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Sicherheit & Verkehr

Stau.

ampnet – 11. Februar 2016. Bei Stau auf der Autobahn ist oft ein Unfall die Ursache. Die Rettungskräfte, die schnell zur Unfallstelle kommen wollen, kommen jedoch oft nicht schnell genug voran, weil die Rettungsgasse fehlt. Langsam und umständlich müssen stehende Fahrzeuge Platz machen. Dabei ist die Rettungsgasse Pflicht.

Ampel mit grünem Pfeil.

ampnet – 9. Februar 2016. Wer über eine rote Ampel fährt, erhält im günstigsten Fall eine Geldbuße von 90 Euro und einen Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister. War die Ampel beim Überfahren schon länger als eine Sekunde rot, sind 200 Euro Geldbuße, zwei Punkte und ein Fahrverbot von einem Monat fällig. Wurde ein Verkehrsteilnehmer gefährdet, steigt die Geldbuße auf 320 Euro. Darauf weist der ADAC hin. Falls ein Rotlichtverstoß während der Führerschein-Probezeit begangen wird, verlängert sich diese um zwei Jahre und der Fahrer wird zusätzlich zur Teilnahme an einem Aufbauseminar verpflichtet.

Kinder im Straßenverkehr.

ampnet – 8. Februar 2016. Der ADAC startet in diesem Jahr unter dem Motto „Für einen sicheren Schulweg!“ eine neue Verkehrsinitiative. Hintergrund sind die immer noch hohen Unfallzahlen bei Kindern. So kam im Jahr 2014 alle 18 Minuten ein Kind im Straßenverkehr zu Schaden, insgesamt verunglückten über 28 000 Menschen unter 15 Jahren bei einem Verkehrsunfall. Ziel der Initiative ist es, Eltern über die besonderen Risiken der Kleinen im Verkehr zu informieren und aufzuzeigen, wie eine sichere eigenständige Mobilität gewährleistet werden kann. (ampnet/nic)

ADAC-Crashtest.

ampnet – 4. Februar 2016. Der ADAC hat ein neues Crashtestverfahren entwickelt. Mit ihm lassen sich bei Frontalzusammenstößen zweier Pkw, dem so genannten Kompatibilitätscrashs, deutlich realitätsnähere Unfallkonstellationen abbilden. Laut ADAC zeigt die Knautschzone vieler Autos bei Unfällen, die vom Standard-Crashtest nach Euro-NCAP abweichen, große Schwächen. Das neue Verfahren könne helfen, die Zahl der getöteten Pkw-Insassen um bis zu sieben Prozent gesenkt werden, erklären die Unfallforscher des Clubs.

Polizeikontrolle.

ampnet – 2. Februar 2016. In der närrischen Zeit kontrolliert die Polizei bedeutend häufiger als sonst Alkohol-Sünder am Steuer. Wer mit 0,3 Promille ertappt wird, kann damit schon eine Straftat begehen, wenn etwa durch ein alkoholbedingtes Schlangenlinienfahren die Fahruntüchtigkeit nachgewiesen wird, warnt der ADAC. Der Führerschein muss dann für mindestens sechs Monate abgegeben werden; hinzukommen eine Geldstrafe und drei Punkte in Flensburg.

Alkoholkontrolle.

ampnet – 1. Februar 2016. Restalkohol wird noch immer von vielen Autofahrern als Risiko unterschätzt. Gerade jetzt zur Karnevalszeit warnt der ADAC: Übermüdung und der Kater am Morgen danach beeinflussen das Reaktionsvermögen. Bereits bei 0,3 Promille Blutalkohol gilt: Wer einen alkoholbedingten Fahrfehler macht, begeht eine Straftat und muss mit einer Geldstrafe und Führerscheinentzug rechnen.

Skoda Winter Challenge 2016: Skoda Octavia Combi RS 4x4.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 31. Januar 2016. Sauglatt ist es, wenn Tauwasser auf dem Eis steht. Dann kann aus dem niedrigen Haftungsbeiwert blitzschnell ein Fall für die Haftpflichtversicherung des Grundstückbesitzers werden. So auch jetzt, bei der Skoda Winter Challenge 2016 in Österreich: Schnee Mangelware und Eisfahrbahnen nur ganz unten in einem Tal, das im Winter von der Sonne übersehen wird. Seit Tagen liegen die Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts und auf vielen Flächen steht das besagte Tauwasser. Wie soll man da den besonderen Wert vom Allradantrieb im Winter demonstrieren?

Fahrsicherheitstraining mit Wohnwagen.
Von Gerhard Prien

ampnet – 31. Januar 2016. Klaus ist sichtlich enttäuscht. Da ist er gerade ziemlich brutal in die Eisen gegangen, hat mit brachialer Verzögerung das von ihm gesteuerte Caravan-Gespann zum Stillstand gebracht. Doch aus dem Lautsprecher des Funkgeräts in der Ablage des von ihm gesteuerten Zugfahrzeugs tönt es: „Das wäre mehr drin gewesen.“

Alkoholtestgerät.

ampnet – 26. Januar 2016. Wer mit Alkohol am Steuer von der Polizei erwischt wird und dabei mehr als 1,6 Promille hat, kommt um eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) nicht herum. Unterhalb dieses Grenzwertes wird eine MPU dann angeordnet, wenn die Fahrerlaubnis wegen Alkoholmissbrauchs entzogen wurde, etwa bei morgendlichen Alkoholfahrten oder bei Restalkohol mit Werten von mehr als 1,1 Promille.

Verkehrsunfall.

ampnet – 22. Januar 2016. In Deutschland sind im November 2015 bei Verkehrsunfällen nach vorläufigen Ergebnissen 300 Menschen ums Leben gekommen. Das waren 38 Verkehrstote mehr als im November des Vorjahres (+14,5 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg auch die Zahl der Verletzten gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 33 500 (+9,1 %).

ampnet – 21. Januar 2016. Klare Regeln für die Nutzung der sogenannten Dashcams – kleiner Videokameras hinter der Windschutzscheibe – fordert der Gesamtverband der Versicherer (GDV). Wenn bei Unfällen mit den Daten der Kamera festgestellt werden könnte, wer welchen Anteil der Schuld am Unfall habe. Das führe zu schnelleren Abrechnungen des Schadens, meint der GDV. Bisher gelten in Deutschland unklare Regeln und Bedenken wegen des Datenschutzes. Die Nutzung von Dashcams wird unter anderem beim 54. Deutschen Verkehrsgerichtstag vom Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Januar 2016, in Goslar diskutiert werden.

Fahren im Winter.

ampnet – 18. Januar 2016. Fahrzeuge, die unzureichend oder gar nicht von Schnee und Eis befreit sind, gefährden andere Verkehrsteilnehmer. Gefährlich sind vor allem herabfallende Eisplatten von Pkw- und Lkw-Dächern Deshalb sollte gerade jetzt ausreichend Sicherheitsabstand gehalten werden, rät der ADAC.

Unimog im Winterdienst.

ampnet – 15. Januar 2016. Viele Autofahrer verhalten sich unsicher und falsch, wenn bei Schnee und Eis die Räum- und Streufahrzeuge kommen. Der ADAC rät von Überholmanövern ab, denn vor Räum- und Streufahrzeugen ist die Fahrbahn häufig gefährlich glatt. Man sollte den Winterdienstfahrzeugen Platz machen, zurückhaltend fahren und auf keinen Fall durch riskantes Überholen die Arbeit der Schneepflüge behindern. Wer zu nah auffährt, wird mit einer Mischung aus Salz und Schnee bespritzt. Das kann die Windschutzscheibe verschmieren und die Sicht beeinträchtigen.

Glatteis.

ampnet – 13. Januar 2016. Auch bei Temperaturen von drei bis vier Grad Celsius kann es zu Glatteis kommen, warnen Verkehrssicherheitsexperten. Aber besonders gefährlich und unfallträchtig sind plötzlich einsetzender, heftiger Schneefall und das sogenannte Blitzeis. Letzteres entsteht, wenn sich Feuchtigkeit auf der Fahrbahn absetzt und bei niedrigen Temperaturen gleich gefriert. Dazu kommt es vor allem morgens und in den Abendstunden. Als besonders tückisch erweisen sich in dabei Brücken, Schneisen in Baumbeständen sowie Senken. Dort kann sich eine zuvor noch griffige Straßenoberfläche plötzlich in eine Eisbahn verwandeln.

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ampnet – 6. Januar 2016. Im Fond eines Autos sitzen Passagiere zwar etwas „herrschaftlicher“, aber auch gefährlicher. Das zeigen neueste Ergebnisse der Unfallforschung auf die das Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern hinweist. Aus der Auswertung von Unfalldaten und Forschungsprojekten gehe hervor, dass die Fortschritte beim passiven Insassenschutz in den vergangenen Jahren den im Auto hinten Sitzenden nur in geringerem Maße zugutekamen. Das hat zur Folge, dass laut Verletzungen auf den rückwärtigen Sitzen zu 20 Prozent schwerer ausfallen als auf den vorderen. Dabei fühlen sich 75 Prozent der Mitfahrer auf den Rücksitzen ebenso sicher oder sogar noch besser aufgehoben.

Seit 1976 gilt in Deutschland die Anschnallpflicht.

ampnet – 4. Januar 2016. Vor 40 Jahren, am 1. Januar 1976, wurde in Deutschland die Anschnallpflicht im Auto eingeführt. Sie hat die Zahl der Unfalltoten erheblich gesenkt. Der Gurt ist – auch in Kombination mit Airbags und anderen Sicherheitssystemen – nach wie vor der wichtigste Lebensretter. Weil Autofahrer, gerade bei kurzen Fahrten, den Sicherheitsgurt nicht immer anlegen, hält der ADAC Gurtwarner für besonders wichtig. Laut Unfallforschung des Automobilclubs sind verunfallte Fahrzeuge im Durchschnitt acht Jahre alt. Nicht alle Autos verfügen also schon über Gurtwarner, die optisch und akustisch ans Anschnallen erinnern.

Mark Rosekinde.

ampnet – 31. Dezember 2015. Während der North American International Auto Show (NAIAS) will Mark Rosekind am Freitag, 15. Januar 2015, verkünden, wie er die Autohersteller dazu bringt, seine neuen Regeln für die Fahrzeugsicherheit zu akzeptieren. Der Auftrag seines Chefs, des US-Verkehrsminister Anthony Foxx, ist klar will. Rosekind, der Chef der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), soll die Fünf-Sterne-Ratings verschärfen. Foxx erinnert daran, dass dieses Rating der NHTSA seit 1978 die Fahrzeugsicherheit definiert. „Und jetzt legen wir die Messlatte höher.“

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ampnet – 30. Dezember 2015. Der Restalkohol sollte nicht unterschätzt werden. Wer am Morgen nach einer ausschweifenden Silvesternacht mit dem Fahrzeug unterwegs sein will, sollte auf seinen Alkoholkonsum achten, da ansonsten die Neujahrsfahrt mit einem Fahrverbot enden kann. „Ein gesunder, durchschnittlich schwerer Mann baut pro Stunde zirka 0,1 bis 0,15 Promille Alkohol ab. Bei Frauen liegt der Alkoholabbau etwas unter diesem Wert“, erläutert Dr. Don DeVol, Verkehrspsychologe beim TÜV Thüringen.

Hauptuntersuchung.

ampnet – 28. Dezember 2015. Die Prüfplaketten behalten ihre Gültigkeit. Nach einem Bericht auf „Spiegel online“ war der Eindruck entstanden, den Prüforganisationen werde von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Zulassung entzogen. Der Verband der deutschen TÜV-Organisation (VdTÜV) erklärte jetzt, die Autofahrer könnten sich darauf verlassen, dass die bei der Hauptuntersuchung (HU) eingesetzten Messgeräte einwandfrei funktionieren. Konkret gehe es bei dem Konflikt mit der DAkkS ausschließlich um die Umsetzung europäischer Vorgaben in Deutschland. Sie betreffen – so der VdTÜV – nicht die Technischen Prüfstellen der TÜV, sondern ausschließlich die Hauptuntersuchungen, die von Überwachungsorganisationen wie den TÜV überwiegend in Kfz-Werkstätten durchgeführt werden.

Autonomes Fahren: Unterwegs nicht an Fahren denken.

ampnet – 27. Dezember 2015. Die Mehrheit der Deutschen findet automatisiertes Fahren gut. Das ist das Ergebnis einer Studie, die TNS Infratest jetzt im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA) vorlegte. Darin untersuchte TNS Infratest, eines der renommiertesten Institute für Marktforschung sowie Politik- und Sozialforschung, die Meinung der deutschen Bevölkerung zum automatisierten Fahren. Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (55 Prozent) spricht sich grundsätzlich für das automatisierte Fahren aus.

Wechselverkehrszeichenanlage (WZA).

ampnet – 22. Dezember 2015. Schilderbrücken auf Autobahnen regeln in Ballungsräumen mit ihren wechselnden Anzeigen von Verkehrszeichen flexibel den Verkehr. Damit wird bei mehrspurigen Straßen flexibel auf die Verkehrssituation reagiert. Die Anzeige wird entweder über Leitzentralen oder durch Sensoren auch automatisch gesteuert. Je nach Verkehrsaufkommen und Witterungsverhältnissen kann eine Wechselverkehrszeichenanlage (WZA) aber auch vor Gefahren wie Unfällen, Staus oder Aquaplaning gewarnt werden.

Verkehrsunfall.

ampnet – 22. Dezember 2015. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) verloren 273 Menschen im Oktober 2015 ihr Leben auf deutschen Straßen. Das waren 19 Personen (-6,5 %) weniger als im Oktober 2014. Die Zahl der Verletzten sank gegenüber dem Vorjahresmonat um fünf Prozent auf rund 33 800. In den ersten zehn Monaten des Jahres starben 2869 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen, das waren 55 Personen (2,0 %) mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verletzten dagegen nahm von Januar bis Oktober 2015 um 0,7 Prozent auf 326 800 ab.

ADAC-Fahrsicherheitstraining.

ampnet – 18. Dezember 2015. Der ADAC hat passend zur Weihnachtszeit Geschenkgutscheine für ein Fahrsicherheitstraining im Angebot. In den Trainingszentren schafft der Autoclub durch spezielle Beschichtungen der Fahrbahnoberfläche winterliche Bedingungen. Erhältlich sind die Weihnachtsgutscheine in allen ADAC-Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac.de/fahrsicherheitstraining Der Preis für einen Gutschein beginnt – je nach Ausstattung der Trainingsanlage – bei 99 Euro für ADAC-Mitglieder und 115 Euro für Nicht-Mitglieder. (ampnet/nic)

Autonomes Fahren: Audi auf der Rennstrecke.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 18. Dezember 2015. Noch vor dem US-Bundesstaat Nevada mit seinen einsamen Straßen, wo neuerdings Kia neben Google, Audi und Mercedes-Benz automatisch fahrende Autos ausprobiert, hat sich Kalifornien längst zum weltweit wichtigsten und größten Testgelände für Versuche mit solchen Fahrzeugen entwickelt. Anfang Dezember durften dort elf Automobilunternehmen und Zulieferer – darunter aus Deutschland BMW, Bosch, Mercedes und VW, aus den USA neuerdings auch Ford - mit Erlaubnis der Straßenverkehrsbehörde DMV (California Department of Motor Vehicles) ihre Prototypen im öffentlichen Verkehr erproben. Jetzt beschloss das DMV Regeln für Fahrten mit autonomen Autos für die Allgemeinheit, die ab 2017 gelten sollen.

Koffer als Ladung im Auto.

ampnet – 17. Dezember 2015. Ein 20 Kilogramm schwerer Koffer entwickelt bei einem Crash mit Tempo 50 eine Wucht von bis zu einer Tonne – und kann ungesichert damit zu einem tödlichen Geschoss für Pkw-Insassen werden. Das hat der ADAC in einem Test gezeigt und empfiehlt deshalb angesichts des bevorstehenden Winterurlaubs dringend, Gepäckstücke und andere Gegenstände im Fond eines Wagens mit Spanngurten zu sichern.

Peugeot Traveller im Euro-NCAP-Crashtest.

ampnet – 16. Dezember 2015. Euro NCAP hat die Pkw-Varianten der neuen gemeinsamen Transporterbaureihe von Toyota, Peugeot und Citroen gecrasht. Die baugleichen Fahrzeuge Proace, Traveller und Spacetourer schnitten im Test mit der Höchstnote von fünf Sternen ab. Sie kamen in der Bewertung des Insassenschutzes auf 87 Prozent der möglichen Punkte, beim Kinderschutz auf 91 Prozent und bei der Ausstattung mit Assistenzsystemen auf 78 Prozent. Am schlechtesten schnitten die Fahrzeuge bauartbedingt mit 64 Prozent beim Fußgängerschutz ab.

Fahrt im Tunnel.

ampnet – 15. Dezember 2015. Gerade auf dem Weg in den Skiurlaub ist die Fahrt durch Tunnel oft unvermeidbar. Tatsächlich passieren im Tunnel aber weniger Unfälle als außerhalb. Grundsätzlich sollten Autofahrer im Tunnel aber das Abblendlicht einschalten, Radio anstellen und auf den Verkehrsfunk achten. Außerdem sollte man immer einen großen Abstand zum Vordermann einhalten und sich die Sicherheitseinrichtungen wie Notausgänge und Notruftelefone einprägen. Auf keinen Fall im Tunnel wenden oder rückwärts fahren und nur im Notfall anhalten. Immer auf die Anweisungen und Informationen des Tunnelpersonals achten.

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ampnet – 13. Dezember 2015. Fast 50 Fahrzeugen billigten die US-Versicherer jetzt ihre höchste Sicherheitsauszeichnung zu – den Top Safety Pick+ 2016. 13 weitere Modelle erhielten immerhin noch den Top Safety Pick. Die Auszeichnung wird vergeben von Insurance Institute für Highway Safety (IIHS). Die jährliche Vergabe der Preise geschieht aber nicht nur auf der Basis von IIHS-Test. Auch Daten des Highway Loss Data Institute (HLDI), das reale Unfälle auswertet, gehen in den Top Safety Pick ein.

FCA Logo.

ampnet – 13. Dezember 2015. Weitere 70 Millionen US-Dollar (fast 80 Millionen Euro) Strafe muss Fiat Chrysler Automobiles (FCA) an die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) zahlen. Die Behörde straft das Unternehmen wegen nicht erfüllter Meldepflichten bei ungewöhnlichen Unfällen, tödlichen Unfälle, Prozessen und Garantieklagen ab.

Erinnerung an einen tödlichen Verkehrsunfall.

ampnet – 11. Dezember 2015. Die Zahl der Verkehrstoten wird im Jahr 2015 voraussichtlich zum zweiten Mal in Folge leicht ansteigen. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf vorliegenden Daten von Januar bis September 2015 basieren, dürfte es in diesem Jahr etwa 3450 Verkehrstote geben. Das wäre eine Zunahme um gut zwei Prozent gegenüber 2014 (3377).

Handy-Nutzung während der Fahrt.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 9. Dezember 2015. Es geschah in einer langgestreckten Rechtskurve im Bergischen Land, östlich von Köln im Frühjahr und bei strahlendem Wetter. Ein VW Golf zog plötzlich nach links und knallte frontal in einen Lastwagen. Der junge Pkw-Fahrer hatte keine Chance. Er starb noch am Unfallort. Überlebt hatte nur sein Mobiltelefon. Auf dessen Display las die Polizei später den nicht vollendeten Satz: „Komme etwas sp....“. Offenbar hatte der Crash das Schreiben der SMS abrupt beendet.

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ampnet – 8. Dezember 2015. Die Bilanz des Licht-Tests 2015 für Nutzfahrzeuge zeigt trotz Verbesserungen nach Einschätzung der Deutschen Verkehrswacht (DVW) weiteren Handlungsbedarf. 36,6 Prozent der Fahrzeuge wiesen immer noch Mängel auf. Insgesamt flossen 11 103 Prüfberichte in die Statistik ein. Die festgestellten Hauptmängel sind zu hoch (11,5 %) oder zu tief (11,1 %) eingestellte Scheinwerfer sowie fehlerhafte rückwärtige Beleuchtung (10,3 %). Einen vollständig ausgefallenen Hauptscheinwerfer stellten die Prüfer bei 4,4 Prozent der Lkw und Busse fest, einen Totalausfall bei 1,2 Prozent. Das Bremslicht war bei 4,4 Prozent der Fahrzeuge nicht in Ordnung.

Crashtest zur Gurt-Effektivität mit Winterkleidung.

ampnet – 8. Dezember 2015. Der ADAC hat Crahtests mit Dummys in dicker Winterkleidung durchgeführt. Dabei kam heraus, dass der Gurt, weil er nicht eng am Körper anliegt, beim abrupten Bremsen tief in den Bauchraum einschneidet. „Das kann schwerwiegende Verletzungen der Weichteile wie Darm, Leber oder Milz verursachen und sogar zu inneren Blutungen führen“, erklärt Volker Sandner, Leiter der Abteilung Fahrzeugsicherheit beim Automobilclub. Deshalb sollten Autofahrer Mantel oder Jacke ablegen, sie andernfalls zumindest über den Gurt ziehen.

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ampnet – 2. Dezember 2015. Viele Autofahrer nutzen die Hupe oft als normale Kommunikation im Straßenverkehr. Dabei wird oft übersehen, dass besondere Bedingungen gelten: Hupen ist laut Straßenverkehrsordnung lediglich erlaubt, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen sowie beim Überholen außerhalb einer Ortschaft. Wem die häufige Benutzung der eigenen Hupe jedoch als Ausdruck eigenen Missfallens angemessen erscheint, der irrt und riskiert ein Bußgeld von fünf bis zehn Euro, warnt das Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern. Gleiches gilt für die sogenannte Lichthupe.

Lancia Ypsilon im Euro-NCAP-Crashtest.

ampnet – 2. Dezember 2015. Euro NCAP hat in seiner jüngsten Crashtestreihe gleich 15 Autos geprüft. Dabei gelang der Mehrheit die Topnote von fünf Sternen. Zwei Fahrzeugmodelle mussten sich mit vier Sternen zufrieden geben, jeweils eins mit drei und zwei Sternen.

„Held der Straße des Jahres 2015“: Hanko Penshorn.

ampnet – 1. Dezember 2015. Jeden Monat küren Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) den „Held der Straße“. Und einmal im Jahr wird aus den zwölf engagierten Ersthelfern im Straßenverkehr der „Held des Jahres“ gewählt: Hanko Penshorn aus dem niedersächsischen Carolinensiel erhielt heute in Berlin die Auszeichnung von Staatssekretärin Dorothee Bär im Bundesverkehrsministerium. Außer über den Pokal kann sich der 30-Jährige insbesondere über einen neuen i20 von Hyundai freuen, dem Automobilpartner der Verkehrssicherheitsaktion.

Rodolfo Schöneburg.

ampnet – 26. November 2015. In Berlin fand die zehnte Sicherheitstagung des Verein Deutscher Ingenieure (VDI) statt. Auf dieser zog der Vorsitzende der Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (FVT), Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg, Halbzeitbilanz des Ziels nur noch halb so viele Verkehrstote wie 2010 im Jahr 2020 zu haben. Es zeigte sich jedoch, dass noch erhebliche Anstrengungen nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Zwar stagniert seit fünf Jahren die Zahl der Unfalltoten in Deutschland, 2010 starben auf Deutschlands Straßen aber immer noch 3648 Menschen, 2014 waren es 3377 Menschen. Laut Schöneburg sind etwa 50 Prozent der Verkehrstoten Fahrzeuginsassen, zunehmend gehören jetzt aber die ungeschützten Verkehrsteilnehmer außerhalb des Fahrzeugs zu den Opfern, also Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer.

Flyer der ADAC-Stiftung „Gelber Engel“.

ampnet – 26. November 2015. Die gemeinnützige ADAC-Stiftung „Gelber Engel“ verteilt von heute an gemeinsam mit den Regionalclubs rund 160 000 Flyer zur Verkehrssicherheit an Flüchtlinge in Deutschland. Der Fokus liegt auf dem sicheren Verhalten von Fußgängern und Fahrradfahrern und wird über die Helferkreise in Deutschland an Asylsuchende verteilt. Aufgrund unterschiedlicher Bildungsniveaus und der Mehrsprachigkeit der Flüchtlinge werden die Regeln mittels Bildsprache erklärt. Dazu gibt es Überschriften in Englisch, Arabisch und Deutsch. Der Flyer steht unter www.adac.de/stiftung auch zum Download bereit. (ampnet/nic)

ADAC-Crashtest: Weihnachtsbaumtransport.

ampnet – 26. November 2015. Nun beginnt traditionell der Christbaumverkauf. Wer seinen Baum auf dem Autodach nach Hause transportiert, muss ihn richtig sichern. Sonst wird er schnell zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer. Crashtests des ADAC ergaben, dass nur korrekt verzurrte Spanngurte den Christbaum bei einem Unfall auf dem Dach halten können.

Die neue Maschine vom Typ H 145 an der ADAC-Station „Christoph 1“ in München.

ampnet – 25. November 2015. Bis 2018 wird die ADAC-Luftrettung 17 Helikopter des Modells H 145 in Dienst stellen. Der Club investiert in etwa 130 Millionen Euro in die gesamte Modernisierung, rund 8,5 Millionen kostete die H 145 in ADAC-Ausführung und zusätzlicher Rettungswinde. Jetzt wurde der Christoph 1 der ADAC-Luftrettung-München ausgetauscht und ersetzt nach über 30 Jahren die alte BK 117.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 20. November 2015. Die Rücksitze sind die unsichersten Plätze im Auto. Das liegt einerseits an einer falschen Sitzposition der Mitfahrer, andererseits aber an einer gegenüber den Vordersitzen unzureichenden Sicherheitsausstattung. Das sind wesentliche Ergebnisse einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV), in der tatsächliche Unfälle analysiert und in einer Vielzahl von Simulationen Abläufe nachgestellt wurden. Darüber hinaus wurde in Befragungen und Feldtests Fehlverhalten auf den Rücksitzen ermittelt.

Der Center Airbag von ZF TRW.

ampnet – 20. November 2015. ZF TRW hat einen neuen Seitenairbag entwickelt, der sich zwischen den beiden Vordersitzen entfaltet. Er ist an der Innenseite der Vordersitzlehne integriert und trägt dazu bei, Kopf, Schultern und Torso von Fahrer und Beifahrer sowohl auf der stoßzu- als auch auf der stoßabgewandten Fahrzeugseite zu schützen. Bei einer Kollision hilft der so genannte Center Airbag den Fahrer im Sitz zu stabilisieren und seitliche Verlagerungen reduzieren. Das Risiko, dass dieser in Kontakt mit dem Beifahrer oder mit Strukturbauteilen im Innenraum des Fahrzeugs kommt, verinngert sich.

ampnet – 20. November 2015. Im September 2015 sind 321 Menschen im Straßenverkehr gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das sechs Personen (-1,8 %) weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten stieg leicht auf etwa 35 100 Personen (+0,3 %). Die Polizei nahm im September 2015 rund 213 200 Straßenverkehrsunfälle (+6,8 %) auf. Bei 185 600 Unfällen blieb es bei Sachschaden (+7,8 %), bei 27 600 Unfällen wurden Personen verletzt oder getötet (+0,4 %).

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 18. November 2015. Schlechte Sicht durch Nebel oder Schneetreiben, oft in Verbindung mit Fahrbahnglätte – bei solchen Witterungsbedingungen geschehen auf Deutschlands Autobahnen in Herbst und Winter häufig Unfälle, an denen mehrere oder sogar viele Autos beteiligt sind. Manchmal sind bei den Massenunfällen die Verursacher nur schwer festzustellen. Um die Regulierung der dabei entstehenden Schäden für die Betroffenen zu vereinfachen, haben die deutschen Kfz-Versicherer jetzt eine Vereinbarung getroffen: Danach werden die Personen- und Sachschäden von Fahrer und Insassen ebenso wie die Schäden am Auto künftig von der eigenen Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt, selbst wenn der Fahrzeughalter keine Kaskoversicherung abgeschlossen hat. Außerdem gehen diese Unfallfolgen nicht zulasten des Schadenfreiheitsrabatts des Halters.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 18. November 2015. Die Verbraucherschutzvereinigung Global New Car Assessment Programm (Global NCAP) hat die brasilianische Regierung aufgefordert, die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) zur Pflichtausstattung in allen Neuwagen zu machen. Seit 2014 verfügen dort alle neuen Fahrzeuge standardmäßig über ABS. Der Appell ist Teil der neuen Kampagne „Stop the Crash“. Mit ihr will Global NCAP die Bekanntheit von Sicherheitssystemen wie ESP, Notbremssystemen und Motorrad-ABS insbesondere in Wachstumsmärkten erhöhen. Die Initiative wird unter anderem auch von den Herstellern Bosch und Continental unterstützt.

Unfallrisiko Smartphone.

ampnet – 16. November 2015. Immer mehr Deutsche können auch am Steuer die Finger nicht vom Smartphone lassen. Das bestätigt eine aktuelle Verkehrssicherheitsaktion des Auto Club Europa (ACE). Der Club hatte dazu bundesweit an 600 neuralgischen Punkten das Verhalten von Kraftfahrern unter die Lupe genommen, unter anderem an städtischen Ein- und Ausfahrtstraßen, Berufsschul- und Einkaufszentren. Das Ergebnis: Im Schnitt alle 2,9 Minuten beobachteten die Tester einen Verstoß gegen das Handyverbot. Bruno Merz, Organisator der Aktion „Park dein Handy, wenn du fährst!“ spricht von einem „Reiz zum Risiko“, dem immer mehr Autofahrer nicht widerstehen können.

Rohkarosserie des BMW 7er.

ampnet – 12. November 2015. Für die im neuen 7er realisierte Karosserie aus einem Verbund von aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK), Aluminium und Stahl hat BMW den „Euro car Body Award 2015“ erhalten, die weltweit bedeutendste Auszeichnung für Innovationen im Karosseriebau. Mit 41,87 von 50 möglichen Punkten wurde das beste jemals in diesem Wettbewerb erzielte Ergebnis erreicht.

Euro NCAP testet die Fußgängererkennung moderner automatischer Notbremsassistenten.

ampnet – 10. November 2015. Die Verbraucherschutzorganisation Euro NCAP wird ab kommendem Jahr auch die Fußgängererkennung von automatischen Notbremsassistenten (AEB) bei Neufahrzeugen testen. Dafür wurden spezielle Dummies entwickelt. Für eine gute Benotung muss das Auto einen Zusammenstoß bei bis zu 40 km/h verhindern und bei bis zu 60 km/h die möglichen Verletzungen eines Passanten spürbar mindern. Euro NCAP wird dabei drei Szenarien nachstellen: einen gehenden und einen rennenden Erwachsenen sowie ein plötzlich hinter einem parkenden Auto auftauchendes Kind. (ampnet/jri)

GTÜ testet Winterreifen.

ampnet – 6. November 2015. Winterreifen mit weniger als vier Millimetern Restprofil sollten aus Gründen der Sicherheit nicht am Auto montiert sein. Geringere Profiltiefen haben auf Schnee, Matsch, Glätte und Nässe mitunter katastrophale Folge. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern reicht nach Einschätzung der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) nicht aus.

Mercedes-Benz.

ampnet – 5. November 2015. Laut Medienberichten bittet Mercedes-Benz in den USA insgesamt 126 000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Grund sind mögliche Airbag-Probleme. Betroffen sind die Modelle C-300, C-350 und C-63 der Jahre 2008 und 2009 sowie der GLK-350 4-Matic von 2010. Die betroffenen Halter der Fahrzeuge der Baujahre 2008 bis 2010 sollen noch bis Jahresende benachrichtigt werden. Bei den betroffenen Fahrzeugen können, nach Unternehmensangaben, die Airbags auch ohne Aufprall unvermittelt aufgehen, oder auch bei einem Unfall gar nicht funktionieren. (ampnet/nic)