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Motorsport

AvD-Histo-Monte.
Von Tim Westermann

ampnet – 6. Februar 2015. „Whiteouts“ nennen sie in Kanada Situationen, wenn Schneeverwehungen die Sicht auf weniger als fünf Meter beschränken. Auf der Histo-Monte des Automobilclubs von Deutschland (AvD) ergab sich eben dieses Szenario auf der letzten Wertungsprüfung des gestrigen ersten Rallye-Tages. Der Schauinsland ist eine Instanz für Freiburg, eine landschaftliche Attraktion und ein historisches Refugium des Motorsports. Die Bergrennen der 1970er- und 1980er-Jahre an diesem Hügel sind bis heute präsent. Eine klassische Motorsportveranstaltung erinnert heute an jene Tage, als lokale Größen wie Mario Ketterer ihre Spuren im Asphalt hinterließen.

Roll-out des BMW M6 GT3 in Dingolfing.

ampnet – 5. Februar 2015. Der BMW M6 GT3, der ab kommenden Jahr im GT- und Langstreckensport eingesetzt wird, hat seine ersten Meter zurückgelegt. Der Roll-out mit Rennfahrer Jörg Müller fand auf der Teststrecke des Werkes Dingolfing statt. Der BMW M6 GT3 wird vom bekannten 4,4-Liter-V8-Turbomotor angetrieben, der für den Renneinsatz modifiziert wurde. Er verfügt über eine Trockensumpfschmierung und leistet über 368 kW / 500 PS – bei einem Fahrzeuggewicht von weniger als 1300 Kilogramm.

Seat 127 Rallye (1973).
Von Tim Westermann/Alexander Voigt

ampnet – 5. Februar 2015. Auf den Spuren der Anfänge des Rallye-Sports: So lässt sich die Klassiker-Rallye AvD-Histo-Monte umschreiben. Von Mainz aus führt sie über rund 1800 Kilometer bis nach Monte Carlo. Dort wurde im Jahr 1911 die erste Ausgabe der legendären „Monte“ ausgetragen. Damals fuhren die Teilnehmer in einer Sternfahrt von Berlin, Genf, Paris, Boulogne-Sur-Mer, Wien und Brüssel bis ins Fürstentum an der Cote d´Azur. Die AvD-Histo-Monte wandelt auf den Spuren jener Tage.

Skoda 110 R (1978).

ampnet – 3. Februar 2015. Die AvD-Histo-Monte (5. - 8.2.2015) zählt für Motorsport-Enthusiasten und Fans historischer Fahrzeuge zu den Highlights im Kalender. In diesem Jahr steht Skoda Deutschland der traditionsreichen Veranstaltung erneut als offizieller Partner zur Seite. Insgesamt gehen für die Marke mit dem geflügelten Pfeil im Logo sechs Oldtimer-Teams an den Start der rund 1800 Kilometer langen Gleichmäßigkeitsfahrt von Mainz nach Monte Carlo – vier davon sind teils prominent besetzt. Unter anderem sind der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle in einem Skoda 130 RS von 1976 und TV-Moderatorin Lina van de Mars im zwei Jahre jüngeren Skoda 110 R morgen am Start. Sie ist die einzige Fahrerin im männerdominierten Teilnehmerfeld.

Nissan GT-R LM Nismo.

ampnet – 2. Februar 2015. Während der legendären Werbepausen zum Super Bowl hat Nissan einem weltweiten Millionenpublikum einen ersten Blick auf seinen Le-Mans-Rennwagen GT-R LM Nismo erlaubt. Mit ihm will Nissan Mitte Juni gegen die besten Sportwagenteams der Welt bei den 24 Stunden von Le Mans antreten. (ampnet/nic)

Mercedes AMG Petronas.

ampnet – 1. Februar 2015. Das Mercedes-AMG-Petronas-Formel-1-Team hat auf dem Circuito de Jerez in Spanien seinen Rennwagen für die Formel-1-Weltmeisterschaftssaison 2015, den F1 W06 Hybrid, vorgestellt. Die Fahrer Lewis Hamilton und Nico Rosberg enthüllten den siebten Silberpfeil in der Geschichte der Formel 1 vor der versammelten Weltpresse. Nico übernahm danach das Steuer des neuen Autos für den ersten Testtag der Saison 2015 auf der spanischen Strecke. (ampnet/nic)

Mercedes AMG Petronas in Silverstone.

ampnet – 30. Januar 2015. Mercedes AMG Petronas hat bei einer Promotion-Veranstaltung in Silverstone die erste Ausfahrt mit seinem Formel 1-Rennwagen für die Saison 2015 absolviert. Der F1 W06 Hybrid, angetrieben von der PU106B Hybrid Power Unit, fuhr bei eisigen Temperaturen auf der Strecke in Northamptonshire zum ersten Mal aus der Box. Zunächst saß Nico Rosberg im Cockpit, danach übernahm Lewis Hamilton das Steuer. Insgesamt legte das Auto 18 Runden (47,2 km) zurück.

Toyota Yaris WRC-Motor.

ampnet – 30. Januar 2015. Toyota hat seine Pläne für das Motorsportjahr 2015 und darüber hinaus bekanntgegeben. So wird das Unternehmen 2017 nach fast zwei Jahrzehnten Abstinenz in die Rallye-Weltmeisterschaft zurückkehren. Das Wettbewerbsfahrzeug auf Basis des Kleinwagens Yaris wird von der in Köln ansässigen Toyota Motorsport GmbH entwickelt und getestet.

Lucas Auer.

ampnet – 29. Januar 2015. Der 20-jährige Österreicher Lucas Auer gibt in der kommenden Saison sein DTM-Debüt in der Fahrermannschaft von Mercedes-Benz. Auer ist der zweite Neuzugang im Fahrerkader der Marke in diesem Jahr. Wie Maximilian Götz war auch der Österreicher in der Vergangenheit bereits mit Mercedes unterwegs. Während Götz über das AMG-Kundensportprogramm im SLS AMG GT3 den Weg in die DTM fand, wechselt Auer aus der Formel-3-Europameisterschaft in den Mercedes-AMG C 63 DTM.

Mercedes AMG Petronas.

ampnet – 28. Januar 2015. Das Mercedes AMG Petronas Formel 1-Team und Epson gehen ab der Saison 2015 eine langfristige Partnerschaft ein. Epson wird Official Team Partner des Weltmeisterteams von 2014. Das Unternehmen stellt seine Fachkompetenz in den Bereichen Drucker, Projektoren, Scanner und „Wearable“-Technologie zur Verfügung. Die Partnerschaft bietet Epson damit eine sehr präsente Plattform, um seine fortschrittlichen Technologien zu präsentieren und das Kundenwachstum zu erhöhen. Das Logo von Epson wird auf den F1 W06 Hybrid Rennwagen sowie den Helmen und Rennanzügen der Fahrer Lewis Hamilton und Nico Rosberg zu sehen sein. (ampnet/nic)

Mercedes AMG Petronas.

ampnet – 27. Januar 2015. Der Helmhersteller Schuberth mit Sitz in Magdeburg wird ab der Saison 2015 Official Supplier des Mercedes-AMG-Petronas-Formel-1-Teams. Die Helmmanufaktur entwickelt und produziert Kopfschutz-Systeme im Highend-Bereich. Schuberth arbeitete eng mit Mercedes AMG Petronas zusammen, um gemeinsam einen neuen Helm zu entwerfen, der die Teammitglieder bei den Boxenstopps schützen soll.

Anton Marklund.

ampnet – 26. Januar 2015. Anton Marklund (22) wird in der FIA Rallyecross-Weltmeisterschaft 2015 am Steuer eines Audi S1 EKS RX Quattro sitzen. Der 22-jährige Schwede schließt sich damit Mattias Ekström als EKS-Fahrer an.

Maximilian Götz: Aufstieg aus dem AMG-Kunden-Sportprogramm in die DTM - vom Mercedes-Benz SLS AMG GT3 in den Mercedes-AMG C 63 DTM.

ampnet – 26. Januar 2015. Maximilian Götz (28), der amtierende Fahrer-Champion der Blancpain Sprint Series, verstärkt ab der Saison 2015 den Fahrerkader von Mercedes-Benz in der DTM. Götz wechselt nach vier erfolgreichen Jahren im AMG Kunden-Sportprogramm aus dem Renn-Flügeltürer Mercedes AMG GT3 in den Mercedes-AMG C 63 DTM.

Rallye Monte Carlo: Sébastian Ogier.
Von Tin Westermann

ampnet – 25. Januar 2015. Am Ende stand ein spektakulärer Dreifachsieg für die Mannschaft von Volkswagen. Sébastien Ogier siegt bei der Rallye Monte Carlo und verwies seine beiden Teamkollegen Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen auf die Plätze. Das Polo R WRC-Trio fuhr in einer eigenen Liga und ließ dem Rest keine Chance. Dennoch Spannung pur auf der Rallye Monte Carlo. Der amtierende Weltmeister Sébastien Ogier trifft zum Saisonauftakt auf seinen alten Widersacher und Rekordweltmeister Sébastien Loeb.

Sondierung für den Audi-Sport-TT-Cup.

ampnet – 23. Januar 2015. Die 18 permanenten Startplätze im „Audi Sport TT Cup 2015“ sind vergeben. Eine hochkarätig besetzte Jury, der unter anderem Audi-Sport-TT-Cup-Coach Markus Winkelhock, Le-Mans-Sieger Marco Werner und der ehemalige Rallyepilot Sepp Haider angehörten, hat 15 internationale Nachwuchsfahrer und drei -fahrerinnen ausgewählt. Das Starterfeld des Audi-Sport-TT-Cup 2015 kommt aus 13 Nationen und drei Kontinenten. Deutschland ist mit drei Fahrern am stärksten vertreten.

Ford GT.
Von Thomas Lang

ampnet – 18. Januar 2015. Wenn Medien eine Konkurrenzsituation zwischen Ford und Ferrari beschwören, scheint das auf den ersten Blick widersinnig. Zwischen den beiden Autobauern liegen Welten. Nicht nur im geografischen Sinn. Hier der italienische Hersteller exklusiver Sportwagen, der im oberitalienischen Maranello pro Jahr eine überschaubare vierstellige Zahl von automobiler Pretiosen fertigt, dort der zweitgrößte amerikanische Hersteller von Massenfahrzeugen, der pro Jahr mehr als sechs Millionen Limousinen, Vans, Pick-ups und SUV auf die Straßen entlässt. Doch wenn Ford eine sportliche Vision mit dem magischen Kürzel „GT“ präsentiert, wie bei der jüngsten Ausgabe der „Detroit Motorshow“, dann lebt sie wieder auf, die Legende vom Ferrari-Schreck.

Dakar-Sieger 2015: Nasser Al-Attiyah (r.) und sein franzöischer Beifahrer Matthieu Baumel.

ampnet – 18. Januar 2015. Nasser Al-Attiyah im Mini All4 Racing des Qatar-Rally-Teams hat in diesem Jahr der Dakar ihren Stempel aufgedrückt. Er holte sich gestern in Argentinien seinen zweiten Gesamtsieg. Die finale Etappe gewann Robby Gordon in seinem Hummer. Giniel de Villiers mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz wurde nach konstanten Leistungen im Toyota Hilux Zweiter der Gesamtwertung. Den dritten Platz belegte Krzysztof Holowczyc vom deutschen X-Raid-Team, ebenfalls in einem Mini, der in diesem Jahr das dominierende Fahrzeug war.

Mini All4 Racing von Nasser Al-Attiyah.
Toyota Hilux von Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz.

ampnet – 16. Januar 2015. Der Mini All4 Racing ist das dominierende Auto der Dakar 2015. Gestern feierte die Marke mit dem Gesamtführenden Nasser Al-Attiyah vom Qatar Rallye Team und Orlando Terranova vom deutschen X-Raid-Team erneut einen Doppelsieg. Damit wurden bislang zehn von elf Wertungsprüfungen durch Mini-Fahrer gewonnen. Mit Giniel de Villiers und seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz hält ein Toyota Hilux auf Platz zwei ein wenig dagegen.

Neuer WRC Polo
Von Tim Westermann

ampnet – 15. Januar 2015. Neues Auto, neue Rennoveralls und neue Motivation. So etwa könnte man die Stimmung bei Volkswagens WRC-Team zusammenfassen. In Wolfsburg enthüllten die Weltmeister der vergangenen beiden Jahre nun das Auto für die neue Saison in der Rallye Weltmeisterschaft (WRC) und verrieten bei der Gelegenheit nur sehr wenig über ihr Erfolgsgeheimnis durchblicken.

Von links nach rechts: Sascha Bert, Tim Bergmeister, Danilo Rossi
Vorne: Jakob Bergmeister.

ampnet – 15. Januar 2015. Zu Beginn der Saison 2015 hat DR Racing Jakob Bergmeister (9) als Werksfahrer verpflichtet. Die Entscheidung erfolgte aufgrund eines Tests in Wackersdorf sowie wegen seiner guten Leistungen in der Saison 2014 mit dem Gewinn des Winterpokals Kerpen in der Klasse Bambini Light sowie der Vize-Meisterschaft in der „BouMatic Effort“-Challenge Bambini Light. Der Neunjährige saß erstmals mit zweieinhalb Jahren im Kart und fuhr sein erstes Rennen im Alter von sieben Jahren. Jakob ist jetzt der jüngste Werksfahrer in der Geschichte des Kartfahrens.

Nasser Al-Attiyah.

ampnet – 15. Januar 2015. Nasser Al-Attiyah im Mini All4 Racing des Qatar-Rallye-Teams drückt der Dakar in diesem Jahr seinen Stempel auf. Er gewann gestern seine vierte Etappe und führt die Marathonrallye seit Tagen an. Auch KTM-Werksfahrer Marc Coma domniert mittlerweile wieder das Motorradfeld, nachdem er in den ersten Tagen Joan Barreda den Vortritt lassen musste. Der Honda-Pilot holte sich zwar gestern den Etappensieg, ist aber in der Tabelle weit zurückgefallen.

Marc Coma auf KTM 450 Rally.

ampnet – 13. Januar 2015. Vorjahressieger Marc Coma hat gestern seine Ambitionen auf einen erneuten Triumph bei der Rallye Dakar angemeldet. Er schob sich mit dem zweiten Etappenplatz in der Gesamtwertung auf den ersten Platz vor. Der spanische KTM-Werksfahrer profitierte am Ruhetag der Autofahrer vom Pech des Honda-Piloten Joan Barreda. Der bis dahin führende Landsmann verlor in der Salzwüste von Uyuni in Bolivien über drei Stunden und fiel hoffnungslos auf den 24. Tabellenplatz zurück. Den Tagessieg fuhr der Chilene Pablo Quintanilla auf einer KTM 450 Rally Replica ein.

Ford Fiesta R2.

ampnet – 12. Januar 2015. Das neue seriennahe Rallye-Fahrzeug Ford Fiesta R2 setzt in diesem Jahr erstmals auf den 1,0-Liter-Ecoboost-Motor. Die aktuelle Generation des 2009 vorgestellten Fiesta R2 wurde in enger Zusammenarbeit mit der Ford Motor Company vom Entwicklungspartner M-Sport auf die Räder gestellt. Neben dem neuem Triebwerk kennzeichnen ein weiterentwickeltes Fahrwerk, verbesserte Bremsen und eine überarbeitete Kraftübertragung den Fronttriebler.

Kamaz von Eduard Nicolaev.

ampnet – 12. Januar 2015. Gestern ging der Etappensieg bei der Rallye Dakar in Südamerika erstmals nicht auf das Konto von Mini. Der Saudi Yazeed Al Rajhi und sein deutscher Co-Pilot Timo Gottschalk bescherten in ihrem Hilux Toyota den ersten Sieg in diesem Jahr, nachdem sich Markenkollege Giniel de Villiers bereits mit seinem ebenfalls deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz seit Tagen auf Platz zwei im Gesamtklassement hält. Das Feld führt nach wie vor Nasser Al-Attiyah im Mini All4 Racing an.

Mini All4 Racing von Orlando Terranova.

ampnet – 11. Januar 2015. Orlando Terranova im Mini All4 Racing des deutschen X-Raid-Teams hat sich bei der Rallye Dakar seinen dritten Tagessieg geholt. Führender blieb gestern Nasser Al-Attiyah vom Qatar Rally Team, ebenfalls in einem Mini. Im Truck-Feld wurden derweil nach der Hälfte des Rennens die Karten neu gemischt. Ales Loprais im MAN sicherte sich den Etappensieg, während der bislang dominierende Eduard Nicolaev im Kamaz den Spitzenplatz in der Gesamtwertung an seinen Teamkollegen Ayrat Mardeev abgeben musste. Die Motorrad- und Qudfahrer hatten gestern einen Ruehtag. (ampnet/jri)

Mini All4 Racing von Nasser Al-Attiyah.

ampnet – 10. Januar 2015. Er ist bislang der dominierende Fahrer der Rallye Dakar: Nasser Al-Attiyah vom Qatar Rally Team holte sich gestern im Mini All4 Racing am sechsten Tag seinen dritten Etappensieg. Bei den Lastwagen führt derzeit kein Weg an Kamaz-Fahrer Eduard Nicolaev vorbei, der sogar zum vierten Mal als erster ins Ziel. Bei den Motorrädern und bei den Quads gewannen Helder Rodrigues (Honda) und Vorjahressieger Ignacio Casale (Yamaha) die Etappe. Die Führung behielten jedoch die jeweiligen Markenkollegen Joan Barreda und Rafal Solnik. (ampnet/jri)

Dakar 2015: Vladimir Vasilyev im Mini All4 Racing (hier bei der dritten Etappe).

ampnet – 9. Januar 2015. Mini bleibt bei der Rallye Dakar in Südamerika in der Erfolgsspur. Der mit einem eigenen Team startende Russe Vladimir Vasilyev holte sich gestern den Tagessieg, Markenkollege Nasser Al-Attiyah vom Qatar Rally Team führt das Gesamtklassement weiter an. Auch Joan Barreda behielt bei den Motorrädern auf seiner Honda die Tabellenführung, Titelverteidiger Marc Coma (KTM) kam mit seinem ersten Etappensieg aber auf Schlagweite heran. Eduard Nicolaev wiederholte seinen Erfolg vom Vortag und verteidigte mit seinem Kamaz den ersten Platz in der Lkw-Wertung. Rafal Sonik domniert auf Yamaha weiterhin das Quad-Feld.

Kamaz von Ayrat Mardeev.

ampnet – 8. Januar 2015. Nasser Al-Attiyah im Mini All4 Racing und Joan Barreda auf Honda CRF 450 Rally haben gestern mit ihren Etappensiegen bei der Rallye Dakar in Chile ihre Führung in der Gesamtwertung des Auto- bzw. Motorradfeldes verteidigt. An der Spitze des Lkw-Klassements stehen drei Kamaz mit Ayrat Mardeev auf dem ersten Platz. Die Etappe, die durch die Atacama-Wüste führte, gewann Teamkollege Eduard Nicolaev. Rafal Sonik eroberte sich auf Yamaha Raptor 700 mit seinem Tagessieg die Tabellenführung bei den Quads zurück. (ampnet/jri)

Matthias Walkner auf KTM.

ampnet – 7. Januar 2015. Auch in diesem Jahr fordert die Rallye Dakar in Südamerika mindestens ein Todesopfer. Aus bislang ungeklärter Ursache verstarb gestern Michal Hernik. Der 39 Jahre alte polnische Motorradfahrer war am Nachmittag 300 Meter von der Piste entfernt gefunden worden. Äußere Anzeichen für einen Unfall gab es nicht.

Dakar 2015: Mini All4 Racing von Nasser Al-Attiyah.

ampnet – 6. Januar 2015. Nasser Al-Attiyah im Mini All4 Racing und Joan Barreda auf Honda CRF 450 Rally haben nach der zweiten Etappe die Führung bei der Rallye Dakar übernommen. Auf der Strecke von Villa Carlos Paz nach San Juan in Argentinien siegte außerdem bei den Lastwagen Eduard Nikolaev im Kamaz, der aber in der Gesamtwertung 20 Sekunden hinter Hans Stacey im Iveco blieb. Der Pole Rafal Sonik übernahm auf Yamaha Raptor 700 die Führung bei den Quad-Fahrern. (ampnet/jri)

Dakar 2015: Orlando Terranova und Ronnie Graue im Mini All4 Racing.

ampnet – 5. Januar 2015. Gestern hat in Buenos Aires die 37. Auflage der Rallye Dakar begonnen. Die Motorsportkarawane startete mit 406 Fahrzeugen. Das Feld unterteilte sich zu Beginn in 161 Motorradfahrer, 137 Autos, 63 Lastwagen und 45 Quad-Piloten. Die Auftaktetappe gewannen Orlando Terranova und Ronnie Graue im Mini All4 Racing des deutschen X-Raid-Teams. Bei den Motorradfahrern hatte der Brite Sam Sunderland auf KTM die Nase vorne. Die Führung bei den Trucks übernahm Hans Stacey vom Team De Rooy im Iveco. Ignacio Casale bewies mit seinem Etappensieg auf Yamaha Raptor 700, dass auch in diesem wieder mit dem Vorjahressiegr im Quad-Klassement gerechnet werden muss. (ampnet/jri)

Peugeot 2008 DKR.

ampnet – 23. Dezember 2014. Nach dem Abschluss der Testfahrten in Marokko reist das Team Peugeot-Total mit drei Peugeot 2008 DKR in die argentinische Hauptstadt. In weniger als zwei Wochen startet in Buenos Aires die Rallye Dakar (04.–17. Januar 2015). Bei dem letzten Test vor der weltweit härtesten Marathon-Rallye kamen im Osten Marokkos die drei Fahrercrews Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Carlos Sainz/Lucas Cruz and Cyril Despres/Gilles Picard zum Einsatz. (ampnet/Sm)

Renault Duster Dakar.

ampnet – 19. Dezember 2014. Zum dritten Mal nimmt Renault im nächsten Jahr offiziell an der Rallye Dakar (4. - 17.1.2015) teil. Das Renault-Duster-Team aus Argentinien hat zwei Fahrzeuge aufgebaut, die mit einem 280 kW / 380 PS starken V8-Motor der Renault-Nissan-Allianz bestückt sind. Erklärtes Ziel ist ein Platz unter den ersten zehn.

Iveco Trakker Evolution des Teams Petronas De Rooy.
Von Gerhard Prien

ampnet – 14. Dezember 2014. Der Kollege bringt es treffsicher auf den Punkt. "Da kommst du doch nur mit 'ner Leiter rein", meint er mit Blick auf den Rallye-Iveco des Team Patronas De Rooy für die Dakar 2015. Der steht auf dem Gelände einer Kiesgrube in der Nähe von Turin und wartet darauf, auf der zwei Personen Sitzplätze bietenden Sitzbank ein paar internationale Journalisten mal so richtig durchzuschütteln.

Oliver Schwab.

ampnet – 11. Dezember 2014. Oliver Schwab (33) wird bei Porsche Motorsport Leiter des Porsche-Mobil-1-Supercup. Der bisherige Manager Motorsport von Porsche China tritt die Nachfolge von Jonas Krauss an, der Porsche auf eigenen Wunsch verlassen wird. Zum neuen Manager Motorsport von Porsche China wurde Alexandre Gibot ernannt. Der 32-jährige Franzose stand bisher an der Spitze des Porsche Carrera Cup France.

Opel Adam R2.

ampnet – 10. Dezember 2014. Der Opel Adam R2 hat im ersten Jahr seiner internationalen Zulassung (Homologation) europaweit Erfolge gefeiert. Bei insgesamt 39 Einsätzen feierten die Piloten im rund 190 PS starken Adam R2 28 Klassen- oder Divisionssiege sowie vier nationale Meistertitel.

FIA-Gala der Sieger in Doha: Gruppenbild mit Siegern der FIA-Meisterschaften.
Von Tim Westermann

ampnet – 7. Dezember 2014. Pokalparade in Katars Hauptstadt Doha. Der Welt-Automobilverband FIA zeichnete ihre Weltmeister der Saison 2014 mit den Sieger-Trophäen aus. Im Rahmen einer großen Gala feierten Formel-1-Stars und Rallye-Helden gemeinsam ein große WM-Party. Dabei war die Die Rennfahrer-Elite unter sich: Lewis Hamilton, Nico Rosberg, Sébastien Ogier. Sie alle kamen nach Doha. Das Emirat Katar am Persischen Golf war die Kulisse für die Übergabe der diesjährigen Weltmeisterpokale der FIA.

Mads Oestberg.

ampnet – 5. Dezember 2014. Der Norweger Mads Oestberg (27) und der Schwede Jonas Andersson werden bei der Rallye-Weltmeisterschaft 2015 für Citroen das komplette Programm mit einem offiziellen DS 3 WRC bestreiten. Ihre Saison beginnt bei der Rallye Monte Carlo (19. bis 25. Januar 2015) an der Seite der Teams Sébastien Loeb/Daniel Elena und Kris Meeke/Paul Nagle. Der Brite Kris Meeke wurde vor kurzem als offizieller Citroen-Pilot für eine zweite Saison bestätigt.

Yamaha YZF-R1M.

ampnet – 4. Dezember 2014. Einen Monat nach der Weltpremiere in Mailand hat Yamaha die Preise für die YZF-r1 bekanntgegeben. Das 147 kW / 200 PS starke und 199 Kilogramm leichte Superbike kostet 18 495 Euro plus Nebenkosten und ist ab März 2015 in Farben Race Blu und Racing Red lieferbar. Für 22 995 Euro gibt es die YZF-R1M, für die sich Kaufinteressenten ab sofort registrieren lassen können. Zur Ausstattung dieser Special Edition gehören elektronisch gesteuerte Feder-Dämpferelemente, Verkleidungsteile aus Carbon und eine CCU (Communication Control Unit). Damit können nach einem Training oder Rennen alle relevanten Daten wie Rundenzeiten, Geschwindigkeit, Drosselklappenstellung, Schräglagenwinkel und GPS-Position eingesehen und ausgewertet werden.

Abarth 695 Biposto: Premiere Grau in Grau.
Von Ute Kernbach

ampnet – 4. Dezember 2014. Klein, stark und superschnell ist der jüngste Spross, den Fiats Tuning-Tochter Abarth jetzt auf den Martkt bringt. Vor 50 Jahren war der erste Abarth 695, der damals nicht ganz 0,7 Liter Hubraum und 30 PS hatte, präsentiert worden. Heute bringt die italienische Sportwagenschmiede einen neuen Abarth 695 Biposto, der von einem 1,4-Liter-Turbobenziner mit 190 PS angetrieben wird. Biposto heißt Zweisitzer und so sucht man Rücksitze vergebens.

World Championship 2014 Collector’s Edition. SL 63 AMG Edition Nico Rosberg. World Championship 2014 Collector’s Edition.

ampnet – 2. Dezember 2014. Mercedes-Benz feiert mit zwei exquisiten Sondermodellen des SL 63 AMG den Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft. Lewis Hamilton, nach denkwürdigen Zweikämpfen Formel 1-Titelträger der Saison 2014, schlug den farblichen Grundtenor Schwarz vor. Nico Rosberg, sein stärkster Kontrahent bei den diesjährigen Rennen wählte Weiß als farbiges Motto. Beide Modelle fertigt Mercedes-Benz nur 19 Mal. Im Grunde ist jedes Modell der „World Championship 2014 Collector’s Edition“ ein Unikat: Denn jedes einzelne Auto ist durch spezifische Ausstattungsdetails unverwechselbar einem der diesjährigen 19 Formel 1-Rennkurse gewidmet.

Toyota-Racing ist Weltmeister.

ampnet – 2. Dezember 2014. Beim sechsstündigen Saisonfinale der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft in Sao Paulo, Interlagos, sichert sich Toyota Racing, neben dem Fahrer-Titel, nun auch den Konstrukteurs-Titel. Das Porsche den ersten Sieg für den Porsche 919 Hybrid durch das Trio Romain Dumas (Frankreich), Neel Jani (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg) errungen. Der TS040 Hybrid von Toyota mit Anthony Davidson und Sébastien Buemi wurde Zweiter. Nach einer späten Safety-Car Phase wurde das Rennen nicht mehr freigegeben und somit ein finaler Kampf um den Sieg verhindert.

Mazda MX-5 als Renn-Roadster.
Von Axel F. Busse

ampnet – 30. November 2014. Seit 23 Jahren zehrt Mazda von seinem damals ebenso unerwarteten wie beeindruckenden Sieg beim 24-Stunden Rennen in Le Mans. Bevor der Ruhm endgültig zu verblassen beginnt, sollen ein diesel-getriebener Prototyp und eine neue, weltweit ausgeschriebene Rennserie wieder für Furore auf den Rundkursen sorgen.

Mercedes-AMG GT S.

ampnet – 30. November 2014. Zum 13. Mal hatten „Auto Bild Motorsport“ und „Auto Bild“ zur „Race Night“ am ersten Wochenende der Essen Motor Show eingeladen. Vor rund 600 Gästen wurden dabei die Sieger der Leserwahl zum „Sportscar des Jahres 2014“ geehrt.

Mercedes AMG Petronas Stars & Cars: Lewis Hamilton.

ampnet – 30. November 2014. Mercedes-Benz veranstaltete am Sonnabend, 29. November 2014, bei „Stars & Cars“ in Stuttgart einen spektakulären Abschluss für das Motorsportjahr 2014. 50 000 Besucher feierten Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton, seinen Teamkollegen und Vizeweltmeister Nico Rosberg, das Silberpfeil-Weltmeisterteam von Mercedes AMG Petronas und Fahrzeuge aus 120 Jahren Motorsport bei Mercedes-Benz.

Patrick Dempsey.

ampnet – 24. November 2014. Patrick Dempsey wird im nächsten Jahr mit einem Porsche 911 RSR in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC einschließlich der 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen. Mit dem erweiterten Rennprogramm wird die erfolgreiche Kooperation zwischen ihm und dem Sportwagenhersteller fortgesetzt. Der US-Schauspieler und Rennfahrer, der durch seine Rolle als McDreamy in der Krankenhausserie „Grey’s Anatomy“ berühmt ist, lebt seine Rennleidenschaft seit 2013 mit Porsche aus.

Tom Kristensen.

ampnet – 19. November 2014. Beim Finale der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) in Brasilien Ende November wird sich ein besonders erfolgreicher Rennfahrer verabschieden. Zum letzten Mal geht Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen offiziell an den Start. Der 47 Jahre alte Däne beendet seine aktive Karriere, bleibt Audi aber als Repräsentant und Partner der Rennabteilung erhalten.

Skoda 966 Supersport (1950).

ampnet – 18. November 2014. Das einzige weltweit noch existierende Exemplar Skoda 966 Supersport aus dem Jahr 1950 ist nach jahrelanger Restauration wieder wie neu. Der Rennwagen, einst schnellstes Auto des Landes, steht nun im Werksmuseum in Mladá Boleslav. Insgesamt drei Skoda 966 Supersport wurden im Jahr 1950 gebaut. Das verbliebene Modell war bis 1962 auf der Rennstrecke im Einsatz. Danach befand sich der Supersport viele Jahre lang im Besitz des tschechischen Rennfahrers Ivan Mičík. 2007 erwarb das Skoda-Museum das Auto. Wiederhergestellt wurde der Zustand der Saison von 1953.

Peugeot 2008 DKR.

ampnet – 17. November 2014. Knapp sechs Wochen vor dem Start der Rallye Dakar 2015 hat Peugeot die finale Version des 2008 DKR präsentiert. Nach mehreren tausend Testkilometern in Marokko sind die Franzosen und Partner Red Bull mit dem Konzept von Zweiradantrieb und V6- Turbodiesel zufrieden. Peugeot schickt bei seiner Rückkehr zur berühmtesten Marathonrallye der Welt drei Autos an den Start. Als Fahrer wurden Rekordsieger Stéphane Peterhansel, der mehrfache Motorradsieger Cyril Despres und Rallye-Legende Carlos Sainz verpflichtet. Der europäische Rallyetross der Dakar bricht am 20. November per Schif nach Argentinien auf. (ampnet/jri)

Rallye Wales 2014: Volkswagen Polo R WRC.
Von Tim Westermann

ampnet – 16. November 2014. Mit dem letzten WM-Lauf des Jahres in Wales endete für Volkswagen bei der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) eine Fabelsaison. Nachdem die Wolfsburger zunächst in Australien die Weltmeisterschaft der Hersteller holten, sicherte sich Titelverteidiger Sébastien Ogier mit dem Polo R WRC vor drei Wochen in Spanien die Fahrermeisterschaft. Insgesamt blieb Volkswagen in zwölf von dreizehn Rallyes ungeschlagen, denn Ogier konnte den Lauf in Wales für sich entscheiden konnte.