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Volkswagen kündigt die meisten Tarifverträge

Volkswagen wird zum Jahresende eine Reihe von Tarifverträgen kündigen, darunter nach Angaben der Gewerkschaft auch den Manteltarifvertrag. Das wurde nach einem Treffen des Konzerns mit der IG Metall heute in Hannover bekannt. Dabei beruft sich das Unternehmen auf die Revisionsklausel des sogenannten Zukunftstarifvertrags vom 1. Januar 2025. Sie sieht den angekündigten Schritt ausdrücklich vor, wenn sich die Grundannahmen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der damaligen Einigung wesentlich verändert haben. Aus Sicht des Konzerns ist das aktuell der Fall. VW hält außerdem die Forderung der Gewerkschaft nach fünf Prozent mehr Lohn angesichts der aktuell schlechten wirtschaftlichen Lage für nicht zielführend.

Ziel des Unternehmens sei es, die bisher vereinbarten Maßnahmen konsequent umzusetzen und alle weiteren Möglichkeiten eines sozialverträglichen Personalabbaus vollständig auszuschöpfen, heißt es. Für die zweite Oktoberhälfte vereinbarten beide Tarifparteien ein erneutes Treffen.

Volkswagen hatte zuletzt den Abbau von insgesamt 100.000 Arbeitsplätzen in den nächsten Jahren angekündigt und stellt auch die Zukunft der drei Standorte Emden, Hannover und Zwickau zur Disposition. Für das Cabrio-Werk in Osnabrück wurde erst vor Kurzem eine Lösung gefunden. Dort sollen künftig Teile für Rüstungsgüter produziert werden. (aum)

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Produktion des VW Golf im Werk Wolfsburg.

Produktion des VW Golf im Werk Wolfsburg.

Photo: Autoren-Union Mobilität/Volkswagen

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