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Artikel zum Stichwort „General Motors“

Es wurden 98 Artikel zum Stichwort „General Motors“ gefunden:

Mary Barra und Donald Trump 2017 im Weißen Haus.
Von Hans-Robert Richarz, cen

ampnet – 28. November 2018. Mitte der 1980er Jahre, die amerikanische Automobilkrise steuerte auf ihren Höhepunkt zu, die Stadt Detroit war pleite. Zur gleichen Zeit verbreitete der riesige Ford River Rouge Complex, wo einst an der einen Seite Eisen verhüttet wurde und auf der anderen fertige Autos vom Band rollten, als Fast-Ruine düstere Endzeit-Stimmung. In einigen Gegenden der Stadt erreichte die Arbeitslosenquote die Rekordmarke von 50 Prozent.

Donald Trump.

ampnet – 28. November 2018. US-Präsident Trump droht General Motors (GM) mit Subventionskürzungen. Der US-Automobilriese hatte am Montag Stellenstreichungen sowie die Einstellung einiger Modelle bekannt gegeben. Als Gründe kommen neben dem von GM bestätigten geringen Absatz unter anderem die gestiegenen Materialkosten durch die von Trump erhobenen Sonderzölle auf Stahl in Betracht. Trump reagierte am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Die USA haben General Motors gerettet, und dies ist der DANK, den wir bekommen!“. Bereits am Vortag hatte Trump GM dazu aufgefordert, die Produktion in China zu stoppen und stattdessen neue US-Werke zu eröffnen.

General Motors E-Bike.

ampnet – 4. November 2018. General Motors (GM) hat zwei integrierte und vernetzte E-Bikes vorgestellt – ein faltbares und ein kompaktes, beide noch namenlos. Das Unternehmen ruft weltweit Fahrrad-Enthusiasten auf, bei www.eBikeBrandChallenge.com einen Namen vorzuschlagen. Für die besten zehn Vorschläge werden Belohnungen ausgesetzt – von 10 000 US-Dollar bis 1000 US-Dollar. (ampnet/Sm)

Jami Miscik.

ampnet – 10. Oktober 2018. General Motors hat Jami Miscik (60) in den Aufsichtsrat aufgenommen. Miscik ist aktuell Chefin und Vize-Vorsitzende von Kissinger Associates. Zuvor war sie in Führungspositionen bei der CIA, sowie Barclays Capital und Lehman Brothers. Aktuell sitzt sie ebenfalls im Aufsichtsrat von Morgan Stanley. Mit der Wahl von Jami Miscik sitzen bei GM nun zwölf Mitglieder im Aufsichtsrat, von denen elf nicht im Unternehmen angestellt sind. (ampnet/deg)

Chevrolet Camaro ZL1 als Pacecar des Detroit Grand Prix, 2018.

ampnet – 28. Mai 2018. Im Vorfeld des Detroit Grand Prix am ersten Juni-Wochenende auf der Belle Isle im Detroit River zeigt General Motors in seinem Hauptquartier Renaissance-Center Fahrzeuge aus der eigenen Rennsport-Geschichte. Im gemeinsamen Foyer der Büro- und Hoteltürme werden insgesamt zwölf Fahrzeuge gezeigt, die bei den Indycar- oder Nascar-Rennen unter den Siegern waren oder als Pacecars mit auf der Strecke waren. (ampnet/Sm)

Cruise AV von General Motors: Fahren ohne Lenkrad.

ampnet – 12. Januar 2018. General Motors (GM) hat beim US-Verkehrsministerium DOT die Zulassung einer autonom fahrenden Limousine beantragt. Dabei handelt es sich um das Cruise AV, ein Fahrzeug ohne Lenkrad, also mindestens fähig zum autonomen Fahrens nach Level 4. Es soll 2019 vermutlich bei der Marke Chevrolet an den Start gehen. (ampnet/Sm)

General Motors.

ampnet – 15. April 2017. Mary Barra, die Chefin von General Motors (GM), hat angekündigt, in den kommenden fünf Jahren 1100 neue Mitarbeiter für die Entwicklung des autonomen Fahrens einzustellen. Außerdem werde das Unternehmen 15 Millionen US-Dollar in seine Forschungseinrichtung für autonomes Fahren in San Francisco investieren. (ampnet/Sm)

Einem Chevrolet Bolt sollen die Studenten autonomes Fahren beibringen.

ampnet – 6. April 2017. Acht nordamerikanische Universitäten hat General Motors (GM) als Teilnehmer für den Wettbewerb „AutoDrive Challenge“ ausgewählt. Die Studenten sollen am Beispiel eines Chevrolet Bolt in drei Jahren ein Auto nach präsentieren, das automatisiertes Fahren nach Level 4 erlaubt. Das Fahrzeug soll also auch ohne Fahrer autonom fahren, allerdings mit der Erwartung, dass er auf Anforderung zum Eingreifen reagiert. Geschieht das nicht, steuert das Fahrzeug weiterhin autonom.

Suheb Haq.

ampnet – 7. März 2017. Suheb Hap, General Motors (GM), wird der erste President des Joint Ventures Fuel Cell System Manufacturing, LLC (FCSM) mit der Honda Motor Company. Vice President wird Tomomi Kosaka (Honda). Die Positionen sollen alle zwei Jahre rotieren. (ampnet/Sm)

Opel Logo

ampnet – 14. Februar 2017. General Motors (GM) hat bestätigt, dass der Konzern mit dem französischen PSA-Konzern über den Verkauf von Opel einschließlich der britischen Marke Vauxhall verhandelt. Auch PSA hatte entsprechende Gespräche gegenüber Medien eingeräumt. Die Gespräche seien weit gediehen, Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen. In dem gemeinsamen Statement von GM und PSA wird außerdem darauf hingewiesen, die Gespräche zu Opel seien Teil eines Gesamtpakets von Kooperationen und anderen Erweiterungen der seit 2012 bestehenden Zusammenarbeit.

General Motors Headquarter Detroit

ampnet – 7. Februar 2017. General Motors hat im vergangenen Jahr 10 008 000 Autos verkauft. Das waren knapp 50 000 Einheiten mehr als 2015. In Europa stieg das Volumen mit den Hauptmarken Opel und Vauxhall um über 30 000 Fahrzeuge auf 1,207 Millionen Stück.

Mark Reuss (l.), General Motors Executive Vice President Global Product Development, und Toshiaki Mikoshiba, Honda CEO North American Region and President Honda North America, geben die Gründung eines Joint Ventures zum Bau von Brennstoffzellen-Systemen bekannt.

ampnet – 31. Januar 2017. General Motors und Honda gründen ein Joint Venture zur gemeinsamen Produktion von Brennstoffzellen-Systemen. Sie sollen in der bestehenden Batteriefabrik von GM in Brownstown im US-Bundesstaat Michigan südlich von Detroit gebaut werden. Die Fertigung soll um das Jahr 2020 beginnen. Die Gesamtinvestitionen von 85 Millionen US-Dollar (ca. 79,3 Millionen Euro) in das Gemeinschaftsunternehmen teilen sich die beiden Konzerne. (ampnet/jri)

General Motors Headquarter Detroit

ampnet – 25. Oktober 2016. General Motors hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 2,8 Milliarden US-Dollar (ca. 2,3 Milliarden Euro) erzielt. Das sind mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum und der höchste jemals in einem dritten Quartal erreichte Wert. Der Umsatz betrug 42,8Milliarden US-Dollar (ca. 35,2 Mrd. Euro). Das ist ein Plus von 10,3 Prozent.

Chevrolet Camaro
Von Thomas Lang

ampnet – 27. September 2016. Am 29. September 1966 - Donnerstag vor 50 Jahren - schlug Chevrolet ein neues Kapitel in der Geschichte des Automobils auf. An jenem Herbsttag vor 50 Jahren brachte die General-Motors-Tochter den ersten Camaro in den Handel. Mit dem Sportcoupé, einem sogenannten „Pony Car“ reagierte der damals größte Autobauer der Welt auf den sensationellen Erfolg, den Ford mit dem 1964 vorgestellten Mustang eingeleitet hatte.

Chevrolet Cruize.
Von Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 15. August 2016. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Dieser Slogan, angeblich vom deutschen Kabarettisten und Schauspieler Werner Kroll 1945 geprägt, scheint heute perfekt zum Dieselmotor im Pkw zu passen. Obwohl nach der VW-Abgasaffäre verteufelt, kletterten im ersten Halbjahr 2016 die Neuzulassungen dieser Autos in Deutschland auf die Rekordhöhe von 812 000 Exemplaren. In den USA, wo die Selbstzünder durch die Manipulationen von VW zuerst in Verruf gerieten, wächst die Zahl der Dieselkunden dennoch ungebremst.

Spenedenübergabe (v.l.): Rajaei Alkoujah und Vicky Germain (beide Child Friendly Space), Save-the-Children-Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Koehler, Aufsichtsratsmitglied und Justizsenator Thomas Heilmann, Aufsichtsratsmitglied, Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann, Joachim Koschnicke (Vice President Regierungsbeziehungen Opel Group) und Francesca Scarafia (Child Friendly Space).

ampnet – 30. Juni 2016. Mit einer Spende in Höhe von 75 000 Dollar (ca. 67 700 Euro) unterstützt die General Motors Foundation die Kinderrechtsorganisation „Save the Children Deutschland e.V.“. Das Geld fließt in Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingskindern. Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann überreichte den Scheck im Beisein von Joachim Koschnicke, Vice President Government Relations & Public Policy Europe, in der Flüchtlingsunterkunft des Berliner Stadtteils Tempelhof.

Sergio Marchionne.
Von Walther Wuttke

ampnet – 30. Mai 2016. Die Eisenzeit des Automobils neigt sich ihrem Ende entgegen, und damit werden sich auch die Zentren der Automobilentwicklung deutlich verschieben. Entwicklungsstrategien, die gestern noch als unverrückbar galten lösen sich auf, werden von vollkommen neuen Vorgehensweisen abgelöst. Wer diese Entwicklung verschläft, hat die Zukunft bereits verpasst. Wir gehen der Frage nach, ob die „Alteisen-Fraktion“ in Detroit noch Chancen hat, den Wandel zu überleben. Und was wird aus den Unternehmen, die bisher in der Automobilindustrie den Trend bestimmten

Chevrolet Bolt EV.

ampnet – 8. Mai 2016. Innerhalb eines Jahres will General Motors (GM) zusammen mit dem US-Uber-Wettbewerber Lyft eine Flotte von fahrerlosen Taxis auf den Straßen einer Stadt erproben. Die Entscheidung für eine Stadt ist noch nicht gefallen. Auch steht noch nicht fest, mit welchen Fahrzeugen die beiden Unternehmen es versuchen wollen. Im Gespräch ist das Elektroauto Chevrolet Bolt EV, das sich für den Aufbau zum voll autonom fahrenden Auto (Level 4) eignet.

Stephen Girsky.

ampnet – 22. April 2016. Stephen Girsky wird im Juni nicht wieder für einen Posten im Veraltungsrat von General Motors kandidieren. Nachfolgerin soll Jane Mendillo, zuletzt President und CEO der Harvard Management Company, werden.

Michael Simcoe.

ampnet – 8. April 2016. Michael Simcoe, der bereits auf eine 33-jährige Karriere bei General Motors (GM) Design zurückblicken kann und als Vice President von GM International Design in Australien und Korea über ein umfangreiches Know-how verfügt übernimmt die Position als Vice President, GM Global Design. Er tritt die Nachfolge von Ed Welburn an, der nach 44 Jahren bei GM zum 1. Juli in Ruhestand geht. Der fließende Übergang beginnt am 1. Mai. (ampnet/nic)

ampnet – 11. März 2016. General Motors wird die Firma Cruise Automation übernehmen. Mit diesem Schritt will der Opel-Mutterkonzern die Entwicklung von Technologien für das autonome Fahren beschleunigen. Cruise Automation wurde vor drei Jahren gegründet und hat sich schnell auf die Entwicklung und das Testen autonomer Fahrzeugtechnologien im Ballungsraum San Francisco spezialisiert. Dort soll auch weiterhin der Firmensitz bleiben. Cruise wird innerhalb des erst kürzlich von GM gegründeten Autonomous Vehicle Development Teams als unabhängige Einheit operieren. Dieses Team wird von Doug Parks, GM Vice President of Autonomous Technology and Vehicle Execution, geleitet. (ampnet/jri)

General Motors Headquarter Detroit

ampnet – 4. Februar 2016. General Motors hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Er kletterte um 2,8 Milliarden Dollar auf 9,7 Milliarden Euro (ca. 8,8 Milliarden Euro). Das EBIT erreichte mit 10,8 Millionen Dollar ein neues Rekordniveau und ein Plus von rund 4.3 Millionen Dollar gegenüber dem Jahr 2014. Geprägt war das Geschäftsjahr des drittgrößten Autoherstellers von der hohen SUV- und Pick-up-Nachfrage auf dem Heimatmarkt sowie einem starken Chinaabsatz. Die deutsche Tochter Opel fuhr weiterhin Verluste ein, konnte sie mit 800 Millionen Dollar (ca. 723 Mio. Euro) aber deutlich reduzieren. Im Vorjahr waren es noch 1,4 Milliarden Dollar gewesen. (ampnet/jri)

ampnet – 21. Januar 2016. General Motors hat im vergangenen Jahr 9,8 Millionen Autos verkauft. Wie der Konzern heute mitteilte, sind dies 0,2 Prozent mehr als 2014. Das bedeutet Platz 3 der weltgrößten Autohersteller knapp hinter Volkswagen und Spitzenreiter Toyota. VW setzte 9,93 Millionen Fahrzeuge (- 2,0 %) ab. Toyota hat noch keine endgültigen Zahlen vorgelegt, rechnet aber mit über zehn Millionen Einheiten.

ampnet – 22. Oktober 2015. General Motors hat im vergangenen Quartal einen Umsatz von 38,8 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Das sind zwar rund 500 Miilionen Dollar weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, das EBIT stieg jedoch um 5,8 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Als Nettogewinn bleiben dem Konzern 1,4 Milliarden US-Dollar (ca. 1,2 Mrd. Euro), ähnlich viel wie im Vergleichszeitraum 2014. (ampnet/dm)

General Motors Headquarter Detroit

ampnet – 4. August 2015. Es sind gerade einmal sechs Jahre her, da standen die großen Drei von Detroit - General Motors, Ford und Chrysler, heute Fiat/Chrysler – unmittelbar vor der Pleite. Ohne staatliche Hilfe wäre es wohl zumindest mit GM steil bergab gegangen. Doch jetzt sind sie wieder da – und wie. Zusammen mit ihren Zulieferern sind sie die größten Arbeitgeber für Jobs in der Industrie und insgesamt für drei Prozent der US-amerikanischen Wirtschaftsleistung verantwortlich. Das hat jetzt eine neue Untersuchung des American Automotive Policy Council (AAPC) ergeben, eine Art amerikanisches Pendant des deutschen VDA.

Onstar von General Motors.

ampnet – 29. Juli 2015. Onstar hat eine Milliarde Kundenanfragen beantwortet, die per Telefon, App oder direkt vom vernetzten Auto aus an den Online- und Service-Assistenten von General Motors gingen. Bei der Einführung vor knapp 19 Jahren in den USA erstattete das System Meldung, sobald die Airbags des Fahrzeugs ausgelöst wurden. Damit stellte es eine Branchenneuheit dar. Heute öffnet Onstar via Fernbedienung die Autotür und teilt mit, wo sich das Fahrzeug befindet, weist die richtige Fahrtrichtung zum Ziel und sendet Emails an den Halter mit den wichtigsten Betriebsdaten des Fahrzeugs.

2015 GMC Acadia SLT Crossover.

ampnet – 1. Mai 2015. Mit 269 056 Fahrzeugen hat General Motors (GM) in den Vereinigten Staaten den besten April seiner Unternehmensgeschichte hingelegt. Die Verkäufe der Marken Chevrolet, Buick, GMC und Cadillac wuchsen insgesamt um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, Auslieferungen an Flotten stiegen um acht Prozent.

Joseph Jimenez.

ampnet – 25. April 2015. Joseph Jimenez (55), Chief Executive Officer von des Schweizer Pharmaunternehmens Novartis, wird für die nächste Aktionärsversammlung von General Motors (GM) als Mitglied des Board of Director nominiert. Er ersetzt E. Neville Isdel (71), der nicht mehr zur Wahl antreten wird.

ampnet – 21. April 2015. General Motors hat im ersten Quartal dieses Jahres 2,4 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Das sind zwei Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. In China stieg der Absatz um neun Prozent und in der Heimatregion Nordamerika um sechs Prozent. Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall steigerten ihre Verkäufe in Europa um drei Prozent und erhöhten ihren Marktanteil leicht. (ampnet/jri)

ampnet – 18. März 2015. General Motors (GM) hat heute Pläne zur Änderung seines Geschäftsmodells in Russland bekanntgegeben. Künftig wird sich GM mit der Marke Cadillac und amerikanischen Ikonen von Chevrolet wie Corvette, Camaro und Tahoe auf das Premiumsegment des russischen Marktes konzentrieren. Zum Dezember 2015 wird Chevrolet seine Präsenz in Russland weitestgehend einstellen und die Marke Opel wird sich vom Markt zurückziehen.

Mary Barra.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 16. März 2015. Es sind gerade einmal sechs Jahre her, da stand Opels Mutterkonzern General Motors (GM) vor dem Abgrund – nach deutschen Maßstäben sogar noch einen Schritt weiter. Nur das amerikanische Insolvenz-Recht sowie staatliche Stütze bewahrte den einstmals größten Automobilhersteller der Welt vor der Pleite. Inzwischen hat sich das Unternehmen längst am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen und unter Leitung der neuen Chefin Mary Barra zu einem unerwarteten Höhenflug angesetzt: Anfang des Jahres hortete GM ein Barvermögen von rund 25 Milliarden Dollar, nach derzeitigem Kurs 23,3 Milliarden Euro.

General Motors Headquarter Detroit

ampnet – 15. Januar 2015. General Motors hat im vergangenen Jahr 9 924 880 Fahrzeuge abgesetzt. Das sind knapp 200 000 Autos weniger als beim Volkswagen-Konzern. GM übertrumpfte damit sein bisheriges Rekordergebnis vom Vorjahr um zwei Prozent. In Nordamerika stiegen die Auslieferungen um sechs Prozent auf 3,41 Millionen Einheiten. Der Marktanteil hielt sich bei 16,9 Prozent. In China stiegen die Verkäufe um zwölf Prozent auf die neue Bestmarke von knapp 3,54 Millionen Einheiten. Der Marktanteil sank um 0,6 Prozentpunkte auf 14,8 Prozent.

ampnet – 27. November 2014. General Motors hat weltweit 24 Schaeffler-Werke mit dem „Supplier Quality Excellence Award 2014“ ausgezeichnet. Der US-Autokonzern würdigt damit die besonderen Lieferantenleistungen der Produktionsstandorte in den USA, Mexiko, Brasilien, China, Indien, Korea, Deutschland, Rumänien und Ungarn sowie Südafrika. Weltweit versorgen über 2000 Zulieferer-Werke GM. 310 wählte das Unternehmen für den Award aus. 2012 hatte Schaeffler sechs und vergangenes Jahr Auszeichnungen erhalten. (ampnet/jri)

ampnet – 23. Oktober 2014. General Motors (GM) erreicht im dritten Quartal 2014 einen Nettogewinn von 1,4 Milliarden US-Dollar (ca. 1,1 Mrd. Eruo). Das sind 300 Millionen Dollar weniger als im zweiten Quartal. Der Gewinn vor Steuern lag bei 2,3 Milliarden Dollar. Der Umsatz betrug 39 Milliarden Dollar. (ampnet/nic)

VW-Logobild

ampnet – 19. Oktober 2014. 7,37 Millionen Fahrzeuge hat General Motors (GM) in den ersten neun Monaten des Jahres ausgeliefert, meldete das Unternehmen in der vergangenen Woche. Der Volkswagen-Konzern hatte kurz vorher den Absatz von 7,4 Millionen Fahrzeugen geliefert. Damit liegt der deutsche Konzern zumindest in den ersten drei Quartalen mit kleinem Vorsprung auf Platz zwei der weltgrößten Automobilhersteller. Toyota wird vermutlich den ersten Platz halten können. (ampnet/Sm)

General Motors Senior Vice President and General Counsel Michael P. Millikin.

ampnet – 19. Oktober 2014. Michael Millikin (68), Chefjustiziar des US-Autoriesen General Motors (GM) hat am Freitag in Detroit angekündigt, das Unternehmen früh im kommenden Jahr zu verlassen. Millikin will solange an Bord bleiben, bis GM einen Nachfolger gefunden hat. Seine GM-Karriere begann Millikin 1977. 1998 wurde er in den Opel-Aufsichtsrat berufen. Chefjustiziar war er seit 2009. (ampnet/Sm)

General Motors Headquarter Detroit

ampnet – 24. Juli 2014. 200 Mio. US-Dollar Net Income meldet General Motors (GM) für das zweite Quartal 2014. Dahinter stehen ein Verlust von 1,3 Mrd. US-Dollar und Kosten von 1,2 Mrd. US-Dollar für Reparaturkosten im Zusammenhang mit Rückrufaktionen. GM-Chefin Mary Barra betonte aber im Zusammenhang mit den Quartalszahlen, das Unternehmen habe Wachstum gezeigt, höhere Preise durchgesetzt und gute neue Produkte vorgestellt.

ampnet – 2. Juli 2014. Die Rückrufe bei General Motors gehen weiter. Der US-Autokonzern hat in sechs weiteren Fällen Mängel festgestellt. Betroffen sind insgesamt 7,6 Millionen Autos in den USA ab Modelljahr 1997. Nähere Einzelheiten nannte GM dieses Mal nicht. Unter den Fahrzeugen befinden auch ältere Limousinen, bei denen sich – wie schon in früheren Rückrufen – der Zündschlüssel von alleine im Schloss bewegen kann. Sieben Autos waren in Unfälle mit acht Verletzten und drei Todesopfern verwickelt. Ein Zusammenhang mit dem Defekt sei jedoch nicht bewiesen, teilte General Motors mit.

General Motors Headquarter Detroit

ampnet – 17. Juni 2014. General Motors hat noch einmal über drei Millionen weitere Autos zurückgerufen. Es handelt sich um Modelle von Chevrolet, Buick und Cadillac ab dem Jahr 2000, von denen eines noch aktuell auf dem Markt ist. Damit erhöht sich die Zahl der Rückrufe nach Angaben des Branchenblattes „Automobilwoche“ in diesem Jahr auf 44 und rund 20 Millionen betroffene Fahrzeuge.

General Motors Headquarter Detroit

ampnet – 8. Juni 2014. Die Rückrufe bei General Motors scheinen kein Ende zu nehmen. Dieses Mal geht es immerhin nicht um Millionen von Autos, sondern „nur“ um etwas über 89 000 Fahrzeuge. Wie die „Automobilwoche“ meldet, handelt es sich um vier Rückrufe. Bei Pick-ups des Konzerns können Warntöne für geöffnete Fahrertüren oder das Gurtanlegen ausbleiben. Bei einigen Pkw-Modellen, darunter auch dem Chevrolet Cruze, können bei einem Unfall Airbags oder Gurtstraffer nicht ordnungsgemäß funktionieren.

Buick Enclave.

ampnet – 20. Mai 2014. Erst vor einer Woche hat General Motors fünf Rückrufe für rund 2,7 Millionen Autos in den USA gestartet. Heute kamen vier weitere mit insgesamt 2,42 Millionen betroffenen Autos dazu.

Tony Cervone.

ampnet – 19. Mai 2014. Tony Cervone (51) übernimmt als Senior Vice President die Verantwortung für die globale Kommunikation bei General Motors (GM). Cervone berichtet direkt an Mary Barra, die neue GM-Chefin, und folgt auf Selim Bingol, der im Zusammenhang mit der Rückrufaktion wegen defekter Türschlösser das Unternehmen verlassen hat, um „anderen Interessen nachzugehen“.

Chevrolet Malibu (2008).

ampnet – 15. Mai 2014. Bei General Motors stehen nach dem Desaster mit defekten Zündschlössern gleich fünf neue Rückrufe an. Betroffen sind 2,7 Millionen Fahrzeuge in den USA. Das größte Kontingent betrifft die Modelle Chevrolet Malibu und Malibu Maxx sowie den Pontiac G6 und den Auras der eingestellten Marke Saturn. Bei den Fahrzeugen der Produktionsjahre 2004 bis 2012 (je nach Baureihe) kann es zu Fehlfunktionen des Bremslichts kommen. In diesem Zusammenhang soll es zu 13 Unfällen mit zwei Verletzten gekommen sein.

ampnet – 24. April 2014. Nur 100 Millionen US-Dollar Net Income meldet General Motors (GM) heute für das erste Quartal dieses Jahres. Trotz der 37,4 Milliarden US-Dollar Umsatz in den ersten drei Monaten 2014 (Vorjahr 36,9 Milliarden US-Dollar) brach das Ergebnis wegen einiger Sondereinflüsse ein, darunter 1,3 Milliarden US-Dollar für Rückstellungen im Zusammenhang mit Rückrufaktionen und 300 Millionen US-Dollar Restrukturierungskosten.

ampnet – 1. April 2014. Gerade erst hatte sich Konzernchefin Mary Barra für eine tödliche Pannenserie wegen fehlerhafter Zündschlösser öffentlich entschuldigt, da muss General Motors erneut rund 1,6 Millionen Autos zurückrufen. Dieses Mal geht es um mangelhafte Lenkungen. Bei dem neu entdeckten Defekt kann die Servounterstützung ausfallen und die Lenkung der Autos extrem schwergängig werden. Betroffen sind vor allem in den USA verkaufte Fahrzeuge der Marken Chevrolet, Pontiac und Saturn aus den Jahren 2004 bis 2010. Unfälle soll es deswegen aber noch nicht gegeben haben.

Peter Schwerdtmann

ampnet – 19. März 2014. Es fiel schwer, sich Schadenfreude zu verkneifen, als die Nachricht über den Atlantik zu uns drang, Toyota habe ein Problem mit unbeabsichtigt beschleunigenden Fahrzeugen. Haben die dort keine Bremsen; kennen sie die Bedeutung des Buchstabens N bei ihrer Automatik nicht? Das Ergebnis von angeblich klemmenden Gaspedalen oder verrutschten Fußmatten waren millionenfache Rückrufe, Demutsgesten und Schadenersatz-Zahlungen an Toyota-Fahrer, die den Wert ihrer Fahrzeuge durch das sinkende Image schwinden sahen.

Jeff Boyer.

ampnet – 19. März 2014. Jeff Boyer (58) hat gestern von Mary Barra, dem CEO von General Motors (GM) den Auftrag bekommen, sich um die Sicherheit der Fahrzeuge der Marke zu kümmern. Seine erste Priorität ist es, Probleme zu identifizieren und zu beheben sowie auch um die Behandlung von Schäden zu regeln.

ampnet – 7. Februar 2014. Opel hat im vergangen Jahr 2013 den operativen Verlust des Europageschäfts um mehr als die Hälfte auf noch 844 Millionen Dollar (623 Mio Euro) reduziert. Das teilte die Opel-Mutter General Motors (GM) gestern in Detroit mit. Der positive Trend hielt auch im Schlussquartal an, als noch einmal 345 Millionen Dollar (255 Mio Euro) operativer Verlust aufliefen.

Produktion von Shanghai-Volkswagen (SVW).

ampnet – 28. Dezember 2013. Volkswagen wird in diesem Jahr zum ersten Mal nach neun Jahren wieder in China mehr Autos ausliefern als General Motors (GM). Beide Hersteller werden ihr Ziel, in diesem Jahr drei Millionen Einheiten auf dem chinesischen Markt abzusetzen, erreichen. Volkswagen hat diese Marke am 5. Dezember 2013 übertroffen, GM eine Woche später.

Mary Barra.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 15. Dezember 2013. Sie hat längst geschafft, wovon andere Frauen immer noch träumen und dafür hier zu Lande sogar Hilfe vom Gesetzgeber anfordern: Zwei Kinder groß zu ziehen und gleichzeitig eine Karriere bis an die Spitze eines Weltkonzerns zu machen, scheint im alten Europa weit schwieriger zu sein als in den USA, wo Frauen in den Chefetagen großer Aktiengesellschaften wie zum Beispielbei Pepsi, Yahoo, IBM oder Hewlett-Packard längst keine exotischen Erscheinungen mehr darstellen.