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Sicherheit & Verkehr

Fahrsicherheitstraining mit Wohnmobil.

ampnet – 10. Juni 2016. Unfälle mit Wohnmobilen sind zwar selten, aber oft schwer. Häufig handelt es sich um Auffahrunfälle, bei denen die Unfallgegner schwerer verletzt werden als die Reisemobilinsassen. Das sind die Kernergebnisse eines Forschungsprojekts der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Die Experten haben das Unfallgeschehen von Wohnmobilen analysiert und deren fahrdynamische Eigenschaften unter die Lupe genommen.

Der ADAC hat Sicherheitslücken bei Komfort-Schließsystemen getestet.

ampnet – 5. Juni 2016. Mit einer selbstgebauten Funkverlängerung hat der ADAC die Sicherheit der Komfort-Schließsysteme von bislang 38 Pkw-Modellen getestet. Ergebnis: Fast alle Fahrzeuge ließen sich in Sekundenschnelle öffnen und auch starten. Lediglich vier Hersteller bieten Systeme an, bei denen Nutzer die Komfort-Funktion der Schließsysteme nachträglich deaktivieren können.

Kohlendioxid-Verursacher in Deutschland.

ampnet – 1. Juni 2016. Der Transport von Gütern bildet die Grundlage der logistischen Leistungsfähigkeit eines Standortes und somit eine Voraussetzung für seine wirtschaftliche Entwicklung. Hauptverkehrsträger für den Gütertransport ist in Deutschland die Straße und wird dies auch in Zukunft bleiben. Das sagen Ergebnisse der Shell Nutzfahrzeug-Studie 2016, die von Shell in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erarbeitet wurde. Zu den Ergebnissen zählt auch, dass der Sektor Verkehr die von der Politik gesetzten Klimaziele nicht erreichen wird, obwohl der Energiebedarf aller Nutzfahrzeuge von heute bis 2040 sinken wird.

ADAC-Kindersitztest 2016.

ampnet – 30. Mai 2016. ADAC und Stiftung Warentest haben 26 Kindersitze getestet. Das Ergebnis fiel recht erfreulich aus. Einmal wurde die Bestnote „sehr gut“ verrbene, 17 Modelle erhielten ein „gut“, und fünf Sitze eriwesen sich als „befriedigend“. Da der Kindersitztest deutlich höhere Anforderungen stellt als vom Gesetzgeber vorgeschrieben, übertreffen diese Modelle die gesetzlichen Vorschriften deutlich, stellt der ADAC fest.

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Von Markus Gersthofer

ampnet – 29. Mai 2016. Shell fing damit an: Luftdruck-Kontrolle an der Tanke nur gegen Geld – fünf Minuten für einen Euro. Esso übernimmt jetzt diese unsinnige, geradezu gefährliche Idee. Die meisten Fahrer kümmern sich bisher schon viel zu wenig um ihren Reifendruck. Kostet die Prüfung, werden es noch weniger sein. Richtiger Reifendruck ist lebenswichtig – nicht nur für den jeweiligen Fahrer, sondern für uns alle.

Waeco Magic Watch MWE 4004.

ampnet – 26. Mai 2016. Mit dem Magic Watch MWE 4004 hat Waeco eine Nachrüstlösung zur Überwachung des toten Winkels bei Lastwagen entwickelt. Das Assistenzsystem arbeitet ähnlich wie Parksensoren. Insgesamt vier Sensoren scannen beim Abbiegevorgang den kritischen toten Winkel und die Beifahrerseite des Nutzfahrzeugs in Millisekunden. Sie werden automatisch aktiviert, sobald sich das Fahrzeug in Rangiergeschwindigkeit bewegt – etwa beim Abbiegen an der Ampel, beim Einparken oder beim Anfahren. Befindet sich ein Verkehrsteilnehmer im Gefahrenbereich, wird der Fahrer visuell über das 4-Farb-LED-Display im Cockpit und akustisch über einen deutlich wahrnehmbaren Piepton aus dem Lautsprecher gewarnt.

Sekundenschlaf am Steuer.

ampnet – 25. Mai 2016. Er kommt selten unangekündigt, aber dennoch meist unbemerkt: der Sekundenschlaf. Der Fahrer sitzt dann schon länger übermüdet am Steuer und nickt irgendwann kurzzeitig ein. Dieser Moment, so kurz er auch sein mag, kann schwerwiegende Folgen haben. Denn viele Unfälle auf Landstraßen oder Autobahnen sind auf solche Mini-Nickerchen zurückzuführen. Dabei kommt es häufig zu Verletzten und Toten.

ampnet – 24. Mai 2016. 613 Menschen kamen nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)in den ersten drei Monaten 2016 bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Das waren 42 Personen oder 6,4 Prozent weniger als in den Monaten Januar bis März 2015. Die Zahl der Verletzten ging dagegen nur geringfügig um 0,5 Prozent auf rund 76 300 zurück. Insgesamt erfasste die Polizei im ersten Quartal 2016 rund 577 000 Unfälle, das waren 1,0 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Davon waren 519 000 Unfälle (+ 1,3 Prozent), bei denen ausschließlich Sachschaden festgestellt wurde, und 58 000 Unfälle (– 1,6 Prozent), bei denen mindestens eine Person verletzt wurde.

Der ADAC rät, beim Radfahren immer einen Helm zu tragen – das gilt natürlich auch für Erwachsene.

ampnet – 22. Mai 2016. Nur 28 Prozent der Elf- bis 16-Jährigen tragen beim Fahrradfahren einen Helm. In der Gruppe der Sechs-6- bis Zehnjährigen sieht es wesentlich besser aus: Hier sind es 75 Prozent. Dies hat die Bundesanstalt für Straßenwesen ermittelt. Vor allem ältere Kinder und Jugendliche fahren häufig mit dem Rad zur Schule und sind ohne Helm nicht ausreichend geschützt. Der ADAC rät, beim Radfahren immer einen Helm zu tragen. Und natürlich gilt diese Empfehlung auch für Erwachsene, die damit zudem ihre Vorbildfunktion wahrnehmen.

Daimler.

ampnet – 20. Mai 2016. Nachdem die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) den Rückruf von Airbags des japanischen Zulieferers Takata ausgeweitet hat, stellt Daimler für möglicherweise in den USA und Kanada betroffene Fahrzeuge einen dreistelligen Millionenbetrag zurück. Vorfälle wegen fehlerhafter Gasgeneratoren in Beifahrerairbags in den eigenen Modellen seien bislang aber nicht bekannt, teilte der Stuttgarter Konzern mit.

Eregbnisse einer DVR-Umfrage zu Nutzung von Fahrerassistenzsystemen.

ampnet – 18. Mai 2016. Gut ein Viertel aller Neufahrzeuge ist mit einem oder mehreren Fahrerassistenzsystemen (FAS)ausgestattet. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Kampagne „Bster Beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), an der die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) als Partner beteiligt ist.

Renault Kwid I im Global-NCAP-Crashtest.

ampnet – 17. Mai 2016. Global Euro NCAP hat fünf Automodelle des indischen Marktes einem Crashtest unterzogen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Alle sechs Fahrzeuge patzten beim Insassenschutz – keines bekam auch nur einen einzigen Stern zugesprochen.

Marzena Szojda.

ampnet – 17. Mai 2016. Wie mag es sich wohl anfühlen, mitten in einem scheinbar unausweichlichen Busunglück zu stecken? Marzena Szojda aus Wittingen im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen kann diese Frage seit dem 3. März 2016 für sich selbst beantworten. Die 40-jährige Busfahrerin griff allerdings schnell und richtig ins Geschehen ein, als ihr Kollege im Teambus der Eishockeymannschaft „Grizzlys Wolfsburg“ am Steuer einen Schlaganfall erlitt.

Frsiertes Mofa.

ampnet – 11. Mai 2016. Für Mofa- und Mopedfahrer ist das Risiko, im Straßenverkehr getötet zu werden, sechsmal höher als für Autofahrer. Das zeigt die Statistik. Danach starben im Jahr 2010 bundesweit 67 Mofa- und Mopedfahrer, 3443 wurden schwer, 14 043 leicht verletzt. Anhand einer Formel (1 Mrd. x Kfz x km) ergibt sich laut UVD bei einem Bestand solcher Fahrzeuge von rund zwei Millionen hierzulande eine Getötetenrate von 20,6.

Kinder mit dem Fahrrad unterwegs.

ampnet – 10. Mai 2016. Rund ein Viertel aller 2014 im Straßenverkehr verunglückten Kinder unter neun Jahren waren Radfahrer. Der ADAC empfiehlt, Kinder erst nach der schulischen Fahrradprüfung in der 3. oder 4. Klasse mit dem Rad am Straßenverkehr teilnehmen zu lassen. Denn vor allem jüngere Kinder haben Schwierigkeiten, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen. Zum einen sind die körperlichen Voraussetzungen wie Seh- und Hörvermögen eingeschränkt. Zum anderen fällt es ihnen schwer, Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Auch ist ihre Reaktionszeit länger. Kinder lernen frühestens mit acht Jahren, mögliche Gefahren im Vorfeld zu erkennen. Erst dann können sie Fahrtrichtung und Umfeld im Blick haben.

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ampnet – 5. Mai 2016. In den USA wurde der Rückruf von Airbags des japanischen Herstellers Takata wird ausgeweitet. Wie die „Automobilwoche“ meldet, sollen bis zu 40 Millionen weitere Airbags überprüft werden. Nach Einschätzung der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA besteht die Gefahr, dass sie zu heftig auslösen. Dabei könnten sich dann Teile der Verkleidung lösen und durch den Innenraum geschleudert werden.

ampnet – 4. Mai 2016. Innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Gelassenheit gehen vielen Menschen ab, sowie sie zu Verkehrsteilnehmern werden. Dann weicht Souveränität nur allzu oft kleinlichem Egoismus, gute Manieren werden durch schlechtes Benehmen ersetzt. Die Folge sind Stress, Hektik und Aggressivität, die sich zunehmend in Beschimpfungen, Beleidigungen, Nötigungen bis hin zu körperlicher Gewalt niederschlagen. Dass damit häufig eine Straftat einhergeht, die richtig teuer werden kann, machen sich offenbar die Wenigsten klar.

"Intelligenter Notruf" von BMW.

ampnet – 3. Mai 2016. BMW Motorrad hat mit der Sonderausstattung „Intelligenter Notruf“ ein E-Call-System entwickelt, das darauf abzielt, Hilfe so schnell wie möglich an den Ort des Geschehens zu bringen. Dank der Synergieeffekte mit BMW-Automobil wird das System voraussichtlich ab Anfang 2017 erstmalig auch in einem Motorrad der Marke als Sonderausstattung ab Werk verfügbar sein.

40 Jahre Gurtpflicht

ampnet – 24. April 2016. Der Gurt ist das wichtigste Rückhaltesystem im Automobil. Nunmehr bereits 113 Jahre alt, ist der Lebensretter in der Bundesrepublik per Gesetz erst seit 40 Jahren zwingend an Bord. Seit dem 1. Januar 1974 müssen alle Neufahrzeuge mit Gurtsystemen ausgestattet sein. Die Plicht zum Anlegen erfolgte erst am 1. Januar 1976.

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ampnet – 22. April 2016. 188 Menschen kamen im Februar 2016 bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 14 Personen oder 6,9 Prozent weniger als im Februar 2015. Dagegen stieg die Zahl der Verletzten um 8,6 Prozent auf rund 24 500.

Haakon Samuelsson.

ampnet – 21. April 2016. Volvo will bis zum Jahr 2025 weltweit bis zu eine Million elektrifizierte Fahrzeuge verkaufen. Neben einem reinen Elektroauto, das 2019 auf den Markt kommt, wird das Unternehmen künftig in jeder Baureihe mindestens zwei Hybridversionen anbieten. „Es wird eine große Herausforderung, aber Volvo will an der Spitze der Elektrifizierung der Automobilbranche stehen“, erläutert heute Haakan Samuelsson, Präsident und CEO der Volvo Car Group, bei der Vorstellung eines strategischen Nachhaltigkeitsprogramms des schwedischen Unternehmens

Toyota Prius im Euro-NCAP-Crashtest.

ampnet – 20. April 2016. Euro NCAP hat 2016 seine Crashtestbedingungen verschärft. So fließt jetzt zum Beispiel auch die Fußgängererkennung automatischer Notbremsssysteme (AEB) mit in die Bewertung ein. Zum anderen haben die Hersteller die Möglichkeit, nicht nur das Basismodell einer Baureihe, sondern auch ein mit zusätzlich erhältlicher Sicherheitsausstattung bestücktes Fahrzeug prüfen zu lassen.

ampnet – 20. April 2016. Hinter dem Steuer mutieren Autofahrer viel zu leicht zu ihrem unerfreulichen Alter Ego. Nach dem Prinzip „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ wird dann aus einem sonst eher zurückhaltend Veranlagten ein aufbrausender Verkehrs-Despot und aus einem im normalen Leben konzessionsbereiten Menschen ein rücksichtsloser Egomane. Aggressivität nimmt nach Feststellung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Straßenverkehr ebenso zu wie in der Gesellschaft insgesamt.

Kinder mit Sicherheitswesten im Straßenverkehr.

ampnet – 19. April 2016. Um die Sichtbarkeit von Kindern und damit ihre Sicherheit zu erhöhen, verteilt die ADAC-Stiftung „Gelber Engel“ auch in diesem Jahr wieder ihre leuchtend gelben Sicherheitswesten. Sie sorgen mit ihrem Reflektionsmaterial dafür, dass Kinder im Dunkeln schon aus 140 Metern Entfernung gut wahrgenommen werden. Helle Kleidung ist nur aus einem Abstand von 40 Metern zu sehen. Dunkel gekleidete Kinder kann ein Autofahrer im Scheinwerferlicht erst 25 Meter vorher erkennen.

Intensivtransporthubschrauber (ITH) der Johanniter-Luftrettung am Nürburgring.

ampnet – 18. April 2016. Die Johanniter-Luftrettung stationiert ab 1. Mai 2016 einen Intensivtransporthubschrauber (ITH) am Nürburgring. Der Helikopter, der den Namen „Christoph Nürburgring“ erhalten soll, wird am Medical Center im Nürburgring-Fahrerlager in Dienst gestellt. Ein entsprechender Vertrag wurde mit dem Rennstreckenbetreiber Capricorn Nürburgring GmbH geschlossen. Damit wird die medizinische Notfallversorgung unmittelbar an der Rennstrecke sowie in der Region verbessert. Die Einsätze erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Marienhaus-Klinikum.

M+S-Reifen mit dem „Alpine“-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke).

ampnet – 15. April 2016. Die Bundesregierung plant, die Winterreifenpflicht durch eine Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) zu konkretisieren. Danach sollen künftig nur noch Reifen mit dem „Alpine“-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) als Winterreifen gelten und entsprechend bei winterlichen Bedingungen Pflicht sein.

Tesla Model X.

ampnet – 12. April 2016. Tesla ruft sein Model X zurück, weil sich die Sitze der dritten Reihe bei einem Unfall zusammenfalten können. Unter anderem „Detroit Free Press“ meldet, die bisher gebauten 2700 Exemplare des SUV müssten alle in die Werkstatt. Die Auslieferung des Model X nach Europa ist noch nicht angelaufen. (ampnet/Sm)

Opel Astra mit Intellilux-LED-Matrix-Licht.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 12. April 2016. Es sieht ganz schön finster aus bei den Scheinwerfern unserer Autos, findet das Institut der Versicherungswirtschaft für Verkehrssicherheit IIHS (Insurance Institute for Highway Safety). Nur dem Licht des Toyota Prius V billigten die gefürchteten US-Experten nach einem Test von 31 Modellen mit insgesamt 82 Varianten und 44 Lichtsystemen ein „gut“ zu, elf weitere fanden sie befriedigend und neun ausreichend gut. Den Rest nannten sie „armselig“.

Ligier M.Go Family im Euro-NCAP-Crashtest.

ampnet – 11. April 2016. Zwei Jahre nach einem ersten Test hat Euro NCAP erneut vier Micro-Cars gecrasht. Die Fortschritte bei den Leichtkraft-Pkw seien nur äußerst marginal, stellt die Verbraucherschutzorganisation, der auch der ADAC gehört, fest. Für die so genannten Quadricycles hat Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) ein eigenes Bewertungssystem eingeführt. Auch wenn einige Fahrzeuge etwas besser sind als andere im Segment, so bleibt das Niveau aktiver und passiver Sicherheit sehr niedrig und das Verletzungsrisiko für die Insassen sehr hoch. Euro NCAP fordert hier klarere gesetzliche Regelungen und meint, dass bereits simple Designänderungen mit geringen Kosten zu mehr Sicherheit bei den Leicht-Fahrzeugen führen würden. Immerhin sind die Miniautos bis zu 100 km/h schnell.

Unfall.

ampnet – 7. April 2016. Nach einem Unfall sind für Verletzte vor allem die ersten Minuten entscheidend. Sie sind bis zum Eintreffen der Rettungsdienste auf Ersthelfer angewiesen, die jedoch im Notfall oft verunsichert sind. Als erstes sollte bei jeder Hilfeleistung auf die eigene Sicherheit geachtet werden. Daran erinnert der ADAC. Wer einen Verkehrsunfall erkennt, sollte die Warnblinkanlage einschalten, nicht abrupt abbremsen, Warnweste anlegen, Warndreieck mindestens 100 Meter entfernt aufstellen und andere mit Handzeichen zum langsamen Fahren auffordern.

Unfallmelde-App und -stecker (u.) der Versicherungswirtschaft.

ampnet – 4. April 2016. Die deutschen Kfz-Versicherer haben heute ihren Unfallmeldedienst in Betrieb genommen. Das neue Notrufsystem meldet einen Unfall automatisch an eine Notrufzentrale, die im Fall eines schweren Unfalls sofort Rettungsmaßnahmen einleitet. Der Dienst kann in nahezu allen Autos nachgerüstet werden. Kernstück ist ein mit Beschleunigungssensoren ausgestatteter Stecker für die 12-Volt-Buchse („Zigarettenanzünder“). Registriert der Stecker einen Unfall, sendet er diese Information an eine Unfallmelde-App auf dem Smartphone des Autofahrers, die den Unfall an eine Notrufzentrale meldet.

Zeit zum Rewifenwechsel.

ampnet – 30. März 2016. Nun ist es an der Zeit, die Winterpneus gegen Sommerreifen zu tauschen. Die Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung geben Tipps für Reifenkauf und Montage. In erster Linie geht es ihnen um den Rat, bei Kauf auf Qualität zu achten. Optimales Handling, Bremsweg, Aquaplaning, Verhalten auf Nässe, Seitenführung, Rollwiderstand, Komfort, Geräusch und Verschleiß – in allen Eigenschaften muss der neue Reifen gut sein. Wie sehr sich Qualität auch bei Sommerpneus auszahlt, zeigt jetzt wieder einmal der aktuelle GTÜ-Reifentest der Größe 225/45 R 17. Hier die Tipps:

Nürburgring Nordschleife.

ampnet – 27. März 2016. Wenn am Sonnabend, 2. April 2016, die populäre VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring in ihre 40. Saison startet, gehören die nach einem Unfall im Vorjahr eingeführten Geschwindigkeits-Begrenzungen in drei Streckenabschnitten der berühmten „Grünen Hölle“ endgültig der Vergangenheit an. Die neuen Streckenlizenzen des Automobil-Weltverbandes FIA und des deutschen Motorsport-Dachverbandes DMSB sind unmittelbar vor Ostern beim Streckenbetreiber Capricorn Nürburgring GmbH (CNG) eingetroffen. Zuvor hatte am Montag, 14. März 2016, die obligatorische Streckenabnahme durch Vertreter von FIA und DMSB stattgefunden.

Verkehrsunfall.

ampnet – 24. März 2016. Im Januar 2016 kamen 241 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben, das waren 16 Verkehrstote oder 7,1 Prozent mehr als zum Jahresbeginn 2015. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, blieb die Zahl der Verletzten mit rund 26 000 Menschen unverändert.

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ampnet – 24. März 2016. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt vor Sonderräder, die von den Firmen TT Concepts e.K. oder Giovanna Design aus Rheine erworben wurden. Die Felgen können aufgrund mangelnder Festigkeit während der Fahrt brechen. Die Gefahr steigt mit zunehmender Nutzungsdauer. Es handelt sich um die Typen Magnum, Casino, YSM251, YSM320 und F5129. Die öffentliche Warnung richtet sich an Kfz-Werkstätten, den Kfz-Teilehandel und Privatkunden, die Sonderräder von einer der beiden Firmen erworben haben. Das KBA empfiehlt, ein Fahrzeug mit den Zubehörfelgen nicht weiter zu nutzen. Betroffene sollen sich an die Firma TT Concepts e.K., Inhaber Anatolij Obert, Drenthestr. 1, in 48429 Rheine wenden. (ampnet/jri)

Nasse Fahrbahn.

ampnet – 23. März 2016. „80 – bei Nässe“ – solche Geschwindigkeitsbeschränkungen mit Zusatz irritieren viele Autofahrer, denn sie wissen nicht, wann das Tempolimit konkret gilt: Reicht dafür bereits eine lediglich feuchte Fahrbahn oder muss es stark regnen? In der Straßenverkehrsordnung (StVO) finden sich dazu keine Erläuterungen. Wann also liegt „Nässe“ im Sinne des Gesetzgebers vor bzw. wann macht sich ein Autofahrer strafbar, wenn er das Tempolimit missachtet?

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ampnet – 22. März 2016. Auf Autobahnen darf der Standstreifen nicht als Abkürzung missbraucht werden, Der TÜV Thüringen weist daraufhin, dass dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. „Der Standstreifen darf nur nach Freigabe durch die Polizei als zusätzliche Fahrspur genutzt werden beziehungsweise wird die Nutzung durch das entsprechende Verkehrszeichen (223.1) erlaubt. Ansonsten ist der Standstreifen auf Autobahnen tabu und ausschließlich Notfällen oder Pannenfahrzeugen vorbehalten“, so der TÜV. Der Bußgeldkatalog sieht für einen Verstoß eine Geldbuße von 75 Euro sowie einen Punkt im aktuellen Fahreignungsregister vor. Laut StVO ist das Verlassen der Autobahn im Übrigen auch nur an gekennzeichneten Autobahnausfahrten erlaubt. (ampnet/nic)

Mit Highway Pilot Connect im Platoon unterwegs: Mercedes-Benz Actros.

ampnet – 21. März 2016. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung von Lkw präsentierte Daimler Trucks heute auf der Autobahn A52 bei Düsseldorf: Drei über WLAN vernetzte, autonom fahrende Lkw waren als sogenannter Platoon mit Straßenzulassung im öffentlichen Verkehr unterwegs. In dieser Verbindung lässt sich der Kraftstoffverbrauch um sieben Prozent und die benötigte Fahrbahnfläche auf Autobahnen um knapp die Hälfte reduzieren, bei gleichzeitig größerer Sicherheit auf der Straße.

Autobahnbaustelle.

ampnet – 18. März 2016. Auf den jährlich rund 800 Autobahnbaustellen in Deutschland geht es eng zu. Ungewohnte Spurführung, eine Vielzahl an Verkehrsschildern und enge Fahrstreifen sorgen dabei nicht selten für Verunsicherung. Mangelnde Konzentration, eine nicht an die Situation angepasste Fahrweise mit überhöhter Geschwindigkeit, zu dichtes Auffahren, Spurwechsel und Überholmanöver führen immer wieder zu Unfällen, die oft lange Staus nach sich ziehen. Bis zu sechsmal häufiger als auf Autobahnabschnitten ohne Baustellen kracht es dort, weiß der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD).

Ein ADAC-Rettungshubschrauber bei der Landung.

ampnet – 17. März 2016. Ist ein Rettungshubschrauber im Anflug, zählt jede Sekunde, um Menschen zu retten. Wichtig ist es daher, die Landung nicht zu behindern. Die Helfer aus der Luft haben eine Sonderlandegenehmigung, um besonders nahe an einen Unfall- oder Notfallort heranzukommen. Sie können daher unter anderem auf privatem Gelände, etwa in einem Garten oder auf einem Supermarktparkplatz landen.

Gepäck richtig verstauen.

ampnet – 16. März 2016. Das richtige Beladen des Fahrzeugs kann für die Urlaubsreise lebenswichtig sein. Der ADAC hat einen Crashtest mit Tempo 50 durchgeführt, bei dem ein Koffer mit einem Gewicht von 20 Kilogramm mit einer Wucht von bis zu einer Tonne durch das Fahrzeuginnere flog. Ungesichert kann er damit zu einem tödlichen Geschoss für die Fahrzeuginsassen werden. Der Automobilclub empfiehlt daher dringend, Gepäckstücke und andere Gegenstände im Fond eines Wagens mit Spanngurten zu sichern.

Stau auf der Autobahn.

ampnet – 14. März 2016. Auch in einem Stau gelten Verkehrsregeln. Autofahrer und Motorradfahrer sollten einiges beachten, sonst drohen Bußgeld und Punkte. Die wichtigste Maßnahme im Stau ist die Bildung einer Rettungsgasse. Wer sich nicht daran hält, dem droht ein Verwarnungsgeld von 20 Euro, informiert der ADAC.

Flugverkehr.

ampnet – 10. März 2016. Mit dem „Single European Sky“ (SES) hat die Europäische Kommission 1999 ein Programm gestartet, damit die nationalen Lufträume zusammen wachsen, um einen einheitlicheren und effizienteren gesamteuropäischen Luftraum zu schaffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird nun zusammen mit dem Nationalen Luft- und Raumfahrtlabor der Niederlande (NLR) Mitglied des EU-Forschungsprogramms „Single European Sky ATM (Air Traffic Management) Research“ – kurz SESAR 2020. Ziel ist es, neue Systeme zur Vereinheitlichung des europäischen Luftraums bis zur Marktreife zu entwickeln und den Herausforderungen eines wachsenden Luftverkehrs gerecht zu werden.

Grüner Pfeil am Ampelanlage.

ampnet – 24. Februar 2016. Nach wie vor werden rote Ampeln nicht immer ganz ernstgenommen. Das gilt für Fußgänger und Radfahrer, aber auch Autofahrer gleichermaßen. Da Verstöße jedoch schwerwiegende bis tödliche Folgen haben können, ahndet der Gesetzgeber Fehlverhalten streng. Beim Überfahren einer roten Ampel mit Gefährdung oder Sachbeschädigung können neben einer saftigen Geldstrafe auch Führerscheinentzug und eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren drohen. Im günstigsten Fall kommt ein Rotlichtsünder mit einer Geldbuße von 90 Euro und einem Punkt im Flensburger Zentralregister davon.

Fahren im Winter.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 24. Februar 2016. Der Kampf um das letzte Prozent Bremsleistung oder Seitenführung wird immer härter, die Lösung immer filigraner. Sind schon die Lamellen des Winterreifens, deren Kanten sich in Schnee und Eis krallen sehr fein, so baut Conti bei der jüngsten Winterreifen-Generation nun eine zusätzliche Drainage der Lamellen mit ein. Sehr kleine Kanäle führen das Wasser aus den Lamellen in die Profilrillen ab. So wird der Aquaplaning-Effekt vermindert, der mit dem Druck des Fahrzeuggewichts zwischen Reifen und Eis auf der Aufstandsfläche des Reifens entsteht. Die Lamellen laufen nicht über und können diese dünne Schicht besser wegwischen.

Dunlop Sportmaxx GT mit der DOT-Nummer DN5W JC1R 3815.

ampnet – 23. Februar 2016. Dunlop ruft knapp 370 Stück des Pkw-Sommerreifens Sportmaxx GT in der Größe 255/40ZR19 100Y XL zurück. Sie wurden in den Wochen 37 und 38 des Jahres 2015 produziert und sind mit einer falschen Gummimischung in der Lauffläche hergestellt worden. Die betroffenen Reifen sind an der DOT-Nummer DN5W JC1R 3715 oder DN5W JC1R 3815 in der Seitenwandmarkierung zu erkennen. Andere Marken, Produkte oder Größen des Unternehmens sind nicht betroffen.

Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 23. Februar 2016. Der ADAC brachte es im vergangenen Jahr auf den Punkt: "Der Notbremsassistent erkennt den drohenden Auffahrunfall und tritt selbst auf die Bremse", schrieb der Club nach einem Test dieser Einrichtung. Fazit: "Gut, wenn dieser Beifahrer mit an Bord ist." Nach ADAC-Meinung sollten möglichst viele Hersteller diese passive Art der Unfallvermeidung anbieten. Dieser Forderung schließen sich nach und nach immer mehr Unternehmen an. In den USA versprachen jetzt zehn Fahrzeugproduzenten dem Verkehrsministerium in Washington feierlich, eine solche, automatisch in Aktion tretende Bremse demnächst in allen neuen Modellen serienmäßig einzuführen. Weitere Produzenten schlossen sich an. Sanfter Druck dazu spüren sie auch in Europa.

Im Skoda-Werk Vrchlabí ist das einmillionste Doppelkupplungsgetriebe DQ 200 produziert worden.

ampnet – 18. Februar 2016. Im Skoda-Werk Vrchlabí ist das einmillionste Doppelkupplungsgetriebe DQ 200 seit Beginn der Fertigung im Jahr 2012 produziert worden. Die Direktschaltgetriebe (DSG) kommen in Fahrzeugen von Skoda sowie weiterer Marken des Volkswagen-Konzerns zum Einsatz. In dem tschechischen Werk arbeiten rund 1000 Beschäftigte. Die tägliche Fertigungskapazität wird in diesem Jahr auf 2000 Direktschaltgetriebe ausgebaut. (ampnet/jri)

Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

ampnet – 11. Februar 2016. Im Dunkeln oder in der Dämmerung, bei diffusem Licht oder wolkenverhangenem Himmel besteht die Gefahr, dass Kinder – egal ob zu Fuß oder als Radfahrer – übersehen werden. Der ADAC empfiehlt daher, dass Heranwachsende reflektierende Materialien tragen sollten, um von anderen Verkehrsteilnehmern früher wahrgenommen zu werden.

Stau.

ampnet – 11. Februar 2016. Bei Stau auf der Autobahn ist oft ein Unfall die Ursache. Die Rettungskräfte, die schnell zur Unfallstelle kommen wollen, kommen jedoch oft nicht schnell genug voran, weil die Rettungsgasse fehlt. Langsam und umständlich müssen stehende Fahrzeuge Platz machen. Dabei ist die Rettungsgasse Pflicht.