Zum langen Osterwochenende (2.–6.4.) ist ab Donnerstag auf den deutschen Autobahnen mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. In zwölf Bundesländern sind bereits Ferien bereits begonnen, drei weitere kommen nun hinzu. Schon am Mittwoch rechnet der ADAC mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs. Am Gründonnerstag dürfte die Staugefahr am höchsten sein. Deutlich entspannter ist die Lage am Karsamstag und Ostersonntag, die als die verkehrsärmsten Tage des Wochenendes gelten. Mit einer erneuten Belastungswelle ist dann mit der Rückreisewelle am Ostermontag. Für etwas Entlastung sorgt das Feiertagsfahrverbote für Lkw über 7,5 Tonnen an Karfreitag und Ostermontag jeweils von 0 bis 22 Uhr.
Besonders belastete Autobahnen (beide Fahrtrichtungen) sind:
- A 1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
- A 1/A 3/A 4 Kölner Ring
- A 2 Oberhausen – Dortmund und Braunschweig – Magdeburg
- A 3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
- A 4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz
- A 5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
- A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A 7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg
- A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A 9 Berlin – Nürnberg – München
- A 10 Berliner Ring
- A 44 Dortmund – Kassel
- A 81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
- A 93 Inntaldreieck – Kufstein
- A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
- A 96 Lindau – München
- A 99 Autobahnring München
Auch auf wichtigen Urlaubsrouten in den Nachbarländern muss mit Verzögerungen gerechnet werden. In Österreich sind davon insbesondere die Tauernautobahn, die Inntalautobahn und die Brennerautobahn zwischen Innsbruck und dem Brenner betroffen. In der Schweiz zählen die Autobahnen A1, A2 und A3 zu den staugefährdeten Strecken. In Italien ist vor allem die Brennerroute betroffen. Zudem kann es im Pustertal, im Grödnertal, im Gadertal und im Vinschgau zu mehr Verkehr kommen. Bei der Einreise nach Deutschland sind weiterhin Grenzkontrollen möglich. Dadurch kann es zu Wartezeiten an einzelnen Übergängen kommen. (aum)
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