Rennhistorie noch wie ein Fremdkörper, so gar nicht passend zur Geschichte der Marke oder zum aktuellen Fahrzeugangebot. Bei der Vorstellung des neuen E-Renners mit der Typenbezeichnung Jaguar I-Type 1 wollen die Briten offenbar gleich in die nächste Phase des elektrischen Autos vordringen.

Hyundai i30.
Von Markus Gersthofer

ampnet – 8. September 2016. Hyundai präsentiert auf dem Anfang Oktober beginnenden Autosalon in Paris seinen neuen i30. Die kompakte Limousine, in mehreren Kontinenten gebaut und unter verschiedenen Namen verkauft, war bisher schon außerordentlich erfolgreich, vor allem international. Die Neuauflage, in Rüsselsheim geplant und gezeichnet, auf 480 Nürburgring-Runden feingeschliffen und wieder in Tschechien gebaut, wird geräumiger, leichter, sparsamer – und vor allem deutlich sportlicher in Optik und Fahrverhalten. Der Preis aber dürfte sich kaum verändern, ab ca. 16 500 Euro dürfte es losgehen. Der Erfolg auch in Deutschland scheint gewiss.

Venturi VBB-3.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 7. September 2016. Kein Zweifel, es gibt attraktivere Gegenden im amerikanischen Bundesstaat Utah als die Bonneville Salt Flats. Monument Valley oder Bryce Canyon zum Beispiel. Dennoch zieht es jedes Jahr Fans schneller und schnellster Fahrzeuge mit zwei, vier oder noch mehr Rädern in die Große Salzwüste. „In the Middle of Nowhere“, also mitten im Nirgendwo. Hier sagen sich noch nicht einmal die Füchse „Gute Nacht“. Weil es keine gibt. Und weil überhaupt weder Tiere noch Pflanzen vorhanden sind – nur meist von August bis Oktober statt eines Salzsees eine riesige, ausgetrocknete, topfebene, in der Sonne gleißend weiße und glatte Salzfläche bis zum Horizont. Sie ist seit mehr als 100 Jahren als idealer Untergrund für alle möglichen Fahrzeuge mit hohen und höchsten Geschwindigkeiten dient. Am 10. September ist es wieder so weit. Dann lädt die Utah Salt Flats Racing Association nach Bonneville zur World of Speed und damit zur Jagd auf Rekorde ein.

Maserati Levante.
Von Axel F. Busse

ampnet – 6. September 2016. Nun also auch noch Maserati. Eigentlich sollte man meinen, der Markt an Luxus-SUV und Allradlern gehobenen Bedarfs sei mit Angeboten gesättigt, da schickt die italienische Sportwagenmarke ihre Interpretation von dynamischer Geländegängigkeit ins Rennen – und muss sich prompt gegen Verdächtigungen verteidigen, allzu sehr von Jeep abgeguckt zu haben.

Skoda-Chef Bernhard Maier bei der Präsentation des Skoda Kodiaq.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 1. September 2016. Der Kodiak-Bär – Namensgeber des neuen Skoda-SUV – ist eines der größten auf dem Land lebenden Raubtiere. Nun ist der Skoda Kodiaq zweifellos mit einer Länge von 4,70 Metern, bis zu sieben Sitzen und einem Laderaum von maximal mehr als zwei Kubikmetern einer der größten seiner Klasse. Doch ist er auf andere Weise als sein Namensgeber gefährlich. Er soll dem Wettbewerb an den Kragen gehen. Skodas Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier nennt den Kodiaq „Pionier einer breit angelegten SUV-Offensive von Skoda“. Wenn er ab Anfang 2017 zum Handel kommt, soll der Kodiaq also seinem Namen nicht nur beim Klettern in unwegsamen Gelände oder im Wasser, sondern vor allem im Markt alle Ehre machen.

Volvo V60 Polestar, dahinter Volvo S60 Polestar.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 31. August 2016. Volvo – das ist doch die Marke mit dem ganz besonderen Hang zu Sicherheit, verpackt in einem ganz besonderen, dem skandinavischen Design, die Marke für den modernen, gutsituierten Familienmenschen. Aber Volvo hatte immer auch eine ganz andere Seite, die verborgene und sportliche. Für viele Modelle gab es eine „heiße“ Variante aus dem kühlen Norden, für die „Wölfe“, die Volvo als „Schafspelz“ zu schätzen wussten. Jetzt wird aus der Extrazeile in der Preisliste eine eigene Performance-Marke, die mit dem Volvo S60 und V60 Polestar das erste komplette Modell anbietet.

Skoda Kodiaq Prototyp
Von Thomas Lang

ampnet – 30. August 2016. Bentley tut es, Jaguar auch. Rolls-Royce lässt alle Hemmungen fallen und wird es tun, und Lamborghini erleidet einen Rückfall. Alle Autobauer tun es. Kein Hersteller, ob dem ultimativen Luxus, der Supersportlichkeit, dem Premium-Gedanken oder der Mobilität für du und ich verpflichtet, kann es sich heute leisten auf ein oder besser mehrere Angebote im Segment der „Sports Utility Vehicle“ (SUV) zu verzichten. Kombihafte Fahrzeuge, ob lediglich in Geländeoptik verpackt und mit Vorderradantrieb ausgestattet oder militärisch aufgebrezelt mit Antriebstechnik für Gämsen versehen, liegen voll im Trend. Kein Segment wächst nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt dynamischer. Dabei gilt, wer nicht zu den Pionieren der Bewegung zählt und später kommt, den bestraft keinesfalls das Leben. Der Volkswagen-Konzern hat es vorgemacht. Der VW Tiguan, erstmals 2007 vorgestellt, dominiert die Kompaktklasse. Nun ziehen in diesem Jahr Seat mit dem Ateca und Skoda mit dem Kodiaq nach.

Jeep Trailcat.
Von Axel F. Busse, cen

ampnet – 30. August 2016. 39-Zoll-Räder, acht Zylinder, 6,2 Liter Hubraum und 880 Newtonmeter maximales Drehmoment – zum Jubiläum gönnt sich Jeep ein solches Ungetüm. Nach 75 Jahren Erfolg im Allradgeschäft müssen sich Ingenieure und Freaks auch schon einmal etwas leisten dürfen. Sie schufen ein giftgrünes Monster namens Trailcat.

Mercedes-Simplex (1904).
Von Hans-Robert Richarz, cen

ampnet – 29. August 2016. Bleiben ein paar historische Umwege außer Acht, lässt sich die Geschichte des Unternehmens Daimler als Wiege des Automobils bis auf 1883 (Gottlieb Daimlers Patent für einen Gasmotor) beziehungsweise 1886 (Carl Benz' Patent-Motorwagen) zurückführen. Die Marke als Qualitätsbegriff aber, der die Daimler AG ihren weltweiten Bekanntheitsgrad bis heute zu verdanken hat, begann erst ein Vierteljahrhundert später mit der Vorstellung eines 26 kW / 35 PS starken Rennwagens im Jahr 1901. Dieses Fahrzeug hatte Wilhelm Maybach, damals technischer Direktor der Daimler-Motoren-Gesellschaft in Cannstatt, auf Anregung des österreichischen Kaufmanns und Generalkonsuls in Nizza, Emil Jellinek, konstruiert. Der gab dem Modell den Namen seiner Tochter: Mercedes.

Porsche Panamera Turbo.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 28. August 2016. Hochsommertag an einem bayerischen See: volle Strandcafés, Schaufensterbummler, Familien mit Badeklamotten, schlohweiße Männer im perfekten Radrennfahrer-Dress auf sauteuren Maschinen und wir mittendrin beim ungewollten Cruisen mit Schrittgeschwindigkeit – das ausgerechnet mit 550 PS im Porsche Panamera Turbo. Der Achtzylinder schnurrt wie ein zufriedener Kater, ganz so, als sei Schrittgeschwindigkeit im Hochsommer sein Lebensziel. Das soll das Auto sein, das in 7:38 Minuten die bisher schnellste Runde einer Serien-Limousine auf der Nürburgring Nordschleife geschafft hat?

Roborace (Prototyp).
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 28. August 2016. Mit Renntempo die Ideallinie sauber einhalten, auf der Geraden Vollgas geben, zur exakt richtigen Zeit den optimalen Bremspunkt vor der nächsten Kurve erwischen, präzise einlenken, den Gaseinsatz am Kurvenausgang perfekt dosieren und das Ganze ohne Mensch am Lenkrad – das schaffte Audi schon vor sechs Jahren auf der Bergrennstrecke am legendären Pikes Peak in Colorado/USA. Seitdem hat es bei den autonom rasenden Rennautos gewaltige Fortschritte gegeben. Ende vergangenen Jahres fuhr ein Wagen auf dem Kurs FAST Parcmotor bei Barcelona in Spanien Rundenrekord – wiederum ein Audi und wiederum ohne Fahrer. Jetzt plant das britische Investment-Unternehmen Kinetik des russischen Internet- und Telekommunikations-Oligarchen Denis Sverdlov, eine eigene WM-Serie für autonom fahrende und elektrisch angetriebene Rennwagen. Spätestens Anfang 2017 soll es losgehen.

Mercedes-Benz C 350e.
Von Wather Wuttke, cen

ampnet – 27. August 2016. Immer mehr Pkw-Modelle werden heute mit Hybridantrieben angeboten. Dieses gemischte Doppel aus klassischem Verbrennungsmotor und einem Elektroantrieb samt dazugehöriger Batterie reduziert den Verbrauch und damit die Kohlendioxid-Emissionen deutlich. Das hilft der Umwelt, schon die Kasse bei den Betriebskosten und freut besonders die Hersteller großer Automobile, die bald schon einen Flottenverbrauch vorweisen müssen, der zu nicht mehr als 95 Gramm CO2 pro Kilometer führt.

Campingbus: Mercedes-Benz Marco Polo.
Von Gerhard Prien

ampnet – 25. August 2016. Reisemobile sind bei den Deutschen beliebt wie nie zuvor. Urlaub mit dem Camper ist in, die Branche verzeichnet Absatzrekorde. Die Anzahl der angebotenen Modelle ist schier unüberschaubar. Doch es gibt natürlich auch Unterschiede, denn los geht es bei 40 000 Euro – und nach oben besteht im Prinzip keine Grenze. Und ein Reise- ist noch lange kein Wohnmobil. Grundsätzlich unterscheidet man ausgebaute Kastenwagen (auch Vans genannt), Alkovenmobile, Teilintegrierte und Integrierte. Zudem gibt es Sonderformen wie Fernreise- und Expeditionsmobile, Pick-ups mit fest montierten oder absetzbaren Wohnkabinen oder mit Wohnaufliegern.

Vario Perfect 1200 Platinum.
Von Gerhard Prien

ampnet – 24. August 2016. Es läuft rund bei den Herstellern von Reisemobilen und Caravans. Rollende Behausungen für den Urlaub sind bei den Kunden gefragt wie selten zuvor. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden in Deutschland mehr Freizeitfahrzeuge neu zugelassen als je zuvor. Der Absatz erhöhte sich auf 42 539 Einheiten, gegenüber dem Egebnis des Vorjahres ist das ein Plus von 16,1 Prozent. Die Zahl der neu zugelassenen Reisemobile stieg auf 27 182 Fahrzeuge, das ist ein Plus von 21,4 Prozent. Die Wohnwagen verzeichnen ein Plus von 7,8 Prozent, das bedeutet 15 357 neu zugelassene Caravans. Kein Wunder, dass auch der Caravan Salon in Düsseldorf (27.8.–4.9.2016) zum 55. Geburtstag der weltgrößten Messe rund um den mobilen Urlaub wieder neue Rekordzahlen vorweisen kann und mit einer zusätzlichen Halle größer denn je sein wird.

Ferrari F 40-Parade.
Von Thomas Lang, cen

ampnet – 23. August 2016. Der Name Ferrari steht für pure Emotion auf vier Rädern. Kein anderer Automobilhersteller vermag seit nunmehr 70 Jahren mit einem so kleinen Produktprogramm so viele Menschen zu begeistern. Wenn sie auch nur einen Tropfen Benzin in ihren Adern spüren, verfallen die meisten der Faszination der italienischen Schönheiten.

Porsche Panamera Turbo.
Von Jens Meiners

ampnet – 23. August 2016. Es ist noch gar nicht so lange her, da galt eine Rundenzeit von 10 Minuten als sportlich. Ein Fahrer des neuen Porsche Panamera Turbo kann darüber nur müde lächeln: In nur 7 Minuten und 38 Sekunden hat die Limousine die berühmte Nürburgring-Nordschleife absolviert. Eine Luxuslimousine als ultimative Fahrmaschine: Das ist das Erfolgsrezept des großen Viertürers von Porsche, der jetzt in seiner zweiten und völlig neuentwickelten Modellgeneration auf den Markt kommt.

Autonomes Fahren mit dem Volvo XC90 TZ8 Twin Engine.

ampnet – 18. August 2016. Volvo entwickelt gemeinsam mit dem Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber die nächste Generation selbstfahrender Autos. Beide Unternehmen entwerfen gemeinsam ein Fahrzeug, das auf der neuesten Technik basiert und so den Weg zum autonomen Fahren ebnet. Das Projekt sehen beide Unternehmen als Auftakt zu einer langfristigen Partnerschaft. Mit 300 Millionen US-Dollar (264,85 Millionen Euro) unterstützen Volvo und Uber das Projekt.

Woodward Dream Cruise.
Von Hans R. Richarz

ampnet – 18. August 2016. Dem Woodward Dream Cruise die Bezeichnung "Monterey für Arme" zu verpassen, wäre eine Unverschämtheit. "Monterey für den Mittelstand" würde das Ereignis besser würdigen. In Monterey an der Pazifikküste im Westen der USA treffen sich alljährlich im August die Oberen Zehntausend unter den Auto-Enthusiasten dieser Welt mit dicker Brieftasche zum Sehen und gesehen werden. Ihre auf Hochglanz polierten historischen und zeitgenössischen Fahrzeuge repräsentieren oftmals einen siebenstelligen Dollarwert. Zur gleichen Zeit versammeln sich im Osten der USA in Detroit seit 1995 normale Oldtimerbesitzer und -bewunderer aus aller Welt in einer Menge, die in die Millionen geht. Neben der Autoindustrie als Sponsor und Helfer in Notlagen darf bei der Parade jeder mitmachen, vorausgesetzt er verfügt über das passende Auto. Dafür reicht meist auch ein Durchschnittseinkommen.

Wieder fertig zum Einsteigen: BMW 507, wie der von Elvis Presley.
Von Hans R. Richarz, cen

ampnet – 18. August 2016. 40 Jahr lang hat er mit Kürbissen zusammen in einer Scheue in Kalifornien vor sich hingerostet, soweit seine Aluminiumkarosserie das zuließ. Dann erbarmte sich ein ehemaliger NASA-Offizieller seiner und wollte ihn wieder genau in den Zustand zurückversetzen lassen, in dem Elvis ihn einst in Deutschland gekauft hatte. Das übernahm die BMW Group Classic. Das Ergebnis kann am Sonntag, 21. August 2016, im kalifornischen Pebble Beach beim Concours d’Elegance begutachtet werden.

BMW 330e.
Von Peter Schwerdtmann, cen

ampnet – 18. August 2016. Ist der Spagat nicht zu groß? Unser BME 330e ist ja nicht das einzige Modell der Münchener, das mit markentypischen Fahreigenschaft bei gleichzeitig vorbildlich niedrigem Verbrauch angepriesen wird. Jetzt ist sogar noch eine Plug-in-Variante für den 7er-BMW dazugekommen. Für alle Plug-in-Hybride reklamieren ihre Hersteller eindrucksvolle Werte für die Reichweite, die sich aus der Batterie holen lässt. Doch in der Praxis sieht es anders aus. Unser BMW 330e wird mit bis zu 40 Kilometer angegeben. Er schafft aber gerade rund 20 km.

Chevrolet Cruize.
Von Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 15. August 2016. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Dieser Slogan, angeblich vom deutschen Kabarettisten und Schauspieler Werner Kroll 1945 geprägt, scheint heute perfekt zum Dieselmotor im Pkw zu passen. Obwohl nach der VW-Abgasaffäre verteufelt, kletterten im ersten Halbjahr 2016 die Neuzulassungen dieser Autos in Deutschland auf die Rekordhöhe von 812 000 Exemplaren. In den USA, wo die Selbstzünder durch die Manipulationen von VW zuerst in Verruf gerieten, wächst die Zahl der Dieselkunden dennoch ungebremst.

BMW Alpine B7 Biturbo.
Von Jens Meiners, cen

ampnet – 13. August 2016. Eigentlich sollte er nur 310 km/h laufen: Der B7 Biturbo, den die noble Manufaktur Alpina im Frühjahr vorgestellt hat und der jetzt zu Preisen ab 148 800 Euro auf die Straße kommt. Doch bei den Abstimmungsfahrten auf dem Hochgeschwindigkeitskurs im süditalienischen Nardo haben die Michelin-Pneus derart gut funktioniert, dass die V-Max kurzerhand auf 330 km/h angehoben wurde. Damit präsentieren sich die Verhältnisse in dankenswerter Klarheit: Die Konkurrenzmodelle von Mercedes-AMG, Bentley und Porsche werden einfach deklassiert.

Fahnen der Konzernmarken vor dem Verwaltungshochhaus am VW-Stammsitz Wolfsburg.

ampnet – 12. August 2016. Der Volkswagen-Konzern konnte in den ersten sieben Monaten dieses Jahres seine Auslieferungen um 1,3 Prozent auf weltweit 5,90 Millionen Fahrzeuge steigern. Im Monat Juli sind 787 300 Fahrzeuge an Kunden übergeben worden. „Die Absatzzahlen des Volkswagen-Konzerns lagen im Juli etwa auf Vorjahresniveau, die insgesamt positive Entwicklung der ersten sechs Monate wurde fortgesetzt. Das breite Markenportfolio des Konzerns erweist sich dabei als große Stärke“, erklärte Fred Kappler, Leiter Konzern Vertrieb.

Jeep Grand Wagoneer (1991).
Von Axel F. Busse, cen

ampnet – 11. August 2016. Die Fähigkeiten von Jeeps im Gelände sind unbestritten. Seit 75 Jahren konnte die Marke sich immer wieder offroad beweisen. Aber auch auf der Straße suchten Jeep sein Geschäft und baute so etwas wie den Großvater heutigen SUV mit Luxuscharakter: den Jeep Grand Wagoneer.

Assistenzsysteme sollen künftig erkennen, womit sich die Insassen im Auto beschäftigen. Hilfreich wäre dies beim automatisierten Fahren.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 7. August 2016. Je mehr Fortschritte die Ingenieure bei der Entwicklung selbstfahrender Autos erzielen, desto besser haben diese Fahrzeuge ihre Umgebung im Blick und wissen, was um sie herum geschieht. Während es dafür bereits zahlreiche und gut arbeitende Sensoren gibt, fehlen solche Einrichtungen für den Innenraum. Jetzt entwickeln Forscher der Fraunhofer-Institute in Karlsruhe und in Stuttgart gemeinsam mit ihren Kollegen der Volkswagen-Konzernforschung, von Bosch, dem Zulieferer Visteon und weiteren Unternehmen im Projekt „Intelligent Car Interieur“, kurz InCarIn, erstmals dafür ein System. Damit schaffen sie die Basis für neuartige Fahrer-Assistenzsysteme, die das automatisierte Fahren weiter verbessern können.

Smart Fortwo Electric Drive.
Von Jeff Jablansky

ampnet – 5. August 2016. Es war nur eine Frage der Zeit: Der Vorstellung der dritten Modellgeneration des Smart musste natürlich eine Elektrovariante folgen. Und das ist auch gut so, denn die E-Mobilität ist dringend angewiesen auf Automobile, die eine gewisse Coolness ausstrahlen. Davon kann bei vielen an-deren Elektroautos keine Rede sein; sie sehen langweilig aus oder sind überteuert, manchmal auch beides. Ist es ein Wunder, dass die elektrische B-Klasse von Mercedes-Benz so selten zu sehen ist?

ZF Innovation Tractor: Das Gespann schafft nur mit dem elektrischen Zusatzantrieb im Anhänger 30 Grad Steigungen.
Von Walther Wuttke

ampnet – 5. August 2016. Die Digitalisierung macht auch vor den Treckern schon lange nicht mehr halt. Die Helden der Felder, die motorisierten Mulis von einst haben sich zu Hightech-Geräten entwickelt, die GPS-gestützt und fahrerlos pflügen. ZF will Ihnen noch mehr beibringen fürs sichere Rangieren auf Hof und Acker und fürs automatische Ankoppeln. Außerdem wollen die Friedrichshafener mittels zuschaltbarem Elektroantrieb fehlende Traktion ausgleichen – beim Anhänger.

ZF-US-Hauptquartier in Northville.

ampnet – 4. August 2016. Für 4,4 Milliarden Schwedische (SEK) Kronen (rund 460 Millionen Euro) will der Zulieferer ZF das gesamte Aktienkapital der schwedischen Haldex Aktiebolag übernehmen. Ein entsprechendes Angebot haben die Friedrichshafener heute vorgelegt. Darin wird den Aktionären ein Preis pro Aktie von 100 SEK, umgerechnet rund 10,44 Euro, in bar angeboten. Das Haldex-Management unterstützt die Übernahme.

Reinhold Messner und Opel Vivaro.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 1. August 2016. Kennen Sie den? Den kennt doch jeder, den Reinhold Messner, den ewigen Reinhold. Immer wieder hat er uns überrascht, uns mit seinen Expeditionen und abenteuerlichen Reisen begeistert, zumindest beeindruckt. In all den Jahren mit einmaligen Bildern und großen Geschichten wuchs ein Respekt vor dem Menschen Reinhold Messner. Und Dankbarkeit.

Subaru Forester 2.0 D Sport.
Von Peter Schwerdtmann, cen

ampnet – 31. Juli 2016. Seit 19 Jahren bietet der japanische Hersteller Subaru das Modell Forester als Kompakt-SUV an, das schon auf dem Markt war, bevor es SUV gab. Subaru baut nur Fahrzeuge mit Boxer-Motor und Allradantrieb, bezeichnet sich deswegen zu Recht als den größten Hersteller von Allradfahrzeugen in der Welt und ist stolz auf seinen komplett symmetrischen Allradantrieb. Dann wollen wir doch mal sehen, welchen Grad der Reife der Subaru Forester in seinen ersten 19 Jahren erreicht hat.

Brütsch Mopetta.

ampnet – 30. Juli 2016. Fast hätte es neben Opel einen zweiten Automobilhersteller dieses Namens gegeben – leicht abgeändert in Opelit. Georg von Opel wollte unter diesen Namen die Mopetta verkaufen. Hans-Peter Thyssen von Bornemisza hat den Kleinstwagen noch selbst gesehen. Von Thyssen ist ein Journalist und Fachbuchautor, den ältere Kollegen noch unter dem Namen Hanns-Peter Rosellen kennen. Der 1941 geborene Dresdner war Redakteur bei folgenden Blättern: "Deutsche Auto-Zeitung“, der heutigen „Auto-Zeitung“, "Die Welt“, „Welt am Sonntag“ und „Bunte“, zuletzt als geschäftsführender Redakteur. Viele Konstrukteure deutscher Nachkriegs-Mobile wurden von ihm persönlich befragt. Diese Recherchen führten nicht nur zu Fachbüchern, sondern auch zu Anekdoten aus den Jahren, als das Auto in Deutschland wieder laufen lernte.

Skoda Kodiaq Prototyp
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 28. Juli 2016. Mit dem Skoda Kodiaq halten es die Tschechen wie mit allen ihren Modellen: Sie orientieren sich am Mutterkonzern und packen ihren Neuen immer auf Mitte. Der Kodiaq ist mit 4,70 Meter rund 20 Zentimeter länger als der Volkswagen Touran und zehn Zentimeter kürzer als das große Wolfsburger SUV Touareg. Zumindest beim Blick durch die Konzernbrille stimmt es also, wenn Skoda sagt, der Kodiaq sei der erste eines neuen Segments. Das Konzept der goldenen Mitte ging schon bei Golf und Octavia ebenso wie bei Passat und Superb auf. Damit es auch bei den SUV funktioniert, wird Skoda die Mittelstürmerposition wieder per offensiver Preisgestaltung stärken. Mit Einsteiger-Benziner, Frontantrieb und Handschaltung soll der Kodiaq in der Basisausstattung um die 25 000 Euro kosten, was zu tief liegt, um in die Mitte zwischen Tiguan und Touareg zu passen.

Porsche Design Tower - Miami.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 27. Juli 2016. Die Porsche Design GmbH des 2012 verstorbenen Porsche 911-Schöpfers Ferdinand Alexander Porsche, Enkel von Ferdinand Porsche und Cousin von Ferdinand Piëch, gilt zu Recht als Heimat edler Formgebung beispielsweise für Bekleidung, Brillen oder Uhren. Kaum ein Konsumprodukt, mit dem sich das Unternehmen nicht schon auseinandergesetzt hat. Vor fünf Jahren wagte sich Porsche Design erstmals an den Entwurf eines 57stöckigen Gebäudes mit Eigentumswohnungen. Jetzt steht der Wolkenkratzer in Florida unmittelbar vor der Eröffnung. Sein Clou: Die Bewohner können ihre Autos per Aufzug in ihr Appartement mitnehmen, egal, auf welchem Stockwerk sie wohnen.

Mercedes-Benz S 500
Von Thomas Lang, cen

ampnet – 27. Juli 2016. Alles drin, alles dran, wie bei dem Klops, den die Schwaben „Fleichküchle“ nennen. Zu dieser respektlosen Charakterisierung gelangten wir rasch bei unserer Erfahrung mit dem Mercedes-Benz S 500 4Matic. Auch dieser 500er reiht sich bei seinen Vorgängern ein als der Gipfel des Luxus. Aber er ist mehr als das, lehrt einen der große Mercedes beim Fahren.

BMW i3.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 27. Juli 2016. Der Duft von frischem Heu liegt über ganz Österreich als wir zum ersten Mal mit dem neuen BMW i3 auf Tour gehen. Wir erlebten die Citystromer bei der e-Silvretta (7. und 8 Juli 2016) im österreichischen Montafon, an der zwei Exemplare mit der größeren 33 kWh-Batterie sozusagen inkognito teilnahmen. Zur gleichen Zeit begann dort auch die 19. Silvretta Classic, auf deren Streckenverlauf der schwere Abgasgeruch alter Autos den Heuduft übertönte. Erstaunlich, wie schnell dann Selbstzufriedenheit den Menschen im Elektroauto durchströmt. Er fährt schnell und leise und freut am Duft der Natur, wenn auch nicht ganz ohne Neid auf die beiden im BMW 328 Roadster aus Jahr 1938.

Smart und DHL können kooperieren.
Von Markus Gersthofer

ampnet – 25. Juli 2016. Smart und DHL starten „ready to drop“: Der DHL-Zusteller liefert nicht nach Hause, sondern nachts in den vor der Tür stehenden Smart. Für den online-Besteller heißt dies, dass er nicht zuhause sein muss, um das Paket in Empfang zu nehmen. Für DHL entfällt die Notwendig-keit, den Kunden persönlich anzutreffen – und das Paket womöglich in den fünften Stock hinauf zu tragen. Zudem beschleunigt die Fahrt spät in der Nacht die Zustellung, weil der Verkehr viel geringer ist.

Porsche Panamera.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 24. Juli 2016. 20 Millimeter können die Welt verändern. So geschehen beim Porsche Panamera, den wir jetzt bei einem Termin mit Technikern auf dem Lausitzring schon einmal im Detail kennenlernen konnten. Natürlich sind es nicht nur die zwei Zentimeter, um die das Dach abgesenkt wurde. Den Designern gelang es, aus dem alten Panamera, der auf mich immer wirkte, wie die Mischung aus einem aufgeplusterten 911er mit Buckel und einem 928, nun einen großen 911er werden zu lassen. Die Linienführung des Neuen wirkt rundum selbstverständlich und organisch, ganz so, als sei er der eigentliche 911er.

Ford Ka.

ampnet – 23. Juli 2016. Als der Ford Ka vor 20 Jahren auf den Markt kommt, ist er eine kleine Sensation: Er begründet nicht nur eine neue Klasse – das „Sub B“-Segment –, sondern ist mit seinem „New Edge-Design“ auch optisch etwas völlig Neues. Die einen sind begeistert von der „Knutschkugel“, andere weniger. Rundungen, Schwünge, Kanten und Winkel zeichnen das neue Design aus. Die zweite Generation dieses Kleinwagens aus dem polnischen Fiat-Werk Tichy kommt 2009 im „Kinetic Design“ auf den Markt. Im Mai 2016 wird die Produktion der Ka-Baureihe eingestellt und das Gemeinschaftsprojekt mit Fiat beendet. In den beiden Jahrzehnten seit 1996 wurden in Europa 1,9 Millionen Ka ausgeliefert.

Von links Maroš Šefčovič, EU-Kommissar für die Energieunion, Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehr und Miguel Arias Cañete EU-Kommissar für Klimaschutz.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 21. Juli 2016. Sie hat sich ehrgeizige Ziele vorgenommen: "Bis Mitte des Jahrhunderts müssen die verkehrsbedingten Teibhausgasemissionen um mindestens 60 Prozent niedriger sein als im Jahr 1990 und eine klare Tendenz Richtung null aufweisen." Das fordert jetzt die EU-Kommission in ihrer jüngsten Mitteilung an "das europäische Parlament, den Rat, den europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen". Im Kern will die Kommission ein effizienteres Verkehrssystem, emissionsarme Energieträger und emissionsarme oder -freie Fahrzeuge unter "Wahrung der Technologieneutralität sowie beschäftigungs-, wachstums- und investitionsorientiert" auf den Weg bringen.

Audi Q7 3.0 TFSI Quattro.

ampnet – 20. Juli 2016. Wie zufrieden sind die Deutschen mit ihren Autos? Antwort gibt jedes Jahr Studie zur Kundenzufriedenheit, mit der das renommierte amerikanische Marktforschungsunternehmen J.D. Power den Automobilbereich untersucht. Am Abend des 20. Juli 2016 kürte die Fachzeitschrift „Auto Test“ im Berliner Axel-Springer-Haus die Gewinner der Studie „2016 Auto Test“ Danach sind in diesem Jahr die besten Marken Volvo und Toyota. Außerdem verleiht „Auto Test“ Redaktionspreise: Dabei wurde Sieger 2016 in der Gesamtwertung der Audi Q7. Der Skoda Superb holt die Importwertung. BMW räumte mit seiner Studie „iVision Future Interaction“ den erstmals vergebenen Sonderpreis in der Kategorie „Connectivity“ ab.

Honda NSX.
Von Axel F. Busse

ampnet – 20. Juli 2016. Puh! War das eine lange Durststrecke! Aber jetzt spielt Honda wieder mit im Konzert der Supersportwagen: Vielleicht reicht es sogar zur ersten Geige. Der neue NSX ist technologisch feinste Gourmet-Kost, zubereitet von genialen Rennsport-Tüftlern, die es einst sogar schafften, anderthalb Liter Hubraum auf zwölf Zylinder zu verteilen.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 19. Juli 2016. Insgesamt 2,93 Milliarden Euro müssen die Nutzfahrzeughersteller Daimler, Iveco, DAF und Volvo/ Renault wegen unerlaubter Preisabsprachen zahlen. Die höchste Einzelstrafe kommt mit rund einer Milliarde Euro auf Daimler Trucks and Buses zu. Die Volkswagen-Tochter MAN bleibt straffrei, weil das Unternehmen die Kartellbehörde informiert hatte. Gegen Scania, die zweite Lkw-Tochter von Volkswagen, läuft noch eine Untersuchung.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, überlässt die Führung einem Audi.

ampnet – 18. Juli 2016. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will dem selbststeuernden Auto mit einem neuen Gesetz die rasche Umsetzung ermöglichen, meldet heute das „Handelsblatt“. Noch im Juli will Dobrindt eine Reform des Straßenverkehrsrechts vorlegen und damit den notwendigen Rechtsrahmen schaffen. Ein Entwurf liegt der Redaktion vor. Danach sollen in Zukunft Fahrzeuge zugelassen werden können, „die für eine bestimmte Zeit und in bestimmten Situationen“ durch den Einsatz von Technik lenken und beschleunigen sowie den Fahrer anweisen, wieder die Kontrolle zu übernehmen.

ZF TRW Multi Lane-Radar.
Von Walther Wuttke

ampnet – 15. Juli 2016. Ausgerechnet hier am Ende Europas entstehen die Kernelemente für die Zukunft des autonomen Fahrens. Hinter dem bretonischen Brest kommt erst einmal ganz viel Atlantik und als nächstes Festland nach einer längeren Fahrt Amerika. Am Rand des europäischen Kontinents entwickelt ZF – am Bodensee oder schwäbischen Meer beheimatet – die Radarsysteme, mit denen Automobilisten in Zukunft von der Technik geleitet sicher und stressfrei über die Autobahnen gleiten sollen.

Fahrer-Assistenzsysteme von Skoda: Parkpilot.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 14. Juli 2016. Das Schlagen der Flügel eines Schmetterlings kann anderswo ein Erdbeben auslösen, sagt die Chaos-Theorie. Ebenso scheinbar mühelos kann jede gute Entwicklung von Nichtigkeiten umgestoßen werden. Der tödliche Tesla-Unfall und die flotten Sprüchen des Tesla-Besitzers nutzen jetzt Berufene und noch mehr Nicht-Berufene. Sie diskutieren die Sinnfälligkeit des autonomen Fahrens als müsste die Menschheit vor dem Chaos bewahrt werden. Und dabei werden – quasi nebenbei und in einem Atemzug – auch gleich die bereits existenten Fahrer-Assistenzsysteme mit Zweifeln bedacht, bedeuten sie doch den Verlust der Selbstbestimmung des Menschen am Steuer. Dass sie dessen Leben retten können, wird gern übersehen.