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Artikel zum Stichwort „Radfahrer“

Es wurden 27 Artikel zum Stichwort „Radfahrer“ gefunden:

DVR-Kampagne „Kopf drehen, Rad Fahrende sehen!“.

ampnet – 13. August 2019. Dooring heißt das Unfallszenario, wenn Radfahrer von einer sich öffnenden Autotür zu Fall gebracht werden. Der DVR startet dagegen nun eine Kampagne.

ampnet – 2. Mai 2019. Weicht ein Radfahrer einem entgegenkommenden Pkw aus und stürzt beim Wechsel zurück auf den ursprünglichen Weg, hat der Radfahrer Anspruch auf Schadensersatz. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main hervor (Az. 16 U 57/18).

ampnet – 1. März 2019. Fußgänger haben beim Überschreiten eines Radwegs dieselben Sorgfaltspflichten wie beim Überqueren einer Fahrbahn. Sonst haften sie bei einem Unfall allein. Auch bei einem kombinierten Rad- und Fußweg muss man sich vergewissern, dass man niemanden gefährdet, so das Oberlandesgericht Celle am 20. November 2018 (AZ: 14 U 102/18). Diese Entscheidung sieht die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) als Richtschnur für künftige Entscheidungen.

Comic: "Sicherheitsabstand Radfahrer".

ampnet – 27. Februar 2019. Es gibt Fragen zu Verkehrsregeln, die auch geübte Autofahrer häufig nicht korrekt beantworten können. Einige davon betreffen das Überholen von Radfahrern, insbesondere auf Straßen mit Radfahrstreifen und Schutzstreifen. Da solche Markierungen für Radfahrer immer öfter auf Straßen zu finden und viele Kraftfahrer unsicher sind, wie sie sich dabei zu verhalten haben, hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) ein Forschungsprojekt zur Sicherheit und Nutzbarkeit markierter Radverkehrsführungen durchgeführt.

Zebrastreifen.

ampnet – 20. Juli 2018. Radfahrer beanspruchen einen immer größeren Anteil am öffentlichen Verkehrsraum und finden dabei viel Unterstützung, auch von politischer Seite besonders in Großstädten. Umweltschutz und der dichte Großstadtverkehr bringen vielfach junge urbane Bürger auf die Sättel. Moderne Fahrräder und Pedelecs fördern die besitzergreifende Entwicklung in vielen Innenstädten. Doch kennt die Mehrheit der Radfahrer die Regeln? Und halten sie sich daran?

Pedelecs.

ampnet – 12. Juli 2018. Der erfreuliche Rückgang der Zahl der Verkehrstoten in Deutschland um 13 Prozent in den vergangenen sieben Jahren zeigt sich nicht bei Fahrradfahrenden. Hier blieb die Zahl der Getöteten nahezu konstant. 2017 starben laut Destatis 382 Radfahrer auf deutschen Straßen, mehr als 79 000 wurden verletzt. Damit war jeder achte Verkehrstote und jeder fünfte Verletzte im Straßenverkehr ein Radfahrer. Häufigster Unfallgegner ist weiterhin der PKW. Jeder vierte Radfahrer starb bei einem Alleinunfall.

Nicht nur gefährlich, sondern häufig auch tödlich: Zusammentreffen eines Radfahrers mit einem abbiegenden Lkw.

ampnet – 17. Juni 2018. Ganz im Zeichen des Fahrrads stand die Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht (DVW). Am Sonnabend forderten die Delegierten in Köln eine bessere Fahrradinfrastruktur, Maßnahmen zur Reduktion von Pedelec-Unfällen sowie Notbrems- und Abbiegeassistenten für Lkw. „Wenn wir mehr Radverkehr wollen, müssen wir die Radfahrenden auch besser schützen“, sagte der DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig.

Nicht nur gefährlich, sondern häufig auch tödlich: Zusammentreffen eines Radfahrers mit einem abbiegenden Lkw.

ampnet – 8. Mai 2018. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) schlägt Alarm. Die Zahl der durch Lastwagen getöteten Radfahrer steigt seit Jahren bedenklich an. Allein gestern wurden in München ein neunjähriges Mädchen und in Hamburg eine 32-jährige Frau von einem Lkw überrolt und getötet. Schlagzeilen machte auch ein tödlicher Unfall in Hannover, als vor drei Wochen ein elf Jahre alter Junge vor den Augen seiner Mutter und offensichtlch bei „Grün“ von einem abbiegenden Lastwagen überrolt wurde. Laut ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork gab es in diesem Jahr bereits 15 durch Lkw getötete Radfahrer, im gesamten vergangenen Jahr waren es 38.

Ein Helm sollte für jeden Radfahrer, egal welchen Alters, selbstverständlich sein.

ampnet – 30. April 2018. Fast 80 000 Fahrradfahrer sind im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt auf deutschen Straßen verunglückt. Nicht jeder Unfall lässt sich vermeiden, aber die richtige Ausstattung kann das Unfallrisiko zumindest minimieren.

Die Forschungskreuzung in Braunschweig.

ampnet – 8. März 2018. Radfahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Umso wichtiger ist es, sie zu schützen. Das hat sich auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum Ziel gesetzt und installiert nun das sogenannte „Amber Light" an einer Braunschweiger Kreuzung. Das Amber Light ist ein adaptiv geschalteter Schutzblinker mit Radfahrersymbol. Falls das Risiko einer Kollision besteht, warnt es die Fahrer abbiegender Fahrzeuge vor geradeaus fahrenden Radfahrern.

Damit man es mal gesehen hat: Diese Radfahrerin steigt ab, weil sie die Fahrbahn auf einem Zebrastreifen überqueren will.

ampnet – 26. April 2017. Unabhängig von Jahreszeit und Wetter – in allen Ortschaften gehen die meisten Fahrradfahrer davon aus, dass die Zebrastreifen auch zu ihrer Sicherheit angelegt wurden. Viele wissen es nicht besser und verunsichern so andere Radfahrer, vorzugsweise sehr junge, aber auch Autofahrer. Andere Zweiradler sehen sich im Recht, wenn sie Fußgängerüberwege in – möglichst schneller – Fahrt überqueren. Bevor nun im Frühling wieder mehr Fahrräder aktiviert werden, stellt der Automobil- und Reiseclub (ARCD) die Frage nach der rechtlichen Situation am Zebrastreifen.

ampnet – 15. März 2017. Wer mit dem Fahrrad einen anderen Radfahrer überholt, muss darauf achten, dass er genügend Abstand zur Seite hält. Insbesondere auf nicht befestigten Wegen muss mit Schlangenlinien gerechnet werden. Dies hat das Oberlandesgericht Karlsruhe in einem Urteil klargestellt (Az. 9 U 115/15).

Fahrradbeleuchtung.

ampnet – 24. August 2016. Die Beleuchtung ist eine der wichtigsten Sicherheitseinrichtungen am Fahrrad. Trotz dieser Bedeutung wird sie jedoch von vielen Radlern geradezu sträflich vernachlässigt. Wer als Zweiradfahrer bei schlechtem Licht von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen wird, lebt gefährlich, im schlimmsten Fall sogar lebensgefährlich. Bei Fahren ohne Licht droht ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro, das erhöht sich bei Gefährdung anderer auf 25 Euro und bei einem Unfall auf 30 Euro. Zudem kann der Fahrradfahrer für einen von ihm verschuldeten Schaden zur Haftung herangezogen wird, warnt das von der HUK-Coburg getragene Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern.

Manche Autohersteller bieten bereits automatische Notbremsassitenten mit Fußgänger- und Radfaherrerkennung an.

ampnet – 29. September 2015. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass Radfahrer kaum von den konstruktiven Verbesserungen an Autos hinsichtlich des Fußgängerschutzes profitieren. Die passiven Maßnahmen für den Fußgängerschutz nützen ihnen nur wenig. Speziell zum Schutz von Radfahrern wurden bisher keine Maßnahmen eingeführt. Ein spezieller Airbag, der den gesamten Scheibenrahmen abdeckt, könnte einen Sicherheitsgewinn bringen. Am effektivsten wäre allerdings eine automatische Notbremse, die Fahrradfahrer zuverlässig erkennt und die Geschwindigkeit signifikant reduziert, stellen die Unfallexperten fest.

Fahrräder.

ampnet – 21. Juni 2015. Mit der warmen Jahreszeit sind auch wieder mehr Radfahrer unterwegs. Damit nimmt auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit ihrer Beteiligung zu. Ursache dafür ist häufig fehlende Kenntnis sowohl von Auto- als auch von Radfahrern über die einschlägigen Verkehrsregeln. Aber leider auch der inzwischen immer häufiger festzustellende Trend, sich einfach darüber hinwegzusetzen, wie Verkehrssicherheitsexperten beklagen.

ampnet – 18. Juni 2015. Ein abbiegender Autofahrer haftet vollkommen für einen Zusammenstoß mit einem Radfahrer auch dann, wenn dieser den Radweg entgegen der Fahrtrichtung fährt. Dies hat das Oberlandesgericht Saarbrücken entschieden (Az. 4 U 69/14).

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ampnet – 25. Januar 2015. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) will bei Radfahrern eine Promillegrenze von 1,1 einführen. Diese Forderung wird der DVR beim kommenden 53. Verkehrsgerichtstages in Goslar (28. bis 30. Januar 2015) stellen. Laut DVR treten ab einem Wert von mehr als 1,0 Promille grundsätzlich Ausfallerscheinungen auf. Die derzeitige Rechtslage lasse es aber zu, dass Fahrradfahrer bis zu einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,5 Promille (zuzüglich 0,1 Promille Sicherheitszuschlag) Alkohol trinken und trotzdem Fahrrad fahren dürfen, es sei denn, es sind deutliche Anzeichen für die Fahrunsicherheit beweisbar.

Verkehrsteilnehmer ohne Knautschzonen: die Kinder.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 1. September 2014. „Vision Zero“, keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – diesem Ziel, das weltweit von Verbänden, Verkehrspolitikern und nicht zuletzt von Automobilunternehmen wie zum Beispiel Mercedes-Benz verfolgt wird, hat sich schon vor sieben Jahren auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) angeschlossen. Grundlage in der Strategie für den Weg dahin ist ein sicheres Verkehrssystem und die Einsicht, dass der Mensch als Teil dieses Systems nicht fehlerfrei agiert. Die Gestaltung der Verkehrsmittel und der Verkehrswege muss dieser Erkenntnis entsprechen und die Regelwerke zur Teilnahme am Straßenverkehr sind entsprechend anzupassen. Und auch die Technik kann ihren Beitrag dazu etwa mit sinnvollen Fahrerassistenz-Systemen leisten.

ampnet – 31. März 2014. Fahrradfahrer, die rücksichtslos von einem Radweg auf die Straße einfahren und dann beim Abbiegen einen Unfall verursachen, verletzten die Sorgfaltspflicht und können für den entstanden Schaden komplett haftbar gemacht werden. Das hat das Oberlandesgericht Saarbrücken entschieden (Az. 4 U 59/13).

ampnet – 15. November 2013. Ein um einen Kreisverkehr herumführender Radweg ist nicht dem eigentlichen Kreisverkehr gleichgestellt. Die Wartepflicht, die den in den Kreisverkehr einfahrenden Fahrzeugen vom Verkehrsschild "Vorfahrt gewähren" in Kombination mit dem Zeichen "Kreisverkehr" auferlegt wird, gilt nur hinsichtlich des Verkehrsstroms auf dem inneren Straßenring, nicht aber für außen auf dem eigenen Weg herum fahrende Räder.

ampnet – 6. November 2013. Auf ihrer Verkehrsministerkonferenz im thüringischen Suhl haben heute einige Länderverkehrsminister gefordert, den Wert für die absolute Fahruntüchtigkeit von Radfahrern auf 1,1 Promille abzusenken. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hält eine solche Maßnahme für nicht zielführend.

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ampnet – 6. Mai 2013. Bei Radfahrern sind schwere Kopfverletzungen besonders dramatisch und enden oftmals sogar tödlich. Mit 54 Prozent sind die Schädel von Radfahrern bei Unfällen sogar überproportional häufig in Mitleidenschaft gezogen. Bei Motorradfahrern (26 %), Pkw-/Lkw-Insassen (32 %) und Fußgängern (42 %) ist dies teilweise deutlich seltener der Fall. Das hat die ADAC-Unfallforschung in einer aktuellen Untersuchung von rund 12 000 Unfällen seit 2005 ermittelt. Analysiert wurden sowohl Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern als auch Alleinunfälle.

ampnet – 30. Januar 2013. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) unterstützt die am Mittwoch bekannt gewordenen Pläne des Bundesverkehrsministeriums zur Erhöhung einzelner Bußgelder für Regelverstöße von Radfahrern. Nach Auffassung des Leiters der UDV, Siegfried Brockmann, muss der Staat deutlich machen, dass die Straßenverkehrsordnung für alle gilt und dauernde und teilweise massive Verstöße nicht hingenommen werden können. Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) dagegen bezweifelt, dass höhere Bußgelder zu einer besseren Akzeptanz der Regeln führen werden.

ampnet – 17. September 2012. Wird ein Fahrradfahrer mit 1,6 Promille Alkohol im Blut erwischt, muss er der Aufforderung zu einem medizinisch-psychologischen Gutachten Folge leisten. Dabei spielt keine Rolle, ob er im Besitz einer Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge ist. Ihm kann nach dem zu seinen Ungunsten ausfallenden „Idiotentest“ auch die weitere Benutzung des Fahrrads untersagt werden. Darauf hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz bestanden (Az. 10 A 10284/12).

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ampnet – 16. April 2012. Die Unfallforschung der Versicherer hält nichts von einer Erhöhung der Bußgelder für Regelverstöße von Radfahrern und einer Kennzeichenpflicht. Die UDV widerspricht damit entsprechenden Forderungen der Gewerkschaft der Polizei.

ampnet – 12. Juli 2011. Rast ein Fahrradfahrer eine abschüssige Straße in einem derartig unvernünftigen Tempo hinunter, dass er sein Gefährt im Notfall nicht mehr zum Stehen bringen kann und umfällt, hat er für den Schaden dabei im überwiegenden Maße alleine aufzukommen. Selbst wenn der Unfall durch den Schreck über einen plötzlich entgegenkommenden Bus verursacht wurde, welchem eigentlich schon auf Grund seiner Größe und Fahrleistung in der Regel eine wesentlich stärkere Betriebsgefahr und damit auch höhere Haftung im Verkehr zugeschrieben wird. Das hat in einem jetzt rechtskräftigen Urteil das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden (Az. 13 U 46/10).

ampnet – 20. Mai 2011. Wer als Erwachsener unerlaubt mit dem Rad auf dem Bürgersteig fährt, muss allein für die Folgen eines Zusammenstoßes mit dem aus einer Hofeinfahrt herausfahrenden Pkw aufkommen. Das hat das Amtsgericht Hannover in einem Urteil (Az: 562 C 13120/10) entschieden, auf das der ADAC hinweist.