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VW-Werk Osnabrück wechselt in die Rüstungsindustrie

Der VW-Konzern hat sich heute mit dem Land Niedersachsen auf einen möglichen Verkauf der Volkswagen Osnabrück GmbH und des ehemaligen Karmann-Werks verständigt. Die israelische Investmentgesellschaft Aurelius soll das Unternehmen gemeinsam mit dem Land übernehmen. Der Standort soll in den kommenden Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen weiterentwickelt werden. Als erstes Projekt ist eine Zusammenarbeit mit Rafael Advanced Defense Systems vorgesehen. Dabei geht es um die mögliche Fertigung von Systemen und Komponenten für Luftverteidigungssysteme für Deutschland und Europa.

Am Standort Osnabrück sind über 1200 Mitarbeiter beschäftigt. Volkswagen hatte 2024 entschieden, die dortige Fahrzeugfertigung im Sommer nächsten Jahres auslaufen zu lassen. Aktuell wird im Werk noch das T-Roc Cabrio gebaut. Der Konzern wird den Übergang in die neue Gesellschaftsstruktur begleiten. Aurelius Capital hat einen Investitionsfokus auf Technologieunternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz und kritische Infrastruktur. (aum)

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Wollen das VW-Werk Osnabrück in die Zukunft führen (von links): VW-Konzernchef Oliver Blume, Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Tomer Jacob, Managing Director Aurelius Capital.

Wollen das VW-Werk Osnabrück in die Zukunft führen (von links): VW-Konzernchef Oliver Blume, Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Tomer Jacob, Managing Director Aurelius Capital.

Photo: Volkswagen via Autoren-Union Mobilität

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Produktion des Karmann Ghia in Osnabrück.

Produktion des Karmann Ghia in Osnabrück.

Photo: Volkswagen via Autoren-Union Mobilität

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Produktion des VW T-Roc Cabriolet in Osnabrück.

Produktion des VW T-Roc Cabriolet in Osnabrück.

Photo: Auto-Medienportal.Net/Hay

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Einigen sich auf eine Zukunftsperspektive für das VW-Werk Osnabrück (von links): VW-Konzernchef Oliver Blume, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner, Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies, Konzern-Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo und Tomer Jacob, Managing Director Aurelius Capital.

Einigen sich auf eine Zukunftsperspektive für das VW-Werk Osnabrück (von links): VW-Konzernchef Oliver Blume, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner, Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies, Konzern-Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo und Tomer Jacob, Managing Director Aurelius Capital.

Photo: Volkswagen via Autoren-Union Mobilität

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