aum – 1. März 2026. „Goldenes Lenkrad“, „World Car of the Year“, Red Dot Award „Best of the Best“ – kaum ein Auto hat in seinem ersten vollen Verkaufsjahr so viele Auszeichnungen eingefahren wie der Kia EV3. Nicht ganz unverdient, wie wir nach zwei Wochen Alltag mit dem stattlich gezeichneten Crossover-Stromer bestätigen können. Was nervt, sind nach wie vor die „Piep-Show“ der Fahrassistenten und die hohen Anschaffungspreise. Erstere lassen sich zumindest teilweise mit einfachen Handgriffen reduzieren, letztere nur, wenn man sich für die neue E-Auto-Stütze beim Haushaltseinkommen nackig macht.
aum – 27. Februar 2026. So darf ein Tag gerne beginnen: „Genießen Sie jeden Augenblick.“ Mit diesen Worten begrüßt der Maxus e-Terron 9 seinen Fahrer. Der mächtige Elektro-Pick-up hat noch eine ganze Menge mehr auf dem Kasten. Dazu gehört auch ein „Rechtes Hinterteil“. Raucher hat das 5,50 Meter lange Modell übrigens auch im Visier. Doch der Reihe nach.
aum – 27. Februar 2026. Anfang der 1950er Jahre war der Diesel noch eine eher exotische Antriebsform für Personenwagen. Daimler-Benz hatte zwar bereits 1937 mit dem 260 D die erste Limousine mit dem Selbstzünder auf den Markt gebracht, doch angesichts des überschaubaren Temperaments des 45 PS starken Motors im 260 D blieb der Diesel in Personenwagen eine Ausnahme. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten die Stuttgarter die Modelle 170 D, 180 D und 190 D an den Start, die vor allem bei Taxifahrern beliebt waren. Borgward wagte sich 1953 mit dem Hansa 1800 D (42 PS) in diese Nische. Für diesen Antrieb sprachen damals vor allem wirtschaftliche Gründe, denn mit einem Literpreis von durchschnittlich 42 Pfennig war der Dieseltreibstoff deutlich preiswerter als Benzin (65,8 Pfennig) und Super (72,8 Pfennig). In Wolfsburg entstanden vor 75 Jahren Überlegungen, auch VW Käfer mit einem Selbstzünder unter der Heckhaube auszustatten.
aum – 19. Februar 2026. Eine Elektro-Limousine auf SUV-Basis? Beim Volvo ES90, der auf der SPA2-Plattform des schwedischen Schwester-Flaggschiffs EX90 aufbaut, bedeutet das höhere Bodenfreiheit und damit eine deutlich bequemere Einstiegshöhe, vor allem aber dank 3,10 Meter Radstand ein beeindruckend geräumiges Passagierabteil. Auch bei Motoren, Technik und Ausstattung ergeben sich zahlreiche Synergien. Auf eine hätten wir bei unserer ersten Ausfahrt mit der stattlichen Fünf-Meter-Karosse allerdings gerne verzichtet.
aum – 18. Februar 2026. Der Forester gehört seit inzwischen 29 Jahren zur Modellpalette des japanischen Allradspezialisten Subaru, und sein Name ist Programm. Der „Förster“ ist vor allem bei Zeitgenossen ein beliebter Begleiter, die regelmäßig abseits befestigter Straßen unterwegs sind, aber keinen klassischen Geländewagen suchen, gleichzeitig aber die robusten Eigenschaften verlangen, und für die ein übliches SUV keine Alternative darstellt. Bei den Subaru-Händlern steht nun die sechste Generation des Forester, und die Preisliste beginnt bei 40.490 Euro.
aum – 13. Februar 2026. Es ist gut 14 Jahre her, dass Mitsubishi ein Modell mit dem Namen Grandis im Portfolio hatte. Damals war das ein geräumiger Familien-Van mit bis zu sieben Sitzplätzen und viel Stauraum für Einkauf oder Urlaubsfahrt. Nun ist der Grandis als Gestaltwandler zurück und in der volumenstarken Klasse der Kompakt-SUV an. Und einer seit einigen Jahren gepflegten Tugend folgend nutzt die japanische Marke die Unterstützung vom Kooperationspartner Renault und schickt den Grandis mit wenigen optischen Differenzen auf Basis des Symbioz an den Start.
aum – 12. Februar 2026. Bis zu minus 31 Grad, verschneite Straße, eisiger Wind – beim Winter-Reichweitentest des norwegischen Automobilclubs NAF, dem „EL Prix“, wurden 24 Elektroautos an ihre Grenzen gebracht. Erfreulich aus deutscher Sicht: Je ein Elektroauto von Mercedes, Audi und BMW kam unter die Top-Five.
aum – 12. Februar 2026. Die beiden Buchstaben MG umgibt auch heute noch ein Nimbus. Längst ist aus Morris Garage (dafür steht die Abkürzung) aber ein chinesisches Unternehmen geworden – und der hierzulande erfolgreichste Autohersteller aus dem Reich der Mitte. Mit den einst kultigen Sportwagen hat die Marke heute nichts mehr zu tun. Im Mittelpunkt stehen auch hier die mittlerweile allgegenwärtigen SUV – so wie der HS Hybrid+. Hybrid Plus? Das steht offenbar für etwas mehr. Und so ist es auch, auch wenn sich das am Ende nicht wirklich auszahlt.
aum – 9. Februar 2026. Er kommt auch als Verbrenner – und wahrscheinlich auch nach Europa. Die Baureihe macht gegenüber der Vorgängergeneration einen großen Sprung.
aum – 6. Februar 2026. Dieses Auto sprengt alle gängigen Maßstäbe. Das acht Meter lange und 1000 PS starke Satement ist im Innern gestaltet wie der Salon eines Art-Déco-Boutique-Hotels.
aum – 5. Februar 2026. Jetzt also auch noch Autos aus Vietnam. Mit Vinfast rollt die vom reichsten Bürger der Sozialistischen Republik gegründete neue Automobilmarke aus dem asiatischen Land mit großen Ambitionen auf die europäischen Märkte. Bisher gehören die Modelle des Unternehmens noch zu den Exoten, was seine Ursache vor allem am dünnen Vertriebsnetz hat, das nach und nach ausgebaut werden soll. Aktuell lassen sich die Vinfast-Händler noch an zwei Händen abzählen. Doch auch die anderen asiatischen Hersteller haben einmal klein angefangen.