Pro Monat werden in Deutschland immer noch mehr als 1000 Autos mit Flüssiggas neu zugelassen. Dem Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG) gehen daher die Pläne der Bundesregierung zur Senkung der Preise an den Tankstellen nicht weit genug.
„Die Senkung der Energiesteuer für Kraftstoffe ist richtig. Sie darf jedoch nicht auf Diesel und Benzin beschränkt bleiben, sondern muss – wie bereits in der Energiekrise 2022 – auch für Autogas (LPG) gelten“, sagt der Vorsitzende Jobst Diercks.
Diercks hält eine selektive Entlastung einzelner Kraftstoffe für sachlich nicht gerechtfertigt. „Autofahrer müssen unabhängig vom genutzten Kraftstoff vor finanzieller Überlastung geschützt werden.“ Insbesondere Berufspendler und Autofahrer im ländlichen Raum nutzten sogenanntes Autogas (LPG). Sie seien für den Weg zur Arbeit auf ihr Fahrzeug angewiesen, könnten häufig nicht im Homeoffice arbeiten und hätten oft keinen ausreichenden Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr, so der Verband. (aum)
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