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Technologie & Verkehr

Jaguar Land Rover treibt die Entwicklung autonom fahrender und vernetzter Autos voran.

ampnet – 25. Oktober 2016. Jaguar Land Rover hat im Rahmen des britischen Forschungsprojekts UK Autodrive auf dem Testgelände Horiba Mira seine jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet vernetzter und autonomer Fahrzeuge vorgestellt. Zusammen mit den europäischen Entwicklungszentren von Ford und Konzernmutter Tata arbeitet das Unternehmen an neuen Technologien, mit deren Hilfe Autos künftig sowohl miteinander als auch mit der Verkehrsinfrastruktur – speziell Verkehrsampeln – kommunizieren können.

UK-Autodrive.

ampnet – 21. Oktober 2016. Ford nimmt in Großbritannien aktuell an einem Technologie-Test zur Verbesserung des Verkehrsflusses teil. Fahrer wählen hierbei eine vom System ermittelte Geschwindigkeit, um die Chance auf eine „grüne Welle“ zu erhöhen. Das Forschungsprojekt wird mit öffentlichen Mitteln in Höhe von 20 Millionen Pfund (ca. 22,5 Mill. Euro) gefördert und trägt den Arbeitstitel UK Autodrive.

Der weltweit erste 48-Volt Hybridantrieb von Continental geht bei Renault in den Serieneinsatz.

ampnet – 20. Oktober 2016. Continental geht als erstes Unternehmen mit einem 48-Volt-Hybridantrieb in Serie. Er kommt ab Ende des Jahres in einer Dieselvariante des Renault Scénic und Grand Scénic zum Einsatz.

Hans-Robert Richarz.

ampnet – 19. Oktober 2016. Ein von den Bedenkenträgern gegenüber dem autonomen Auto fast inflationär in die Diskussion gebrachtes Argument lautet: "Darf ein Computer, also dessen Programmierer, darüber entscheiden, welches Leben wertvoll und welches weniger wertvoll ist?" Stets geht es dabei um die Frage, ob es bei einem unvermeidbaren Unfall nicht angebrachter wäre die Software des Fahrzeugs so zu gestalten, dass eine Seniorenversammlung eher platt zu fahren wäre statt eine direkt daneben stehende Kindergartengruppe.

Autonom fahrender Audi A7 Piloted Driving Concept auf der Autobahn.

ampnet – 18. Oktober 2016. Das Bundesverkehrsministerium hat heute eine erste Zwischenbilanz zum Digitalen Testfeld Autobahn (DTA) auf der A 9 in Bayern gezogen. Auf mehreren Abschnitten zwischen Nürnberg-Ost und München-Nord vernetzen Sender und Sensoren Umwelt und Auto sowie die Fahrzeuge untereinander.

Toyota zeigt auf dem ITS World Congress in Melbourne unter anderem vernetzte Sicherheitssysteme für einen unfallfreien Straßenverkehr

ampnet – 10. Oktober 2016. Seine Vision von smarter Mobilität präsentiert Toyota auf dem 23. Weltkongress für Intelligente Verkehrssysteme (Intelligent Transportation System World Congress) in Melbourne: Bis zum 14. Oktober zeigt der japanische Automobilhersteller unter anderem vernetzte Sicherheitssysteme für einen unfallfreien Straßenverkehr. Bereits vor einem Jahr hat Toyota das so genannte ITS Connect in Japan vorgestellt, das verschiedene Sicherheitssysteme miteinander verknüpft. Es umfasst zum Beispiel einen Kreuzungsassistenten, der beim Abbiegen hilft, und eine Rettungskräfte-Benachrichtigung.

Autonomes Fahren: Hände nicht am Lenkrad - noch lange illegal.
Von Walther Wuttke

ampnet – 8. Oktober 2016. Ihre Namen sind meistens unbekannt, ihre Adressen ebenfalls – und doch machen sie sich immer wieder spektakulär bemerkbar, wenn sie in fremde Rechner eingedrungen sind, Informationen stehlen oder Computernetze so manipulieren, dass sie nicht mehr zu benutzen sind. Hacker haben sich in den vergangenen Jahren zu einer wachsenden Bedrohung der Weltwirtschaft entwickelt und ganz nebenbei auch die klassischen Agenten à la James Bond ein Stück arbeitslos gemacht.

Opel-Vorstandschef Dr. Karl-Thomas Neumann präsentiert in Paris den Ampera-e.

ampnet – 6. Oktober 2016. 2028 könnten in der EU erstmals mehr elektrifizierte Autos als konventionelle „Verbrenner“ ausgeliefert werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers (PwC) in einer Untersuchung vom PwC-Autofacts, Analyse- und Prognoseteam. Dem Szenario zufolge werden Elektrofahrzeuge 2028 mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent erstmals vor konventionelle Autos mit Verbrennungsmotoren (28 Prozent) liegen. Die übrigen gut 40 Prozent könnten Hybride sein.

Freightliner Cascadia Evolution.

ampnet – 4. Oktober 2016. Daimler Trucks North America (DTNA) kooperiert künftig mit AT&T und Microsoft, um das Angebot seiner Vernetzungsdienste von „Detroit Connect“ um neue Leistungen zu erweitern. Basis dafür ist das Detroit Connect „Truck Data Center“, eine intelligente Hardware, die den Truck mit dem Internet der Dinge vernetzt. Dafür stellt AT&T seinen Mobilfunkdienst zur Verfügung. Mit Microsoft arbeitet DTNA bei der Entwicklung einer cloud-basierten Umgebung für die Detroit Connect-Dienste zusammen.

Schaeffler und IBM schließen strategische Partnerschaft: Gerhard Baum, Chief Digitalm Officer der Schaeffler AG, Ivo Körner, Geschäftsführer Vertriueb von IBM Deutschland, Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Stellvertretender Vorsitzender und Vorstand Technologie der Schaeffler AG, Jürgen Henn, Executive Partner der IBM Global Services und Harald Gießer, Chief Information Officer, Schaeffler AG (von links).

ampnet – 4. Oktober 2016. Der global tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler schließt eine strategische Partnerschaft mit IBM als Partner für die digitale Transformation. IBM wird die Herzogenauracher als Technologie-Lieferant, Berater und Entwicklungspartner dabei unterstützen, mechatronische Komponenten sowie Systeme und Maschinen in die Welt des "Internet of Things" (IoT) zu integrieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Mercedes-Benz Generation EQ.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 4. Oktober 2016. Das war mal eine steile These vom sonst so zurückhaltenden Daimler-Forschungsvorstand Thomas Weber. Den Hype rund ums Smartphone hält er für eine Blase, die platzen werde. „Wir waren für die Dinosaurier. Das sind bald die,“ sagt Weber den Smartphone-Leuten voraus. „Warum beschäftigen sich denn in Silicon Valley alle mit dem Auto? Weil das Handy nicht mehr hot oder cool ist.“ Das neue coole Thema sei das Auto. Ist das ein Pfeifen im dunklen Keller? Mehr als noch vor zwei Jahren sollte dieser Automobilsalon in Paris Antworten geben.

Goodyear-Konzeptreifen Urban Crossover auf dem Lexus UX-Konzept.

ampnet – 2. Oktober 2016. Lexus präsentiert auf dem Pariser Automobilsalon 2016 (-16. Oktober) sein UX-Konzept-Fahrzeug, bereift mit dem Goodyear-Konzeptreifen Urban Crossover. Das Reifen-Design wurde mit Goodyears High-Tech-Laser-Schnitt-Technologie umgesetzt. Er enthält einige Innovationen von Goodyear wie die Sound-Comfort-Technologie, bei der ein Schaumstoffstreifen in der Innenseite die Hohlraum-Resonanz dämpft, außerdem die Chip-in-Tire-Technologie, die Informationen auch zu Reifendruck und -temperatur an den Bordcomputer sendet. Der Crossover wird als Run-on-Flat geliefert, so dass ein Auto bei komplettem Luftverlust noch bis zu 80 Kilometer gefahren werden kann. (ampnet/Sm)

ZF-Zukunftsstudie 2016 „Die letzte Meile“.

ampnet – 28. September 2016. Elektromobilität, Zustellroboter, autonomes Fahren: Die ZF-Zukunftsstudie 2016 beleuchtet aktuelle Entwicklungen auf der so genannten „letzten Meile“ des Zustellprozesses zum Kunden und präsentiert Prognosen für die nächsten zehn Jahre. Im Rahmen des Kongresses „Urbane Logistik der Zukunft“ auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover haben die Studienpartner heute erste Ergebnisse vorgestellt. So soll insbesondere das autonome Fahren auf der letzten Meile zukünftig eine wichtige Rolle spielen. Allerdings müssten verschiedene gesellschaftliche und infrastrukturelle Voraussetzungen noch geschaffen werden.

Vollautomatisches oder autonomes Fahren für mehr Sicherheit.

ampnet – 27. September 2016. Audi AG, BMW Group, Daimler AG, Ericsson, Huawei, Intel, Nokia und Qualcomm Inc. haben heute die Gründung der 5G Automotive Association (5GAA) bekannt gegeben. Der Verein soll neue Kommunikationslösungen entwickeln, testen und fördern, ihre Standardisierung unterstützen sowie ihre Markt-Verfügbarkeit und globale Verbreitung beschleunigen.

Iveco Z-Tuck-Konzept.

ampnet – 25. September 2016. Das „Z“ steht beim Z-Truck-Konzept von Iveco für „zero impact“, also für eine umweltneutrale Technologie. Das Konzept zeigt Iveco bei der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover, die noch bis zum Donnerstag, 29. September 2016, läuft. Es soll den Weg zu grüner Energie und zum autonomen Fahren im Langstreckentransport zeigen und dabei ein Beispiel geben, wie alle Hemmnisse überwunden werden können, die einem nachhaltigen Transportsystem bisher im Weg stehen.

Baustelle auf der Autobahn.

ampnet – 25. September 2016. Straßen sind so etwas wie Lebenslinien, sie bringen die Menschen zusammen. Sie dienen der Fortbewegung, dem Transport oder einfach dem Spaß am Fahren. Manche Straßen haben sogar Berühmtheit erlangt – nicht immer im positiven Sinne. Es lohnt, das Objekt Straße gestern, heute und morgen genauer zu betrachten. Die Referenten des sechsten Symposiums vom Deutschen Instituts für Qualitätsförderung e. V. (DIQ) taten dies interdisziplinär. Am Ende stand die Erkenntnis, dass sich auch 2030 noch das autonome Fahrzeug der Zukunft nach der Straße und nicht die Straße nach dem Auto richten wird.

15 Jahre Dynaudio Soundsysteme bei Volkswagen.
Von Tim Westermann

ampnet – 25. September 2016. Unzählige Doppeldecker-Eisenbahnwaggons und Lkw verlassen jeden Tag das Volkswagen Werk in Wolfsburg. Mehr als 3000 Autos werden am Stammsitz pro Tag gebaut, für die täglich knapp 1000 Lkw Material anliefern. Einige von ihnen kommen aus dem dänischen Skanderborg. Ihre Fracht: High-End-Lautsprecher von Dynaudio. Seit 2002 sorgt Dynaudio für den guten Ton bei den Modellen von Volkswagen.

Alexander Dobrindt.

ampnet – 24. September 2016. Deutschland steht beim automatisierten und vernetzten Fahren an der Spitze, erklärte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) beim G7-Treffen der Verkehrsminister im japanischen Karuizawa. Bei dem Treffen, das heute und morgen (24./25. September 2016) stattfindet, stellte der Minister die Fortschritte bei der Umsetzung seiner „Strategie automatisiertes und vernetztes Fahren“ vor: „Wir haben ein weltweit einzigartiges Digitales Testfeld geschaffen und das innovativste Straßenverkehrsrecht vorgelegt. So bringen wir das automatisierte Fahren vom Labor auf die Straße.“

Infiniti Q60.

ampnet – 22. September 2016. Zeitgleich mit dem Infiniti Q60 wird eine neue Generation des Infiniti In-Touch Systems mit neuen Anwendungen in den Markt eingeführt. Die neuen Funktionen des Infotainment-Systems erhöhen den Komfort und die Sicherheit beim Fahren und vereinfachen zugleich die Bedienung des Fahrzeugs. Mit höherer Rechnerleistung verwaltet das System jetzt mehr als 250 frei einstellbare Settings von Motor, Federung, Lenkung, Sitzposition, Heizung/Kühlung, Audio und Navigation, die für bis zu drei Personen gespeichert werden können.

ampnet – 11. September 2016. Die Automobilhersteller hinken bei der Vernetzung ihrer Fahrzeuge hinterher. Obwohl Kunden einen hohen Mehrwert in online-basierten Anwendungen sehen, war 2015 gerade mal ein Drittel der Neuwagen mit entsprechenden integrierten Lösungen ausgestattet. Dafür drängen immer mehr branchenfremde Anbieter wie IT- und Versicherungskonzerne, Zulieferer und Startups mit kostengünstigen Adaptern (Dongle) als Nachrüstlösungen in den Markt. Sie nutzen damit eine Lücke, die Automobilhersteller mit ihren oft teuren integrierten Lösungen lassen.

Audi A6L E-Tron.

ampnet – 11. September 2016. Audi stärkt seine digitalen Aktivitäten in seinem größten Einzelmarkt China. Audi China und das Joint Venture FAW-Volkswagen haben heute gemeinsam mit den Internet-Innovatoren Alibaba, Baidu und Tencent Absichtserklärungen unterzeichnet. Die Partner werden ihre Zusammenarbeit auf den Gebieten Datenanalyse, fahrzeugbezogene Internet-Plattform und intelligente Mobilitätslösungen für Städte vertiefen. Die Unterzeichnung erfolgte am Sonntag, 11. September 2016, im Rahmen des Audi Brand Summits, einer Veranstaltung in Shanghai für die Presse sowie für Mitarbeiter, Händler und Kunden, bei der auch der Audi A6 L e-tron gezeigt wurde.

Selbstfahrende Lkw der Modellreihe Volvo FMX im laufendem Bergwerksbetrieb.

ampnet – 11. September 2016. Volvo Trucks geht unter Tage. In den kommenden eineinhalb Jahren testet das Unternehmen selbstfahrende Lkw bei laufendem Betrieb im Bergwerk Boliden in Kristineberg, Schweden. Dabei soll überprüft werden, wie diese Technologie zu sicheren und produktiven Transporten in anspruchsvollen Anwendungsbereichen beitragen kann. Das gilt vor allem für Bergwerke, Häfen und andere, räumlich begrenzte und gut kontrollierte Umgebungen mit einem hohen Anteil an sich wiederholenden Fahrten.

ampnet – 23. August 2016. Mobileye und Delphi Automotive wollen gemeinsam eine Komplettlösung für automatisiertes Fahren realisieren. Die Kooperation soll zu vollautomatischen Fahrzeugen auf einem Leistungs- und Sicherheitsniveau führen, das die schnelle Integration in verschiedene Fahrzeugplattformen bei Kunden erlaubt. Eine Demo-Version der gemeinsamen Plattform für kombinierten Stadt- und Autobahnverkehr soll 2017 zur Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentiert, die Produktionsreife 2019 erreicht werden.

Seat Drive App: Fahrzeugstatus auf dem Smartphone.

ampnet – 23. August 2016. Mit der „Drive App“ veröffentlicht Seat jetzt in Spanien seine eigens für iOS entwickelte Verbindungsanwendung, die in den kommenden Wochen auch in allen anderen Märkten der Marke Seat erhältlich sein wird. Die App schafft einen „direkten Draht“ zwischen Smartphone und Automobil für die unkomplizierte und sichere Nutzung des Smartphones während der Fahrt. Über Android-Auto, Mirror-Link und Apple Car-Play.

ampnet – 15. August 2016. Infiniti zeigt bei der Paris Motor Show (Mondial de l’Automobile) am 29. September den weltweit ersten serienreifen Motor mit Turboaufladung und variabblem Verdichtungsverhältnis. Ein VC-T-Motor (Variable Compression-Turbocharged) variiert in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahr- und Lastsituation permanent den Hubraum und damit das Verdichtungsverhältnis zwischen 8:1 (für hohe Leistung) und 14:1 (für hohe Effizienz).

Lars Prisak.
Von Tim Westermann

ampnet – 15. August 2016. Seit rund zehn Jahren beliefert der dänische Lautsprecher-Hersteller Dynaudio die Marke Volkswagen mit High-End-Soundsystemen. Ursprünglich im Home HiFi-Bereich zu Hause, gewinnt das Geschäft im Automotive-Bereich an Bedeutung. Tim Westermann sprach mit dem CEO von Dynaudio Lars Prisak über Klangqualität im Auto und Perspektiven für Lautsprecher-Hersteller im Rahmen der Automobilindustrie.

BMW Connected: Sent to Car.
Von Axel F. Busse

ampnet – 15. August 2016. „Vermehrung durch Weglassen“ ließe sich das Thema überschreiben, mit dem die Bayerischen Motorenwerke die Tür zu neuen digitalen Welten im Auto aufstoßen: Aus „BMW Connected Drive“, was Kunden schon seit Jahren als Sonderausstattung für ihren Bayern ordern können, wird „BMW Connected“, Starttermin in 17 europäischen Ländern ist dieser Monat.

Chevrolet Cruize.
Von Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 15. August 2016. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Dieser Slogan, angeblich vom deutschen Kabarettisten und Schauspieler Werner Kroll 1945 geprägt, scheint heute perfekt zum Dieselmotor im Pkw zu passen. Obwohl nach der VW-Abgasaffäre verteufelt, kletterten im ersten Halbjahr 2016 die Neuzulassungen dieser Autos in Deutschland auf die Rekordhöhe von 812 000 Exemplaren. In den USA, wo die Selbstzünder durch die Manipulationen von VW zuerst in Verruf gerieten, wächst die Zahl der Dieselkunden dennoch ungebremst.

Andre Clusen, PTV Group, Mike Ahlmann, TIS, und Ira Steinhoff, PTV Group, (v.l.n.r.) auf dem PTV-Branchenevent "Fit for Profit"..

ampnet – 8. August 2016. Die TIS Technische Informationssysteme GmbH (TIS), Bocholt, integriert ab sofort die Technologie der Entwicklerkomponenten der PTV Group in ihre Lösungen und nicht mehr die entsprechende Google-Anwendung. Auf der technischen Seite ausschlaggebend für den Wechsel war der Fokus der PTV-Lösung auf Lkw-taugliches Routing einschließlich der Berücksichtigung Lkw-relevanter Restriktionen. Für mehr als 10 000 Fahrzeuge der Bestandskunden der TIS kommen damit künftig PTV xServer zur Visualisierung und Optimierung logistischer Prozesse zum Einsatz.

Assistenzsysteme sollen künftig erkennen, womit sich die Insassen im Auto beschäftigen. Hilfreich wäre dies beim automatisierten Fahren.
Von Hans-Robert Richarz

ampnet – 7. August 2016. Je mehr Fortschritte die Ingenieure bei der Entwicklung selbstfahrender Autos erzielen, desto besser haben diese Fahrzeuge ihre Umgebung im Blick und wissen, was um sie herum geschieht. Während es dafür bereits zahlreiche und gut arbeitende Sensoren gibt, fehlen solche Einrichtungen für den Innenraum. Jetzt entwickeln Forscher der Fraunhofer-Institute in Karlsruhe und in Stuttgart gemeinsam mit ihren Kollegen der Volkswagen-Konzernforschung, von Bosch, dem Zulieferer Visteon und weiteren Unternehmen im Projekt „Intelligent Car Interieur“, kurz InCarIn, erstmals dafür ein System. Damit schaffen sie die Basis für neuartige Fahrer-Assistenzsysteme, die das automatisierte Fahren weiter verbessern können.

ZF Innovation Tractor: Das Gespann schafft nur mit dem elektrischen Zusatzantrieb im Anhänger 30 Grad Steigungen.
Von Walther Wuttke

ampnet – 5. August 2016. Die Digitalisierung macht auch vor den Treckern schon lange nicht mehr halt. Die Helden der Felder, die motorisierten Mulis von einst haben sich zu Hightech-Geräten entwickelt, die GPS-gestützt und fahrerlos pflügen. ZF will Ihnen noch mehr beibringen fürs sichere Rangieren auf Hof und Acker und fürs automatische Ankoppeln. Außerdem wollen die Friedrichshafener mittels zuschaltbarem Elektroantrieb fehlende Traktion ausgleichen – beim Anhänger.

Subaru BRZ.
Von Walther Wuttke

ampnet – 28. Juli 2016. Trendsetter sehen anders aus. Als vor 50 Jahren der kleine und unscheinbare Subaru 1000 zum ersten Mal auf Japans Straßen rollte, konnte sich wahrscheinlich niemand vorstellen, dass mit dem Kleinwagen eine Epoche begann, die bis heute anhält. Die technischen Daten entsprachen den damals in Japan üblichen Leistungswerten für Kleinwagen: Ein Liter Hubraum und 55 PS klangen nicht überwältigend. Doch unter der Haube zeigte der 1000 eine Antriebstechnik, die ihn aus der Masse der heimischen Modelle heraushob. Statt der üblichen Reihenvierzylinder hatte Subaru dem Wagen einen Boxermotor spendiert und damit eine Tradition eingeläutet.

Fahrerassistenzsysteme.

ampnet – 27. Juli 2016. Fahrassistenzsysteme dienen dazu, das Fahren komfortabler und sicherer zu machen, indem sie den Fahrzeuglenker in schwierigen Situationen unterstützen. Das tun sie vielfach auch nachgewiesenermaßen, denn das Antiblockiersystem (ABS) oder das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) sind mittlerweile gern gesehene Begleiter. Doch die Automobilhersteller haben noch viel mehr elektronische Helfer im Angebot: vom Abstandsregler über den Müdigkeitswarner bis hin zu den Notbrems-, Einpark-, Fernlicht- oder Spurwechselassistenten. Und damit ist die Liste der am Markt bereits erhältlichen Fahrassistenten längst nicht vollständig.

Anthony Foxx.

ampnet – 25. Juli 2016. Noch in dieser Woche will das US-Verkehrsministerium Richtlinien für die Sicherheit digitaler Technik im Auto bekanntgeben. Das kündigte Verkehrsminister Anthony Foxx am Freitag in Detroit beim Billington Cybersecurity Summit vor Vertretern der Automobilindustrie an. Dabei ging es vor allem um die Sicherheit der Fahrzeuge vor Hacker-Angriffen. Fox ermutigte die Industrie zur Zusammenarbeit und zum Austausch von Informationen.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, überlässt die Führung einem Audi.

ampnet – 18. Juli 2016. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will dem selbststeuernden Auto mit einem neuen Gesetz die rasche Umsetzung ermöglichen, meldet heute das „Handelsblatt“. Noch im Juli will Dobrindt eine Reform des Straßenverkehrsrechts vorlegen und damit den notwendigen Rechtsrahmen schaffen. Ein Entwurf liegt der Redaktion vor. Danach sollen in Zukunft Fahrzeuge zugelassen werden können, „die für eine bestimmte Zeit und in bestimmten Situationen“ durch den Einsatz von Technik lenken und beschleunigen sowie den Fahrer anweisen, wieder die Kontrolle zu übernehmen.

ZF TRW Multi Lane-Radar.
Von Walther Wuttke

ampnet – 15. Juli 2016. Ausgerechnet hier am Ende Europas entstehen die Kernelemente für die Zukunft des autonomen Fahrens. Hinter dem bretonischen Brest kommt erst einmal ganz viel Atlantik und als nächstes Festland nach einer längeren Fahrt Amerika. Am Rand des europäischen Kontinents entwickelt ZF – am Bodensee oder schwäbischen Meer beheimatet – die Radarsysteme, mit denen Automobilisten in Zukunft von der Technik geleitet sicher und stressfrei über die Autobahnen gleiten sollen.

Fahrer-Assistenzsysteme von Skoda: Parkpilot.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 14. Juli 2016. Das Schlagen der Flügel eines Schmetterlings kann anderswo ein Erdbeben auslösen, sagt die Chaos-Theorie. Ebenso scheinbar mühelos kann jede gute Entwicklung von Nichtigkeiten umgestoßen werden. Der tödliche Tesla-Unfall und die flotten Sprüchen des Tesla-Besitzers nutzen jetzt Berufene und noch mehr Nicht-Berufene. Sie diskutieren die Sinnfälligkeit des autonomen Fahrens als müsste die Menschheit vor dem Chaos bewahrt werden. Und dabei werden – quasi nebenbei und in einem Atemzug – auch gleich die bereits existenten Fahrer-Assistenzsysteme mit Zweifeln bedacht, bedeuten sie doch den Verlust der Selbstbestimmung des Menschen am Steuer. Dass sie dessen Leben retten können, wird gern übersehen.

ZF Innovation Truck 2016 mit Evasive Maneuver Assist (EMA) und Highway Driving Assist (HDA).

ampnet – 29. Juni 2016. Es vergeht kaum noch eine Woche in der nicht ein Lkw auf der Autobahn in ein Stauende fährt. Abhilfe könnten zwei Entwicklungen von ZF schaffen: der Highway Driving Assist (HDA) sowie der in Kooperation mit Wabco entwickelte Evasive Maneuver Assist (EMA). Beide Systeme stellt das Friedrichshafener Unternehmen in seinem Prototypen ZF Innovation Truck 2016 vor.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 22. Juni 2016. 67 000 Brücken in kommunaler Trägerschaft und 50 500 Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen spannen sich in Deutschland über Straßen, Flüsse und Täler. Meist bestehen sie aus korrosions-anfälligem Stahlbeton. Viele von ihnen sind zwischen 40 und 50 Jahre alt und müssen in den kommenden Jahren saniert oder sogar neu gebaut werden.

Ford Fiesta aus dem Ford-Carsharing-Programm.

ampnet – 22. Juni 2016. Gute Fahrer mit geringeren Kosten belohnen – das ist die Idee hinter einem Experiment von Ford zur Smart Mobility. Dabei werden individuelle Kennzahlen für Autofahrer ermittelt, die auf verschiedenen Fahrfaktoren beruhen. Im Rahmen des Projektes können die Daten über eine App für das Smartphone aufgerufen werden und langfristig dazu beitragen, dass Autofahrer mit guten Ergebnissen zum Beispiel günstigere Konditionen bei Autovermietern, Car-Sharing Diensten oder Versicherungen erhalten.

Der von der Schaeffler-Marke LuK entwickelte Variator mit Scheibensätzen, Kette, Gleitschiene sowie hydraulischer Steuerung, der seit 16 Jahren bei Audi eingesetzt wird, könnte die Basis für ein Plug-in-Hybrid-CVT-Getriebe sein.

ampnet – 20. Juni 2016. Schaeffler hat ein CVT-Getriebe für Plug-in-Hybride entwickelt und in ein Konzeptfahrzeug eingebaut. Diese Kombination ist zwar nicht neu, aber der Zulieferer aus Herzogenaurach hat die stufenlose Automatik nochmals optimiert, um die Verbrauchswerte weiter zu senken. Das besondere Merkmal der Schaeffler-Lösung ist das Multi-Mode-Konzept mit einer Parallelanordnung von Variator und einem Direktgang für den elektrischen Antrieb. Die Bauweise ist besonders kompakt, und die geringen Energieverluste steigern die Reichweite.

22 Formula-Student-Teams mit rund 500 Teilnehmern beim ZF Race Camp.

ampnet – 19. Juni 2016. Beim bereits neunten ZF Race Camp sind in diesen Tagen rund 500 Studenten in Friedrichshafen zu Gast. Die 22 Teams von Hochschulen aus ganz Deutschland, aus der Schweiz, aus den Niederlanden und erstmals auch aus Tschechien können sich hier auf den Wettbewerb Formula Student Germany vorbereiten, der vom 9. bis zum 14. August am Hockenheimring stattfindet.

Von Bergen nach Bozen mit dem Hyundai ix 35 Fuel Cell.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 19. Juni 2016. Mutig, vielleicht mutiger als sie eigentlich sein wollten: Hyundai hatte zu 2500 Kilometer abgasfreien Fahrens mit dem Elektroauto Hyundai ix35 Fuel Cell vom norwegischen Bergen bis ins norditalienische Bolzano (Bozen) gebeten. Sieben Fahrzeuge und Begleitung sollten mit wechselnden Teams die Theorie hinter sich lassen und mitten in die Praxis mit der Brennstoffzelle als Energiequelle eintauchen: Was erlebt heute ein Mensch, der sich privat für einen Personenwagen mit Brennstoffzelle begeistert. Es wurde ein erhellendes Erlebnis, angesiedelt zwischen ermutigend und frustrierend.

Gemeinsame Forschung für elektrisches Fliegen. Die Unterzeichner von links nach rechts: Olaf Kranz (Forschungsbereichsbeauftragter Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr der HGF), Andrew Anderson (Chief Technology Officer der Airbus Group), Prof. Rolf Henke (DLR-Vorstand Bereich Luftfahrt), Dr. Frank Anton (Head eAircraft, Siemens Corporate Technology), Prof. Heinz Voggenreiter (Direktor der DLR-Institute für Bauweisen und Strukturtechnologie sowie für Werkstoffforschung).

ampnet – 19. Juni 2016. Elektromobilität in die Luft zu bringen gehört zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte für Luftfahrtforschung und -industrie. Für eine Vernetzung von institutioneller, universitärer und industrieller Forschung haben Vertreter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) sowie der Industrieunternehmen Airbus Group und Siemens eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Die Unterzeichner bekunden in einem Momorandum of Understanding ihr gemeinsames Interesse am elektrischen Fliegen.

Ausweichassistenz.

ampnet – 18. Juni 2016. Die Entwicklung richtungsweisender Fahrzeugtechnik liegt heute längst nicht mehr nur in Händen der Fahrzeughersteller. Die Technik der Zukunft entsteht in den Entwicklungsabteilungen der Zulieferer. Ob Sicherheitstechnik, neue Antriebe, Gewichtssenkung oder autonomes Fahren – einmal im Jahr präsentiert ZF seine neusten Entwicklungen und Visionen Kunden und Journalisten im Rahmen seiner sogenannten „Safety Days“. In diesem Jahr verdeutlichten die Friedrichshafener nachhaltig, dass der Zulieferer nicht mehr nur einzelne Komponenten liefert, sondern ganze Systeme, die er wiederum komplett vernetzt.

Selbstlernende Navigation „Häufigste Routen" von Volkswagen.

ampnet – 14. Juni 2016. Volkswagen hat für seine Radio-Navigationssysteme „Discover Media“ und „Discover Pro“ die Option „Häufigste Routen“ entwickelt. Die selbstlernende Navigationsfunktion merkt sich automatisch wiederkehrende Fahrten, wie die zur Arbeit, und scannt sie auf Verkehrsstörungen ab. Bremst ein Stau den Weg, schlägt das Navi – obwohl die Zielführung nicht aktiv ist – automatisch eine Ausweichroute vor.

Auto-Medienportal.Net

ampnet – 13. Juni 2016. Niedersachsen plant eine Teststrecke für autonomes Fahren im realen Straßenverkehr. Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet, soll mit Abschnitten auf den Autobahnen 2, 7 und 39 zwischen Hannover, Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter eine Art Ring gebildet werden. Er wäre 270 Kilometer lang und soll Volkswagen und Continental als Testfeld zur Verfügung stehen. Die entsprechenden technischen Voraussetzungen sollen bis 2018 geschaffen werden. (ampnet/jr)

Hyundai ix35 Fuel Cell: Wasserstoffauto vor Wasserfall.
Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 13. Juni 2016. Das ist wohl ein Weltrekord, meinte Marte Persen, der Bürgermeister der Stadt Bergen in Norwegen, bevor er den Hyundai-ix35-Fuel Cell-Teams eine gute Fahrt auf ihren 2500 Kilometern von Bergen ins norditalienische Bozen nur mit Wasserdampf aus dem Auspuff wünschte. Zero Emission lautet das Ziel auch in Bergen. Persen berichtet, dass zurzeit in seiner Stadt jeder dritte neu zugelassene Personenwagen ohne Abgas durch die Stadt rollt. Außerdem baue man zwei Wasserstofftankstellen, die leider – so Persen – nicht mehr rechtzeitig zur Wasserstoff-Demotour fertig wurden.

Kohlendioxid-Verursacher in Deutschland.

ampnet – 1. Juni 2016. Der Transport von Gütern bildet die Grundlage der logistischen Leistungsfähigkeit eines Standortes und somit eine Voraussetzung für seine wirtschaftliche Entwicklung. Hauptverkehrsträger für den Gütertransport ist in Deutschland die Straße und wird dies auch in Zukunft bleiben. Das sagen Ergebnisse der Shell Nutzfahrzeug-Studie 2016, die von Shell in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erarbeitet wurde. Zu den Ergebnissen zählt auch, dass der Sektor Verkehr die von der Politik gesetzten Klimaziele nicht erreichen wird, obwohl der Energiebedarf aller Nutzfahrzeuge von heute bis 2040 sinken wird.

In der VW-Golf-Produktion entlastet der Roboter den Menschen bei ergonomisch ungünstigen Tätigkeiten.

ampnet – 1. Juni 2016. Im Volkswagen-Werk Wolfsburg arbeiten Mensch und Roboter künftig Hand in Hand: Der Konzern setzt in der Serienproduktion des Golf die erste Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) ein. In der Triebsatzvormontage, dem Komplettieren der einzelnen Triebsatz-Komponenten zu einem einbaufähigen Motor, werden die Mitarbeiter nun bei ergonomisch ungünstigen und anstrengenden Routinetätigkeiten von einem Roboter unterstützt.