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Sicherheit & Verkehr

FCA Logo.

ampnet – 13. Dezember 2015. Weitere 70 Millionen US-Dollar (fast 80 Millionen Euro) Strafe muss Fiat Chrysler Automobiles (FCA) an die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) zahlen. Die Behörde straft das Unternehmen wegen nicht erfüllter Meldepflichten bei ungewöhnlichen Unfällen, tödlichen Unfälle, Prozessen und Garantieklagen ab.

Erinnerung an einen tödlichen Verkehrsunfall.

ampnet – 11. Dezember 2015. Die Zahl der Verkehrstoten wird im Jahr 2015 voraussichtlich zum zweiten Mal in Folge leicht ansteigen. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf vorliegenden Daten von Januar bis September 2015 basieren, dürfte es in diesem Jahr etwa 3450 Verkehrstote geben. Das wäre eine Zunahme um gut zwei Prozent gegenüber 2014 (3377).

Handy-Nutzung während der Fahrt.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 9. Dezember 2015. Es geschah in einer langgestreckten Rechtskurve im Bergischen Land, östlich von Köln im Frühjahr und bei strahlendem Wetter. Ein VW Golf zog plötzlich nach links und knallte frontal in einen Lastwagen. Der junge Pkw-Fahrer hatte keine Chance. Er starb noch am Unfallort. Überlebt hatte nur sein Mobiltelefon. Auf dessen Display las die Polizei später den nicht vollendeten Satz: „Komme etwas sp....“. Offenbar hatte der Crash das Schreiben der SMS abrupt beendet.

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ampnet – 8. Dezember 2015. Die Bilanz des Licht-Tests 2015 für Nutzfahrzeuge zeigt trotz Verbesserungen nach Einschätzung der Deutschen Verkehrswacht (DVW) weiteren Handlungsbedarf. 36,6 Prozent der Fahrzeuge wiesen immer noch Mängel auf. Insgesamt flossen 11 103 Prüfberichte in die Statistik ein. Die festgestellten Hauptmängel sind zu hoch (11,5 %) oder zu tief (11,1 %) eingestellte Scheinwerfer sowie fehlerhafte rückwärtige Beleuchtung (10,3 %). Einen vollständig ausgefallenen Hauptscheinwerfer stellten die Prüfer bei 4,4 Prozent der Lkw und Busse fest, einen Totalausfall bei 1,2 Prozent. Das Bremslicht war bei 4,4 Prozent der Fahrzeuge nicht in Ordnung.

Crashtest zur Gurt-Effektivität mit Winterkleidung.

ampnet – 8. Dezember 2015. Der ADAC hat Crahtests mit Dummys in dicker Winterkleidung durchgeführt. Dabei kam heraus, dass der Gurt, weil er nicht eng am Körper anliegt, beim abrupten Bremsen tief in den Bauchraum einschneidet. „Das kann schwerwiegende Verletzungen der Weichteile wie Darm, Leber oder Milz verursachen und sogar zu inneren Blutungen führen“, erklärt Volker Sandner, Leiter der Abteilung Fahrzeugsicherheit beim Automobilclub. Deshalb sollten Autofahrer Mantel oder Jacke ablegen, sie andernfalls zumindest über den Gurt ziehen.

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ampnet – 2. Dezember 2015. Viele Autofahrer nutzen die Hupe oft als normale Kommunikation im Straßenverkehr. Dabei wird oft übersehen, dass besondere Bedingungen gelten: Hupen ist laut Straßenverkehrsordnung lediglich erlaubt, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen sowie beim Überholen außerhalb einer Ortschaft. Wem die häufige Benutzung der eigenen Hupe jedoch als Ausdruck eigenen Missfallens angemessen erscheint, der irrt und riskiert ein Bußgeld von fünf bis zehn Euro, warnt das Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern. Gleiches gilt für die sogenannte Lichthupe.

Lancia Ypsilon im Euro-NCAP-Crashtest.

ampnet – 2. Dezember 2015. Euro NCAP hat in seiner jüngsten Crashtestreihe gleich 15 Autos geprüft. Dabei gelang der Mehrheit die Topnote von fünf Sternen. Zwei Fahrzeugmodelle mussten sich mit vier Sternen zufrieden geben, jeweils eins mit drei und zwei Sternen.

„Held der Straße des Jahres 2015“: Hanko Penshorn.

ampnet – 1. Dezember 2015. Jeden Monat küren Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) den „Held der Straße“. Und einmal im Jahr wird aus den zwölf engagierten Ersthelfern im Straßenverkehr der „Held des Jahres“ gewählt: Hanko Penshorn aus dem niedersächsischen Carolinensiel erhielt heute in Berlin die Auszeichnung von Staatssekretärin Dorothee Bär im Bundesverkehrsministerium. Außer über den Pokal kann sich der 30-Jährige insbesondere über einen neuen i20 von Hyundai freuen, dem Automobilpartner der Verkehrssicherheitsaktion.

Rodolfo Schöneburg.

ampnet – 26. November 2015. In Berlin fand die zehnte Sicherheitstagung des Verein Deutscher Ingenieure (VDI) statt. Auf dieser zog der Vorsitzende der Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (FVT), Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg, Halbzeitbilanz des Ziels nur noch halb so viele Verkehrstote wie 2010 im Jahr 2020 zu haben. Es zeigte sich jedoch, dass noch erhebliche Anstrengungen nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Zwar stagniert seit fünf Jahren die Zahl der Unfalltoten in Deutschland, 2010 starben auf Deutschlands Straßen aber immer noch 3648 Menschen, 2014 waren es 3377 Menschen. Laut Schöneburg sind etwa 50 Prozent der Verkehrstoten Fahrzeuginsassen, zunehmend gehören jetzt aber die ungeschützten Verkehrsteilnehmer außerhalb des Fahrzeugs zu den Opfern, also Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer.

Flyer der ADAC-Stiftung „Gelber Engel“.

ampnet – 26. November 2015. Die gemeinnützige ADAC-Stiftung „Gelber Engel“ verteilt von heute an gemeinsam mit den Regionalclubs rund 160 000 Flyer zur Verkehrssicherheit an Flüchtlinge in Deutschland. Der Fokus liegt auf dem sicheren Verhalten von Fußgängern und Fahrradfahrern und wird über die Helferkreise in Deutschland an Asylsuchende verteilt. Aufgrund unterschiedlicher Bildungsniveaus und der Mehrsprachigkeit der Flüchtlinge werden die Regeln mittels Bildsprache erklärt. Dazu gibt es Überschriften in Englisch, Arabisch und Deutsch. Der Flyer steht unter www.adac.de/stiftung auch zum Download bereit. (ampnet/nic)

ADAC-Crashtest: Weihnachtsbaumtransport.

ampnet – 26. November 2015. Nun beginnt traditionell der Christbaumverkauf. Wer seinen Baum auf dem Autodach nach Hause transportiert, muss ihn richtig sichern. Sonst wird er schnell zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer. Crashtests des ADAC ergaben, dass nur korrekt verzurrte Spanngurte den Christbaum bei einem Unfall auf dem Dach halten können.

Die neue Maschine vom Typ H 145 an der ADAC-Station „Christoph 1“ in München.

ampnet – 25. November 2015. Bis 2018 wird die ADAC-Luftrettung 17 Helikopter des Modells H 145 in Dienst stellen. Der Club investiert in etwa 130 Millionen Euro in die gesamte Modernisierung, rund 8,5 Millionen kostete die H 145 in ADAC-Ausführung und zusätzlicher Rettungswinde. Jetzt wurde der Christoph 1 der ADAC-Luftrettung-München ausgetauscht und ersetzt nach über 30 Jahren die alte BK 117.

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ampnet – 20. November 2015. Die Rücksitze sind die unsichersten Plätze im Auto. Das liegt einerseits an einer falschen Sitzposition der Mitfahrer, andererseits aber an einer gegenüber den Vordersitzen unzureichenden Sicherheitsausstattung. Das sind wesentliche Ergebnisse einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV), in der tatsächliche Unfälle analysiert und in einer Vielzahl von Simulationen Abläufe nachgestellt wurden. Darüber hinaus wurde in Befragungen und Feldtests Fehlverhalten auf den Rücksitzen ermittelt.

Der Center Airbag von ZF TRW.

ampnet – 20. November 2015. ZF TRW hat einen neuen Seitenairbag entwickelt, der sich zwischen den beiden Vordersitzen entfaltet. Er ist an der Innenseite der Vordersitzlehne integriert und trägt dazu bei, Kopf, Schultern und Torso von Fahrer und Beifahrer sowohl auf der stoßzu- als auch auf der stoßabgewandten Fahrzeugseite zu schützen. Bei einer Kollision hilft der so genannte Center Airbag den Fahrer im Sitz zu stabilisieren und seitliche Verlagerungen reduzieren. Das Risiko, dass dieser in Kontakt mit dem Beifahrer oder mit Strukturbauteilen im Innenraum des Fahrzeugs kommt, verinngert sich.

ampnet – 20. November 2015. Im September 2015 sind 321 Menschen im Straßenverkehr gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das sechs Personen (-1,8 %) weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten stieg leicht auf etwa 35 100 Personen (+0,3 %). Die Polizei nahm im September 2015 rund 213 200 Straßenverkehrsunfälle (+6,8 %) auf. Bei 185 600 Unfällen blieb es bei Sachschaden (+7,8 %), bei 27 600 Unfällen wurden Personen verletzt oder getötet (+0,4 %).

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ampnet – 18. November 2015. Schlechte Sicht durch Nebel oder Schneetreiben, oft in Verbindung mit Fahrbahnglätte – bei solchen Witterungsbedingungen geschehen auf Deutschlands Autobahnen in Herbst und Winter häufig Unfälle, an denen mehrere oder sogar viele Autos beteiligt sind. Manchmal sind bei den Massenunfällen die Verursacher nur schwer festzustellen. Um die Regulierung der dabei entstehenden Schäden für die Betroffenen zu vereinfachen, haben die deutschen Kfz-Versicherer jetzt eine Vereinbarung getroffen: Danach werden die Personen- und Sachschäden von Fahrer und Insassen ebenso wie die Schäden am Auto künftig von der eigenen Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt, selbst wenn der Fahrzeughalter keine Kaskoversicherung abgeschlossen hat. Außerdem gehen diese Unfallfolgen nicht zulasten des Schadenfreiheitsrabatts des Halters.

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ampnet – 18. November 2015. Die Verbraucherschutzvereinigung Global New Car Assessment Programm (Global NCAP) hat die brasilianische Regierung aufgefordert, die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) zur Pflichtausstattung in allen Neuwagen zu machen. Seit 2014 verfügen dort alle neuen Fahrzeuge standardmäßig über ABS. Der Appell ist Teil der neuen Kampagne „Stop the Crash“. Mit ihr will Global NCAP die Bekanntheit von Sicherheitssystemen wie ESP, Notbremssystemen und Motorrad-ABS insbesondere in Wachstumsmärkten erhöhen. Die Initiative wird unter anderem auch von den Herstellern Bosch und Continental unterstützt.

Unfallrisiko Smartphone.

ampnet – 16. November 2015. Immer mehr Deutsche können auch am Steuer die Finger nicht vom Smartphone lassen. Das bestätigt eine aktuelle Verkehrssicherheitsaktion des Auto Club Europa (ACE). Der Club hatte dazu bundesweit an 600 neuralgischen Punkten das Verhalten von Kraftfahrern unter die Lupe genommen, unter anderem an städtischen Ein- und Ausfahrtstraßen, Berufsschul- und Einkaufszentren. Das Ergebnis: Im Schnitt alle 2,9 Minuten beobachteten die Tester einen Verstoß gegen das Handyverbot. Bruno Merz, Organisator der Aktion „Park dein Handy, wenn du fährst!“ spricht von einem „Reiz zum Risiko“, dem immer mehr Autofahrer nicht widerstehen können.

Rohkarosserie des BMW 7er.

ampnet – 12. November 2015. Für die im neuen 7er realisierte Karosserie aus einem Verbund von aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK), Aluminium und Stahl hat BMW den „Euro car Body Award 2015“ erhalten, die weltweit bedeutendste Auszeichnung für Innovationen im Karosseriebau. Mit 41,87 von 50 möglichen Punkten wurde das beste jemals in diesem Wettbewerb erzielte Ergebnis erreicht.

Euro NCAP testet die Fußgängererkennung moderner automatischer Notbremsassistenten.

ampnet – 10. November 2015. Die Verbraucherschutzorganisation Euro NCAP wird ab kommendem Jahr auch die Fußgängererkennung von automatischen Notbremsassistenten (AEB) bei Neufahrzeugen testen. Dafür wurden spezielle Dummies entwickelt. Für eine gute Benotung muss das Auto einen Zusammenstoß bei bis zu 40 km/h verhindern und bei bis zu 60 km/h die möglichen Verletzungen eines Passanten spürbar mindern. Euro NCAP wird dabei drei Szenarien nachstellen: einen gehenden und einen rennenden Erwachsenen sowie ein plötzlich hinter einem parkenden Auto auftauchendes Kind. (ampnet/jri)

GTÜ testet Winterreifen.

ampnet – 6. November 2015. Winterreifen mit weniger als vier Millimetern Restprofil sollten aus Gründen der Sicherheit nicht am Auto montiert sein. Geringere Profiltiefen haben auf Schnee, Matsch, Glätte und Nässe mitunter katastrophale Folge. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern reicht nach Einschätzung der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) nicht aus.

Mercedes-Benz.

ampnet – 5. November 2015. Laut Medienberichten bittet Mercedes-Benz in den USA insgesamt 126 000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Grund sind mögliche Airbag-Probleme. Betroffen sind die Modelle C-300, C-350 und C-63 der Jahre 2008 und 2009 sowie der GLK-350 4-Matic von 2010. Die betroffenen Halter der Fahrzeuge der Baujahre 2008 bis 2010 sollen noch bis Jahresende benachrichtigt werden. Bei den betroffenen Fahrzeugen können, nach Unternehmensangaben, die Airbags auch ohne Aufprall unvermittelt aufgehen, oder auch bei einem Unfall gar nicht funktionieren. (ampnet/nic)

Senioren am Steuer.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 5. November 2015. Auf den ersten Blick schien die Meldung der Deutschen Presseagentur dpa fast zu schön um wahr zu sein. "Die Autoversicherer liefern sich in diesem Jahr eine beispiellose Preisschlacht", hieß die Schlagzeile. "Zur Freude der Kunden, denn die Prämien sinken zum Teil drastisch." Vor allem in der Haftpflicht ginge es mit den Beiträgen steil bergab, rechtzeitig zum letztmöglichen Kündigungsstichtag am 30. November erreiche die Preisschlacht ihren Höhepunkt. Doch was wie Musik in den Ohren bundesdeutscher Autofahrer und Autofahrerinnen mit ihren insgesamt 61 Millionen Kfz-Haftpflichtverträgen und zusätzlich rund 45 Millionen freiwilliger Teil- und Vollkaskoverträge klingt, ist leider nur ein Stück des Konzerts. Viele Kunden müssen von Jahr zu Jahr tiefer in die Tasche greifen ohne dass sie mehr Unfälle bauen und ohne Vorankündigung. Die Gelackmeierten sind in diesem Fall die Senioren am Steuer sobald sie 60 oder 65 Jahre alt geworden sind.

Fahren im Nebel.

ampnet – 4. November 2015. Gerade im Herbst müssen sich Autofahrer vor allem morgens wieder auf Nebel einstellen. 2014 ereigneten sich 430 nebelbedingte Unfälle mit Personenschaden – rund 100 mehr als im Vorjahr. Meist sind neben schlechten Sichtverhältnissen zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Abstand zum Vordermann die Gründe, stellt der ADAC fest.

Audi A4 im Euro-NCAP-Crashtest.

ampnet – 4. November 2015. Euro NCAP hat es wieder krachen lassen: Mit fünf Sternen durchliefen der Audi A4 sowie die beiden Honda-Modelle HR-V und Jazz den Crashtest der Verbraucherschutzorganisation. Der Volkswagen Caddy schaffte vier Sterne.

Held der Straße November 2015: John Sump.

ampnet – 2. November 2015. John Sump aus Milmersdorf in Brandenburg ist von Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) zum „Held der Straße“ des Monats November ernannt worden. Der 33-Jährige hatte sich um einen gestürzten Motorradfahrer gekümmert.

Kinder als Mitfahrer im Auto.

ampnet – 30. Oktober 2015. Im Jahr 2014 sind in jedem Monat sechs Kinder unter 15 Jahre bei einem Verkehrsunfall gestorben. Die unfallträchtigste Art der Fortbewegung für Kinder ist die Mitfahrt im Auto. 10 765 Kinder unter 15 Jahren verunglückten im vergangenen Jahr als Mitfahrer in einem Pkw. Viele Kinder werden nach Angaben des ADAC bei Autounfällen deswegen verletzt, weil ihre Kindersitze unvorschriftsmäßig eingebaut und verwendet wurden oder weil sie nur mit dem Erwachsenengurt gesichert waren. Der ADAC fordert die verantwortlichen Fahrer auf, die Kleinen stets korrekt zu sichern. Optimalen Schutz bietet hierfür ein geeigneter Kindersitz in Kombination mit einem Gurt.

Volvo erweitert City Stop auf Kängurus.

ampnet – 30. Oktober 2015. Unfälle mit Kängurus gehören zu den häufigsten Kollisionen im Straßenverkehr Australiens. Jetzt entwickelt Volvo eine Erkennungstechnik, mit der das Risiko von Zusammenstößen von Automobilen mit Kängurus reduziert werden soll. Ein Team von Volvo-Sicherheitsexperten ist in das Australian Capital Territory rund um die Hauptstadt Canberra gereist, um das Verhalten der Tiere in der Nähe von Straßen zu filmen und zu studieren. Die hier gesammelten Daten werden für die Entwicklung des weltweit ersten Systems zur Känguru-Erkennung und -Kollisionsvermeidung genutzt.

Mazda bietet Wintercheck.

ampnet – 29. Oktober 2015. Mazda bietet seinen Kunden in Vorbereitung für die kalte Jahreszeit einen Winter-Check mit Winterkompletträdern und praktischen Transportlösungen an. Das A und O für eine sichere Fahrt im Winter sind geeignete Winterreifen. Mazda bietet Kompletträder auf Leichtmetall- oder Stahlfelgen in Mazda-Herstellerqualität und Reifen namenhafter Hersteller an. Den Wechsel übernimmt der Mazda-Partner vor Ort und lagert Sommerräder auf Wunsch bis zum nächsten Frühjahr fachgerecht ein.

Autobahnverkehr.

ampnet – 28. Oktober 2015. Eines der größten Ärgernisse für viele Autobahnbenutzer sind die sogenannten Mittelspurfahrer. Wie sieht die Rechtslage zum Fahren auf dem Mittelstreifen aus? Die Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern der Huk Coburg weist darauf hin, dass es grundsätzlich erlaubt ist, auf einer dreispurigen Autobahn den mittleren Fahrstreifen zum Überholen von langsameren Fahrern zu nutzen. Beim Ausscheren auf die Mittelspur haben sich die Autofahrer zu vergewissern, dass sie dort keinen anderen Verkehrsteilnehmer behindern, der schneller fährt. Gegebenenfalls hat man zu warten, bis das schnellere Fahrzeug vorbeigefahren ist oder rücksichtsvoll auf die linke Spur wechselt.

Wildunfall.

ampnet – 27. Oktober 2015. Laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)haben die Kunden der deutschen Kfz-Versicherer im vergangenen Jahr jeden Tag im Schnitt rund 650 Wildunfälle gemeldet. Die insgesamt 238 000 Pkw-Unfälle mit Wildtieren kosteten die Versicherer 575 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Wildunfälle leicht gesunken (-4 %), während die Gesamtkosten um zwei Prozent anstiegen. Im Durchschnitt kostete ein Wildschaden die Versicherer mehr als 2400 Euro (+6 %).

ADAC testet Kindersitze.

ampnet – 27. Oktober 2015. Der ADAC hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest Kindersitze getestet. Dabei erhielt kein Produkt das ADAC-Urteil „sehr gut“. Die Tester vergaben 13-mal die Note „gut“ und dreimal die Note „befriedigend“. Sechs Kindersitze schnitten „mangelhaft“ ab. Aber da der Kindersitztest höhere Anforderungen stellt als vom Gesetzgeber vorgeschrieben, übertreffen alle Sitze, die das Gesamturteil „gut“ oder „befriedigend“ erhielten, die gesetzlichen Vorschriften deutlich.

Fußgänger sind in der dunklen Jahreszeit besonders gefährdet.

ampnet – 25. Oktober 2015. Zur Winterzeitumstellung am kommenden Wochenende warnt die Unfallforschung der Versicherer (UDV), dass Fußgänger in der dunklen Jahreszeit stärker gefährdet sind. Während in jedem Monat der Sommerzeit durchschnittlich 32 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen, sind es in der Winterzeit mit 60 fast doppelt so viele. Insgesamt starben im Jahr 2014 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 523 Fußgänger im Straßenverkehr, davon mehr als jeder Dritte (219) in den Monaten November bis Januar.

Erinnerung an einen tödlichen Verkehrsunfall.

ampnet – 23. Oktober 2015. 35 Menschen verloren in Deutschland im August 2015 im Straßenverkehr ihr Leben. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 52 Personen (+18,4 %) mehr als im August 2014. Mit rund 36 600 Personen (+9,3 %) wurden auch mehr Menschen verletzt als im Vorjahresmonat. Das im Vergleich zum Vorjahr bessere Wetter im August 2015 dürfte zu dieser Entwicklung beigetragen haben.

SUV im Euro-NCAP-Crashtest.

ampnet – 22. Oktober 2015. Sport Utility Vehicles (SUV) und Geländewagen stehen bei deutschen Autofahrern trotz höheren Spritverbrauchs weiter hoch im Kurs. Doch der Fußgängerschutz der Schwergewichte wurde in Tests früher häufig mit null Punkten bewertet. Laut einer aktuellen Auswertung der ADAC-Unfallforschung sind die Fahrzeuge mittlerweile besser als ihr Ruf: Das Sicherheitsniveau von SUV und Geländewagen hat sich beim Fußgängerschutz sehr gut an die Kompaktklasse angenähert, so das Fazit des Autombilclubs. Für seine Studie hatte er unter anderem die Ergebnisse der aktuellen Euro NCAP-Prüfverfahren ausgewertet.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 22. Oktober 2015. Xenonlampen sind normalerweise ein Garant für gute Sicht. Dekra und „Auto Bild“ haben in einem Test jedoch auch untaugliche Exemplare von Billiganbietern gefunden, wie in der morgen erscheinenden neuen Ausgabe der Autozeitschrift nachzulesen ist. Den Testsieg holte sich der Osram „Night Braker“. Aber auch die Xenonlampen der Hersteller Philips, Cartechnic und General Electric sind auf den vorderen Plätzen zu finden.

Toyota Auris.

ampnet – 21. Oktober 2015. Es herrschte einige Zeit Ruhe, nun ruft Toyota erneut Autos zurück. Der Grund ist ein defektes Modul für elektrische Fensterheber. Laut „Spiegel online“ sind weltweit 6,5 Millionen Fahrzeuge betroffen, mehr als jedes sechste davon in Europa. Wie viele es in Deutschland sind, ist noch unbekannt. Der Rückruf ist eine freiwillige Aktion und betrifft ältere Modelle der Baureihen Urban Cruiser, Corolla, Auris, RAV4 und Yaris aus den Jahren 2005 und 2006 sowie 2008 bis 2010.

Besser zu früh, als zu spät das Licht einschalten.

ampnet – 21. Oktober 2015. Wer in der dunklen Jahreszeit frühzeitig das Licht an seinem Fahrzeug einschaltet, trägt nicht nur dazu bei, Unfälle zu vermeiden, sondern hat in einem solchen Fall oft auch bessere Karten bei der Schuldzuweisung. Drauf weist jetzt das Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern hin. Wird ein Kraftfahrer ohne ausreichende Beleuchtung in einen Unfall verwickelt, bekommt er meist eine Teilschuld daran zugesprochen. Dies kann sich nicht nur auf die Reparaturkosten, sondern auch auf mögliche Ansprüche hinsichtlich Schmerzensgeld oder Verdienstausfall auswirken.

Unfall.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 19. Oktober 2015. Das Check24 Vergleichsportal hat jetzt die Kfz-Haftpflichtschäden nach Bundesland, jährlicher Fahrleistung sowie Alter und Geschlecht der Versicherungsnehmer ausgewertet. Danach kracht es in Hamburg und Berlin am meisten, die wenigsten Unfälle bei denen Menschen am Lenkrad die Haftung übernehmen müssen, passieren in Mecklenburg-Vorpommern. Für die Untersuchung berücksichtigte Check 24 ausschließlich Haftpflichtschäden, also vom Fahrer oder der Fahrerin selbst verursachte Sach-, Personen- oder Vermögensschäden an Dritten, wobei als Datengrundlage alle im vergangenen Jahr über das Vergleichsportal abgeschlossene Kfz-Haftpflichtversicherungen für Pkw dienten.

Winterreifen brauchen vor allem eine gute Haftung bei Nässe.

ampnet – 13. Oktober 2015. Laut dem Automobilclub von Deutschland (AvD) sollten Kraftfahrer jetzt auf Winterreifen umrüsten. Beim rechtzeitigen Umbereifen können so auch Wartezeiten bei ausgebuchten Reifenhändlern vermieden werden. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit um ältere Reifen auf ihre Tauglichkeit zu prüfen.

Der Held der Straße des September 2015: Janett Lipka.

ampnet – 12. Oktober 2015. Janett Hupka aus Thüringen ist von Goodyear und dem Automobilclub von Deutschland im Rahmen der gleichnamigen Aktion zum „Held der Straße“ des Monats September ernannt worden. Sie hatte Anfang Juli einer verunglückten Frau geholfen, die durch einem Fahrradunfall schwer verletzt wurde.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 9. Oktober 2015. Die Deutsche Verkehrswacht begrüßt den Beschluss der Verkehrsministerkonferenz, in dem diese den Bund zu Anpassungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) auffordert. Dabei geht es vor allem um Straßenabschnitte, die besonders häufig von so genannten „schwächeren Verkehrsteilnehmern“ genutzt werden. Hierzu gehören Kindertagesstätten und Schulen, aber auch Seniorenheime und Krankenhäuser. An diesen Straßenabschnitten ist nach VMK-Ansicht grundsätzlich und nicht nur in Ausnahmefällen eine besondere Gefahrenlage gegeben. Deshalb sprechen sich die Verkehrsminister der Länder für eine leichtere Genehmigung von Tempo 30-Zonen.

Wildunfälle.

ampnet – 8. Oktober 2015. Im Jahr 2014 sind auf deutschen Straßen 2842 Menschen bei Wildunfällen verunglückt. Insgesamt waren 18 Tote zu beklagen, 574 Menschen wurden beim Zusammenprall mit einem Wildtier schwer verletzt. Unter die Räder kamen bei den Unfällen aber auch gut 200 000 Rehe, Hirsche und Wildschweine. Die jährlichen Leistungen der Teil- und Vollkaskoversicherer belaufen sich auf gut eine halbe Milliarde Euro.

GTÜ-Test: Billige Winterreifen.

ampnet – 7. Oktober 2015. Reifen müssen besonders in der kalten Jahreszeit müssen Reifen Höchstleistungen erbringen. Nicht nur, dass Nässe, Schnee und Eis auf der Fahrbahn die Griffigkeit stark beeinträchtigen, allein schon die vergleichsweise niedrigen Temperaturen haben spürbare Auswirkungen auf die Fahrsicherheit.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 2. Oktober 2015. Heute wurde auf der Autobahn A8 zwischen Denkendorf und Stuttgart der erste Test eines autonom fahrenden Lkw auf einer öffentlichen Straße durchgeführt. Dr. Wolfgang Bernhard, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Daimler Trucks & Buses, und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg waren Pilot und Co-Pilot am „Steuer“ des Premieren-Lkw, eines Mercedes-Benz Actros, der für die Erprobung des autonomen Fahrens auf öffentlichen Straßen mit dem intelligenten System Highway Pilot ausgestattet ist. Der Truck ist mit einer Ausnahmegenehmigung des Landes Baden-Württemberg als Versuchsfahrzeug zugelassen.

FCA Logo.

ampnet – 30. September 2015. Erst im Juli hatte Fiat Chrysler eine Strafe von 105 Millionen US-Dollar zahlen müssen, weil der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) der Umgang mit Rückrufen nicht schnell und nicht sorgfältig genug ablief. Jetzt legt die US-Verkehrssicherheits-Behörde nach und beklagt, der Hersteller habe bei den Pflichtmeldungen die Zahlen der Todesfälle in Zusammenhang mit Fiat- und Chrysler-Automobilen deutlich untertrieben.

Verkehrsunfälle mit Kindern (2014).

ampnet – 29. September 2015. 2014 verunglückten besonders viele Kinder auf dem Schulweg: Mehr als 16 000 Kinder unter 15 Jahren wurden zu Fuß oder auf dem Fahrrad bei einem Verkehrsunfall verletzt. Besonders groß ist die Unfallgefahr für Erstklässler, die viele neue Eindrücke zu verarbeiten haben. Alle Verkehrsteilnehmer sind gefragt, damit die Kleinen sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen. Der ADAC hat die wichtigsten Tipps für einen sicheren Schulweg zusammengestellt.

Manche Autohersteller bieten bereits automatische Notbremsassitenten mit Fußgänger- und Radfaherrerkennung an.

ampnet – 29. September 2015. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass Radfahrer kaum von den konstruktiven Verbesserungen an Autos hinsichtlich des Fußgängerschutzes profitieren. Die passiven Maßnahmen für den Fußgängerschutz nützen ihnen nur wenig. Speziell zum Schutz von Radfahrern wurden bisher keine Maßnahmen eingeführt. Ein spezieller Airbag, der den gesamten Scheibenrahmen abdeckt, könnte einen Sicherheitsgewinn bringen. Am effektivsten wäre allerdings eine automatische Notbremse, die Fahrradfahrer zuverlässig erkennt und die Geschwindigkeit signifikant reduziert, stellen die Unfallexperten fest.

ADAC-Bremswegvergleich.

ampnet – 28. September 2015. Auffahrunfälle gehören in Deutschland zu den häufigsten Verkehrsunfällen. Verursacht werden sie meist durch zu geringen Abstand zum Vordermann. Dabei schätzen Fahrer die Bremsleistungen anderer Fahrzeuge oft falsch ein. Der ADAC hat deswegen untersucht, wie leistungsstark die Bremsen verschiedener Fahrzeuggattungen sind. Gewinner des Vergleichs ist der Pkw, gefolgt vom Wohnanhängergespann, Motorrad, Kleintransporter und Wohnmobil. Auf dem letzten Platz landete der Lkw.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 27. September 2015. Toni Wald aus Farsleben in Sachsen-Anhalt ist Deutschlands bester Schülerlotse. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) verlieh diese Auszeichnung gestern in Potsdam. Zweiter wurde Tom Brinkmann aus Dortmund. Den dritten Platz belegte Jonatan Peters aus Cottbus.